Wie spricht Gott durch seine Stimme zu mir?
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00:00:07: Herzlich willkommen zu dem vierten Teil unserer.
00:00:10: Gott spricht Reihe und wir beschäftigen uns ja in den letzten Wochen damit nicht nur das Gott spricht, sondern auch wie er spricht.
00:00:19: Letzte Woche haben wir uns zum Beispiel angeschaut, wie Gott durch die Bibel spricht.
00:00:24: Und das, was ich daran liebe, dass Gott durch die Bibel spricht, ist, dass er das immer noch tut.
00:00:29: Im Sinne von, er hat nicht vor zweitausend Jahren einmal gesprochen und hat Paulus gesagt, was er den Korintern schreiben soll, sondern in dem, was Paulus den Korintern schreibt, spricht Gott durch uns.
00:00:42: Also die Bibel ist eine Plattform, wie Gott damals zu irgendwelchen Korintern gesprochen hat und wir heutzutage zu... uns spricht.
00:00:52: Was ist das Besondere an der Bibel?
00:00:53: Die Bibel ist nicht einfach nur Gottes Wort, sondern sie ist Gottes lebendiges Wort.
00:01:00: Aber auch wenn Gottes durch seinen Wort spricht, ist sein Wort nicht er.
00:01:04: Die Bibel ist nicht Gott, sondern ein Gefäß der göttlichen Offenbarung.
00:01:10: Gott nutzt die Bibel und andere Umständen und Menschen usw.
00:01:15: als Plattform, um mit uns zu sprechen.
00:01:18: Aber er spricht auch direkt zu uns.
00:01:23: Und zwar, wenn Gott zu uns spricht, dann hören wir seine Stimme nicht von außen oder vielleicht ganz, ganz, ganz selten, sondern im Normalfall von innen, warum?
00:01:33: Weil der Heiligen Geist in uns lebt.
00:01:36: Und weil der Heiligen Geist in uns lebt, erwarte ich Gottes Stimme natürlich auch von innen und nicht irgendwie primär von außen.
00:01:45: In Römer Acht fests Vierzehn lesen wir, denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, Diese sind Söhne Gottes.
00:01:54: Der Römerbrief zeigt also als das Merkmal unserer Kindschaft Gottes auf, dass wir vom Heiligen Geist geleitet werden.
00:02:04: Unsere Beziehung zu Gott spiegelt sich darin wieder, dass wir vom Heiligen Geist geleitet werden.
00:02:11: Und deswegen ist das so wichtig, was wir vor zwei Wochen hatten, dass wir lernen müssen, die Stimme des Hirten zu identifizieren und ihr zu folgen.
00:02:21: Von dem, was wir als geistliche Reife achten, ist einfach nur die Fähigkeit Gottes reden zu hören und ihm zu folgen.
00:02:28: Das ist so ein bisschen so wie Frodo vor Bruchteil.
00:02:32: Frodo wird Ringträger und kriegt den Auftrag und bringt den Ring nach Mordor.
00:02:36: und dann steht Frodo vor Bruchteil und fragt Mordor Gandalf, liegt das links und liegt das rechts.
00:02:42: Und genauso brauchen wir auch Führung, bloß dass unser unser Führer, unser Mentor, nicht so ein alter, weißer, Zauberer neben uns ist, sondern der Heilige Geist in uns drin.
00:02:55: Wir brauchen Führung.
00:02:56: Treffe ich diese Entscheidung oder treffe ich jene Entscheidung?
00:02:59: Mache ich dies oder mache ich das?
00:03:00: Ich glaube, ganz oft ist es Gott egal, ja, ziehe ich heute rote Socken an oder blaue Socken an oder so.
00:03:04: Das spielt nicht so eine Rolle.
00:03:06: Aber ich glaube, wir werden es angewöhnen, auch im Kleinen nach Gottes Führung und Willen zu fragen, dass wir ihm dadurch einen Raum geben zu antworten.
00:03:16: Wenn er möchte, klar, wenn er, wenn ich fragt, welchen Socken soll ich anziehen, ja, wird er vielleicht nicht antworten an sich einfach irgendwas an, aber wenn wir ihn nicht fragen, wird er auch nie antworten auch bei Themen, wo er eigentlich eine Meinung hat.
00:03:27: Mein Vater zum Beispiel hatte sich zur Angewohnheit gemacht beim Thema Essen, einfach zu fragen, okay, Gott, soll ich noch ein zweites Brötchen essen?
00:03:34: Soll ich irgendwie noch ein zweites Stück Kuchen essen oder sonst was?
00:03:37: Und ganz oft antwortet er, geist ihm, ja, mach das oder ne, lass das sein.
00:03:42: Und man kann sagen, ja, ist ein bisschen komisch oder ein bisschen übertrieben, ja, bei solchen kleinen Entscheidungen wie dem zweiten Stück Kuch oder sowas, nach Gottes Führung zu fragen.
00:03:51: Aber ich sag mal so, anders als andere alte Männer ist mein Vater nie dick geworden.
00:03:57: Ja, und woran liegt das?
00:03:58: Naja, weil er gelernt hat, auch in kleinen Fragen auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören.
00:04:05: Aber nicht nur bei Entscheidungen ist es wichtig, auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören, sondern auch beim, ich sag's mal, beim allgemeinen Navigieren durch das Leben.
00:04:17: Zum Beispiel hat mir Gott ganz oft schon so Stoppsignale geschenkt.
00:04:20: Ja, ich hab so einen Gedanken mit irgendwas machen und der Heiligen Geist sagt dann so, nein, halt Stopp, ja, jetzt rede ich oder sowas.
00:04:27: Dazu komme ich später noch mehr.
00:04:28: Oder er schenkt mir so eine Go-Signale, ja, und er sagt, hier, komm, das sollste mal machen, tue mal dieses gute Werk.
00:04:35: Wir lesen in Epheser zwei Verszehn.
00:04:38: Denn wir sind sein Werk geschaffen in Christus, Jesus zu guten Werken, die Gott zu vorbereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
00:04:46: Es gibt unendlich verschiedene gute Werke, die wir tun können.
