Warum ist es wichtig, dass ich treu im Kleinen bin?

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00:00:00: Heute geht es auf eures Wunsches hin um das Thema Treusein im Kleinen.

00:00:20: Beziehungsweise wie übernehme ich Verantwortung im Kleinen.

00:00:24: Aber was heißt das überhaupt?

00:00:25: Treusein im Kleinen?

00:00:26: Na ja, ganz konkret, ja, das ist ja was Handfestes.

00:00:29: Wie gehe ich mit meiner Zeit um?

00:00:30: Wie verhalte ich mich in Gesprächen?

00:00:33: Wie sehr stehe ich zu meinem Wort?

00:00:35: Wie zuverlässig übernehme ich Aufgaben in Familien und Schule?

00:00:42: Warum ist das eigentlich wichtig?

00:00:44: Ja, warum ist es wichtig, wie ich heute in meiner Zeit mit meinen Aufgaben, mit meinen Beziehungen umgehe?

00:00:51: Was macht das für einen Unterschied für mein Leben?

00:00:53: Na ja, der Grund ist, weil ihr größere Träume habt.

00:00:56: Und ich glaube, keiner von euch möchte mal ein mittelmäßiges, durchschnittliches Leben führen, das immer mehr schlecht als recht gelingt und in dem man in jeglichen Lebensbereich weit unter dem eigenen Potenzialit.

00:01:11: So.

00:01:11: Ich glaube davon träumte nicht.

00:01:13: Aber wovon träumt ihr?

00:01:14: Ich nehme euch mal in meine Träume hinein.

00:01:17: Beziehungsweise in ein oder anderen Traum, den ich im Laufe meines Lebens mal so hatte.

00:01:23: Da gab es zum Beispiel den Traum.

00:01:25: Wir hatten früher mal so Kindesbuch der Rekorde und so was.

00:01:28: Da habe ich so ein bisschen über Hochzeitsrekorde durchgelesen.

00:01:30: Und während ich es gelesen habe, ist ein Traum von mir entstanden und zwar... hatte ich den Traum davon, mal in einem Tornadojet, da sieht das Cockpit natürlich anders aus als hier, in einem Tornadojet über dem Südpol bei Macht zwei zu heiraten, weil damit würde ich gleichzeitig den Weltrekord für die höchste, für die schnellste und für die südlicheste Hochzeit.

00:01:50: berichten.

00:01:51: Da hatte ich mal den Traum davon, irgendwie Nord Brandenburgs erstes Bier zu brauen.

00:01:56: Ja, war auch irgendwie eine coole Sache, habe ich paar mal gemacht, so richtig kommerziell sind wir nicht geworden, nicht mal so unrichtig kommerziell.

00:02:03: Und mittlerweile habe ich einen anderen Traum und mein Traum seid ihr.

00:02:10: So, ja, ich habe Zeit lang davon geträumt, einfach so viel Zeit mit Jugendlichen verbringen zu können, dass ich da auch den Job machen muss und ich habe meinen Traum verwirklicht.

00:02:24: Und man könnte auch sagen, ja, okay, Philipp, vielleicht möchtest du einfach nur so viel Zeit mit Jugendlicht verbringen, um dich zu betäuben von deinem eigenen, rapide, fortschreibenden, körperlichen Verfall.

00:02:37: Aber mal abgesehen davon, ich lebe gerade meinen Traum.

00:02:40: Ja, und was hat dieser Traum, den ich jetzt lebe, ja, oder eure Träume, die ihr vielleicht mal leben wollt?

00:02:46: Was hat der mit Treu sein im Kleinen zu tun?

00:02:49: Warum ist es so wichtig, wie viel Zeit wir auf YouTube verbringen, ob wir verbindlich Termine einhalten oder ob ich mit meinen Freunden treffe, irgendwie Shit Talkt oder sowas.

00:02:58: Und dazu habe ich euch mal ein Bibeltext mitgebracht und wahrscheinlich kennt ihr den, aber ich lese ihn trotzdem mal vor und der steht in Matthäus, twenty-fünf, fast vierzehn.

00:03:07: Denn es ist wie bei einem Menschen, Der außer Landesreichste seine eigenen Klechte rief und ihnen seine Habe übergab.

00:03:14: Und einem gab er fünf Talente, einem anderen zwei, einem anderen eins, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit und reiste außer Landes.

00:03:21: Sogleich aber ging der, welcher die fünf Talente empfangen hatte, hin und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Talente.

00:03:27: So auch der, der die zwei empfangen hatte.

00:03:29: auch irgendwann andere zwei, der aber das eine Empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.

00:03:36: Nach langer Zeit aber kommt der Herr jener Knechte und rechnet mit ihn ab.

00:03:40: Und es trat er bei, der die fünf Talente empfangen hatte, und brachte andere fünf Talente und sagte Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe andere fünf Talente habe ich dazu gewonnen.

00:03:50: Sein Herr sprach zu ihm recht so, du Mutter und Treuer Knecht.

00:03:52: Über weniges warst du treu, über vieles werde ich die setzen.

00:03:56: Gehe hinein in die Freude deines Herrn.

00:03:58: Es trat aber auch er beide, die zwei Talente empfangen hatte.

00:04:01: Und sprach, Herr, zwei Talente hast du mir übergeben, siehe, andere zwei Talente habe ich dazu gewonnen.

