Ist Gott ein Vater?

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00:00:07: Heute wollen wir so richtig in das apostolische Glaubensbekenntnis starten.

00:00:13: Und das apostolische Glaubensbekenntnis beginnt mit der ersten Person der Dreieinigkeit Gott dem Vater.

00:00:20: Und da lesen wir, ich glaube an Gott, den Vater, den Anmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

00:00:28: Und es werden drei Attribute genannt über Gott.

00:00:32: Gott ist Vater, Gott ist Allmächtig und Gott ist der Schöpfer des Himmels und der Und hier möchte ich einen kleinen Einschub machen, weil ich die Formulierung benutzt habe, die erste Person der drei Einigkeit.

00:00:43: Ihr könnt euch ja mal selbst in der Frage, ob ihr ein Problem gehabt hättet, die drei Einigkeit einem Klassenkameraden zu erklären.

00:00:51: Ich wurde neulich diesbezüglich gechallenged, weil ein Kommentator unter eines meiner TikTok-Videos hat geschrieben, so, ey, mach doch mal ein Video über die drei Einigkeit, ich verstehe das nicht und so weiter.

00:01:01: Und dann habe ich gedacht, boah, in einem TikTok-Video, in einer Minute die drei Einigkeit zu erklären, ganz schön heavy, aber wahrscheinlich selbst, wenn ich eine Stunde Zeit hätte, würde es mir nicht gelingen.

00:01:12: Warum?

00:01:13: Weil die drei Einigkeit nicht erklärbar ist.

00:01:16: Zwei Gründe dafür.

00:01:19: Ein Gott, der verstanden werden will, ist ein Produkt unseres Denkens.

00:01:24: Was meine ich damit?

00:01:26: Wenn ich ihm einen Gott ausdenken kann nach dem Motto, okay, wenn ich dreimal ums Feuer tanze oder so, dann wird es regnen, dann ist er kleiner als mein Denken, weil er ein Produkt meines Denkens ist.

00:01:35: Aber ein Gott, der das Denken geschaffen hat, muss größer sein als mein Denken.

00:01:41: Und deswegen kann ich den drei einen wahren Gott nicht denken, weil er das Denken geschaffen hat und deswegen per Definition größer ist als mein Denken, deswegen und denkbar ist.

00:01:52: Und zweitens muss ich Gott nicht an die Regeln seiner eigenen Schöpfung halten.

00:01:58: Gott darf eins und drei sein.

00:02:00: Warum?

00:02:01: Weil er als Schöpfer hat natürlich Logik erschaffen und er hat Mathematik erschaffen, aber er als Schöpfer muss sich nicht an die Regeln seiner Schöpfung halten.

00:02:12: Gott darf eins und drei sein, ja?

00:02:15: Ich, ich bin nur eins.

00:02:16: Und Gott ist ein, auch eins, aber Gott ist auch drei.

00:02:19: Ich kann das nicht, weil ich Teil der Schöpfung bin.

00:02:21: Gott ist außerhalb der Schöpfung stehend und muss sich nicht an die Regeln der Schöpfung halten.

00:02:26: Deswegen erklärt Gott auch in sich selbst die Frage nach dem Ursprung, ja?

00:02:31: Mein kleiner Neffe hat neulich die Frage bestellt, wer Jesus oder wer Gott erschaffen hat.

00:02:38: Und die meiner Meinung nach korrekte Antwort ist, näher niemand, weil sich Gott nicht an die Regeln seiner Schöpfung halten muss.

00:02:44: In der Schöpfung gilt die Regel nach Ursache und Wirkung.

00:02:48: Alles hat irgendwie eine Ursache, alles hat einen Grund, alles kommt irgendwo her und alles wirkt irgendwie auch in die Schöpfung, in das Universum hinein.

00:02:57: Aber Gott steht außerhalb der Schöpfung und muss sich nicht an die Regeln der Schöpfung... Sprich Ursache und Wirkung halten und braucht es deswegen keine Ursache, sondern darf sich selbst Ursprung sein.

00:03:10: Also, Gott ist nicht erklärbar, weil er außerhalb unseres Denkens ist und größer aus unseres Denkens ist.

00:03:16: Und zweitens, drei Einigkeit ist nicht erklärbar, weil sie sich nicht an die Regeln von Logik und Mathematik halten muss, die für uns gelten.

00:03:24: Okay, ich hab's erstanden.

00:03:26: Man kann die drei Einigkeit nicht erklären, aber Philipp, kannst du es vielleicht trotzdem machen?

00:03:32: Da habe ich auch eine schlechte Nachricht für euch.

00:03:34: Jede Erklärung der Dreieinigkeit mündet ultimativ in einer Ölere.

00:03:39: Und vielleicht kennt ihr diese Erklärung, ja, Gott, ist so wie Wasser, wie H.

00:03:44: II.O.,

00:03:44: das einerseits im gefrorener Form als Eis auftaucht, in flüssiger Form als Wasser oder halt als Wasserdampf.

00:03:54: Und das kursiert so durch Instagram und TikTok und so weiter als Erklärung für die Dreieinigkeit.

00:03:59: Das Problem ist... Wenn man das Konsequenz zu Ende denkt, dann ist Gott in diesem Beispiel nicht drei, sondern nur eins, der drei Formen hat.