00:04:52: Ein Menschenleben reicht nicht aus, um alle guten Werke zu tun.
00:04:56: Was cool ist, weil es nicht unser Aufgabe ist, die Welt zu retten.
00:04:59: Ja, das hat Jesus gemacht.
00:05:00: Aber wir können für manche Leute die Welt retten oder zumindest einen Unterschied machen.
00:05:06: Vielleicht erinnert ihr euch, ich habe mal diesen Impuls bekommen, gehe jetzt zu diesem Oblachlosen und erzähle ihm von Jesus.
00:05:11: Und erst habe ich es nicht gemacht und dann habe ich so gebetet, oh Jesus, schenkt doch irgendwie, dass der nächste Christel da vorbei läuft, dem von Jesus erzählt.
00:05:19: Und hier ist so Philipp, ja willst du mich verarschen?
00:05:20: Du bist der Christel, den ich vorbeigeschickt habe und ich so, ja okay, ich mache es, ja.
00:05:24: Das war so ein Gosigener, ja, von allen Oblachlosen in Berlin, von allen Menschen, denen ich irgendwie begegnen kann, hat mir Gott bei dieser Person gesagt.
00:05:31: der Person erzählt, ist es von Jesus.
00:05:33: Und wir müssen denn sieben sein für diese Impulse des Heiligen Geistes.
00:05:36: Warum wir können allen Menschen von Jesus erzählen, ist wahrscheinlich nicht schlecht, wenn wir es tun, aber wir würden nicht fertig werden.
00:05:42: Und wir würden auch, keine Ahnung, wir hätten Zeit zum Bibelwesen und Zeit zum Schlafen und Zeit zum Essen, wenn wir nur Menschen von Jesus erzählen würden.
00:05:50: Und deswegen ist es wichtig, darauf zu achten und zu lernen, diesen Impuls des Heiligen Geistes Raum zu geben und auf ihm zu hören und das auch zu machen, wenn er uns diesen Impuls gibt.
00:06:01: Keine Frage, es gibt Themen, da musst du nicht den Heiligen Geist erst fragen.
00:06:05: Wenn jemand ertrimmt, er muss es sagen, okay, Jesus.
00:06:07: Soll ich die Person retten?
00:06:08: Nein, du springst in der Herrklammer auf, wenn du sicherer schon mal bist, klammer zu und rettest die Person.
00:06:13: Wenn jemand erzählt, wie schlimm alles ist, musst du nicht den Heiligen Geist parken.
00:06:18: Soll ich jetzt, ist das jetzt vielleicht ein Moment, wo ich für die Person beten kann, sondern sagt, hey, tut mir leid gerade, wie es dir geht und das mit dem Streit.
00:06:27: whatever gerade los ist, ja, kann ich einfach wirklich beten.
00:06:30: Ja, man muss nicht immer den Heiligengeist fragen, aber wenn der Heiligengeist spricht und so ein Impuls schenkt, dann macht das einfach, lerne darauf zu hören, um die guten Werke zu finden, die für uns vorbereitet sind, blöd wegen mir die Führung des Heiligengeistes.
00:06:46: Und das coole ist, ergibt uns nicht nur den, das Wissen darüber, was richtig ist, sondern auch die Kraft und den Willen, das zu tun.
00:06:52: und auch das ist Teil dieses Reifungsprozesses.
00:06:56: Ein Punkt ist mir noch wichtig.
00:06:59: Ich glaube, wir unterscheiden manchmal das Übernatürliche von natürlichen, wo keine Unterscheidung hingehört.
00:07:07: Ich bin mal über ein Zitat von Rick Joyner, den ich sehr schätze, gestolpert, wo er fragt, es die ein kranker Gesund geworden, ohne dass Gott ihn geheilt hätte.
00:07:16: Ja klar, manchmal erleben wir wundersame Heilungen.
00:07:18: Ich hoffe, ihr habt das schon mal erlebt.
00:07:19: Da war jemand krank oder ihr selbst verkrankt und dann wurde für euch gebetet und plötzlich war ihr gesund.
00:07:24: Und das ist zu hundert Prozent das Wirken Gottes.
00:07:25: Halleluja, wenn er sowas tut.
00:07:27: Aber ganz ehrlich, letzte Woche waren alle meine Familienmitglieder krank und ich bin nicht krank geworden.
00:07:34: Warum?
00:07:35: Weil mein Körper die intrinsische Fähigkeit hat, über mein Immunsystem Krankheitserreger abzuwehren.
00:07:40: Bei manchen besser, bei manchen schlechter.
00:07:42: Gott sei Dank, bei mir sehr gut.
00:07:44: So.
00:07:46: Hat Gott das denn nicht gewirkt?
00:07:48: Natürlich, er hat meinem Körper diese Fähigkeit gegeben.
00:07:51: Es gibt Menschen, die werden ohne Immunsystem geboren.
00:07:55: Es ist Gottes Gnade, dass mein Körper funktioniert.
00:07:58: Es ist Gottes Gnade, dass wenn ich irgendwie eine Wunder habe, sie wiederheilt, weil er meinem Körper die Fähigkeit gegeben hat, sich selbst zu reparieren.
00:08:04: sich selbst zu heilen, Krankheiten abzuwehren.
00:08:07: Und selbst wenn wir krank werden und medizinische Hilfe brauchen in Form von Antibutika oder Operation oder whatever, hat doch auch Gott dem Menschen die Fähigkeit gegeben, Operationstechniken zu entwickeln.
00:08:19: Hat Gott das Chemie erfunden, dass wir Antibutika entdecken oder entwickeln können oder was auch immer.
00:08:24: Also egal, ob jemand über natürlich durch ein Wunder gesund wird oder ganz natürlich durch einen eigenen Körper oder einen Arzt, immer steckt Gott dahinter.
00:08:33: Und die Unterscheidung zwischen natürlich und übernatürlich ist an diesem Punkt nicht angebracht, weil es immer Gottes Gnade ist, wenn wir geheilt werden, egal welchen Weg Gott benutzt.