00:04:06: Sein Herr sprach sie ihm recht so, du gute und treuer Knecht, über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen.

00:04:14: Geh hin in die Freude eines Herrn.

00:04:15: Es trat am Auge ein Beides, einen Talent empfangen hatte und sprach, Herr, ich kannte dich, dass du ein harter Mann bist.

00:04:21: Du erntest, wo du nicht gesät und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast.

00:04:25: Und ich fürchtete mich und ging hin und verbargte ein Talent in der Erde.

00:04:29: Siehe, da hast du das Deile.

00:04:31: Sein Herr beantwortet und sprach sie im Böse und fordert nicht.

00:04:34: Du wusstest, dass ich ernte, wo ich nicht gesät und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe.

00:04:39: So sollst du nun mein Geld in Wechseln... Solltest du nun mein Geld in Leckslern gegeben haben und wenn ich kam, hätte ich das meine mit Zinsen erhalten.

00:04:46: Nehmt ihn nun das Talent weg und gebt es dem, der die Zehntalente hat.

00:04:50: Denn jedem, der hat, wird gegeben und überreichlich gewährt werden.

00:04:53: Von dem aber der nicht hat, von dem wird selbst was er hart weggenommen werden.

00:04:57: Und den unnützten Knecht werft hinaus in die äußeren Zinsen, da wird das Weinen und das Zähne knuschen sein.

00:05:08: So weit zum Text.

00:05:11: Drei Knechte, alle kriegen... entsprechend ihrer Gaben und sollen damit haushalten.

00:05:16: Und zwei sind treu und der eine ist untreu und der verbuddelt das einfach.

00:05:24: Und dieses Gleichnis hat etwas mit unserem Leben zu tun.

00:05:26: Ja, wir sind nämlich auch so ein Knecht von Gott, den er Dinge anvertraut hat.

00:05:30: Ja, Gott vertraut dir Dinge an.

00:05:33: Nächste sehr, die antike Währung der Talente, sondern vielleicht ganz wörtlich unsere Talente, was wir halt so drauf haben, unsere Zeit.

00:05:41: unser Geld, die Fähigkeit überhaupt etwas zu machen.

00:05:45: Ja, ich weiß nicht, ob du das schon mal nachgedacht hast, aber unter dem Strich ist es nur Gnade, dass du halt irgendwas tun kannst.

00:05:51: Es gibt Menschen, die kommen so behindert zur Welt, die können ihr Leben lang gar nichts tun, noch nicht mal mit der Umwelt interagieren oder sowas.

00:05:59: Ja, die sind einfach... krank und wiegender einfach und nichts passiert mit denen und sie machen nichts.

00:06:05: Und dass du irgendwas machen kannst, zum Beispiel diese Andacht hören kannst, in die Schule gehen kannst, mit Menschen reden kannst, das ist alles Gnade, die von Gott kommt.

00:06:14: Und Paulus beschreibt in erster Korinther, Fünfzehn vers Zehn, ich habe mehr gearbeitet als die alle, nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.

00:06:25: Paulus sagt von sich, ich habe mehr gearbeitet als die alle, mehr als Petos, mehr als Johannes, mehr als Jacobus, mehr als alle anderen Jünger habe ich gearbeitet.

00:06:36: Aber er macht das nicht aus der Motivation, ich schaue mich an, was ich für ein krasser Sigma bin, sondern er sagt, es war nicht ich, es war Gott, der in mir gewirkt hat.

00:06:44: Und wenn ich das so schreibe wie ich nicht gearbeitet habe, dann dient das nicht meinem Lob, sondern dann dient das Gotteslob.

00:06:51: Paulus hatte das verwirklicht, dass er Talente von Gott bekommen hat, für die er nichts konnte, sondern die zu hundert Prozent von Gott kamen.

00:07:00: Seine Fähigkeit, sehr viel zu arbeiten, sehr viel im Reich Gottes zu reisen, unzählige Gemeinden zu gründen, ist etwas, was Gott ihm gegeben hat.

00:07:09: Und wie er damit aber umgeht, dass Gott in ihn wirkt, wie wir damit umgehen, dass Gott in uns wirkt, dass Gott uns Talente gegeben hat, dass wir fähig sind, Dinge zu schaffen.

00:07:18: Das ist unsere.

00:07:20: Sache.

00:07:20: Ja, und wenn wir mehr träumen als von Durchschnittlichkeit in einem langweiligen Leben, dann können wir diese Träume nur erreichen, wenn wir treu im Kleinen sind.

00:07:35: Unser Outcome ist davon abhängig, wie wir mit den Dingen umgehen.

00:07:39: die uns Gott gegeben hat.

00:07:40: Das ist wie mit einer Pflanze.

00:07:43: Greta kam euch mit einem Mandarinenkern aus der Kita zurück und er hat den Erde gepackt und Wasser drauf gepackt und so weiter.

00:07:48: Wird was daraus wachsen, weiß ich nicht.

00:07:51: Aber wenn was daraus weg ist, dann doch nur ein Mandarinenbaum.

00:07:54: Da entsteht keine Birne, kein Diestel und kein Schlafmond raus.

00:07:58: Logisch.

00:08:00: Genauso ist das auch mit deinem Leben.

