Deine Jugend
Transkript anzeigen
00:00:07: Heute geht es um Jugend.
00:00:10: Um unsere Jugend, um deine Jugend.
00:00:12: Warum betone ich das deine so?
00:00:14: Naja, weil es deine Jugend ist.
00:00:17: Vielleicht habt ihr schon mal den Spruch gehört, dass Gemeinde Familie ist.
00:00:22: Ja, und wenn eine Gemeinde Familie ist, dann ist Jugend ja auch Familie, weil Jugend Teil von Gemeinde ist.
00:00:28: Für mich bedeutet dieser Satz Gemeinde ist Familie, dass Gemeinde nicht wie Familie ist oder Gemeinde so ähnlich wie Familie ist oder Gemeinde so wichtig wie Familie ist.
00:00:36: sondern das Gemeinde wirklich Familie ist.
00:00:40: Die Menschen in der Gemeinde sind wirklich meine Geschwister und gehören genauso zu meiner Familie wie irgendwie die Mitglieder meiner biologischen Verwandtschaft.
00:00:51: Und wenn jemand sagt, dass für ihn Gemeinde Familie sei, aber er unterscheidet noch zwischen Gemeinde, zwischen seiner Gemeinde und seiner Familie, dann sagt man ja im Prinzip, okay, Gemeinde ist nicht Familie.
00:01:04: Ja, ich glaube, wenn du immer doch in deinem Kopf unterscheidest zwischen meine, meine, meine Familie, dann ist Gemeinde vielleicht richtig cool und richtig bedeutungsvoll für dich, aber Gemeinde ist nicht Familie.
00:01:12: Ich glaube, wenn wir sagen, dass Gemeinde Familie sei, dann muss Gemeinde auch wirklich Familie sein.
00:01:20: Und vielleicht fühlt sich das nicht an, ja, für dich so, dass das Gemeinde Familie ist.
00:01:26: Und dann ist das ein Problem, ja, dann hat es damit was zu tun, dass... man vielleicht ein Rand steht und sich nicht wohlfühlt und sich nicht angenommen fühlt.
00:01:33: Und dann ist es ein Problem der Familie.
00:01:36: Aber es ändert nichts daran, dass Gemeinde wirklich Familie ist.
00:01:41: Denn auch Familie kann sich manchmal so anfühlen, dass man nicht dazugehört.
00:01:46: Und auch die Bibel spricht davon, dass wir Familie sind.
00:01:51: Wir lesen zum Beispiel in die FESA II Vers.
00:01:56: ihr nicht also länger fremde und ohne Bürgerrecht, sondern ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes und seid Mitglieder von Gottesfamilien.
00:02:05: Und an anderer Stelle geht das Ganze noch tiefer, wo Paulus schreibt, dass wir nicht nur eine Familie sind, sondern wir sind auch ein Körper.
00:02:13: Ja, wir gehören noch viel näher zusammen als nur eine Familie.
00:02:19: So sind wir die vielen einleiten Christus und als Einzelne untereinander in Glieder.
00:02:23: Ja, wir sind... Körperteile.
00:02:25: Das ist noch unzertrennbarer als Familie.
00:02:28: Und deswegen sprechen wir von deiner Jugend, weil es deine Familie ist.
00:02:36: Jugend ist Familie.
00:02:38: Also kannst du jeden Samstag zur Jugend kommen, wie zu einem Familien treffen.
00:02:46: Aber du kannst natürlich auch mit einem anderen Mindset zur Jugend.
00:02:51: kommen.
00:02:52: Was gibt es so für Mein-Sets in der Familie bzw.
00:02:55: in einer Gemeinde?
00:02:56: Was gibt es so für unterschiedliche Perspektiven auf Gemeinde?
00:03:00: Da gibt es einerseits, ich nenne es einfach mal den Knecht, der Arbeiter, der halt in die Gemeinde kommt, um zu arbeiten, dann gibt es das Kind, das Teil der Familie ist, und dann gibt es den Konsumenten.
00:03:10: Und worum geht es dem jeweiligen Person?
00:03:13: Na ja, dem Arbeiter, dem Knecht geht es nur um den Output.
00:03:17: Er hat einen Job, er kommt halt in die Jugend, um da die Andacht zu halten.
00:03:20: Preis zu machen, um zu kochen, um eine Kleingruppe zu leiten.
00:03:24: Was weiß ich was?
00:03:25: Ja, das ist ein Job und dann geht es ihm um den Output.
00:03:29: War die Anlacht gut?
