Wie fange ich an, meine Freundschaft mit Jesus zu leben?

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00:00:09: Wir befinden uns ja gerade in unserer Anachtsreihe zum Thema, wie kann ich Gott erleben?

00:00:18: Und heute dreht sich so ein bisschen um die Frage, wo beginne ich überhaupt?

00:00:24: Wir haben letzte Woche gehört dagegen es darum, dass wir, wenn wir Gott erleben wollen, brauchen wir ja auch irgendwie in jeder Beziehung tatsächlich eine Beziehung, weil wir sonst den anderen unser Gegenüber nicht erleben.

00:00:37: Und wir müssen uns demzufolge in unsere Beziehung hinein investieren und Zeit hineinstecken, damit wir irgendwann diesen Hügel erklimmen bzw.

00:00:46: überwunden haben, dass es eben nicht mehr alles irgendwie langweilig anfühlt und es doof ist oder so was, ja, wie beim Bord oder beim Musikinstrument Lernen.

00:00:56: Das ist wirklich Spaß macht, sich in die Beziehungsvisus zu investieren.

00:01:01: Und da haben wir uns die drei... Hauptgründe angeschaut, warum es oft irgendwie langweilig ist, ja, Ablenkung.

00:01:09: Und, dass wir einfach das nicht mehr gewöhnt sind, und dass die Übung fehlt.

00:01:14: Und das Dritte ist, dass wir halt immer zu beschäftigt sind.

00:01:17: Und heute geht es dann darum, wenn wir gesagt haben, wir haben jetzt an den Punkt, okay, ich möchte mich in die Beziehung zu investieren, aber wo fange ich überhaupt an?

00:01:27: Und ich möchte beginnen mit einer Geschichte aus dem ersten Mosen.

00:01:30: Alle Bibelwurm- Studenten werden diese Geschichte kennen.

00:01:33: Und zwar geht es dort um Jakob.

00:01:36: Und Jakob flieht von seinem Bruder Esau.

00:01:39: Und die Geschichte kennt ihr vermutlich auch, ja.

00:01:41: Wenn man in der Kinderstunde war, Jakob ergaunert das Erstgebogelrecht von seinem Bruder und dann ergaunert er noch den Segen des Vaters, der eigentlich seinen älteren Bruder gegolten hätte.

00:01:53: und dann haut er ab, weil er halt Schiss hat.

00:01:55: und dann schläft er irgendwo halt auf dem Feld, was man halt damals so gemacht hat.

00:01:59: und er träumt.

00:02:02: Und in Traum... sieht Jakob eine Leiter, wo Engel hoch und runter laufen.

00:02:08: Und dann spricht Gott zu ihm und erzählt ihm, dass er durch Jakobs Familie die ganze Welt segeln will.

00:02:15: Und Jakob facht auf und er versteht, das war kein normaler Traum.

00:02:20: Ja, keine Ahnung, was ihr immer so ein Träumt, ein Traum, an dem ich mich noch sehr gut erinnern kann, weil ich damals Traumtagebuch geschrieben habe, so mit siebzen oder so was.

00:02:28: Da war ich so auf der Flucht.

00:02:30: von so drei Riesen-Ilefanten und dann bin ich da an die Mauer gekommen, sozusagen der Welt.

00:02:35: Es war ein bisschen wie ein Computerspiel aufgebaut, was halt nicht die Open World ist, sondern wo es halt irgendwie eine Mauer gibt.

00:02:41: Und dann war ich da an der Mauer der Welt, dann war da der Achsenkönig und hat mich in seinen Schubanzen gefangen genommen.

00:02:45: Und der Achsenkönig hat mich mir gewährt, einfach durch diese Mauer der Welt durchzugehen, durch den Dschungeltour.

00:02:52: Und da bin ich ja durchgegangen, dahinter war als Endlose, Weite.

00:02:58: quasi, wo die Computerspiellandschaft nicht mehr gerendert wurde, einfach nur eine Graslandschaft.

00:03:03: Und diese drei Möse, die wir fanden, haben mich trotzdem geschnappt und da habe ich aufgegeben und haben sich umzegelt und so weiter erbt.

00:03:09: Ich träume allen wirklichen komischen Kram.

00:03:11: Und es war vielleicht so den Top-Fünf-komischen Träum, wie ich hatte, aber war irgendwie wirklich im Nachhinein.

00:03:16: Und ich weiß aber, das ist einfach nur ein komischer Traum.

00:03:19: Und vielleicht kennt ihr das, dass ihr was träumt und merkt, okay, das war nicht einfach nur so ein Traum.

00:03:23: Ich glaube, es ist nicht alltäglich, dass Gott durch Träume spricht.

00:03:26: Dabei bei manchen Leuten passiert das auch häufiger als bei anderen.

00:03:30: Die haben andere Kommunikationskanäle zu Gott vielleicht.

00:03:33: Aber ich glaube, manche Menschen offenbart sich Gott durch Träume, so wie Jakob an dieser Stelle.

00:03:42: Und er merkt, das ist kein normaler Traum.

00:03:45: Der Gott des Universums hat zu ihm gesprochen.

00:03:51: Und die Lektion dieser Geschichte ... ist nicht die, dass wir möglichst viel schlafen sollen, ja ganz faul werden sollen, auch jetzt selbst schon am Tag schlafen, damit wir Gott die Chance geben zu unseren Träumen, zu sprechen zu uns, sondern die Lektion dieser Geschichte ist Jakobs Reaktion.