00:08:44: Und beim Reden Gottes ist es ähnlich.
00:08:49: Wenn du jetzt eine Frage an Gott hast, was mache ich nach dem Abi?
00:08:51: oder ist die Person jetzt der richtige für mich oder sowas und du erwartest nur dieses Einwandfreie übernatürliche Reden Gottes, wovon ich euch vor zwei Wochen erzählt habe, wo ich so paar Mal schon diesen Moment hatte, wo Gott ganz klar zu mir gesprochen hat und überwartete es übernatürliche Reden Gottes.
00:09:10: Dann bestehst du in der Gefahr, dass natürliche Reden Gottes zu verpassen.
00:09:17: Wenn du nur auf das große übernatürliche wartest, dann verpasst du das natürliche, fast schon banale, im Alltag, in dein Leben.
00:09:28: Was meine ich ja mit den ersten Grund der sechs?
00:09:31: Vers siebzehn, lesen wir.
00:09:34: Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.
00:09:37: Der heilige Geist ist eins geworden mit unserem Geist.
00:09:41: Vielleicht lest ihr manchmal irgendwie die Bibel und schaut da Chosen und denkt so, boah, ja, wie cool wäre es, mit Jesus unterwegs zu sein.
00:09:47: Und immer wenn du was sagst, ja, und ihn fragst, dann antwortet er auch und er sagt dir direkt, was du machen solltest, ja, geh jetzt hin und fisch und so weiter.
00:09:53: Und dann machst du das halt.
00:09:55: Weil Jesus hat dir das halt gesagt.
00:09:56: Aber was wir nicht vergessen dürfen, wir sind gegenüber den Aposteln im Vorteil.
00:10:02: Wir sind die Privilegierten.
00:10:04: Warum?
00:10:05: Zumindest vor Pfingsten.
00:10:06: Warum?
00:10:06: Weil sie waren mit Jesus unterwegs.
00:10:08: Sie standen neben Jesus.
00:10:10: Wir sind mit Jesus unterwegs und Heilige Geist wohnt in uns.
00:10:14: Unsere Beziehung, die wir zum Heiligen Geist haben, ist viel näher, viel intimer und viel vertrauter als die, die die Apostel mit Jesus hatten, als er noch Mensch war auf der Herde.
00:10:26: Der heilige Geist ist ein Geist mit uns geworden.
00:10:29: Er hat unseren Geist geworden.
00:10:31: Das ist so, wie wenn man Mayo mit Ketchup vermischt und am Ende kriegt man Mayochup.
00:10:37: Das kann man auch nicht mehr differenzieren, was jetzt Ketchup und was ist Mayo.
00:10:40: Ich persönlich esse meine Kinder sehr gerne.
00:10:43: Ich persönlich bin eher der Ketchup-Typ.
00:10:44: Ich mag keine Mayo, deswegen ist der heilige Geist auf das Ketchup und nicht nur die Mayo, weil der heilige Geist ein bisschen cooler ist als ich oder ein ganzes Stück sogar.
00:10:51: Aber worauf ich ihn ausmöchte, schlaube wir... versuchen oft zu differenzieren, okay, das war jetzt Gott und das war jetzt irgendwie ich, wo gar keine Differenzierung hingehört.
00:11:01: Wenn mein Geist jetzt also einen Gedanken hat, muss ich mich nicht irgendwie darum schlagen zu überlegen, okay, kommt er jetzt von mir oder kommt er jetzt von Gott, ja?
00:11:10: Der heilige Geist ist Teil von mir geworden, deswegen kommt das von uns.
00:11:15: Also klar, es gibt auch eindeutig sündige Gedanken, die kommen aber nicht von meinem Geist oder von unserem Geist, sondern aus meinem Fleisch heraus.
00:11:21: Die kann ich, haben wir vor ein paar Wochen gehört, anhand der Bibel ablehnen und identifizieren als Lüge.
00:11:28: Aber unter dem Strich ist es doch egal, ob ich jetzt einen geistlich guten Gedanken hatte oder der heilige Geist einen geistlich guten Gedanken in mir.
00:11:34: Am Ende hatten immer wir einen geistlich guten Gedanken zusammen.
00:11:38: Mein Lebensmotto ist so ein bisschen, in Spurche, hier, sechzehn, fast drei steht das, Beviel Gott deine Werke und deine Gedanken werden zustande kommen.
00:11:45: Also ich mache einfach mein Ding, ich mache meine Gedanken und ich bete dafür, ja, irgendwie ein Event oder ein Predigt oder eine Anlacht oder sowas.
00:11:52: Und dann vertraue ich einfach darauf, dass Gott mir Gedanken schenkt, die meine Gedanken sind, die diese Einheit von mir und dem Heiligen Reist entspringt.
00:12:00: Zum Beispiel bei einer Predigtvorbereitung.
00:12:01: Das ist jetzt nicht hinschreibt meine Predigt.
00:12:04: Und manchmal, manchmal habe ich das Gefühl, boah, dieser Gedanke, der kommt jetzt nicht von mir.
00:12:08: Der ist übelst genial, so habe ich diesen Wiebelversen noch nie verstanden.
00:12:12: Ich habe noch nie einen Ausleger, dem so auslegen gehört, dass es kommt vom Heiligen Geist.
00:12:17: Manchmal denke ich mir auch, boah, der Gedanke, der ist überhaupt nicht meine Art entsprechend.
00:12:22: Ich mag es ja gerne auch so ein bisschen kantig zu formulieren, dass man darüber stolpert und darüber nachdenkt, was ich eigentlich sagen wollte.
00:12:28: Und manchmal kommt mir einfach so eine Gedanke, der ist so seelsäurelich wertvoll, der weiß ich, der kommt nicht von mir, weil das nicht mal naturell entspricht.
00:12:36: Aber die allermeisten Gedanken, die ich predige, die sind einfach meine Gedanken, beziehungsweise sie entspringen einer Einheit zwischen dem Heiligen Geist und meinem Geist.