00:04:08: Nach dem Motto Gott ist Gott und er offenbart sich mal als Vater, mal als Sohn und mal als heiliger Geist.

00:04:15: Aber Gott ist nicht eins in drei Formen, sondern erst eins und drei.

00:04:20: Und ein anderes Beispiel ist, wenn man sich jetzt vorstellt, so ein altes Ehepaar, die seit der Zehnten miteinander in einer liebevollen Beziehung stehen.

00:04:27: Die ähneln sich irgendwann, die beenden gegenseitig ihre Sätze, die wissen immer, was der andere denkt, ohne drüber zu sprechen, die gucken sich an und wissen sofort, was Sache ist.

00:04:36: Ja, die... wollen das gleich, haben die gleichen Lebensziele und so weiter.

00:04:40: Und die ähnen sich immer mehr.

00:04:42: Und man könnte sagen, okay, die drei Einigkeiten ist so wie drei Personen, die halt in Endlichkeit zu eins geworden sind, in Denken und Persönlichkeit und Charakter und so weiter.

00:04:52: Und das Problem bei diesen Beispielen ist, dass das sagt, okay, Gott ist halt quasi drei Personen, die zu eins geworden sind.

00:04:59: Also so ein Tretismus, eine Nurigkeit gibt es in drei Götter, die nur alle gleich sind.

00:05:05: Und ich glaube, die Wahrheit der Dreieinigkeit abgesehen davon, dass wir sie nicht denken können, ist irgendwie, wenn wir es probieren wollen, in unser Denken hinein zu quetschen, irgendwo zwischen diesen beiden Bildern, diesen Gott offenbart sich, also Gottes Eins und offenbart sich in drei und Gottes Dreie zu einem geworden ist.

00:05:22: Also Gott ist zu weder noch, beides ist eine Öllehre des Eines, der Modalismus, das Anderes der Trintheismus, also drei Götter glaube, aber irgendwo dazwischen, in dieser Spannung zwischen Eins und Drei, ist ein Gott.

00:05:35: Unser Gott, der eins ist, der mal aus drei Personen besteht.

00:05:41: Und jeden der drei Personen ist vollwertig Gott.

00:05:44: Also Jesus ist vollwertig Gott, der Heilige Geist ist vollwertig Gott und der Vater ist vollwertig Gott.

00:05:51: Und um diesen Vater, den vollwertigen Gott, soll es heute gehen.

00:05:55: Gott ist Vater.

00:05:57: Verrückt, oder?

00:05:59: Gott, der nicht gedacht werden kann, offenbart sich uns als Vater.

00:06:04: Er stellt sich uns als Vater vor, warum?

00:06:06: Weil wir Vater kennen und Vater denken können.

00:06:09: Und selbst wenn du drei Einigkeiten nicht denken kannst, kannst du den Vater kennen und denken und erleben in einer Beziehung zu ihm.

00:06:17: Gott definiert sich über Beziehungen, weil er möchte, dass wir Beziehung zu ihm leben.

00:06:23: Und er sucht sich die Beziehungen aus, die immer allerintimstens sind.

00:06:26: Vater und Kind.

00:06:29: Braut und Breutigern und so weiter.

00:06:32: Aber warum offenbart sich Gott eigentlich als Vater und nicht als Mutter?

00:06:39: Ja, und vielleicht sind da Leute triggert, die sagen, hey, Gott ist doch eine Frau und ich sage sie zu ihr.

00:06:44: Die Sache ist, ja, Gott ist natürlich auch Mutter.

00:06:48: Ja, warum?

00:06:50: Weil Gott keinen Geschlecht hat.

00:06:52: Mann und Frau sind ebenbild Gottes.

00:06:56: Ja, und es gibt auch Gottes Namen wie El Shaddai, die definitiv einen feminierenden Charakter haben.

00:07:02: Ja, die Elbafelder übersetzt es meiner Meinung nach als falsch, als Gott der Allmächtige.

00:07:06: Aber meiner Meinung nach müsste das eigentlich als Gott der Mutterbrust übersetzt werden, als der Gott der jegliches Bedürfnis stillt, genauso wie so eine Brust für so ein baby jegliches Bedürfnis stillt.

00:07:21: Also Gott ist Vater und Mutter.

00:07:25: Aber er offenbart sich selbst in der Beziehung zwischen Vater und Sohn.

00:07:30: Er stellt sich selbst als Vater vor.

00:07:32: Warum?

00:07:33: Steht nicht in der Bibel, aber ich glaube daran, dass Gott für sich die Rolle des Vaters aussucht, weil es einen Mangel an guten Väter in dieser Welt gibt.

00:07:43: Mehr Kinder wachsen ohne Vater auf als ohne Mutter.

00:07:49: Und ihr könnt mal, selbst wenn ihr zwei Elternteile hattet, eure Beziehung zu euren Eltern vergleichen.

00:07:56: Und im Idealfall sagt der Ernest Ofer ausgeglichen, ja, ich habe gute Zeiten mit dem Vater gehabt und gute Zeiten mit meiner Mutter gehabt.