00:04:05: Da lese wir nämlich in erster Mose, der erwachte Jakob und sagte tatsächlich, ja weh ist an diesem Ort und ich habe es nicht gewusst.

00:04:17: Und von allen Reaktionen, die Jakob hätte reagieren können, weht er diese.

00:04:22: Tatsächlich, ja, wer ist an diesem Ort?

00:04:25: und ich habe es nicht gewusst.

00:04:26: Er könnte auch reagieren, boah wow, ja, Gott hat sich mir für einen Moment gezeigt, jetzt habe ich genauso eine coole Begegnung mit Gott gehabt wie irgendwie mein Vater und Opa, ja, aberer haben.

00:04:38: der Freund Gottes wurde ja ja genannt.

00:04:41: Jetzt gehöre ich auch zum Club, der Gottes erlebt haben, was weiß ich was, ja.

00:04:48: Gott hat sich mir einen Moment gezeigt, aber jetzt ist er halt wieder weg und jetzt mache ich halt wieder so mein Ding.

00:04:52: Das könnte eine Reaktion sein und ich glaube ganz ehrlich, wir reagieren oft genau so.

00:04:59: Wir erleben Gott oder meinen ihn zu erleben, ja, im Low Price, was weiß ich was.

00:05:05: und dann sagen wir, boah, ich habe Gott erlebt und dann macht er halt einen Haken drunter ein Leben halt weiter.

00:05:12: Aber Jakobs Reaktion ist... Nicht diese jetzt, Gott, nee, jetzt ist er wieder weg, sondern er erkennt die Realität.

00:05:22: Die Realität, dass Gott da war, dass Gott die ganze Zeit da war und die ganze Zeit da ist und er hätte es halt einfach nur nicht gewusst.

00:05:34: Er sagt nur nicht, wo Gott war kurz da und jetzt ist er weg, sondern wo.

00:05:37: Gott ist an diesem Ort und ich habe es nicht gewusst.

00:05:39: Warum reide ich darauf so rum, wann es für uns relevante ist?

00:05:43: weil wir uns oft genauso verhalten.

00:05:48: Beziehungsweise bei uns geht es nicht ums Nicht-gewusst-haben.

00:05:51: Wir sind ja, zumindest wenn wir irgendwie christlich aufgewackt sind, mit so einem Konzept der Allgegenwahr Gottes groß geworden.

00:05:58: Ja, Gott ist ja überall.

00:06:00: Natürlich war Gott da und natürlich ist Gott auch hier.

00:06:04: Bei uns geht es weniger um das Wissen und die Erkenntnis dessen, sondern um das Erleben und das Gefühl.

00:06:10: Gott ist an diesem Ort und ich habe es nicht gefühlt.

00:06:14: Beziehungsweise wies für euch wahrscheinlich ganz oft.

00:06:18: Zutrifft, ich weiß, dass Gott hier ist, aber ich erlebe ihn nicht.

00:06:23: Aber für dich geht das gleiche.

00:06:25: Gott ist da.

00:06:27: Und wenn du mit Jesus lebst, wenn du dich dafür entschieden hast, dass Jesus der Herr in deinem Leben ist.

00:06:36: Dann ist Gott nicht nur da, sondern es ist Gott in dir.

00:06:39: Dann wohnt der heilige Geist in dir.

00:06:41: Dann bist du in Christus und Christus ist in dir.

00:06:45: Das ist wie wenn man Ketchup und Mario so vermischt und am Ende hat man so eine rosende Suppe.

00:06:51: Und da kann man auch nicht mehr sagen, das ist der Ketchup und das ist Mario, genauso wie man bei uns auch nicht mehr sagen kann, das ist Philipp und das ist irgendwie Jesus, sondern ich bin in Christus und Christus ist in mir und wir sind zusammen.

00:07:03: Und uns kann man nicht mehr voneinander lösen.

00:07:07: Oder ein anderes Bild, was vielleicht ein bisschen emotionaler ist als Ketchup und Mayo.

00:07:13: Wenn wir in Jesus sind, dann ist das so, wie wenn ein ungeborenes Baby im Bauch seiner Mutter ist.

00:07:20: Da gibt es kein Boar.

00:07:21: Ja, ich fühle mich jetzt heute ein bisschen näher und ich fühle mich ein bisschen weiter weg und oh Gott, ist so fern von mir.

00:07:26: Nein, es gibt kein näher als in jemandem zu sein.

00:07:30: Das kann man nicht mehr steigern.

00:07:32: Und das ist, wenn wir an Jesus glauben, unser Zustand.

00:07:36: Das heißt Realität immer.

00:07:39: Das heißt Realität, wenn wir zwei Wochen keine Bibel mehr gelesen haben, dann sind wir in Christus.

00:07:44: Wenn wir keine Ahnung will eigentlich mehr gebetet haben, dann ist das unsere Identität, dass wir im Christus sind.

00:07:51: Wenn wir gerade die übelste Sünde begangen haben, oder noch schärfer, wenn wir gerade die übelste Sünde begehen.

00:07:58: In dem Moment, wo wir sündigen, ist unsere Identität in Christus verborgen.

00:08:04: Wir können nichts näher oder weiter weg von Jesus sein.

00:08:08: Natürlich kann man das anders erleben.

00:08:11: Im Moment der Sünde wirst du dich wahrscheinlich Gott nicht nahe fühlen, ganz im Gegenteil.

00:08:15: Und natürlich kann Beziehung auch irgendwie näher im Sinne von Intimer sein.