00:08:04: Du ärztest, kann nur davon abhängig sein von dem, oder ist davon abhängig von dem, was du sähst.

00:08:09: Und natürlich auch, ob du damit gut umgehst, ob du es im guten Boden steckst und halt irgendwie einzementierst, ja, so ein einzementierter Samen, der geht nicht auf.

00:08:17: In erster Gründer, Fünfzehn, fährst, äh, Sechsten, Dreißen, sieben, dreißig, lesen wir, was du sähst, musst doch erst sterben, damit es lebendig wird.

00:08:26: Du sähst ja nicht die Pflanze, die erst entstehen soll, sondern nur ein nacktes Samenkorn, zum Beispiel vom Weizen.

00:08:33: Ja?

00:08:33: Und Paulus sagt, wenn du einen mandarinen Baum haben willst, dann pflanzt du nicht einen mandarinen Baum ein, sondern einen Samen.

00:08:42: Ja, genauso auch beim Weizen, wenn du einen ganzen Weizenbüschel haben möchtest, pflanzt du nicht so eine komplette Ehre ein, sondern einzelnen Samen.

00:08:49: Und dann muss dieser Samen sterben und dann wächst daraus das, was du angepflanzt hast.

00:08:55: Und so ist das auch in... unserem Leben.

00:08:58: Wenn wir die Zeit, die wir von Gott bekommen haben, jede Minute ist so eine Same.

00:09:01: Und wenn wir den in schlechten Boden stecken, zum Beispiel Bildschirmzeit oder Erfolg, dann wird die Saat vielleicht sterben, aber sie wird nicht aufgehen, sie wird keine Frucht bringen.

00:09:13: Wir werden keinen Segen erben.

00:09:16: Und das wenige, was wir haben, wird uns hinweggenommen werden.

00:09:19: Das wenige, was noch an Zeit übrig ist, wird halt dann auch irgendwie vor sich hin plätschern.

00:09:27: Wenn du deine Zeit nur in Social Media und zocken und sonst was investierst, dann wirst du am Ende keine Zeit übrig haben.

00:09:34: Und gleichzeitig, ja, die Saat muss auch sterben.

00:09:36: Und das heißt selbst, wenn wir ein Leben leben, was auf, ich sag mal, die Rendite, was auf die Ernte, die Frucht, die rauskommen soll, die Geistliche, wenn wir ein Leben leben mit dem im Ziel, dann muss an unsere Saat auch erst einmal sterben.

00:09:51: Ja, wenn wir unser Geld... oder ein Geschäft unterstützen oder so was, dann ist unser Geld erst mal weg.

00:09:58: Und je nachdem, ob deinem Business was wir da unterstützen Erfolg hat, kriegen wir Rendite oder nicht.

00:10:04: Wenn du deine Zeit anfängst zu investieren, ein höheres Ziel zum Beispiel, ich möchte richtig krasser Pumper werden, ja, die richtig dicke Muggis haben, ja dann ist deine Zeit erst mal weg, zwei Stunden am Tag oder wie auch immer und wie oft du da irgendwie pumpen gehst, sind erst mal weg.

00:10:19: Und die kriegst du auch nicht wieder, die hast du, die sind.

00:10:23: gestorgen dieser Stunden.

00:10:25: Aber dann kriegst du auch irgendwann die Frucht dessen.

00:10:29: Und nach einmal Workout hast du noch keinen Stickspack, aber wenn du das ein halbes Jahr machst und jeden Tag zwei Stunden Sport machst, dann wird man nach einem halben Jahr das Produkt sehen, die Frucht deiner Zeit.

00:10:40: Das Leben, das Gott uns gegeben hat, das muss sterben, damit das Leben erwachsen kann, das er uns geben möchte.

00:10:46: Und das passiert im Kleinen.

00:10:50: Ja, er wird uns erstmal nicht so viel geben, aber wenn wir Träume mit dem umgeben und es einen guten Boden stecken, wo es sterben kann, ja, statt irgendwie einen Tiktok einzuzementieren, dann wird diese Frucht unseres Lebens, ja, die Saat unseres Lebens wird aufgeben und Frucht bringen.

00:11:04: Und sie wird viel Frucht bringen, anstatt nur zu sterben, wenn wir jetzt unsere Zeit in Social Media stecken.

00:11:11: Aber woher kommt das eigentlich?

00:11:13: Warum gibt es dieses Prinzip aus Saat?

00:11:15: und ernte.

00:11:16: Ich bin treu im Kleinen und werde im Großen dafür belehnt.

00:11:20: Und ich glaube, es gibt drei Gründe.

00:11:23: Und das erste ist, Gott ist einfach souverän.

00:11:26: Es ist seine Entscheidung, dass geistliches Leben so funktioniert.

00:11:30: Und andererseits ist Gott auch nicht dumm.

00:11:33: Wenn du mit wenig Geld treu umgehst, dann wird Gott kein Problem haben, direkt viel Geld anzuvertrauen.

00:11:39: Weil er weiß, dass du auch mit ihm vielen gut umgehen wirst.

00:11:43: Gott weiß ja, wie man was anvertrauen kann.

00:11:47: Und dann kennt du seine Leute, sagt er, der hat es richtig drauf.

00:11:52: Dem gebe ich noch mal richtig ordentlich mehr an Geld, was auch immer, weil ich weiß, er benutzt dieses Geld, um meinen Reich zu bauen.