00:08:02: Und ich glaube aber, dass von den Leuten, die sagen, boah ja, die eine Beziehung zu einem meiner Elternteile war schon deutlich besser, die Mehrheit dazu zendiert zu sagen, meine Beziehung zu meiner Mutter war besser.

00:08:15: Es gibt auch Ausnahmen, aber meine Erfahrung nach ist, wenn ich mit Leuten ins Gespräch komme und dann Fragen stelle wie... Von dem hast du dich mehr geliebt gefühlt als Kind.

00:08:24: Wer hat dir mehr Annahmen gegeben und Bestätigung?

00:08:27: Viele Leute sagen tendenziell eher, ja, die Beziehung zu meiner Mutter ist eigentlich besser als intimer gewesen als die Beziehung zu meinem Vater.

00:08:34: Und ihr seht, es braucht Gott als Vater, weil es einen Mangel an guten Väter gibt.

00:08:42: Und selbst wenn ihr einen guten Vater hattet, hattet ihr keinen perfekten Vater.

00:08:47: Deswegen die Welt definitiv einen perfekten Vater.

00:08:51: braucht.

00:08:52: Wir müssen aber, um die Beziehung zwischen Gott als Vater und uns zu verstehen, müssen wir Vatersein neu denken.

00:09:04: Denn was uns passiert, ist oft, dass wir Gott durch die Vaterbrille.

00:09:11: denken oder uns überlegen.

00:09:12: In Sinne von wir schauen uns an, ließ unser Vater und übertragen das auf Gott.

00:09:16: Stell dir vor, du hattest vielleicht einen ganz strengen Vater, der immer geschimpft hat und sich immer hart bestraft hat und dann ist das halt dein Bild von Gott.

00:09:24: oder vielleicht hattest du auch ein Vater der abwesend war und dann fühlt sich Gott für dich auch als abwesend und nicht da an.

00:09:29: Aber wir müssen das umdrehen.

00:09:33: Wir dürfen Gott nicht über unseren Vater definieren, sondern wir sollen unsere Väter anhand von Gott messen.

00:09:39: Um Gott als Vater zu verstehen, müssen wir erst einmal alles vergessen, was wir meinen, über Väter zu wissen und dann die Vaterrolle von der Bibel her neu aufbauen.

00:09:49: In Epheser III lesen wir zum Beispiel, deshalb wollte ich meine Knie vor dem Vater, von dem jede Vaterschaft in den Himmel auf Erden benannt wird.

00:09:58: Gott der Vater, der die Vaterschaft jedes Vaters benennt und nicht andersherum.

00:10:03: Es sind nicht unsere Väter, die sagen, so ist halt Gott, weil ich so als Vater bin.

00:10:06: Sondern es ist Gott, der der ultimative Vater ist und der allen Väter in dieser Welt vormacht, wie man als Vater sein muss.

00:10:17: Gott definiert deinen Vater nicht andersherum.

00:10:20: Aber was ist eigentlich die Aufgabe eines Vaters?

00:10:22: Wenn ich diese Frage Jugendlichen stelle, dann kommt... ganz viele richtige Sachen Orientierung geben, Erziehung geben, Versorgung.

00:10:29: Aber meiner Meinung nach die allerwichtigsten Punkte werden entweder erst sehr spät genannt oder gar nicht.

00:10:36: Die wichtigste Rolle eines Vaters und ich leide diese Punkte von der ultimativen Vater-Kindbeziehung ab, nämlich zwischen Gottvater und Gottsohn.

00:10:45: Die wichtigste Aufgabe eines Vaters ist es seinen Kindern Identität zu schenken, ihnen Liebe zu schenken, sie zu versorgen.

00:10:54: ihnen Orientierung zu schenken und sie zu befähigen.

00:10:59: Ich möchte anfangen mit diesem ersten Punkt der Identität.

00:11:03: Jesus weiß, wer er ist.

00:11:07: Und aus dieser Identität heraus, die ihm Gott verleiht bei seiner Taufe, wo Gott der Vater zu Jesus sagt, du bist mein geliebter Sohn, an dem ich wohl gefallen habe.

00:11:19: Ja, Jesus checkt da, okay, das bin ich.

00:11:21: Und aus dieser Identität ergibt sich sein ganzes anderes Leben.

00:11:27: Kinder, die ohne Vater aufwachsen, sind statistisch gesehen häufiger kriminell.

00:11:32: Schaut einfach mal in die Gefängnisse rein.

00:11:34: Wer da so drin sitzt, das sind ganz oft Kinder, die entweder keinen Vater hatten oder einen höchst gewalttätigen Vater oder sonst was.

00:11:42: Und vielleicht sagst du jetzt, boah, ich hab schon immer gewusst, ein Kind braucht Vater und Mutter.

00:11:45: Und ja, wenn ich auch der Meinung, dass das das gesündeste ist für ein Kind in der... gesunden Beziehungen zu Vater und Mutter zu stemmen.

00:11:51: Aber das Spannende ist, dass Kinder, die ohne Mütter aufwachsen, also bei alleinerziehenden Väter, statistisch gesehen nicht häufiger kriminell sind als Kinder, die bei Vater und Mutter aufwachsen.

00:12:05: Ja, das heißt übrigens nicht, dass wenn man keinen Vater hatte oder sowas, dass man automatisch kriminell wird, dann geht es um Statistik, eine höhere Wahrscheinlichkeit ist man kriminell.