00:08:21: Wir können erleben, dass darauf ausgelegt ist, möglichst weit weg von Gott zu sein, auch als Christ.

00:08:29: Praktisch können wir ganz viele Dinge tun, die unsere Beziehung zu Gott schlecht tun.

00:08:33: Dann fühlt er sich weiter weg an und dann ist unsere Beziehung längst nicht so intin.

00:08:40: Aber dass Gott nah ist, wie in dieser Geschichte von Jakob, das ist Realität.

00:08:46: Und er ist nicht nur irgendwie nah neben mir oder ... Leiter hoch und runter klettern, sondern er ist in mir.

00:08:55: Wir müssen nichts tun, damit Gott auftaucht.

00:08:59: Ja, er ist schon da.

00:09:00: Und genau so können wir auch nichts tun, damit er verschwindet.

00:09:04: Und die wichtige Frage ist, sind wir da?

00:09:09: Die wichtige Frage ist, sind wir da?

00:09:12: Gott ist immer im Hier und Jetzt.

00:09:15: Und wir?

00:09:17: Wo sind denn wir?

00:09:19: Naja, ich bin oft in meinen Gedanken irgendwo.

00:09:22: Zum Beispiel, wenn mir Bella mal wieder einen witzigen Talarounreel auf Instagram schickt, dann bin ich halt am Frankfurter Hauptbahnhof und schaue an, wie Talarouns Schatten-Woksen machen zur Musik von Distanz ein Bieber-Bürzelmann.

00:09:37: Ja, finde ich immer witzig, wenn da so ein Video kommt und dann wird da so eine Musik hinterlegt, so mein Humor sehr erwachsen.

00:09:43: Ich weiß, ja.

00:09:44: Und damit bin ich halt immer in Gedanken, nicht hier und jetzt, sondern irgendwie am Frankfurter Hauptbahnhof.

00:09:48: Oder wir sind ganz oft in der Vergangenheit.

00:09:51: Vielleicht kennt ihr das, man grübe so, boah, was wäre nur gewesen, wenn ich so reagiert hätte oder wenn die andere Person disgemacht hätte, ja, ganz nach dem berühmten Zitat eines deutschen Poeten wäre, wäre Fahrradkette.

00:10:04: Vielleicht kennt ihr das, man war in einem Konflikt oder der Lehrer hat einen dumm Spruch rausgehauen, dann steht man unter der Dusche und dann fällt einem ein, das hätte ich sagen sollen, ja, da... Keine Ahnung, irgendwie kommt dir das übelste Comeback, fällt dir ein, ja.

00:10:18: Und in deinem Kopf sagt alle, oh, ja, hast du nicht gesagt und so.

00:10:22: Und alle zusammen ausrasten, wie geil dein Comeback war, aber da ist dein Comeback nicht in den Moment eingefallen, sondern halt in, oder, bzw.

00:10:28: unter der Dusche.

00:10:30: Ja, dann sind wir irgendwie in unseren Gedanken, in der Vergangenheit.

00:10:33: Oder aber, wir sind nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft, ihr guckt auf die Uhr und sagt, okay, geil, noch drei Stunden, dann ist endlich Schulschluss.

00:10:42: Oder dann ist endlich Feierabend.

00:10:44: Oder noch drei Tage dann das Wochenende, dann treffe ich mal ein Kumpel.

00:10:47: Dann kann die endlich wieder zur Jugend gehen.

00:10:49: Ja, oder noch drei Monate, dann ist endlich Urlaub.

00:10:52: Oder was ich glaube, weil sehr viele Leute über fünfzig passiert, noch so und so viele Jahre, dann ist endlich Rente.

00:10:59: Ja, ich glaube, ganz viele Leute leben in ihrer Zukunftsvision.

00:11:04: Und die kann auch, oder muss nicht so sehr an einem Zeitpunkt, von einem Zeitpunkt abhängig sein.

00:11:10: Die sieht ganz oft so aus, nach dem Motto, wenn ich endlich erst mal einen Partner habe, dann beginnt das Leben.

00:11:19: Wenn erst mal Schule vorbei ist und ich den Job mache, worauf ich auch wirklich Bock habe, dann beginnt das Leben.

00:11:26: Wenn ich erst mal achtzehn bin, das ist dann so eine Zukunftsvision, wann endlich das echte Leben beginnt.

00:11:33: Und aktuell haben wir also diesen Lade-Biking über so ein Computerspiel.

00:11:36: Man muss erst mal laden und dann geht es los mit einem Partner.

00:11:40: Das Ganze geht natürlich auch Irgendwie rommer, wenn wir sagen, okay, wir warten nicht auf den Partner, der irgendwann kommt, sondern wir warten auf den einen und vollkommenen Partner, wenn Jesus endlich wieder kommt oder wir halt zuvor in den Himmel kommen und ihn endlich in unsere Arme nehmen können und endlich unsere Beziehung zu Jesus nicht mehr von uns selbst gehämpft wird, sondern Erfindung finden, wie er sein sollte.

00:12:06: Und dieser Wunsch ist natürlich gut.

00:12:11: Aber wenn wir nur in diesem Wunsch leben, Dann verpassen wir das eigentliche.

00:12:16: Wusstest du, dass Jesus nicht auf diese Erde gekommen ist, dass Jesus nicht am Kreuz für dich gestorben ist, damit du einmal in den Himmel kommst?

00:12:25: Es geht Jesus nicht um den ewigen Aufbewahrungsort deiner Seele.