00:11:59: Und die Bibel ist voller Verheißungen von diesem, du kannst ja Geld nehmen und unseren Zeit nehmen und uns das Reich Gottes investieren, dann werben wir das ernten.

00:12:09: Und ich glaube, dass auch in ganz vielen Fällen das auch auf diese Welt zutrifft.

00:12:15: Wir gehen treu mit unserem Geld um, wir spenden unser oberste Maximus.

00:12:19: und wie kann ich Gottes Reich bauen, dass Gott sich das nicht schenken lässt.

00:12:22: Das habe ich schon oft erlebt.

00:12:24: Es haben viele andere Leute oft erlebt, die erleben ihre Finanz einfach Gott hingeben und von Gott gesegnet werden.

00:12:32: Und manchmal geht aber Gott auch einen größeren Weg.

00:12:34: Hier war super treu und hier ist er erst ganz tief abgestürzt, bevor er wieder von Gott aufgerichtet.

00:12:40: wurde.

00:12:41: Und das Prinzip, das Gott segnet, das hätte natürlich auch gegolten, wenn hier gestorben wäre, bevor Gott ihn aufgerichtet hätte.

00:12:48: Weil unser ultimatives Ziel liegt natürlich immer am Himmel.

00:12:52: Also ich kann euch nicht garantieren, wenn ihr jeden Monat, zwanzig Prozent eures Einkommens spendet, dann werdet ihr multimillionäre werden.

00:12:59: Das kann ich euch nicht garantieren, aber ich kann euch garantieren, dass wenn ihr jeden Monat das spendet, was euch der Heiligen Geist aufs Herz legt, dass Gott sich das nicht schenken lassen wird.

00:13:09: Und das ihr euch versorgen wird und dass ihr spätestens im Himmel eine überreiche Ernte bekommen wird und vielleicht schon hier auf dieser Erde.

00:13:17: Ja, das kann ich aber nicht garantieren.

00:13:20: Aber wenn ihr jetzt lernt, mit wenig Geld gut umzugehen, bisschen Taschengeld, bisschen Ausbildungsgehalt, BAföG, was auch immer, dann werdet ihr auch wissen, wie man mit viel Geld gut umgehen könnt.

00:13:33: Ich kenne Leute, die hatten in der Phase, wo sie wenig Geld hatten, immer dieses, boh ja, jetzt hab ich ja so wenig, bin ja grad irgendwie ein Student oder am Anfang meine Ausbildung oder sowas.

00:13:43: Boah, ich hab gar nix übrig zum Spenden.

00:13:45: Und ich kann auch nicht garantieren, diese Leute dann höchstwahrscheinlich auch, wenn sie nachher viel Geld haben, weil sie jetzt dick verdienen oder sowas, weil sie fertig sind mit ihrer Ausbildung oder mit dem Studium, dass sie dann immer noch ein Leben werden.

00:13:55: Aber ich kann ja gar nix spenden, weil es ja gar nix übrig.

00:13:58: Aber wenn man nicht von dem spendet, was übrig ist, sondern treu ist, und deine oberste Maximum ist immer nicht, okay, Was brauche ich irgendwie für mich und was kann ich für mich ausgeben, sondern wie kann ich mit meinem Geld möglichst effizienter Reich Gottes bauen?

00:14:13: Und dann fängt man an ganz automatisch zu spenden in wahrscheinlich den meisten Fällen.

00:14:18: Dass man dann, wenn man das mit wenig Geld macht, auch treu mit viel Geld umgehen wird.

00:14:25: Zweitens liegt es in der Natur der Sache, dass Dinge wachsen.

00:14:30: Ja, wenn du dein Geld irgendwie klug in Aktien investierst, dann wird das automatisch.

00:14:36: mehr Geld werden.

00:14:37: Wenn du Gaben hast und dich in ihnen übst, ja, du kannst tollen Musik machen und dann fängst du an in der Gemeinde Musik zu machen, dann wirst du merken, du wirst besser, ja, und dann wird auch deine Verantwortung wachsen.

00:14:50: Und vielleicht denkt ihr jetzt an eine richtig coole Band, irgendwie Fukuband oder sowas und ihr auch irgendwann mal irgendwo angefangen in der alten Gemeinde vor alten Leuten alte Lieder zu singen.

00:14:59: Und weil sie treu mit den Gaben umgegangen sind, die sie hatten, auch wenn sie, das weiß ich nicht, aber vielleicht ja, auch wenn sie das Gefühl hat, boah, ich bin für so viel größeres Beruf, als irgendwie hier mit einer alten verstimmten Gitarre Lopez machen zu müssen in meiner alten Gemeinde.

00:15:13: Was, was, ich, was.

00:15:13: Weil sie treu damit umgegangen sind, sind sie jetzt dort, wo sie sind.

00:15:19: Gott hat sie.

00:15:21: Und so wird das bei allen Gaben sein, die du einsetzt fürs Reich Gott, dass du wirst besser werden und automatisch wird Gott dir mehr anvertauen.

00:15:29: Und drittens liegt Wachstum nicht nur im Meer, sondern auch in einem Stärker.

00:15:35: Ein Baum bringt nicht nur mehr Frucht, wenn er großer wird, der Stamm wird auch dicker.