00:03:30: War die Kleingruppe gut?
00:03:31: War der Lobpreis gut?
00:03:32: Was heißt ich was?
00:03:33: Und dem Kind geht es natürlich, weil es ein Teil von der Familie ist, vor allen Dingen um Gemeinschaft.
00:03:37: Ich möchte Gemeinschaft haben mit meinen Familienmitgliedern.
00:03:41: Und dem Konsumenten, dem geht es nur um das Misch.
00:03:46: mir der Low-Preis was spricht, milch die Predigt an und so weiter.
00:03:52: Und die Frage ist, was machst du?
00:03:54: Und ist das gut, wenn Low-Preis dich anspricht und du von der Predigt profitierst und so weiter?
00:03:59: Aber die Frage ist, was machst du, wenn dir die Predigt nichts mehr gibt?
00:04:04: Ja, wenn du Teil der Familie bist, bleibst du da.
00:04:07: Aber wenn du so ein Konsument bist, dann gehst du weg und suchst deine neue Jugend oder eine neue Gemeinde, die dir was gibt.
00:04:16: Beziehungen sind für den Knecht egal.
00:04:19: Der Knecht ist Aufgorbenorientiert.
00:04:21: Es geht darum, dass er seinen Job macht.
00:04:24: Für das Kind sind die Beziehungen oberste Priorität und die Beziehungen sind herzlich.
00:04:31: Für den Konsumenten sind die Beziehungen optional.
00:04:35: In dem Sinne, der kommt ja für sich selbst und deswegen verbringt er selbst gerne Zeit mit den Leuten, die er cool findet.
00:04:44: Dann gibt's so die Kuhlen, seine Klicke, seine Kleingruppe, seine Group, ja, mit ihr gerne abhängt.
00:04:49: Und alle anderen sind ihm halt einfach nicht so wichtig.
00:04:51: Die sind ihm irgendwie Wurst.
00:04:53: Das Problem ist, das ist kein Wert im Reich Gottes.
00:04:58: Dass man unterscheidet zwischen, na ja, die sind die Kuhlen, die sind die Unkuhlen, sondern im Reich Gottes sind wir alle Familie.
00:05:04: Dann gehören wir alle zusammen und deswegen dürfen wir nicht unterscheiden zwischen, okay, die mag ich und die mag ich nicht.
00:05:10: Mit welcher Motivation geht der jeweilige?
00:05:14: zur Jugend.
00:05:15: Für den Knecht ist es halt nur ein Job.
00:05:19: Für das Kind ist die Motivation die Vision der Familie.
00:05:25: Und für den Konsumenten geht es nur um die Stillung der eigenen spirituellen Bedürfnisse.
00:05:31: Ich möchte mich beim Low Price irgendwie emotional berührt führen.
00:05:35: Ich möchte, dass die Anlacht mich herausfordert und so weiter.
00:05:38: Was meine ich hier mit dem Punkt Vision der Familie?
00:05:40: Naja, stell dir vor, du bist irgendwie... Du wächst in der Familie auf, die so ein Unternehmen hat.
00:05:47: Ja, sagen wir mal, eine Bäckerei.
00:05:50: Und dann wächst du in dieser Familie auf und dann teilst du die Version der Familie, dass du halt irgendwie einfach richtig gute Brote backen willst.
00:05:58: Und dann hast du nicht nur irgendwie einen Job, wenn du halt machst so als Bäcker, sondern dann teilst du diese Vision.
00:06:05: Wie stark ist die Bindung zur Gemeinde?
00:06:09: Naja, beim Knecht ist es halt... Die Bindung ist begrenzt.
00:06:13: Man ist Teil der Gruppe, bis man halt einen besseren Job bekommt.
00:06:19: Was auch immer das dann für einen bedeutet.
00:06:20: Aber es ist von vornherein gleich, wenn es einen besseren Job gibt, dann ist man halt raus.
00:06:25: Die Bindung des Kindes ist unbegrenzt.
00:06:29: Das gilt weniger für Jugend, weil irgendwann ist man halt zu alt, aber vor allen Dingen für die Gemeinde.
00:06:34: Du bist Teil einer Familie und du bleibst Teil einer Familie.
00:06:40: Für den Konsumenten ist die Bindung natürlich auch begrenzt und man ist nur so lange Teil der Gruppe, bis die eigenen Bedürfnisse nicht mehr gestillt werden.
00:06:48: Und wie ist die Verbindlichkeit?