00:12:30: Jesus ist nicht am Kreuz gestorben, damit du in den Himmel kommst.

00:12:34: Jesus am Kreuz gestorben, damit der Himmel in dich.

00:12:37: kommt, damit er jetzt mit dir Beziehung leben kann.

00:12:41: Ja, und der Himmel ist einfach nur die konsequente ewige Weiterführung dessen, was wir jetzt schon haben.

00:12:47: Hier und jetzt in diesem Moment.

00:12:50: Beziehung zu Jesus.

00:12:54: Und das ist das, worauf es ankommt.

00:12:56: Und so lange wir in unseren Gedanken aber bei irgendeinem Bullshit sind oder in der Vergangenheit oder in der Zukunft und sei es auch in der himmlischen Zukunft, verpassen wir das eigentlich.

00:13:08: Die Frage ist, wie kommen wir dorthin?

00:13:11: Wie kommen wir an den Ort, wo Gott ist?

00:13:14: Eines Problems ist ja nicht Gott, dass er irgendwo anders ist.

00:13:17: Das Problem sind wir, Gott ist denn hier und jetzt, aber wir sind halt immer irgendwo anders.

00:13:22: Und wir haben zwei Hauptgegner, die haben wir uns letzte Woche angeschaut.

00:13:26: Die Hauptgegner heißen Anblänkung und Beschäftigung.

00:13:30: Und der Klo ist in seinen Kopf, so zu entmüllen, dass wir das hier und jetzt wahrnehmen können.

00:13:36: Wie hat Jesus das gemacht?

00:13:38: Ja, der war ja auch irgendwie busy, der war Bauhandwerk an das Häuser gebaut, dann wurde er jetzt im Prediger und Wunderheiler, er war Freund und Sohn und Bruder und was weiß ich was, er hat ja ganz viele Rollen eingenommen, sowie wir auch verschiedene Rollen einnehmen.

00:13:56: Und trotzdem hat er es geschafft, immer wieder im Hier und Jetzt anzukommen und Gemeinschaft mit seinem Vater zu haben.

00:14:04: Wir lesen jetzt zum Beispiel in Markus I. früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand er auf und ging aus dem Haus fort an eine einsame Stelle, um dort zu beten.

00:14:18: Jesus wusste, mein Tag ist so voll, ich muss extra früh aufstehen, wo halt noch nicht voll ist, dass ich dort Zeit habe zum Gebet.

00:14:28: Und ich mach das aktuell auch so, ja.

00:14:30: Mein Leben ist so fremdbestimmt.

00:14:32: Ich hab drei kleine Kinder und eine Frau und einen Job und Freund und so weiter.

00:14:37: Und immer möchte irgendwer irgendwas von mir und ist auch normal, ist auch okay, ist auch gesund, das Kinder war von einem Möchten und nichts anderes.

00:14:44: Mit dir möchte ich das mal so tun haben oder so, ja.

00:14:45: Das ist ja auch schön, das sage ich nicht, dass es schlecht ist, wie es ist.

00:14:48: Ich hab mich ja für diesen Lebensteam entschieden, ja.

00:14:51: Ich wollte mindestens drei Kinder haben.

00:14:54: Und trotzdem ... habe ich beschlossen, ich möchte morgens einfach früher aufstehen.

00:15:01: Ich möchte nicht mehr von meinen Kindern geweckt werden, dass irgendein weinendes Baby mich dazu bringt, Dinge zu tun, ganz am Anfang des Tages, sondern ich möchte selbstbestimmt aufstehen und meinen Tag selbstbestimmt angehen.

00:15:14: Und das Erste, was ich mache dazu komme ich später noch, ja, abgesehen von vielleicht auf Klo gehen oder sowas, ist das Bibel, ja.

00:15:19: Und dann... bete ich nicht mehr Zeit auf fürs Gebet oder für Bibelfersen aus, wenn ich lerne.

00:15:24: Manchmal nehme ich mir auch für ganz andere Sachen die Zeit.

00:15:26: Keine Ahnung, ich zock ab jetzt so ein Computerspiel, wie ich glaube, letzte Woche erzählt, was ich gerne spiele.

00:15:32: Und da stehe ich halt morgens auf und zock halt ein bisschen, bis halt das erste Kind wach wird.

00:15:37: Manchmal auch, wenn die Mission auch nicht beendet ist, ein bisschen leger.

00:15:41: So, dann guckt Georg halt zu, der checkt noch nicht, was da passiert.

00:15:44: Aber so, darum geht es wirklich.

00:15:46: Es geht um diesen Gedanke, okay, mein Tag ist so voll.

00:15:49: Ich brauche morgens Zeit für das hier und jetzt, für das nicht fremdbestimmt sein, für meine Beziehung zu Gott, weil ich sonst, die an dem Tag, an der der ganzen beschäftigen sein, einfach das untergeht.

00:16:05: Und die Sache ist, wenn ein des Beschäftigten seines Alltags bei Jesus geballert hat, ja, da hat er nicht immer nur auf den nächsten Morgen gewartet, sondern wir lesen ein paar Kapitel später, lesen wir, los kommt, sagt Jesus zu seinen Jüngern, Los, komm mit an einen ruhigen Ort, nur ihr allein und ruht ein wenig aus.

00:16:23: Ja, da war auch grad übelst besiegendes, ja, beschäftigt sein.

00:16:28: Und Jesus sagt zu seinen Jungen, hey, komm, lass uns abhauen.

00:16:30: Ja, lass uns abhauen von den ganzen Zündos, von dem ganzen beschäftigt sein und ruht ein wenig aus.