00:15:40: Wir lesen in Sprüche, Vierundzwanzig fest zehn, bis du lässig am gewöhnlichen Tag versagte Kraft auch in der Bedrängnis.

00:15:49: Und dieser Fers ist eigentlich superlogisch und ist trotzdem einer der wichtigsten Fersen eures geistlichen Lebens, weil er uns lehrt, treu im Kleinen zu sein.

00:15:57: Wenn du es einen normalen Tag nicht schaffst, hundert Kilogramm zu deadliften, wirst du es auch nie schaffen, ein Auto hochzuheben, unter dem ein Kind gerade ist.

00:16:07: Passiert wahrscheinlich nicht so häufig.

00:16:08: Wahrscheinlich kennt ihr irgendwie dieses Bild, ein Audi überrollten Kind und dann liegt es da.

00:16:12: Dann kommt da so ein Typ an und hebt das Auto hoch und das Kind wird gerettet.

00:16:15: Super cool.

00:16:16: Aber wenn du nie irgendwas für deinen Körper tust, sondern Leben lang so ein dünner Lauch bleibst, was okay ist, unser Wert hängt nicht von unseren Muckis ab.

00:16:24: Aber dann wirst du in diesem Moment nicht performen können.

00:16:30: Wenn du es nicht schaffst, mit deiner Zeit diszipliniert umzugehen.

00:16:34: In einer Lebensphase, wo du wahrscheinlich mehr freie Zeit haben wirst, als sonst überhaupt in deinem Leben.

00:16:39: Außer du studierst was richtig Chilliges oder sowas.

00:16:43: Und wenn du nicht gelernt hast, in einer Lebensphase diszipliniert, umzugehen mit deiner Zeit.

00:16:46: Wie willst du dann diszipliniert mit der Zeit umgehen, wenn du Job, Familie, Gemeinde, Haus und Hof hast?

00:16:50: Und so weiter.

00:16:51: Wenn du Gott nicht dafür Danke sagen kannst, wenn du mal eine Sechsellmatte hast, ja, wenn dein Freund oder deine Freundin dich gerade verlassen hat oder du einen zwanzig Euro Verschein fahr.

00:17:01: Liest.

00:17:02: Ja, so.

00:17:02: Ihr sagt mal so, mittelgroße Tragödien deines jetzigen Lebens.

00:17:06: Wenn du Gott in diesen Tragödien nicht Danke sagen kannst und nicht darauf vertrauen kannst, dass er etwas Gutes tut.

00:17:13: Wie willst du dann ihn vertrauen können und Danke sagen können, wenn was wirklich Schlimmes passiert?

00:17:19: Ja, wenn ein Kind stirbt, ein enger Verwandter krank wird oder du einen Job verlierst.

00:17:25: Ja, und wenn du dir jetzt Sorgen machst über deinen Schulabschluss oder wie das Wert wird, wenn der Nächsten Klassenarbeit oder sowas.

00:17:33: Wie willst du dann deine Sorgen abgeben, wenn wir irgendwann mal einen Krieg oder Christenverfolgung in Deutschland haben sollten?

00:17:40: Wenn du nie gelernt hast, deine Sorgen im Kleinen abzugeben, wirst du auch deine großen Sorgen nicht abgeben können.

00:17:45: Wenn du nie gelernt hast, Gott im Kleinen leid zu danken und auf ihn zu vertrauen, wirst du es nicht im Großen leid tun können.

00:17:52: Und andererseits, wenn du im Kleinen trainiert hast, wirst du auch das große Schultern und stemmen können.

00:17:58: Und dein Lohn wird natürlich ungemein größer sein, stark sein ist cool, aber ein Kind retten ist cooler.

00:18:08: Alle Aufgaben als Schüler schaffen, weil man ein bisschen Disziplin gelernt hat im zeitlichen Umgang, ist cool.

00:18:13: Aber alle Aufgaben als Erwachsenermeistern zu können, ohne Stress zum finden, das ist super cool.

00:18:22: Gott im kleinen Leid zu erleben ist tröstlich.

00:18:27: Gott im großen Leid zu erleben ist überlebensnotwendig.

00:18:31: Eine Sechs in Mathe verkraftest du mit Gott oder ohne ihn.

00:18:35: Aber wenn ein Kind stirbt oder ein geniebter Mensch ganz so krank ist oder irgendein andere Katastrophe über den Leben herein bricht, wie willst du da ohne Gott bestehen können?

00:18:44: Ja, aber du musst das erst mal trainiert haben, die es im Leid an Gott festhalten.

00:18:49: und das machst du nicht dann, wenn die Monsterkatastrophe da ist, sondern mit den kleinen und mittelgroßen Tragöden im Alltag.

00:18:59: Wie sieht das also aus, treu im Kleinen zu sein?

00:19:02: Und paar Sachen habe ich ja schon erwähnt und ich fange einfach mal mit dem Geld an.

00:19:06: Ja, was bedeutet untreuer Umgang mit Geld?

00:19:10: Naja, ich gebe mein Geld immer sofort für mich alleine aus.

00:19:15: Und ein Beispiel ist zum Beispiel meine Tochter Lotta.

00:19:18: Die ist jetzt in der ersten Klasse und kriegt jede Woche ein Euro Taschengeld.