00:12:11: Aber Kinder ohne Mütter, sondern nur mit Väter sind nicht häufiger kriminell als Kinder, die... in einem gesunden Elternhaus groß werden.

00:12:21: Warum?

00:12:22: Was ist der Unterschied?

00:12:23: Und ich glaube, der Unterschied ist, dass ein Vater deinen Kindern Identität verleiht.

00:12:29: Und das kann natürlich auch ein Stück weit eine Mutter machen.

00:12:32: Aber ich glaube, in der natürlichen Beziehung zwischen Vater und Kind ist es klinere Aufgabe des Vaters, dies zu tun.

00:12:41: Denn Identität wird verliehen und kann nicht verdient werden.

00:12:49: Stell dir einfach mal vor, ja, so ein Junge wächst ohne Vater auf, um Identität und Annahme und Bestätigung zu bekommen.

00:12:56: Sucht er sich deswegen eine Gang und macht halt, muss da keine Gang sein, aber befreundet das Gruppe und macht deswegen irgendwelche dumme Sachen oder sowas, weil der Vater nie gesagt hat, ey, du bist gut, ja, ich bin stolz auf dich, du machst das richtig.

00:13:07: Oder ein Mädel, was irgendwie ... Kein Vater hat.

00:13:10: der ehemalige sagt, dass sie schön ist, sucht jetzt diese Annahmen und Bestätigung, diese Identität dann bei irgendwelchen Typen, wenn wir dann im Internet, in die sich freizügig zeigt oder in dem Sinne irgendwelchen Jungs zu viel zu früh ins Bett geht, um diese Identität zu bekommen.

00:13:23: Aber Identität kann nur verliehen werden und kann nicht verdient werden.

00:13:27: Das, was wir versuchen zu tun, um Identität zu bekommen, das ist nie wahre Identität.

00:13:33: Weil wahre Identität nicht von dem kommen kann, was wir tun, um sie bei anderen Leuten zu bekommen.

00:13:38: Sondern wahre Identität kann nur von unseren Vätern verliehen werden.

00:13:45: Und wenn euer Vater euch nicht so eine Identität verliehen hat, ja, euch nie gesagt hat, Boah, ich bin stolz auf dich.

00:13:51: Oder, weil sie ja, Boah, du bist wunderschön.

00:13:55: Dann hat er versagt in diesem Punkt.

00:13:57: Und sorry für diese harte Ausdrucksweise.

00:14:00: Vielleicht hattest du ein super Vater, der nur in diesem Punkt es nicht richtig gemacht hat.

00:14:04: Dein Vater hat in dieser Hinsicht versagt.

00:14:08: Erst einmal ist das so, wie alle versagen.

00:14:13: Und auch der Grund dahinter ist erst einmal egal.

00:14:17: Vielleicht konnte dein Vater gar nichts dafür, weil er irgendwie komisch erzogen war.

00:14:21: Vielleicht war er abwesend, weil er einfach super viel gearbeitet hat.

00:14:25: Vielleicht war er emotional abwesend, weil er irgendwie selbst nimmt.

00:14:29: Knick in seiner Seele hatte durch seine Kindheit.

00:14:32: Vielleicht war er nicht gläubig und konnte deswegen diese geistliche Identität nicht geben.

00:14:36: Vielleicht war er krank.

00:14:37: Ja, es war ein bisschen bei mir so.

00:14:39: Mein Vater ist schwer an Krebs erkrankt, als ich so fifteen war und konnte zwei Jahre erst mal nicht ordentlich sprechen.

00:14:44: Und natürlich konnte er mir in dieser Zeit nicht so vater sein, wie ich es gebraucht habe.

00:14:50: Mach ich ihn daraus einen Vorwurf.

00:14:52: Natürlich nicht, er war krebskrank.

00:14:55: Aber... Er konnte seine Aufgabe aufgrund seiner Krankheit nicht erfüllen und deswegen brauche ich einen himmlischen Vater, der mir meine Identität verleiht.

00:15:06: Und deswegen brauchst du einen himmlischen Vater, der dir deine Identität verleiht, weil dein Vater es nicht, egal wie gut er war, es nicht perfekt hinbekommen hat.

00:15:16: Und falls er einen Vater habt.

00:15:18: der euch keine Identität verliehen hat.

00:15:21: Oder vielleicht eine schlechte Identität verliehen hat, so was wie, du bist nur wert, wenn du Leistung bringst.

00:15:26: Das ist ja auch eine Identität.

00:15:27: Übrigens, ganz viele erfolgreiche Manager hatten Väter, die nie mit ihnen zufrieden waren.

00:15:31: Falls du so eine Farte hattest, denn deren Pot Identität versagt hat, ein bisschen oder vielleicht auch volle Kanne, dann habe ich eine schlechte und zwei gute Nachrichten für euch.

00:15:41: Erstens, ihr habt ein Defizit.

00:15:44: Muss man auch mal wissen.

00:15:45: Aber zweitens, ja, wir können und müssen unseren Feldern vergeben für die Punkte, wo sie versagt haben.

00:15:52: Und wenn wir das geschafft haben, dann hangt der einen Vater im Himmel, der uns eine Identität verleiht.