00:16:37: Geht an einen Ort, wo der Müll des Lebens ... Fülle des Lebens, der ständige Traffic, ständige Zugespänt werden, von allem, von Müllerwald, auch von Guten, das ist einfach oft, zu vieles, wo das einfach weg ist und hier wirklich zur Ruhe kommen könnt.

00:16:58: Ein bisschen radikaler formuliert in Lukas Fünf, Vers.

00:17:00: Sechzehn, Jesus aber zog sich in die Einsamkeit zurück, um zu beken.

00:17:05: Was lernen wir von Jesus?

00:17:08: Wir brauchen Einsamkeit und Ruhe.

00:17:14: Jesus floh der Beschäftigung und der Ablenkung und wurde ruhig, um Zeit mit seinem Vater im Himmel zu verbringen.

00:17:25: Und das müssen wir auch.

00:17:27: Wir können uns nicht einbilden, dass wir in allem beschäftigt sein und in aller Ablenkung trotzdem irgendwie noch eine tiefe Beziehung zu Jesus neben können.

00:17:38: Also klar, es geht definitiv darum, in jedem Moment irgendwie diese Beziehung zu Jesus.

00:17:44: zu leben.

00:17:44: Ja, wie man halt zusammen auch mit einem Kumpel in der Schule unterwegs ist und nicht die ganze Zeit ein Deep Talk hat, sondern einfach nur Zeit miteinander verbringen, wenn man halt nebeneinander sitzt oder sowas.

00:17:54: Das auch, aber wir können keine tiefe Beziehung zu Jesus leben ohne das eine, auch nicht ohne das andere.

00:18:01: Ja, aber wir brauchen definitiv das eine dieser tiefen Zeiten mit Gott.

00:18:06: Also was bedeutet das jetzt konkret für uns, wenn wir von Jesus lernen wollen?

00:18:12: Wär ja erstens, wir müssen uns irgendwie Zeit nehmen.

00:18:14: Nicht irgendwie Zeit reinquetschen nach dem Motto, oh ja hier im Bus habe ich fünf Minuten, da lese ich mir schnell mal den Vers des Tages durch oder sowas.

00:18:23: Das mag gut sein und mag besser sein, als sich irgendwie keine Ahnung, ja, die Sünde des Tages durchzulesen oder sowas.

00:18:33: Aber stelle mir vor, ihr habt einen Kumpel, der euch nur dann anruft oder nur dann auf eure Anrufe reagiert oder auf die WhatsApp Nachrichten.

00:18:42: wenn er gerade halt nichts Besseres zu tun hat.

00:18:45: Ja, da ruft er euch nach und sagt so, hey ja, ich hab gerade zwei Minuten Zeit, der hat nichts Besseres zu tun, als wenn mein Kumpel zu telefonieren, wie geht's dir denn?

00:18:51: Ist halt was ganz anderes, eine ganz andere Qualität von Wertschätzung, als wenn er sich extra Zeit für dich nimmt und sich irgendwas rausschnitzt aus seinem vollen Alltag, um sich Zeit für dich zu nehmen.

00:19:03: Und so ist das eben auch mit Jesus.

00:19:06: Wir müssen der Ablenkung und den Beschäftigten sein pflegen und rausziehen.

00:19:12: und uns Zeit nehmen für Jesus.

00:19:14: Dazu gehört natürlich auch Handy wegpacken.

00:19:16: Und wenn du Handy, wenn du am Handy ein Bibel liest, dann mach mindestens den Flugmodus ein.

00:19:23: oder noch besser, nimm dir eine richtige Papierbibel in die Hand.

00:19:27: Warum?

00:19:27: Weil unser Handy uns ablenkt einfach durch die Möglichkeiten der Ableckung.

00:19:30: Selbst im Flugmodus kannst du immer noch Fotos angucken oder sonst was.

00:19:36: Und es gibt Studien, die zeigen, dass wenn ein Handy in deinem Zimmer ist, du schlechter flehst, als wenn dein Handy nicht im Zimmer ist.

00:19:46: Und es ist nicht dabei egal, ob dein Handy an ist oder aus.

00:19:49: Allein, dass das Handy im Raum ist, lässt dich schlechter schlafen.

00:19:53: Und allein, dass dein Handy irgendwie deine Lausentasche ist oder irgendwo neben dir auf dem Schreibtisch liegt, meinetwegen auch mit dem Bildschirm nach unten, dass dein bitte nicht Störenmodus aktiviert ist.

00:20:05: Es ist egal, weil allein dein Handy, die Anwesenheit eines Handys, lässt dich leichter abgelenkt sein.

00:20:11: Deswegen nimm dir die Zeit mit Jesus und lass dein Handy irgendwo im Nachbarraum oder in deiner Tasche oder zu Hause, wenn du spazieren gehst.

00:20:23: Und das, was wirklich etwas Sinnvoll ist, irgendwie in der Tour zu gehen oder zu spazieren zu gehen oder sich in den Wald zu setzen, weil die Natur ist irgendwie reiz- und ablenkungsärmer als zu Hause, wo es ganze Leute gibt.

00:20:38: Oder hast du was, ja?

00:20:38: Und vielleicht, wenn du sagst, okay, selbst in der Tour lenkt mich zu krass ab, weil da guck ich mir den Frosch an und den Blumen und das Blatt oder sonst was, ja, dann geh einfach irgendwie in sucht, dein stilles Kämmerlein, wie Jesus selbst formuliert hat.