00:12:45: Ja, ich muss mir nicht groß Gedanken darüber machen, ah, wann ist jetzt irgendwie, neunzig Prozent der Predigen kommen jetzt von mir und zehn Prozent kommen, inspiriert vom Heiligen Geist, ganz großartig, sondern das sind einfach Gedanken, die aus mir herausströmen, ganz natürlich, weil der heilige Geist ganz natürlich in mir wirkt.
00:13:05: Ich habe mich zum Beispiel nach fünf Semestern Studium gefragt, wo ich meine Bachelorarbeit machen soll.
00:13:08: Ich habe in Freiburg studiert und hatte die Möglichkeit auch nach Berlin zu gehen, wo ich eigentlich hin wollte.
00:13:14: Und dann hatte ich dieses Gefühl, also ich soll eigentlich in Freiburg bleiben.
00:13:18: Dann habe ich aber gebetet und nachgedacht und mich mit anderen Leuten darüber unterhalten.
00:13:22: Und ich wusste nicht, ist das jetzt Gottesstimme, die sagt, ich soll in Freiburg bleiben?
00:13:26: Oder ist es die Stimme, ihr sagt mal eines falschen Gottesbilds, vielleicht kennt ihr das, ja, dass man das gefühlt hat.
00:13:32: Gott möchte immer das, worauf wir weniger Lust haben, weil Gott ein Spaßverderber ist.
00:13:36: Ist ja natürlich nicht, ja.
00:13:37: Aber ich wusste nicht, ist es Gottesstimme oder einfach nur eine eingebildete Stimme von einem falschen Gottesbild, was ich ihm hier habe, so ein bisschen.
00:13:45: Und dann habe ich, bin ich über einen Mielevers gestolpert, Philippa, zwei für das Dreizehn.
00:13:50: Denn der Herr ist es, der in euch wirft, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu dem Wohl gefallen.
00:13:55: Da dachte ich, okay, wenn Gott mein Willen wirkt, wenn er mein Wollen prägt, dann bete ich einfach dafür, dass ich das will, was Gott will und vertraue darauf, dass das Ergebnis, mein Wunsch Gottes Willen entspricht.
00:14:08: Dann habe ich das gemacht und am nächsten Tag beim Duschen kommt in mir so... Boah, ich hab so Lust auf dieses Projekt in Berlin, ist das so cool.
00:14:16: Ich war so begeistert da vorne, denk ich so, hey cool, der Gebetserhöhung.
00:14:19: Nicht irgendwie über natürlich, Philipp, geh noch Berlin, sondern ich hatte einfach richtig Lust auf das Projekt in Berlin.
00:14:28: Ja.
00:14:29: Klar, wir müssen auch differenzieren zwischen sündiger Lust, aber das war ja nix böses, was ich wollte.
00:14:33: Und weil ich explizit davor bebetet habe, gehe ich davon aus, dass das Gottesreden zu mir war, ganz natürlich aus mir heraus benutzt er meine Gefühle und meine Gedanken, um mir Freiheit zu geben oder um das zu machen, was er für mich vorhat.
00:14:50: Ich mache also mein Ding und vertraue darauf, dass Gott meine Gedanken lenkt.
00:14:55: Und manchmal, wenn ich es noch mal ein Ding mache, schenkt er mir ein... Stopp-Signal.
00:15:00: Ich hatte zum Beispiel noch ein Mädchen kennengelernt, ich war total begeistert von der und Gott hat mir gesagt, ich soll nicht mit ihr schreiben.
00:15:07: Ich habe es trotzdem gemacht, ich habe einen Korb bekommen, bin emotional total auf die Fresse gefallen, das war einer der am schwierigsten zu verkraftenen Körbe, sag ich mal, die ich bekomme in meinem Leben.
00:15:19: Und genau, eine gewisse Zeit später denke ich noch mal an dieses Mädel und denke mir, ich könnte ihr mal schreiben, vielleicht hat sie ja jetzt Interesse oder sowas.
00:15:30: Und dann kriege ich auch von Gott so dieses Signal, nee, stop, Philipp, du schreibst hin, ich.
00:15:34: Und ich hatte mein Learning, ja.
00:15:36: Ich habe ihr also nicht geschrieben, weil beim ersten Mal habe ich es halt ungehorsam, bin auf die Fresse befallen, jetzt beim zweiten Mal war ich gehorsam.
00:15:42: Und siehe da, nicht allzu lange Zeit später habe ich Jess nochmal ganz neu kennengelernt.
00:15:47: Wir kannten schon ein bisschen, dann haben wir uns intensiv angefreundet und sind dann auch bald darauf ein Paar geworden.
00:15:52: So, ne?
00:15:52: Und da habe ich... Ich hab mir so meine Gedanken gedacht, ich dachte, diese Mädel war noch nett.
00:15:56: Und Gott hat mir einen Stoppsignal geschenkt.
00:15:58: Oder einmal hab ich mich für eine Predigt gemeldet, umgang mit Konflikten in der Gemeinde.
00:16:03: Ich dachte, cooles Thema, kann man schön darüber predigen, hab ich Bock drauf.
00:16:07: Und dann hab ich so einen Stoppsignal bekommen.
00:16:09: Aber erst so fünf Tage vor der Predigt.
00:16:12: Dann dachte ich mir, boah, ich kann ja jetzt nicht irgendwie zu Andi gehen und sagen, ah Andi, ich hab so das Gefühl, das ist nicht das gute Werk, was Gott für mich vorbereitet hat.
00:16:19: Könntest du nicht noch so kurz vorher die Predigt vorbereiten?
00:16:22: Sondern dann dachte ich, ist okay.
00:16:23: Das ist ja schon eine große, oder so eine mittelgroße Entscheidung, zumindest eine große Entscheidung für die Woche.
00:16:30: Da will ich nicht einfach nur auf meinen Gefühl hören, sondern dann bin ich dann nochmal neu ins Gemälde gegangen und habe immer ein Mentor drüber gesprochen mit anderen Leuten.
00:16:37: Und aus diesen Gesprächen kommt der Gedanke, ich könnte doch die Predigt zusammen mit jemand anderen halten, und zwar mit meinem Vater.
00:16:46: Dann haben wir das gemacht.