00:15:58: Ja?

00:15:58: Und unser Defizit wird über ausgeglichen.

00:16:01: Also das, was dein Vater, den nicht geben konnte, das füllt Gott auf und gibt mir nochmal so eine riesige Portion an extra Identität, dass du es nie vergisst, so wie bei Jesus im Moment seiner Taufe.

00:16:12: Du bist mein geliebtes Kind, an dem ich wohlgefallen habe.

00:16:17: Apropos geliebt dir.

00:16:19: Wichtigste Aufgabe eines Vaters, neben Identität, ist es, seine Kinder zu lieben.

00:16:26: Und diese Liebe wird Jesus durch seine Identität verdient.

00:16:33: Und vielleicht kennt ihr das Gleichnis vom verlorenen Sohn.

00:16:38: Das möchte ich euch einmal vorlesen.

00:16:41: Schön ist, eine schöne Geschichte ist über die Liebe des Vaters.

00:16:46: Aus Lukas Fünfzehn, Apfers Elf.

00:16:48: Jesus fuhr fort.

00:16:50: Ein Mann hatte zwei Söhne.

00:16:51: Der Jüngere sagte zu ihm, Vater, gib mir den Anteil am Erbe, der mir zusteht.

00:16:56: Da teilte der Vater das Vermögen unter die beiden auf.

00:16:59: Wenige Tage später hatte der Jüngere Sohn seinen ganzen Anteil verkauft und zog mit dem Manlös in entferntes Land.

00:17:05: Dort lebte er in Saus und Braus und brachte sein Vermögen durch.

00:17:08: Als er alles aufgebraucht hatte, wurde jenes Land von einer großen Hungersnot heimgesucht.

00:17:13: Da gelieht auch er in Schwierigkeiten.

00:17:16: In seiner Not wandte er sich an einen Bürgers Landes und dieser schickte ihn zum Schweinehüten auf seine Felder.

00:17:21: Er wäre froh gewesen, wenn er seinen Hunger mit den Schoten die Schweinefrassen hätte stillen dürfen, doch selbst davon wollte ihm keiner etwas geben.

00:17:28: Jetzt kam er zur Besinnung.

00:17:30: Er sagte sich, wie viele Tage Lüder hat mein Vater und alle haben mehr als genug zu essen.

00:17:36: Nicht dagegen komme ich ja vor Hunger um.

00:17:38: Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen, Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.

00:17:44: Ich bin es nicht mehr wert, deinen Sohn genannt zu werden.

00:17:46: Mach mich zu einem deiner

00:17:47: Tagelöhne.".

00:17:48: So macht er sich auf zu seinem Vater.

00:17:50: Dieser sah ihn schon von weitem kommen, voller Mitleid, liefer ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und köste ihn.

00:17:56: Vater sagte der Sohn zu ihm, ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt.

00:18:00: Und ich bin es nicht mehr wert, deinen Sohn genannt zu werden.

00:18:02: Dort der Vater befahl seinen Dienern schnell, oh das Beste gewandt und zieht es ihm an.

00:18:07: steckte ihm ein Ring an den Finger und bringt ihm ein paar Sandalen.

00:18:11: Holt das Maskalb und schlachtet es.

00:18:12: Wir wollen entfest feiern und fröhlich sein.

00:18:14: Denn mein Sohn war tot und nun lebt er wieder.

00:18:16: und er war verloren.

00:18:17: und nun ist er wiedergefunden und sie begannen zu feiern.

00:18:21: Und bestimmt kennt er diese Geschichte.

00:18:23: Das ist wahrscheinlich zu kürze den Topf fünf Gleichnissen, die man in irgendwelchen Predigten erzählt.

00:18:29: Und sie ist super, um zu evangelisieren.

00:18:32: Ja, es gibt einen guten Vater im Himmel und er wartet auf dich und so weiter.

00:18:36: Aber... Auch wenn ich dieses Bild oft für Bekehrungen genommen würde, auch wenn ich schon darüber gepredigt habe, so ganz korrekt ist es nicht.

00:18:44: Die Botschaft, du kannst zu Gott kommen, egal wie du bist und egal was du erlebt hast, ist wahr.

00:18:53: Aber ich habe das Gefühl, dass Christen oft sagen, sobald jeder kann zu Gott kommen, wie er ist, aber sobald man sich bekehrt hat, dann muss man sich halt an die Gebote halten und muss eine richtig guter Christ sein und so weiter, damit Gott auch stolz auf uns ist.

00:19:08: Sünder bedingungslos.

00:19:10: Armen dazu.

00:19:11: Aber seine Kinder müssen für seine Liebe arbeiten.

00:19:14: Ja, ja, Bibel lesen und so weiter.

00:19:16: Natürlich nicht.

00:19:17: Ja, wenn Gott den Sünder liebt, so sehr liebt, dass Jesus für ihn gestorben ist.

00:19:23: Wie viel mehr liebt er dann uns als Kinder?

00:19:28: In Ziphania III.

00:19:29: versiebt sind.

00:19:30: Lesen wir.

00:19:31: Er freut sich über dich mit Freude.

00:19:33: Er wird sprachlos verlieben und er jauchtst über dich mit Jubel.