00:20:49: Und nimm sie dir zu, und nacht jetzt in deiner Primetime, ja, geh in deiner Primetime an den Ort, wo es dir leicht fällt, ablenkungsfrei Gott zu begegnen.

00:21:04: Und dann werdet still.

00:21:09: Und das wollen wir jetzt einmal ausprobieren.

00:21:10: Ja, werde jetzt einmal still, pausiere dieses Video und warte den Timer auf fünf Minuten und sei einfach still.

00:21:22: Und lass dich... von nichts ablenken, weder von deinen Gedanken.

00:21:25: Also, du musst aufpassen, dass du dich einschläfst.

00:21:27: Also, sei wach, sei fokussiert, sei da.

00:21:30: Aber lass dich nicht von deinen Gedanken ablenken im Sinne von, oh, ich muss mal das machen und hier und da und das, um keine Ahnung, ja, morgen läuft der Film im Fernsehen oder dem ich nur angucken oder keine Ahnung, was, ja.

00:21:39: Also, lass dich nicht von deinen Gedanken ablenken, sei einfach da und sei still und denk an, soweit es geht, nichts.

00:21:47: Und jetzt kannst du Pause drücken.

00:21:50: So, ich hoffe, ihr habt es geschafft.

00:21:53: fünf Minuten stille zu sein.

00:21:58: Und vielleicht war es gar nicht so einfach, die werden vorher denkt, der fünf Minuten nix machen.

00:22:04: Sie mache ja jeden Tag auf der Couch, aber so wirklich nichts machen ist doch irgendwie herauswandelt.

00:22:10: Ich habe mal ein Buch gelesen, kann ich sehr empfehlen, einfach beten oder einfach gebet oder so heißt das.

00:22:17: Und da gibt es verschiedene Übungen, die wir tun können, um beten zu lernen.

00:22:23: Und eine Sache war halt auch zehn Minuten Stille.

00:22:26: Ja, nochmal doppelt so viel wie gerade eben.

00:22:28: Und wirklich an nichts denken.

00:22:30: Und dann habe ich das halt immer, also selbst in der Bahn gelesen, diese Übungen auch in der Bahn gemacht, habe ich gesagt, okay, zwischen Enix-Dorf und Tegel.

00:22:37: Ja, zehn Minuten S-Bahn-Vater denke ich an nichts.

00:22:40: Das habe ich dann eine Zeit lang jeden Tag gemacht, immer in diesem Abschnitt.

00:22:43: Und ich fand's Monster herausfordernd.

00:22:46: Ja, unser Gehirn ist so dressiert auf ständige Bespaßung und ständigen Traffic und ständige Ablenkung und Reize, die hier irgendwie reinkommen, ja.

00:22:56: Und wenn ich irgendwie eine halbe Minute auf den Bus fahrten muss, dann kommt der die Hand in die Tasche und ich hole mir mein Handy raus, um eine halbe Minute, keine Ahnung, was zu gucken.

00:23:07: Das mein Gehirn.

00:23:08: wahrscheinlich geht es manchmal euch auch so, es nicht aushält, einfach still zu sein.

00:23:14: Und es greift nach irgendeinem Strohhalm der Ablenkung.

00:23:18: Keine Ahnung, vielleicht ist gerade ein Auto vorbeigefallen und du machst ja plötzlich Gedanken über die Autos.

00:23:22: oder du hast doch irgendwie an irgendwelche Tudus gedacht oder sonst was.

00:23:25: Unser Gehirn ist es einfach nicht mehr gewohnt still zu sein.

00:23:31: Und ich fand das immer super herausfordernd.

00:23:33: Und einmal stand der Zug dann zehn Minuten in Schulzendorf und dann hatte ich also insgesamt zwanzig Minuten.

00:23:37: Ich hatte es mir vorgenommen, es bis Tegel auszuhalten.

00:23:39: Und ich habe es dann, glaube ich, auch durchgehalten.

00:23:41: Aber ich fand es super herausfordernd, einfach nur still zu sein.

00:23:44: Und der Punkt ist aber, dass wir Geschäftlichkeit nur dann überwinden, wenn wir uns bewusst entschleunigen.

00:23:53: Ja, wenn wir uns bewusst... Zeiten der Stille und der Ruhe nehmen und dass wir neu einüben und dass wir Ablenkung nur dann überwinden, wenn man es bewusst auf Gott konzentrieren.

00:24:04: Also nicht einfach nur Stille werden und nichts versenken, sondern Stille werden und uns auf Gott fokussieren.

00:24:12: Da habe ich einen Tipp für euch.

00:24:13: Unser Kopf ist immer irgendwo.

00:24:16: Aber es gibt ein Teil von uns, der immer hier und jetzt ist.

00:24:19: Und das ist unser Körper.

00:24:21: Und unseren Körper wahrzunehmen hilft uns, im Hier und Jetzt anzukommen, also dort, wo Jesus die ganze Zeit schon auf uns wartet.

00:24:31: Und sich in den Körper hineinzufühlen, das ersetzt kein Gespräch mit Gott, aber es ebnet eben den Weg dorthin.

00:24:40: Ich habe es erlebt, ich war letztes Jahr auf so einem Gebetsseminar, wo es genau darum ging.

00:24:45: Wir werden ruhig.

00:24:47: Wir kommen dort an, wo Jesus ist im Hier und Jetzt, und unser Körper hilft uns dabei.

00:24:52: Dann saßen wir da bzw.