00:19:22: Und sie fragt mich immer, wie viel Geld sie schon hat.

00:19:23: Und sobald sie drei, vier, fünf Euro hat, ja, dann rennt sie so ein Büchertisch in der Gemeinde und kauft sich irgendwas zum Basteln oder irgendein kleines Heftchen oder sonst was.

00:19:30: Und sie gibt fast immer ihr Geld sofort für sich aus.

00:19:35: Und selbst sie hat sich von, ich glaube, einem Monatsgehalt sozusagen von vier Euro in ein kleines Geschenk für ihre Schwester.

00:19:43: zur Weihnachten gekauft und ausgesucht im Spielzeugladen.

00:19:47: Und bei ihr ist es okay, sie ist sechs.

00:19:51: Aber ihr habt diese Ausrede nicht mehr.

00:19:53: Wenn ihr sagt, ich gehe immer allem ein Geld für mich aus, dann dreht ihr euch um euch selbst wie ein sechsjähriger, der ist noch nicht gelernt, dass man mit Geld auch irgendwie verantwortlich umgehen kann.

00:20:04: So, und ein treuer Umgang mit Geld bedeutet, ich frage Gott, was er mit seinem Geld machen möchte.

00:20:14: Und es ist sein Geld.

00:20:16: Es ist etwas, was er mir anvertraut hat.

00:20:18: Ja, und das gehört natürlich auch, sich manchmal etwas zu gönnen.

00:20:21: Ja, Gott ist ein Gönner.

00:20:24: Und dein Wohlstand, den wir hier in reichen Deutschland genießen, das ist etwas, was uns Gott geschenkt hat.

00:20:30: Gott möchte, dass du seine guten Gaben genießt.

00:20:33: Aber er möchte nicht, dass du sie verpresst.

00:20:36: Er möchte nicht, dass Geld, um das damit kaufen kannst, dein Gott zu wird.

00:20:40: Und wenn er sagt, einmal im Monat Döner reicht für dich, dann heißt das halt auch einmal im Monat Döner reicht für dich.

00:20:47: Und wenn er sagt, zweimal, dann gönnst du dir zweimal.

00:20:49: Aber unser Genuss, unser Gönnen darf nie über unserem Gehorsam Gott gegenüberstehen.

00:20:57: Treu sein mit dem Geld.

00:20:59: Mit Gottes Geld in meinem Leben heißt auch, ich bin großzügig und gebe für andere Geld aus.

00:21:03: Ich gebe Geld in die Gemeinde und in die Missionen, auch wenn das bei euch vielleicht nur fünf Decent sind, weil er halt einfach wenig Taschengeld gibt und sagt, was man schon fünf Decent im Reich Gottes.

00:21:12: Ja, alles, weil Gott euer Herz dahinter sieht.

00:21:16: Das heißt auch, dass ich für die Zukunft beiseite lege.

00:21:19: Und bei allen ist meine oberste Maxime aber nicht, was kann ich aus meinem Geld rauskühlen, sondern wie kann ich Reich Gottes bauen?

00:21:26: Und das Ziel sind die Schätze im Himmel.

00:21:28: die wir dadurch sammeln.

00:21:30: Das Ziel ist, dass Gott weiß, dass ich sein Mann bin und dass er mir noch mehr anvertrauen kann.

00:21:35: Nicht damit ich reich werde, das ist nicht mein Ziel.

00:21:38: Aber damit ich noch mehr Gutes tun kann mit dem, was er mir gibt.

00:21:42: Und bei der Zeit ist es genauso, ja?

00:21:46: Wie sieht eine untreue Umgang mit Zeit aus?

00:21:48: Na ja, wir investieren unsere Zeit in TikTok, in Ballstars, in Netflix und so weiter.

00:21:52: Sind diese Sachen Sünde?

00:21:55: Nein.

00:21:56: Sündigen ganz viele von uns mit diese Sachen.

00:21:59: Ja.

00:22:00: Definitiv, ja?

00:22:02: Also, wahrscheinlich haben wir alle die Sünde des schlechten Umgangs mit Bildsturmzeit in unserem Leben.

00:22:08: Und ein treuer Umgang zu bezeiten heißt, ich frage ein Wort, was er mit seiner Zeit durch mich machen möchte.

00:22:14: Böhn ich mir was?

00:22:15: Ja, lebe ich für andere?

00:22:16: Ja, investiere ich meine Zeit in die Gemeinde?

00:22:18: Ja, ist meine oberste Maximum in meiner Zeit.

00:22:22: Wie kann ich Gottes Reich bauen?

00:22:24: Ja.

00:22:25: Und was er nicht dafür?

00:22:26: Schätze im Himmel.

00:22:27: Erfüllungen.

00:22:28: und Glück nach biblischen Maßstab.

00:22:30: Wie gehe ich mit meinen Gewohnheiten um?

00:22:33: Ja, was für Gewohnheiten habe ich in meinem Leben?

00:22:34: Habe ich beim Thema Zeit ein paar untreu gewohnheiten aufgezählt?

00:22:38: Was sind Treugewohnheiten?

00:22:40: Naja, ich lese regelmäßig Bibel.

00:22:43: Ich bete regelmäßig viel.

00:22:45: Ich gehe in die Juden, ich bringe mich in die Gemeinde ein und so weiter.