00:19:37: Gott liebt dich mit dieser Liebe.

00:19:41: Ja, der verlorene Sohn war ja kein verlorenes Findelkind, was der Vater gefunden hat, sondern der verlorene Sohn war Sohn, rennt von zu Hause weg und kommt dann wieder.

00:19:51: Ja, Gott liebt dich mit dieser Liebe in dem Moment deiner schlimmsten Sünde.

00:19:56: Gott liebt dich mit dieser Liebe, wenn du mal wieder Pornis geguckt hast, wenn du den Finger in den Hals gesteckerst um zu kotzen oder was auch immer.

00:20:03: Die schlimmste Sünde, die du dir ausdenken kannst, Gott liebt dich mit dieser unendlichen, bedingungslosen Liebe in dem Moment, in dem du sündigst.

00:20:16: Versteht ihr, warum wir uns im Denken her von unseren irdischen Väteren befreien müssen.

00:20:22: Ich weiß nicht, wie dein Vater reagiert hat, wenn du es so ordentlich verbockt hast.

00:20:29: Wahrscheinlich nicht mit dieser Liebe.

00:20:34: Gott liebt dich bedingungslos.

00:20:36: Er ist der gute Vater.

00:20:38: Und in seiner Liebe versorgt er dich.

00:20:43: Und diese Versorgung empfängt Jesus durchgängig.

00:20:47: Und Jesus vertraut darauf.

00:20:49: Und als er vierzig Tage nichts gegessen hatte und Satan ihn versucht, vertraut er immer noch auf die Versorgung seines himmlischen Vaters, auch wenn sie schon fünfzig Tage hat auf sich warten lassen.

00:21:01: Und er sagt, der Mensch nebt nicht von Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.

00:21:07: In Matthew sieben, verse neun bis elf lesen wir.

00:21:11: Und wenn er meinen Fisch spätet, wird er ihm eine Schlange geben.

00:21:19: Wenn nun ihr, die ihr Böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben bist, wieviel mehr wird euer Vater, der den Himmel ist, gutest geben, die ihn bitten.

00:21:29: Gott macht sich darüber Gedanken, was uns gefallen würden und was wir brauchen.

00:21:34: und er berücksichtigt unsere Wünsche.

00:21:37: Nicht immer, aber oft.

00:21:38: Warum?

00:21:39: Weil er der gute Vater ist.

00:21:41: Seine Versorgung und seine Geschenke sind greifbarer Ausdruck seiner Liebe.

00:21:46: Aber natürlich sagt er auch manchmal, nein, weil er weiß, was wir wirklich brauchen.

00:21:51: Weil er weiß, dass wir Zeit mit ihm allein vielleicht mehr brauchen als vierzig Tage lang essen, wie im Beispiel von Jesus.

00:22:00: Gott als guter Vater schenkt uns Orientierung.

00:22:04: Es ist die Aufgabe eines Vaters, seine Kinder ins Leben einzuführen, uns die Angst vor der Zukunft zu nehmen und uns zu erklären, was gut ist und was schlecht ist und uns Unsicherheiten zu nehmen.

00:22:16: Jesus hat das auch erlebt und sagt, ich kann nichts tun, als das, was ich meinen Vater tun sehe.

00:22:25: Und selbst als Jesus die Apostel aussuchen muss und überlegt, okay, welche zwölf Dutz, erwähle ich jetzt, damit die mal mein Reich groß machen.

00:22:34: verbringt eine ganze Nacht im Gebet, um sich das von Gott geben zu lassen, welcher Kandidat der richtige und welcher vielleicht der falsche ist.

00:22:43: Und letztes, der gute Vater befähigt.

00:22:47: Und das geht Hand in Hand mit Orientierung.

00:22:49: Väter machen Mut, Mütter kreischen, wenn ihre Kinder gefährliche Dinge machen.

00:22:55: Und das soll jetzt kein sexistisches Derotyp sein, das ist einfach nur mein Erfahrungswert mit meiner Mutter.

00:23:01: Wenn ich was Gefährliches gemacht habe, zum Beispiel als Fahranfänger, Autofahren, dann wurde viel gekreischt.

00:23:07: Grüße Ihnen raus an meine Mama.

00:23:08: Ja, Mütter kreischen, zumindest mal mir, und Väter jubeln zu, dass sie noch weiter in den Baum klettern soll.

00:23:16: Und sie zeigen, wie es ihnen geht.

00:23:17: Das ist weniger die Erfahrung, die ich mit meinem Vater gemacht habe, als ich als Vater mache.

00:23:21: Wenn meine Kinder den Baum klettern, was mache ich dann?

00:23:24: Naja, ich versuche nicht irgendwie, dass sie sagen, ah, das gefällt nicht, kommen da runter oder sonst was, sondern ich versuche ihn zu erklären, ey.

00:23:33: Mach mal deinen Fuß dahin und immer nur irgendwie einen Hand und eine Fuß gleichzeitig vom Baum weg und quasi die Hüfte an die Kletterwand, bzw.

00:23:40: den Ast ran und so kannst du ihn weiter nach oben klettern.

00:23:43: Ich warne natürlich auch nach dem Motto nicht auf die Dünnenäste und klettern nur soweit, wie du dich traust und falls du runterfällst, dann würdest du wehtun und so weiter.