00:16:47: Ich glaube, die Predigt war sehr gut.
00:16:48: Warum?
00:16:49: Nicht weil ich so ein toller Prediger bin und das ganz toll erklärt habe, habe ich vielleicht auch.
00:16:53: Aber vor allen Dingen, weil mein Vater nicht nur die Theorie von Umgang mit Konflikten kennt, sondern auch die Praxis.
00:16:58: Mein Vater hat es schon erlebt, wie die Gemeinde sich fast zerlegt hat und Gott wieder Versöhnung geschenkt hat.
00:17:04: Und die Predigt war deshalb so wertvoll, nicht weil ich so toll irgendwelche theologischen Sachen erklärt habe, sondern weil mein Vater berichtet hat, wie Gott über ganz tiefsitzende Streits, Versöhnung und Vergebung.
00:17:15: schenken kann.
00:17:17: Am Ende ist Gott, oder am Ende war es Gottes Ziel nicht, dass ich die Präge nicht halte, sondern dieses innere Stoppsignal, was er mir geschenkt hat, war, dass ich anhalte, dass ich nochmal extra hinhöre und bete und bewege, was Gott eigentlich will.
00:17:33: Eine Sache ist mir wichtig und die kommt an dieser Geschichte so ein bisschen hervor.
00:17:38: Wenn Gott euch unsere innere Stimme spricht, bedeutet das nicht, dass unsere Stimme immer Gottes.
00:17:44: Reden ist.
00:17:45: Wir haben nämlich alle möglichen Stimmen in uns drin, die zu uns sprechen.
00:17:49: Zum Beispiel haben wir irgendwie das Fleisch, ja?
00:17:51: Wenn ich sage, boah, ich habe richtig Bock auf Sünde, dann ist es ja auch eine innere Stimme, ja?
00:17:55: Wir haben irgendwie so unser beunbewusstes, keine Ahnung, Kindheitstraum, was uns das so bringt, dass wir irgendwas wollen oder machen oder whatever.
00:18:01: Wir haben so ein Gewissen, natürlich das Gewissen von auch von Gott, kann aber geprägt werden.
00:18:06: Wir sehen im Korinther Brief, wie Paulos den Gründern schreibt, hey, an dieser Stelle könnte ich euer schlechtes Gewissen, ein enges Gewissen ignorieren.
00:18:13: Und sie sind es keine Sünde, weil ihr vom Kopf ver wisst, dass ihr eine Freiheit von Gott habt.
00:18:17: Wir haben, ihr sagt mal so, Menschen, ich habe mal exemplarisch unseren Vater genommen, der in uns drin spricht, vielleicht auch wenn er schon lange tot ist.
00:18:24: Es gibt sehr viele Manager, die hatten einen Vater, der war nie zufrieden mit denen.
00:18:28: Und die leben vielleicht schon in siebzig, achtzig Jahre alt.
00:18:32: Arbeiten immer noch extrem erfolgreich in ihrer Firma, haben vielleicht ihre Familie vernachlässigt für den Erfolg.
00:18:38: Warum?
00:18:38: Weil auch Jahrzehnte nach dem Ton ihres Vaters sie immer noch diesen inneren Vater haben gesagt.
00:18:43: So viele Milliarden, das ist immer noch nicht genug.
00:18:46: Ja oder was auch immer.
00:18:47: Ja, die Los der Bock, den ich einfach habe auf irgendwas, ja, ist ja auch so eine innere Stimme.
00:18:51: Und natürlich können unsere Gedanken und unsere innere Stimme, kann durch Dämonen beeinflusst werden, dass sie plötzlich lügen glauben.
00:18:59: Und da geht es natürlich den Heiligen Geist, der allen anderen selbstverständlich überlegen ist.
00:19:03: Und deswegen dürfen wir nicht sklaven, unser innerer Stimme werden, sondern müssen lernen, Gottes Stimme zu erkennen und auf sie zu hören.
00:19:12: Aber wie mache ich das?
00:19:15: Naja, es gibt so eine subjektive Vertrautheit.
00:19:18: Irgendwann hörst du die Stimme Gottes und du spürst sie.
00:19:21: Und du weißt, das ist jetzt Gott, der zu mir spricht.
00:19:24: Aber so eine Vertrautheit muss wachsen, so eine Beziehung muss wachsen.
00:19:28: Wir können die Stimme, Gott ist natürlich auch am Inhalt erkennen.
00:19:32: Ja, habe ich vor ein paar Wochen gesagt, Gott wird nie etwas zu dir sagen, was dich mit der Bibel widerspricht.
00:19:38: Ja, noch ein Beispiel aus meinem Leben.
00:19:40: Und zwar, ich war in Freiburg und bin nach Berlin gezogen und im Prozess Heute sind es irgendwie viele Mädelsgeschichten, sorry.
00:19:46: Im Prozess habe ich eine Freundin gehabt in Freiburg und die wollte dann auch nach Berlin ziehen, damit wir keine Fährmitziehung führen müssen.
00:19:53: Und da haben wir darüber gebetet und sie hatte darüber einen Frieden und ich nicht, hatte irgendwie das Gefühl, nee, sie soll in Freiburg bleiben.
00:19:59: Und dann habe ich dann auch wieder das bewegt und darüber gebetet, ob es jetzt wirklich Gottes Stimme ist oder einfach nur diese Stimme, die immer das möchte, was ich nicht möchte.
00:20:08: Und dann kam mir der Gedanke, Philipp, wenn du jetzt ungehorsam bist.
00:20:11: Wenn du jetzt nicht auf die Stimme des Heiligen Geistes hörst, dann ist das Lästerung gegen den Heiligen Geist und dann verlierst du dein Heil.
00:20:18: Und dann sind mir die Alarmglocken angegangen, weil ich wusste, nein, das stimmt nicht.
00:20:23: Die Lästerung gegen den Heiligen Geist ist nicht, wenn wir mal ungehorsam sind und auch bewusst etwas tun, von dem wir wissen, dass Gott das nicht möchte, sondern Lästerung des Heiligen Geistes ist, wenn sich Gott offenbart und einer übernatürlichen, unfassbar krassen Art und Weise, ja, wie Jesus, der Tote auch erweckt und Krankheit und Dämonen austreibt.