00:06:49: Naja, beim Knecht ist sie sehr hoch, ja, es ist ein treuer Knecht und arbeitet gut.
00:06:55: Beim Kind ist sie natürlich auch hoch.
00:06:58: Man ist Teil der Familie und beim Konsumenten ist sie sehr niedrig.
00:07:04: Man kommt halt, wie man Lust hat.
00:07:08: So, jetzt haben wir uns diese drei Gruppen angeschaut.
00:07:10: Und jetzt überlegen wir uns doch mal, wer in der Jugend könnte, welcher dieser drei Rollen sein.
00:07:15: Na ja, der Knecht ist es klar, der ist so ein typischer Mitarbeiter, der halt nur da ist, um seinen Job zu erledigen.
00:07:23: Ja, die Motivation ist... Na ja, eher begrenzt.
00:07:27: Der Hammer hat vielleicht nicht ganz so Bock auf jetzt Gemeinschaft und Gruppe und Jugend usw.
00:07:31: Aber wenn man hat eingeteilt, das ist man halt da und macht seinen Job.
00:07:34: Und das ist wahrscheinlich manchmal jeder Mitarbeiter so ein bisschen.
00:07:39: Und da gibt es natürlich auch die guten Tage, dass man so ein richtiger Sigma-Mitarbeiter und da ist man natürlich dabei und lebt die Vision, Baby-Gear-Beziehung baut Glaube.
00:07:48: Ich bin davon überzeugt, dass wir in unserer Familie Glauben bauen können, indem wir tiefe und gute und geistliche Beziehung miteinander leben.
00:07:56: Ja, das ist so der Idealfall des Mitarbeiters.
00:07:59: Und der Konsument, naja, ist irgendwie so ein Teilnehmer, oder?
00:08:03: Der kommt halt hin, weil er ... sich beriesen lassen möchte, weil er was lernen möchte, weil er Gemeinschaft haben möchte, was auch immer.
00:08:12: Das Problem ist, so sollte es nicht sein.
00:08:17: Ja, diese Dreiteilung gibt es im Reich Gottes nicht, die gibt es nicht in einer Familie.
00:08:21: Ihr habt ja auch nicht am Abendbrot tischt, keine Ahnung, die Familienmitglieder, dann habt ihr den Knächt, der irgendwie in der Küche steht und kocht, dann habt ihr die Konsumenten nur zum Essen kommen.
00:08:29: Ja, das gibt es vielleicht, ich weiß nicht, besonders... Im Allentum gab es das vielleicht mit so einem Knecht oder so was.
00:08:35: Aber in der normalen Familie gibt es das nicht.
00:08:37: Das sind alles irgendwie nur Familienmitgliedern.
00:08:39: Und in der Familie Gottes gibt es keine Knechte.
00:08:47: Wir lesen in Johannes Fünfzehn fast Fünfzehn.
00:08:50: Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn ein Knecht weiß nicht, was ein Herr tut.
00:08:54: Euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich euch alles ver... kündet habe, was ich von meinem Vater gehört habe.
00:09:00: In Gottesreich gibt es keine Knechte mehr.
00:09:04: Es gibt nur noch Gotteskinder.
00:09:05: Es gibt vielleicht einen Knechtlö, vielleicht kennt er nicht, wie es so ein Instagram-Apollo geht, aber es gibt keine Knechte mehr.
00:09:12: Und genauso wenig wie es Knechte gibt, gibt es in Gottesreich auch keine Konsumenten.
00:09:19: Wir lesen in Erster Gründer, vierzehn, fährst, sechsundzwanzig.
00:09:22: Was ist nun, Brüder?
00:09:24: Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder etwas.
00:09:26: Einem Psalm, eine Lehre, eine Offenbarung, eine Zungenrede, eine Auslegung.
00:09:30: Alles, Geschäge zur Erbauung.
00:09:33: Seht ihr da irgendeinen Konsumenten drin?
00:09:36: Nein, ihr seht eine Gruppe von Gemeinnemitgliedern, von Familienmitgliedern, die zusammenkommen und... Jeder bringt sich ein entsprechend ihrer Gaben.
00:09:46: Jeder hat irgendwie einen Psalm oder einen Wort oder einen Bibeltext oder eine Geistesgabe, die ihr einbringt oder was auch immer.
00:09:53: Aber es gibt nicht jemanden, der reinkommt und einfach nur zuhört und nichts macht.
00:09:59: In Hebrea X lesen wir und lasst... uns aufeinander acht haben, um uns zur Liebe und zu guten Werke anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern und das umso mehr, je mehr ihr den Tag heran nahen seht.