00:24:54: haben geknit auf so Knie-Schämeltchen und dann haben wir unseren linken Fuß gefühlt.

00:25:00: Und dann die linke Wade.

00:25:02: Und dann das linke Knie.

00:25:04: Und dann den linken Oberschenkel.

00:25:05: Und da haben wir unseren Körper abgetastet.

00:25:07: Die haben einfach diese verschiedenen Regionen gefühlt, warum wir unser Körper am Hier und Jetzt ist.

00:25:12: Es hat uns geholfen, im Hier und Jetzt anzukommen und alle Ablenkungen und alles beschäftigt sein und alles, weil die Gedanken sind, im Heute, im Quatsch, im Gestern und im Morgen los zu werden.

00:25:22: Und mir das Gorken.

00:25:23: Und am Anfang war ich super herausfordernd.

00:25:24: Ich dachte, okay, ja, keine Ahnung, was bei der linke Wade gerade fühlt.

00:25:28: Ja, mein Knie tut ein bisschen weh, weil das auf dem Boden ist, das merke ich.

00:25:31: Aber was fühlte meine Linkermittlerer C?

00:25:34: Ja, was fühlt denn hier die Haut hinter meinem Url-Appchen?

00:25:37: Ja, keine Ahnung.

00:25:40: Und das Verrückte war, nach, ich glaub da, oder vier Tagen liegen das, wo ich mehrere Stunden im Wahrnehmen meines Körpers verbracht habe.

00:25:49: konnte ich die Sachen plötzlich spüren, dann konnte ich die Haut meiner Wade spüren und konnte spüren, was irgendwie hier am Hals hinter meinem Ohr passiert und so weiter, dass da irgendwie Stoff ist oder halt Sinneszellen oder sowas.

00:26:02: Warum hat es mir am Anfang, warum hat es dann nicht geklappt, weil mir die Übung gefehlt hat, wie beim Stille werden, weil mein Gehirn immer so mit Reizen voll gespamped ist, dass es die fein bei unwichtigen Reize, dass ich irgendwie eine Hose an habe oder sowas, das ist ja nicht mehr wahrnend.

00:26:18: Aber die Übung hat mir geholfen, im Hier und Jetzt anzukommen.

00:26:23: und und darauf kommt es an, ich hatte eine viel bruchtbare, gefühlt bruchtbare Gebetszeit, weil ich nicht die ganze Zeit irgendwo abgelenkt war von allen möglichen Gedanken, sondern wirklich einfach da war, wo Gott war.

00:26:41: Und um das mit einer menschlichen Beziehung zu vergleichen, natürlich kann ich, wenn Jess irgendwie in der Küche ist und ich wickel Georg im Wohnzimmer.

00:26:49: Kann ich ihr irgendwie zuschreiten?

00:26:51: Oh ja, wir müssen noch das und das besorgen.

00:26:54: Dürfen wir nicht vergessen, wir kriegen am Wochenende Gäste oder sowas.

00:26:57: Kann ich natürlich machen, ja?

00:26:59: Genauso wie wir Gott auch im Alltag im Beschäftigt sein, können wir auch mit ihnen kommunizieren und ihm reden und ihm sagen, hey cool, danke, dass das gerade passiert ist.

00:27:07: oder hey hier, hab ich ein Problem, bitte hilf mir.

00:27:09: Aber die Qualität an Beziehung ist was ganz anderes, wenn ich ... Jess über drei Räume hinweg was zu brülle, oder wenn ich aufstehe, mir die Zeit für sie nehme und ein substanzelles Gespräch mit ihr habe.

00:27:22: Dort, wo sie gerade ist.

00:27:25: Und genauso ist es auch mit Gott.

00:27:28: Und das braucht Übung.

00:27:32: Ja, Ablenkung und Beschäftigung sein zu überwinden.

00:27:35: Und deswegen am Anfang wird es schwer sein und herausfordernd, langweilig und blöd.

00:27:40: Aber irgendwann kommen wir in den Punkt, wie bei mir damals beim Gebetseminar, wie ich gesagt habe, jetzt hat es Klick gemacht, jetzt funktioniert es.

00:27:47: Und dann müssen wir uns irgendwie schlechte Gewohnheiten ablenken, zum Beispiel der Reflex, ich habe eine halbe Minute Zeit, ich greife zu meinem Handy.

00:27:55: Können wir ganz leicht machen, indem wir, mein Handy ist immer links, wenn ich mein Handy in die rechte Taschentourke und meine kleine... Mini Bibel jetzt noch rechts, ja, aber ich könnte sie quasi tauschen in die linke Tasche, die Bibel und rechts das Handy.

00:28:08: Da ist mein erster Griff ja nicht zu meinem Handy gibt, sondern in die Bibel einfach, weil meine linke Hand es gewöhnt ist.

00:28:13: So, ja, so kann ich irgendwie die schlechten Angewohnheiten abgewöhnen.

00:28:17: Und wenn wir neue Angewohnheiten haben wollen, ja, dann gibt es einen wichtigen Tipp von mir.

00:28:24: Fang da an, wo du bist und nicht da, wo du gerne wärst.

00:28:28: Keine Ahnung, ja.

00:28:28: Bei der letzten Woggle war Christian Karl bei uns und er hat so von seinem Bibellesen erzählt und er liest drei Stunden am Tag Bibel.

00:28:36: Nicht, weil er es muss, sondern weil er es möchte.

00:28:39: Und ich fand das total inspirierend, ja.

00:28:41: Als ich es gehört habe, dachte ich, boah, da will ich auch hin.