00:20:46: Und das einzige, was sie farisiert, dazu zu sagen haben, ist, na ja, wenn er Dämonen austreibt, dann muss er ja der Oberste der Dämonen sein, ja?
00:20:53: Also, desto uns Heiligen Geistes ist es, wenn wir Gottes unsweifelhaftes wirken, als schlecht titulieren und das Schlechte als gut titulieren.
00:21:04: Ja, der Heiligen Geist müht sich um uns an.
00:21:06: die Sache einfach.
00:21:06: Nein, das möchte ich nicht, ich möchte.
00:21:08: mich nicht Gott unterwerfen, weil der ist böse.
00:21:11: Ja, das ist Lässtung gegen Heiligen Geist und nicht, oh, ich habe jetzt einen Puls im Winter umgehorsam.
00:21:16: Sonst würde ja niemand in den Himmel kommen.
00:21:18: Ja, dafür ist er, genau dafür ist er Jesus gestorben, um uns an Ungehorsam zu tragen und uns davon zu befreien.
00:21:24: Und ich wusste also in diesem Moment der Gedanke kommt nicht von Gott.
00:21:27: Ja, ich habe ihn an der Bibel, anhand der Bibel enttarnt als Lüge.
00:21:30: Dann wusste ich auch, okay, der Gedanke, dass das mit dem Unzug nach Berlin nicht sein soll, der kommt auch nicht von Gott, weil es die gleiche Stimme war.
00:21:37: Und daran Konty, also ich konnte an der Bibel diesen Gedanken als Lüge identifizieren und wusste vom Inhalt passt das nicht zum Reden Gottes.
00:21:43: Das heißt, dieser Gedanke ist nicht wegen Gottes.
00:21:47: Wir können Gottes Geist nicht nur am Inhalt erkennen, sondern auch am... Weib, ja.
00:21:54: Jede Stimme hat so ein Weib, so ein Geist und Spirit irgendwie, ne?
00:21:57: Vielleicht kennt das dann manche Menschen, die sprechen immer so klarkend, auch wenn die was Schönes erzählen, ja, dann ist ihre Stimme mal ganz schwer.
00:22:03: Und die sind total begeistert.
00:22:05: und boah, ja, heute, da waren die Zahnpassen am Zehnenzentren, rabattiert beim Aldi, made my day.
00:22:11: Und manche, die sprechen auch immer ganz monoton, was besonders schön ist, wenn sie sehr lange Predigten in der Gemeinde halten und du weißt auch einfach eher, egal, ob sie über was megert.
00:22:20: trauriges sprechen oder über was mega fröhliches, die sprechen immer so.
00:22:24: Man, ein bisschen über Spitz dargestellt, ja, manche Menschen, die haben einfach so einen Spirit in der Stimme.
00:22:28: Und der Geist Gottes hat ja auch so einen Spirit.
00:22:31: Gott spricht zum Beispiel mit Autorität und Vollmacht.
00:22:36: Das heißt, du kannst mit Gott nicht diskutieren.
00:22:39: Weißt du, mit wem du diskutieren kannst?
00:22:40: Mit einem schlechten Gewissen.
00:22:42: Du hast Bock auf einen zweiten Keks oder fünftes Stück Schokolade oder zweitetiene Chips oder sowas.
00:22:49: Und dann kommen mir gedacht, Philipp, du wolltest da abnehmen.
00:22:52: Stimmt, aber ich hab heute Morgen ja Sport gemacht.
00:22:53: War ja Joggen heute Morgen.
00:22:54: Ja, stimmt.
00:22:55: Gut, alles klar.
00:22:55: Dann kannst du dir nicht reinschauen.
00:22:57: Weil denkst du, boah, meine Serie ist so spannend.
00:22:59: Du musst doch lernen.
00:23:01: Wenn ich jetzt die letzten drei Folgen noch gucke, dann hab ich ja morgen gar nichts mehr zum Gucken.
00:23:04: Dann kann ich morgen lernen.
00:23:05: Stimmt, gute Planen machen wir so.
00:23:08: Mit unseren inneren Stimmen können wir oft diskutieren.
00:23:11: Außer es ist die Stimme Gottes.
00:23:13: Dann sagt sie, Philipp, du gehst jetzt zum Obdachnosen.
00:23:15: Du kannst auch anderen Christen schicken.
00:23:17: Nein, Philipp, du bist dieser Christ.
00:23:19: Ach ja, stimmt.
00:23:20: Okay, ich mach's.
00:23:21: Also, wenn Gott zu dir spricht, dann hat er Autorität und Vollmacht und dann lässt er mit sich nicht diskutieren.
00:23:29: Und außerdem hat die Stimme Gottes, ja, Weisheit, muss er stehen, göttliche Weisheit.
00:23:36: Und wie sieht diese Weisheit aus?
00:23:37: Das lesen wir in der Gruppe drei, fährst du siebzehn.
00:23:40: Die Weisheit von oben ist aber erstens rein, so dann friedvoll, milde, volksam, voller beim Herzlichkeit und guter Früchte und parteiisch.
00:23:49: Ungeheuchelt.
00:23:50: So ist göttliche Weisheit.
00:23:52: Und wenn Gott zu der spricht, dann wird die Konsequenz dessen sein, ja, dass Reinheit, Friede, Milde, ja, dass du folgst, beim Herzlichkeit gute Früchte.
00:24:02: Sie wird unparteiisch sein und ungeheuchelt sein.
00:24:05: Und es fühlt sich vielleicht immer dem Moment nicht immer nach Freiheit und Frieden an.
00:24:09: Aber wenn du der Stimme Gott des Gehorsam bist, erntest du immer Freiheit und Frieden.
00:24:15: Ein Beispiel aus meinem Leben.
00:24:16: Ich habe mal eine Serie geguckt.
00:24:18: Ich fand sie ziemlich spannend.
00:24:20: Dann kam eine zweite Staffel raus und ich habe die angefangen zu gucken.