00:22:48: Und das erben wir mit solchen guten Gewohnheiten ein stabiles Glaubensfundament, auf dem andere auch ihren Glauben aufbauen können.

00:22:56: Wie gehe ich um in Beziehungen und Gesprächen?

00:23:00: Naja, untreu.

00:23:00: Gespräche sind, die sind substanzlos, ja, so ein Läster, man redet schlecht über andere, man beleidigt sich, man hat wegen auch Spaß, man macht die ganze Zeit irgendwelche dummen Witze, man vergeudet gemeinsam seine Zeit.

00:23:13: Und ein treuer Umgang mit Beziehungen, die wir haben, sind halt, wenn unsere Gespräche aufbauen sind, wenn sie ermutigend sind, wenn sie sich gegenseitig befruchten, wenn man geistig wächst an den Beziehungen.

00:23:25: Und es war für mich ein Gamechanger.

00:23:28: Ich habe mich neugierig mit einem alten Jugendleiter unterhalten und mir ist aufgefallen, ich kann mich ja noch genau zwei Anlachten aus meiner Jugendzeit erinnern.

00:23:35: Und eine davon hat mich geprägt und die anderen habe ich weiß ich halt noch.

00:23:41: Aber auch wenn die Anlachten, ich weiß nicht ob sie gut oder schlecht waren, ich kann mich einfach nicht mehr dran erinnern.

00:23:45: Auch wenn die Anlachten für mich anscheinend nicht entscheiden waren, weil etwas anderes für mich entscheidend.

00:23:50: Unsere Jugend damals war Plattform dafür, dass solche fruchtbringenden geistlichen Beziehungen gewachsen sind.

00:24:00: Ich kann mich leidig mal an die Anmachten erinnern, aber die Freundschaften, die habe ich immer noch.

00:24:06: Und meine Freundschaft in meiner Jugend waren halt nicht nur irgendwie nur Minecraft-Zocken, sondern man halt immer Minecraft-Zocken und geistliche Gespräche, Brettspiele und Austausch.

00:24:17: Ja, eine blöde, also eine blöde, witzige Zeit miteinander haben und für einander beten und die Sünden bekennen.

00:24:23: Das ist ein teuer Umgang im Kleinen in unseren Beziehungen.

00:24:28: Wie gehe ich um in meinen Aufgaben?

00:24:30: Naja, Untreue ist, ich pokassiniere, ich erledige sie halbherzig, ich mache es freudlos, ich mache sie einfach nur, damit sie gemacht sind, dass ich einen Check machen kann, auch wenn sie schlecht gemacht sind.

00:24:41: Oder ich mache sie einfach nicht.

00:24:42: Ein teuer Umgang sieht so aus, dass ich rechtzeitig anfange, dabei einen Dienen des Herbs habe, es zu Gottes Ehren mache und... Ja, irgendwie noch Freude vielleicht dabei empfinde.

00:24:54: Und ja, du kannst deine Hausaufgaben auch zu Gottes Ehre machen.

00:25:04: Und was wir daraus ernten, ist Zuverlässigkeit, Verantwortung, dass wir noch mehr Verantwortung übernehmen können.

00:25:11: Wir bekommen Erfolg und wir beweisen Respekt gegenüber unseren Autoritäten.

00:25:15: Wenn deine Lehrer sagen, mach das und du machst das nicht, und deine Eltern sagen, mach das und du machst das nicht, ja dann verstößt du gegen das fünfte Gebot.

00:25:22: Du sollst deine Eltern ehren.

00:25:25: Lehrer kann man auch mal mit einklammern, mitdenken, weil sie auch eine Autorität sind.

00:25:30: Und das Kuriose ist, wenn du sagst, das oberste Gebot, ja, du sollst nur einen Gott haben, ist das wichtigste.

00:25:37: und das unterste Gebot, du sollst nicht neidisch sein, ist vielleicht das Schwächste im Vergleich zu Morriten und so weiter.

00:25:44: Wenn man so argumentieren würde, würde man feststellen, dass es Gott wichtiger ist, dass deine Eltern erst, als dass sie nicht morritest.

00:25:51: Du sollst deine Eltern ehrengebot fünf.

00:25:53: Du sollst nicht morden, Gewod sechs.

00:25:56: Also so wichtig, denkt mal drüber nach, so wichtig ist es, dass du treu in deinem Haus umgehst und dann erinnern wir, dass du respektierst, in den du tust, was sie sagen.

00:26:06: Ja natürlich nicht alles, wenn sie irgendwelche schlechten Sachen von dir wollen.

00:26:09: Aber wenn sie sagen, räumen die Spielmaschine aus, dann räumst du gefällig die Spielmaschine aus, einfach nur um Gott zu ehren.

00:26:14: Weil das ist genau das ist, was... Gott von dir möchte.

00:26:20: Du musst nicht die große Frage nachstellen, ja, was ist meine Berufung?

00:26:23: Was ist Gottes Wille in meinem Leben, wenn du nicht bereit bist, die Berufung im Kleinen zu leben, dass du einfach diese bürde Spielmaschine ausreimst.

00:26:32: Gleiches Prinzip, du bist treu im Kleinen und ich bin mir sicher, Gott wird dir eine große Berufung zeigen oder zumindest eine Berufung, die mehr geht als zehn Minuten Spielmaschine ausreimen.