00:10:21: Unsere Aufgabe ist es, die Versammlung nicht zu versäumen, Teil der Gemeinde zu sein und nicht nur irgendwie eingetragenes Mitglied, sondern wirklich Teil des Gemeindelebens zu sein, indem wir da sind.
00:10:34: Achtung, hier geht es nicht um Jugend, sondern natürlich um Gemeinde.
00:10:38: Dann kann man sich fragen, ist es Sünde, wenn man eigentlich mal nicht zur Jugend oder nicht zur Gemeinde geht?
00:10:44: Na ja, der Text könnte man irgendwie davon ableiten.
00:10:46: Die Antwort ist natürlich Nein, weil wir nicht mehr unter dem Gesetz stehen.
00:10:54: Ja, das Gesetz hat keine Gültigkeit in dem Sinne mehr für uns, dass es Sünde wäre, wenn wir mal nicht zur Jugend gehen.
00:11:02: Genauso wie es im Gesetz auch irgendwie das Sabbatgebot gibt, man soll es den Ruhetag heiligen.
00:11:07: und es ist dann eine Sünde, wenn man am Sonntag dem Nachbarn hilft, weil gerade seine Ruhr geplatzt ist und man es halt irgendwie klemmt und kann ihm helfen.
00:11:14: Nein, natürlich nicht.
00:11:15: Aber was passiert, wenn man Sonntags immer irgendwelchen Leuten hilft?
00:11:20: Naja, dann leidet man halt an einem Burnout.
00:11:25: Ja?
00:11:25: Und was passiert, wenn man immer gemein oder jugendschwänzt?
00:11:28: Naja, dann gibt's halt auch ein Burnout, ein geistliches Ausbrennen.
00:11:32: Nicht, weil man zu hell gebrannt und zu viel gemacht hat, sondern einfach wegen zu niedriger Sauerstoffzufuhr.
00:11:37: Wir brauchen unsere Gemeinschaft, wir brauchen unsere Familie, damit wir geistlich wachsen können und nicht ausgehen.
00:11:46: Also, wenn wir regelmäßig zusammenkommen, dann sollten wir alle aus der Perspektive des Familienmitgliedes kommen.
00:11:57: Das heißt, die Trennung zwischen Mitarbeitenden, dann die Mitarbeitenden und zwischen Teilnehmern, die Teilnehmend ist nicht biblisch.
00:12:05: Vielleicht kennt ihr dieses Klischee einer Mega-Church, so dass da irgendwie zwanzig Pastoren in eine krasse Bühne-Show abziehen und fünftausend Leute kommen in diesen Gottesdienst und sind nur Teilnehmer.
00:12:16: Und dieses Klischee ist nicht biblisch.
00:12:20: Eigentlich sind wir alle Mitarbeiter.
00:12:23: Jeder einzelne der Teil der Jugend ist, ist ein Jugendmitarbeiter.
00:12:28: Und nicht nur die zwanzig Jahre, die ich mal gefragt habe, ob sie sich vorstellen können, Mitarbeiter zu sein und dann ja gesagt haben.
00:12:33: Und Mitarbeiter ist eigentlich der falsche Name für die Jugendmitarbeiter.
00:12:38: Eigentlich, weil ja alle Mitarbeiter sind, eigentlich könnten wir uns nennen, irgendwie kleinen Gruppenleiter und Christmas-Dinner-Orga-Team oder sowas.
00:12:47: Oder ja, man nennt uns Gruppenleiter-Orga-Anachtsteam.
00:12:53: Kurz GOAT.
00:12:55: Und ich möchte euch für diese Perspektive gewinnen.
00:12:58: Ihr seid Jugendmitarbeiter.
00:13:00: Zumindest die, die fester Bestandteil der Jugend sind.
00:13:04: Gäste, die dürfen Gäste sein, die sind nicht so Vorteile der Familie, nur wenn man da ist.
00:13:10: Aber irgendwann kommt der Punkt, der in der Gemeinde offiziell, da kann man beitreten in der Jugend nicht.
00:13:14: Irgendwann kommt der Punkt, wo man sagt, das ist meine Jugend, das ist meine Gemeinschaft, das ist meine Familie.
00:13:22: Und dann geht es darum, Teil der Familie zu sein und sich einzubringen.
00:13:25: Und ich möchte euch für diese Perspektive winnen.
00:13:29: Ihr seid Jugendmitarbeiter.