00:24:22: In drei Jahren habe ich gewartet, in zwei Jahren habe ich die ersten Verfolgen geguckt und meine Gott, Philipp, du guckst diese Serie nicht weiter.
00:24:28: Die ist nicht gut für dich.
00:24:30: Ja, aber ich habe noch so lange gewartet und die ist so spannend und ich habe doch alles.
00:24:35: darf ich ja in Christus und so weiter.
00:24:38: Philipp, du hast auf, diese Serie zu gucken mit Gottes.
00:24:41: Stimme kann man nicht diskutieren, ja?
00:24:43: Du hörst nicht auf, die Serie zu gucken.
00:24:45: Ich habe mit Kämpfen gestruggelt und dann war ich gehorsam, aber ich habe aufgehört, die Serie zu gucken.
00:24:49: Und wisst ihr was?
00:24:49: Ich hatte voll den Frieden, ja?
00:24:52: Hinterher habe ich nicht gesagt, oh Mann ey, warum habe ich das gemacht?
00:24:55: und ich wollte doch weiter gucken und jetzt weiß ich nicht, wie es ausgeht.
00:24:58: Es war mir hinterher egal, wie sie ausgeht.
00:25:00: In dem Moment war das kein Frieden, es war Kampf mit Gott, so eine Ringe, ja?
00:25:03: Wie Jakob in Plue, ja?
00:25:06: Aber hinterher hatte ich den Frieden Gottes, weil ich wusste, es ist die richtige Entscheidung.
00:25:10: Und ich hatte die Freiheit Gottes, weil ich nicht gezwungen wurde, von der Serie zu Ende zu gucken.
00:25:17: Ich hätte Frieden und Freiheit.
00:25:18: Und ich kann euch garantieren, wenn Gott zu euch spricht und ihr seid gehorsam, werdet ihr Frieden und Freiheit ernen.
00:25:26: Abgesehen davon, dass wir Gottes reden im Alltag hören können.
00:25:30: können wir uns auch aktiv nach dem Reden Gottes ausstrecken.
00:25:33: Und wir werden das im neuen Jahr ein bisschen weiter vertiefen, aber falls du jetzt irgendwie kurz vor Weihnachten oder vor neuer, von der ganz wichtigen Entscheidung stehst, ja, nochmal drei Tipps, wie du dich danach ausstrecken kannst, dass Gott spricht.
00:25:47: Und zwar erstens, Gott spricht, wenn Menschen beten.
00:25:51: Vielleicht kennst du die Geschichte von Petrus, der ist auf dem Dach und betet, irgendwo Apostelgeschichte acht oder sowas, irgendwo am Anfang, und dann Kommst ein Tuch runter mit ganz vielen Krabbeltieren und Gott spricht zu Petrus.
00:26:05: Ich glaube, Petrus hätte diese göttliche Aufentbachung nicht gehabt, wenn er den Moment genettet hätte.
00:26:11: Und vielleicht spricht Gott nie zu dir, weil du einfach nie betest oder nie Bibel liest, wo Gott ja immer zu dir spricht.
00:26:20: Aber ich glaube, wenn du dich danach ausstreckst, danach, dass Gott zu dir spricht, weil du eine wichtige Entscheidung treffen musst, dann bete einfach sehr viel und verbringe sehr viel Zeit mit Gott.
00:26:30: zu zweit.
00:26:31: Und zweitens, wenn du das machst, dann sei still.
00:26:36: Wir lesen in erster Königin neunsten, fests zwölf, dass die Stimme Gottes, die eines sanften Säuselns ist.
00:26:44: Und ich glaube, ein Hauptproblem in unserer heutigen Zeit ist, dass wir immer traffic haben.
00:26:47: Ja, wir haben immer Knöpfe im Ohr und hören Musik und Podcasts und hier und da.
00:26:50: Und meinetwegen auch prädigen, ja, hören wir immer beim Autofahren im Bus.
00:26:56: Und wenn wir gerade nicht Knöpfe im Ohr haben, dann reden wir mit Leuten oder gucken was am Handy.
00:27:02: Immer haben wir Traffic im Kopf.
00:27:05: Und Gott ist ein Gentleman, er zwingt sich dir nicht auf.
00:27:08: Und wenn Herr Goss sagt zu dir, okay, wenn dein Handy dir wichtiger ist als ich, dann okay, ich muss nicht mit dir kommunizieren.
00:27:17: Ich möchte gerne, weil ich dich liebe.
00:27:19: Aber wenn du das nicht möchtest, wenn du lieber noch ein weiteres Real gucken möchtest, wenn lieber noch... Ein weiteres YouTube-Video gucken möchtest.
00:27:27: Dann mach das.
00:27:28: Ich dränge mich dir nicht auf.
00:27:30: Und wenn du Gottes Stimme nie hörst, kann es sein, dass alle anderen Stimmen um dich herum so laut sind, dass diese leise innere Stimme einfach nicht hörst.
00:27:41: Und mein letzter Tipp, der ist sehr eng verwandt mit den anderen beiden, begibt dich ins Jetzt.
00:27:46: Was meine ich damit?
00:27:48: Wenn du dich nach Gottes Stimme aufstreckst und dann fragst, wo ist Gott?
00:27:51: Warum antwortet er nicht?
00:27:53: Ja, Gott ist überall.
00:27:55: Gott ist überall.
00:27:56: Ja, die Frage, wo ist Gott, kann nicht die richtige Frage sein, um herauszufinden, warum Gott nicht antwortet.
00:28:02: Mir viel bessere Frage ist, wann ist Gott?
00:28:05: Und Gott ist ihm jetzt.
00:28:07: Warum?
00:28:08: Weil er Beziehung mit uns haben möchte und Beziehung findet ihm jetzt statt.
00:28:12: Und wir sind im Kopf her.
00:28:14: Vom Kopf.
00:28:14: wir ganz oft waren anders.
00:28:16: Entweder am Gestern, denken darüber nach über das Comeback, was wir hätten haben können, wo uns der eine Bild angemacht hat, dann fällt uns zwei Tage später irgendwie noch eine coole Antwort ein.