00:23:51: Ich warne natürlich, aber ich mir fähige sie und mache sie, mache ihnen Mut.

00:23:57: Und als ich Georg gefragt hatte, ob er auch mal so ein Gigachat werden möchte, dann meinte er nur, ja, ja.

00:24:02: Es ist die Aufgabe eines Vaters, seine Kinder zu befähigen.

00:24:07: Mein Vater hat mir Fahrenball gebracht.

00:24:09: Mein Vater hat mir so ein Parken und so was.

00:24:11: Mein Vater, den Rest habe ich in der Fahrstuhl gelernt, mein Vater hat mir meine erste Steuererklärung gemacht.

00:24:16: Warum, weil es ein Wuss ist an Zettelnummern und sonst was ich dafür keine Ahnung hatte.

00:24:20: Und er hat mir gezeigt, wie das geht.

00:24:23: Und ich glaube, Pferd hatte ihre Kinder befähigen.

00:24:26: Er ist ein Kulturgut, was mir teilweise als Gesellschaft schon verloren haben.

00:24:31: Und das Ergebnis sind Helikoptereltern.

00:24:34: Ich will nicht zu politisch werden, aber vielleicht hat es etwas mit der Feminisierung von Männlichkeit zu tun, weil alles, was männlich ist, heutzutage toxisch ist.

00:24:43: Es gibt echte toxische ... Dinge, die Männer tun.

00:24:46: Aber Männer müssen Männer sein.

00:24:50: Kinder werden beschützt, aber nicht mehr befähigt.

00:24:53: Und das Ergebnis dessen ist, dass es Grundschullehrer gibt, die ihre Kinder wickeln müssen.

00:24:58: Also nicht ihre kleinen Kinder zuhause, sondern die Schulkinder.

00:25:03: Und es gibt Eltern, die kommen mit ihren Kindern in die Univorlesung, um irgendwelche Dinge mit den Professoren zu besprechen.

00:25:11: Das ist das Ergebnis von einer Gesellschaft, wo die Väter verlernt haben, ihre Kinder zu bewegen.

00:25:18: Und bei Jesus war das auch so.

00:25:20: Einerseits er sieht seinen Vater machen und macht es dann selbst.

00:25:24: Und andererseits lebt er aus, denn die Identität, die sein Vater ihn verlinert.

00:25:30: Alles, was er tut, tut er, weil er weiß, wer er ist.

00:25:33: Er muss sich keine Anerkennung verdienen.

00:25:37: und kann Dinge tun, die anecken und hat keine Angst, irgendwie Menschen zu enttäuschen oder Menschen auf den Schliff zu treten, solange es das Richtige ist, was er tut.

00:25:46: Warum?

00:25:47: Weil er weiß, wer er ist.

00:25:50: Gott ist Vater, aber Gott ist auch Allmächtig.

00:25:55: Und es hatten wir schon in der Silvesterfreizeit und ich will trotzdem noch ein bisschen drüber sprechen.

00:26:01: Was heißt überhaupt allmächtig?

00:26:03: Naja, man könnte sagen, allmächtig heißt, dass Gott alles kann.

00:26:06: Aber es gibt eine Sache, die kann Gott nicht.

00:26:10: Und das ist Lügen.

00:26:11: Warum?

00:26:12: Weil er allmächtig ist.

00:26:14: Ein allmächtiger Gott kann nicht lügen, weil er ja allmächtig ist.

00:26:18: Und alles, was er sagt, muss wahr werden.

00:26:22: Seinem allmächtigen Wort muss die Realität gehorchen.

00:26:28: Gott es all macht für Tatsache, dass alles, was er sagt, der Realität werden muss.

00:26:30: Wenn es dunkel ist und er sagt, es ist Licht, dann ja, dann ist Licht.

00:26:36: Wenn ich in den Dunkeln hereinspeche, es wäre dann Licht.

00:26:39: Bleibt es dunkel.

00:26:40: Ja, wenn ich jetzt sagen würde, okay, mein T-Shirt, was ich heute anhab, das ist irgendwie grün, dann wäre ich nübner.

00:26:46: Wenn Gott sagen würde, Philipp, dein T-Shirt ist ab jetzt grün.

00:26:49: Naja, dann würde es grün sein, warum?

00:26:52: Weil die Realität seinen allmächtigen Wort gehorchen muss.

00:26:56: Und Gott ist so allmächtig, dass er die Welt erschaffen kann.

00:27:01: Und so lesen wir in Hebreah Elfers III.

00:27:12: Das heißt, eigentlich genau das, was wir vorhin hatten, alles in dieser Welt hat einen Ursprung.

00:27:20: Und normalerweise wird etwas Sichtbares aus etwas, was bereits erschienen ist.

00:27:25: Also zwei Eltern zeugen ein Kind oder eine Raupel wird zu einem Schmetterlingen oder sowas.

00:27:31: Aber durch Glauben verstehen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, ohne dass da vorher etwas war, aus dem sich die Welt hätte entwickeln können.

00:27:44: Und imagine diese allmächtige Gott.

00:27:47: der hin und Erde geschaffen hat, der so mächtig ist, dass alles Zeit und Raum und Realität ihm gehorchen muss.