00:26:43: Genauso irgendwie auch in unserer... Zuverlässigkeit gilt das, was du sagst.

00:26:47: Ja, wenn du irgendwie sagst, ich mache das in der Schule, machst du es dann oder schiebst du es halt ab, auf dem, mit dem du mehr Gruppenarbeiten hast.

00:26:53: Ja, wenn du sagst, boah, ich komme zu Jugend, kommst du dann auch.

00:26:57: oder hast du vielleicht gerade keinen Bock oder bist mit deinem Game noch nicht fertig, denn kommst es wegen dich.

00:27:03: Sind die Termine, die du anerleuten zusagst, fix oder verschiebst du ständig?

00:27:08: Das können manchmal Sachen dazwischen kommen.

00:27:10: Ist halt so.

00:27:11: Aber ist es bei dir üblich, dass immer was dazwischen kommt oder stehst du einfach zu deinem Wort?

00:27:15: Oder beim Thema... Wertschätzung.

00:27:18: Bist du treu in der Wertschätzung?

00:27:20: Bist du dankbar für die guten Dinge, die andere Leute in der Leben hineinsetzen?

00:27:25: Bist du dankbar für deine Eltern?

00:27:27: Bist du dankbar für deine Lehrer?

00:27:29: Bist du dankbar für die ganzen Jugendmitarbeiter, die einfach unfassbar viel Zeit und Geld in dich hinein investieren, dass du ein cooles Christmas-Dinner hast und eine Silvesterfreizeit und eine Sommerparty, einen coolen Samstagabend, all die Sachen, wie sie... Ist ja mein Job, aber alle anderen machen das freiwillig.

00:27:47: Machen das unbezahlt.

00:27:48: Einfach so.

00:27:50: Nimmst du es für selbstverständlich?

00:27:52: Nimmst du es einfach hin?

00:27:53: Konsumierst du einfach nur Gedanken und Danken los?

00:27:59: Oder wertschätzt du das?

00:28:01: Ich kann dir garantieren, jeder macht das sehr gerne.

00:28:04: Aber wir freuen uns auch.

00:28:05: Und gerade die, die halt nicht Geld dafür bekommen, freuen sich halt immer.

00:28:09: einfach mal Dank gesagt.

00:28:12: Ich hatte ja mal das Beispiel gebracht im Sommer.

00:28:15: Ich habe mir oft zum Wolleberplatz nach Hause mit den Kasten Spezi mitgebracht.

00:28:18: Und dieses Gefühl, du stellst den Kasten Spezi hin.

00:28:24: Am Ende des Abends sammelst du alle Speziflaschen ein und fünf Stück sind anbefangen und kaum getrunken und zehn Flaschen fehlen.

00:28:32: Ihr müsst mir nicht Danke sagen.

00:28:33: Wie gesagt, ich mache das gerne.

00:28:35: Aber dieser Umgang mit diesen Speziflaschen ist nicht besonders wertschätzend.

00:28:40: weil man irgendwie merkt, okay, ich nehm einfach was für selbstverständlich, nehm drei Schlucke und dann kümmere ich mich nicht, dass ich meine Flasche leer trinke, sondern mach vielleicht noch ne zweite auf oder sowas.

00:28:51: Das waren jetzt einfach nur paar Beispiele, wie man treu sein kann im Kleinen.

00:28:58: Und am Ende, am Ende kommt diese große Verheißung.

00:29:03: Was erben wir dann?

00:29:04: Ja, das Große.

00:29:07: Vielleicht das Große, von dem du träumst, auf alle Fälle das Großere von du träumen.

00:29:12: Wurst.

00:29:13: War es schon immer ein Traum, Jugendleiter zu werden und zu predigen?

00:29:16: Never, ja.

00:29:17: War ich nämlich schlecht drin, bis Gott mir irgendwann diese Gabel gegeben hat.

00:29:21: Aber ich habe mir Mühe gegeben und war, wie jeder Jugendliche, wahrscheinlich mittelmäßig erfolgreich drin, treu im Kleinen zu sein, mir gute Gewohnheiten anzugewöhlen, zu versuchen, Jesus zu dienen, immer wieder mich darauf zu besinnen, dass Gottes Reich das Wichtigste ist in meinem Leben.

00:29:39: Und eben... Kleinen treu zu sein.

00:29:45: Hat für mich bedeutet, dass meine Beziehung zu Jesus gewachsen ist.

00:29:48: Und dass meine Träume mit ihm gewachsen sind.

00:29:51: Und wenn ihr lesen in Johannes Vierfestsvierendreißig, wo Jesus sagt, meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat und seinen Werk vollbringe.

00:29:59: Imagine, du hast einfach keinen Hunger mehr, weil das Wirken im Reich Gottes dich so sehr erfüllt.

00:30:04: Und das ist das, was der mehr Energie gibt, als irgendwie zwanzig Red Bulls zu exen.

00:30:08: Das ist das Ziel.

00:30:11: Diese Vision, dass das Gott dich beruft für einen Leben, was halt mehr ist als Durchschnittlichkeit und mehr ist als Belanglosigkeit.

00:30:22: Und wir werden diesen Traum, diesen Traum vom Leben aber erst erben, wenn wir jetzt schon im kleinen Troll sind.

00:30:30: Amen.

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