00:28:25: Oder wir sind im Morgen und denken daran schon, oh geil, bald ist Weihnachten, was kriegst du Weihnachten?
00:28:29: und keine Ahnung, wie wird es sein mit der Klausur oder mit dem Abi oder whatever.
00:28:35: Und Gott ist im Jetzt und wartet auf uns und wir sind woanders.
00:28:39: Deswegen müssen wir lernen und uns jetzt zu begeben.
00:28:42: Und ich habe das mal gelernt und auch wenn ich das leider nicht... immer so praktiziere.
00:28:46: Fand ich das super hilfreich.
00:28:47: Ich war mal auf einem Seminar mit Johannes Hartl, wo es genau darum ging, im jetzt anzukommen, wie in dem wir auf unseren Körper achten.
00:28:55: Denn unser Körper ist immer im Hier und im Jetzt.
00:28:58: Der kann nicht im Gestern, nicht im Morgen sein.
00:29:00: Und wenn wir auf unseren Körper achten, wir sitzen dann ganz still da.
00:29:03: Ja, ihr braucht zwei, wir sitzen still da und hören auf unsere Atmung und achten auf unsere Hände und wie sich unsere Füße an unseren Schuhen anfühlen.
00:29:13: Ja und wie sich unser Rücken anfühlt und unser Kopf und wir achten einfach unseren Körper.
00:29:18: Und das hilft und hat mir mega geholfen, ihn mir jetzt anzukommen.
00:29:23: Und ich hatte eine, die habe ich bis dreieinhalb Tage geübt, die am Anfang habe ich gar nichts gespürt.
00:29:27: Aber am Ende hat es mir eine richtig tiefe fruchtbare Gebetszeit hineingeführt.
00:29:32: Warum?
00:29:33: Weil ich endlich dann angekommen bin, wann Gott war.
00:29:37: Im Hier und im Jetzt.
00:29:38: Ja und natürlich ist okay, wie fühlt sich mein linkes Ohrlöppchen an, ist Prinzipiell noch kein Gebet.
00:29:44: Aber es bringt uns an den Ort, wo Jesus ist, bzw.
00:29:51: der Zeit.
00:29:52: Wenn du zu einer Folie ins Café fährst, dann ist dieser Weg mit dem Bus ins Café, ja, das ist noch keine Kommunikation.
00:30:00: Aber es ermöglicht überhaupt erst die Kommunikation.
00:30:04: Und Johannes Hadler hat erzählt, dass er ganz viele Gedanken zu prädigten und auch ein ganz wichtiger Gedanke, irgendwie zu einer Doktorarbeit, die kam in ihn, als er da saß, ganz still und einfach in der Gegenwart war.
00:30:20: Ja, also, du begibst dich an den Ort, wo Gott ist, beziehungsweise in die Zeit, wo Gott ist.
00:30:24: Und erwartet es einfach, okay, mal schauen, was er mir zu sagen hat.
00:30:26: Manchmal sagt er nichts und manchmal kriegst du vielleicht einen Impuls und manchmal spricht er vielleicht ganz klar zu dir.
00:30:32: Und das würdest du verpassen, wenn du mit deinem Gedanken immer hier und da wärst.
00:30:35: Und du brauchst auch keine Angst zu haben, oh, das hört sich irgendwie nach Meditation an oder sowas.
00:30:39: Das ist doch was Vernöstliches.
00:30:41: Es gibt einen ganz großen Unterschied.
00:30:42: Erstens Meditation ist nichts Schlechtes.
00:30:43: Meditation steht in der Mibel.
00:30:45: Wann immer in der Elberfelder steht, Sinn über sein Wort nach oder darüber, wie ich sage, nach Sinn oder sowas, steht im Lateinischen Meditare.
00:30:53: wo wir das Wort Meditieren haben.
00:30:55: Also Meditieren ist nichts anderes als Nachsinnen.
00:30:58: Also die große Frage, worüber sind Sie nach?
00:31:00: Sind Sie über das Große nichts nach und über die Lehre des Universums und Lehre von dir selbst?
00:31:05: Ja, dann sind wir beim Fernöstlichen.
00:31:07: Dann öffnest du dich für fremde Mächte.
00:31:10: Wenn du dir selbst leer machst, dann haben fremde, dämonische Mächte Platz sich auszubreiten, nichts zu beeinflussen.
00:31:18: Deswegen lasst dir Finger von Fernöstlicher Meditation.
00:31:21: Aber meditiere über Gott.
00:31:23: und über sein Wort.
00:31:25: Sinn über das hier und jetzt nach, wo Gott der Begegnung möchte.
00:31:29: Wäre das still und werde bereit für die Begegnung mit Gott.
00:31:35: Und ich möchte euch ermutigen.
00:31:36: Wir haben jetzt bald Weihnachten, es ist noch stressig, ich weiß.
00:31:39: Aber nach einer so paar freien Tage, wo einfach Platz ist, da sind die Verwandten vielleicht schon weg, Schule noch nicht angefangen und da ist einfach Platz, wo du vielleicht Zeit hast.
00:31:51: Gott zu begegnen, dich mal hinzusetzen, mal eine halbe Stunde, mal eine Stunde einfach nur da zu sein in der Gegenwart Gottes.
00:31:57: Ja, mach dir keinen Lobpreis wieder an, weil das ist auch wieder Traffic, sondern sei einfach da und sei dann und erwarte, dass Gott zu dir spricht, bring ihn deine Anlegen, die du hast.
00:32:06: Und rechne auch damit, dass ihr im Haltag, im natürlichen, ganz natürlich zu dir spricht.
00:32:15: Und ich glaube, Das ist mein größter Weihnachtswunsch für euch.
00:32:18: Natürlich wünsche ich euch Switch-Zwei und iPhone-Zwanzig und whatever, was ihr unbedingt meint zu brauchen.
00:32:25: Aber eigentlich wünsche ich euch, dass Gott so spricht und dass er euch begegnet, was ihr ihm begegnet.
00:32:31: Suchen.
00:32:33: Amen.
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