00:27:55: Dieser allmächtige Gott ist dein Vater.

00:28:00: Und vielleicht ist es noch nicht so.

00:28:02: Vielleicht hast du Gott noch nicht als Vater kennengelernt.

00:28:05: Dann lädt er dich ein, werde mein Kind.

00:28:11: Ein allmächtiger Gott ist unser Unendlich.

00:28:17: liebender Vater.

00:28:18: Und mit so einem Gott oder mit so einem allmächtigen, unendlich liebenden Vater, mit dem kann mir doch eigentlich nichts Schlimmes passieren.

00:28:24: Er liebt nicht ja unendlich und kann auch nicht aufpassen.

00:28:27: Oder ein ganz klares Jein.

00:28:31: Wir haben diesen Gott und trotzdem passieren uns schlimme Dinge.

00:28:35: Und einerseits gibt es wirklich schlimme Dinge, die uns passieren und andererseits gibt es Dinge, die sich für uns schlimm fühlen.

00:28:43: Befähigung.

00:28:44: Ich zwingle meine Tochter zum Hausaufgaben machen.

00:28:47: Warum?

00:28:47: Weil ich möchte, dass sie gut in der Schule wird.

00:28:50: Ich schleppe meine Kinder zum Sport, auch wenn sie keinen Bock drauf haben.

00:28:54: Warum?

00:28:54: Weil ich immer der Schlechteste oder der Zweitschlechteste im Sport war.

00:28:57: Und ich möchte meine Kinder befähigen, dass sie halt nicht die Schlechtesten sind.

00:29:02: Ja, und ich weiß, ich bin nicht der Größte und hab wahrscheinlich auch nicht die sportlichsten Gene.

00:29:05: Aber egal, da müsste meine Kinder einfach ein bisschen härter daran arbeiten, dass sie zumindest, ja, ich sag mal unteren Mittelfeld mit Schwimmkönnen.

00:29:13: Zwinge meine Kinder zu Dingen, die ihnen keinen Spaß machen, um sie zu befähigen.

00:29:18: Ich habe mal so ein Video gesehen, auf Instagram, da hat ein Vater, er ist gerade im Auto gefahren, hat so ein Video von sich gemacht und hat dann die Kamera umgedreht und dann lief da, oder in dem Rückspiegel oder sowas, da lief seine Tochter zur Schule.

00:29:30: Und der Vater ist mit dem Auto vorgefahren, oder?

00:29:33: hinterhergefahren oder sowas.

00:29:34: Warum?

00:29:35: Weil er seine Tochter bewegen wollte.

00:29:37: Die Tochter hat nämlich einen Schul, also schon ein Schulbus verweismen gekommen, ja in Amerika, da gibt es den Schulbus doch, weil sie da irgendeine Mädel gemobbt hat und der Vater, ja und sie hat irgendwie gefragt, hey Papa, kannst du mich in der Schule fahren?

00:29:46: Ich darf halt nicht mehr in den Bus fahren, ja warum?

00:29:47: Na ja, ich habe halt jemanden gemobbt, bla, bla, bla.

00:29:49: Und der Vater gesagt, nein, ich fahr dir nicht zur Schule, ja.

00:29:51: Du läufst selbst, damit du lernst, wie man vernünftig mit den Leuten umgeht.

00:29:56: Aber ich fahr dir hinterher, dass auf dem vier Kilometer langen Schulweg nix passiert.

00:30:01: Es ist die Aufgabe, eines Vater, seine Kinder zu befähigen und natürlich gehören dazu Sachen, die sich im Moment schlimm anführen.

00:30:10: Ja?

00:30:12: Und so lässt Gott auch manchmal Dinge zu für uns, die sich schlimm anfühlen, mit denen er uns einfach befähigen möchte.

00:30:19: Aber Gott lässt auch schlimme Dinge zu, die manchmal wirklich schlimm sind.

00:30:26: Aber in einem Leben passieren nie Dinge, die Gott nicht zum Guten drehen wird.

00:30:31: Warum?

00:30:32: Weil er allmächtig ist und Folgendes gesagt hat, in Rümer acht vers achtundzwanzig, wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Gut mitwirken.

00:30:42: Alles, was dir passiert, egal, wie schlimm es ist, wird dir zum Guten mitwirken.

00:30:47: Warum?

00:30:48: Weil selbst wenn das schlimmste Schlimme, was dir Schlimmes passieren könnte, selbst wenn es so schlimm wäre, dass es einfach nur schlimm wäre und für immer schlimm bleiben würde.

00:30:59: Diese schlimme Sache muss der Realität gehorchen und Gott wird sie zum guten drehen.

00:31:06: Der allmächtige Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, liebt dich unendlich.

00:31:10: Und alles, was du tun musst, ist ihm zu vertrauen und ihm zu erlauben, dass er in deinem Leben die Vaterrolle übernehmen darf.

00:31:18: Um dich zu beschenken, dich zu befähigen und dich zu lieben.

00:31:22: Und auch wenn es schwer ist und du es gerade nicht verstehst und auch wenn es echt schlimm ist, Gott ist da.

00:31:28: Und er ist allmächtig und er ist den Vater.

00:31:31: Amen.

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