00:13:32: Das ist meine Jugend.
00:13:36: Und wo kann ich mich denn dann einbringen?
00:13:38: Du bist eine einzigartige Kombination angaben.
00:13:43: Und ohne dich fehlt etwas.
00:13:45: Wie so ein Puzzle.
00:13:46: Habt ihr schon mal ein unvollständiges Puzzle gelöst?
00:13:50: Total unbefriedigend, wenn man eine neuneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinundneinund.
00:14:17: Ein Puzzle, wenn ein Teil fehlt.
00:14:20: Bei einem Ikea-Möbelstück, wenn da eine Schraube fehlt, ist okay.
00:14:23: Die kann man nachkaufen.
00:14:27: Bei einer Zifferpflanze, wenn da ein Blatt fehlt, egal, das wächst irgendwie nach.
00:14:32: Bei einer Tafelschokolade, wenn da ein Stück fehlt, kann man die immer noch essen und ist trotzdem noch lecker.
00:14:37: Aber wenn da bei einem Puzzle ein Teil fehlt, dann ist einfach nichts mehr wert.
00:14:41: Und Gemeinde ist wie so ein Puzzle.
00:14:44: Ohne dich ist es... deutlich weniger wert, weil etwas essentielles fehlt.
00:14:51: Und vielleicht bist du vierzehn und weißt einfach noch nicht, was deine Gaben sind, wo du als Puzzleteil dazugehörst.
00:14:57: Aber... Das ist okay, du kannst auch erst mal hineinwachsen, du kannst Dinge ausprobieren, schauen, was liegt mir, wo bekomme ich gutes Feedback, aber Fakt ist, du hast Gaben, die Gott dir gegeben hat, um anderen zu dienen.
00:15:11: Das muss nicht in der ersten Reihe sein.
00:15:13: Auf neue Leute zugehen, da sind einige richtig stark drin, egal ob sie Goats sind.
00:15:21: Oder eben nicht.
00:15:22: Da gibt es Leute von euch, die sind richtig gut, darin auf neue Leute zuzugehen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie willkommen sind.
00:15:33: Ja, es kann, es muss nicht von vorne sein, es kann auch einfach im Kleinen in der Kleingruppe sein.
00:15:37: Ja, wenn man irgendwie in der Kleingruppe ist und sich gegenseitig ermutigt und erzählt, was man irgendwie für den Gedanken hatte oder was man mit Gott erlebt hat oder für den Handel betet oder sowas, das kann ganz praktisch sein, indem man in der Küche oder beim Aufräumen hilft oder in diesen Dienstgruppen, die wir ins Leben gerufen haben oder was weiß ich.
00:15:54: So, wir alle sind Mitarbeiter, aber... Wir sind nicht Mitarbeiter in einer Firma, wir sind Mitarbeiter in einer Familie.
00:16:02: Das Ziel ist nicht einen coolen Output zu haben und möglichst viele geile Events zu haben.
00:16:07: Und die haben wir ja.
00:16:08: Welche Jugend hat schon so ein krasses Christmas-Dinner mit Weihnachtsmarkt und so weiter.
00:16:13: Und am gleichen Tag war ja auch der Weihnachtsmarkt in Oberkramer.
00:16:15: Und unser Weihnachtsmarkt war einfach krasser als der... offizielle draußen.
00:16:20: Wir haben einen Leidenheim mit über hundert Leuten gehabt und letztes Jahr eine Uyuko mit ganz vielen Jugendgruppen aus der Region und sonst was.
00:16:26: Also wir haben geile Events, aber das Ziel sind nicht, geile Events zu machen, sondern das Ziel ist es Beziehung zu bauen.
00:16:34: Und zwar mit allen Familienmitgliedern, nicht nur mit den coolen oder mit denen aus der eigenen Gruppe, sondern wirklich mit allen.
00:16:41: Und es ist ein Unding, dass man jemanden nicht kennt in der Jugend und nichts über ihn weiß.
00:16:48: Wenn du es jemanden gibt, den du nicht kennst, dann lernen ihn kennen, dass deine Familien mitgeht.
00:16:53: Und dass diese Gemeinschaft, die wir haben, herzlich und wertschätzend ist.
00:16:58: Dass es nicht nur irgendwie eine Gemeinschaft ist, die wir halt zusammen haben, sondern dass man an uns erkennt, dass wir Familie Gottes sind, weil die Liebe Gottes in unserem Herzen ist.
00:17:09: Amen.
Neuer Kommentar