00:28:45: Ich will die Bibel so geil finden, dass wenn ich endlich Rentner bin und Zeit habe... Ich mir die Zeit nicht nehmen, um irgendwie eine Modelleisenbahn aufzubauen oder zwei Millionen Filme zu gucken, sondern einfach richtig viel Zeit mit der Bibel zu verbringen.

00:28:59: So geil möchte ich die Bibel finden.

00:29:01: So, da möchte ich hin.

00:29:04: Sollte ich da anfangen, nein, ich sollte nicht anfangen, drei Stunden Bibel zu lesen, egal ob ich es super langweilig finde oder mir gerade mega spannend.

00:29:13: Sollte da anfangen, wo ich bin.

00:29:15: Und das sieht bei mir aus einfach, ja.

00:29:19: Ich lese morgens nach dem Aufstehen einen Kapitel in der Bibel.

00:29:23: Halt es einfach, halt es echt, halt es durch.

00:29:26: Ja, ich nehme jetzt mein Beispiel von diesem Kapitel, Bibellesen.

00:29:29: Ja, an manchen Tagen lese ich mehr.

00:29:31: Zum Beispiel, wenn ich den Bibelwurm vorbereite oder einfach so ein bisschen miemengeschuldigere oder sonst was.

00:29:36: Aber ich fange fast jeden Tag wirklich an damit, dass ich einen Kapitel Bibel lese.

00:29:40: Das ist das Fundament für meinen Tag.

00:29:43: Egal ob ich morgens um fünf aufstehe oder um sechs zu dreißig mit irgendeinem eigenen Kind.

00:29:49: Das ist simpel.

00:29:52: Und dann soll es auch echt sein.

00:29:54: Das heißt, ich fliege nicht nur rüber oder lese einfach nur, um es gelesen zu haben.

00:29:57: Ja, das kenne ich auch von mir.

00:29:59: Also ich mich selbst verarsche und dann irgendwie psalm, hundertseizehn Lese, der zwei Fersen besteht oder einen anderen kurzen Psalm, damit ich es geschafft habe, im Kapitel Bibel zu lesen, ja.

00:30:09: Echt Bibel lesen, heißt okay, ich beschäftige mich jetzt mit dem offenbarten, lebendigen Wort Gottes und lass ihn zu mir reden.

00:30:16: Gott, was hast du mir zu sagen heute?

00:30:20: Und dann halt es durch.

00:30:22: Halt es einfach einen Kapitel jeden Morgen.

00:30:24: Halt es echt, nicht nur Lesung des Lesens haben und halt es durch.

00:30:29: Mach es einfach.

00:30:30: Und wenn du eine schlechte Woche hattest, wo du es immer vergessen hast, fang einfach wieder von vorne an.

00:30:34: Mach es einfach.

00:30:36: Und mittlerweile kann ich echt sagen, ja wohl an wahrscheinlich sechs oder sieben, sechs von sieben Tagen, ja, vielleicht sogar häufiger im Schnitt, lese ich morgens, vielleicht als allererstes, ja, aber vielleicht in den ersten fünf Minuten nach dem Aufstehen.

00:30:50: geht mein, meine Hand zu meiner Bibel.

00:30:55: Und mein Tipp ist, mach es wirklich morgens, ja?

00:30:58: Morgens, bevor die To-dos und Ablenkungen des Talbes auf dich reinstürzen.

00:31:04: Ja, wenn du sagst, oh, morgens bin ich immer so nüde, da kann ich noch nicht Bibel lesen, dann trink als erstes einen Kaffee, wenn du einen Kaffee trinkern bist.

00:31:10: Oder noch besser, Herr Tipp, geh einfach früher ins Bett.

00:31:14: Ist deine Beschäftigung am Abend, die zu... Neunundneinzig Prozent wahrscheinlich entweder aus Bildschirmen oder Menschen besteht.

00:31:27: Ist deine Beschäftigung am Abend wirklich wichtiger als deine Beziehung zum Gott?

00:31:34: Fahre ich nicht.

00:31:36: Ist deine These.

00:31:38: Also, keine Ahnung, vielleicht wenn du ein ganz wichtiges Gespräch hast, dann geht es ja auch in deine Beziehung mit Gott.

00:31:42: Aber ihr wisst, was ich meine, ja?

00:31:43: Natürlich ist es nicht wichtiger, abends drei Folgen meiner Serie statt nur eine zu schauen.

00:31:50: Und dafür dann müde zu sein, zugedet zu sein, um eine stelle Zeit mit Gott zu haben.

00:31:56: Und wenn du wirklich so der übelste Morgenmuffel bist, ja, das gibt's ja Menschen, die einfach vor elf Uhr einfach nicht wachsen, egal wie früh sie ins Bett gehen.

00:32:04: Ja, dann such denn eine andere Primetime.

00:32:05: Ich hab das eine Zeit lang als Schüler gemacht, da hab ich Abendzeit vom Schlafen gehen.

00:32:10: Ein Abstand in der Liebe gelesen.

00:32:13: Und dann als Stunde Ende hab ich dann, wenn ich von der Uni kam, erst mal ... wie wir gelesen, such dir deine Primetime, die möglichst frei von Ablenkung und Beschäftigung ist.

00:32:22: Und dann, halt es einfach, halt es echt, halt es durch.

00:32:27: Wie könnt ihr das aussehen?

00:32:29: Zum Beispiel, du sagst, okay, ich möchte jetzt statt um sechsunddreißig, um sechsundzwanzig aufstehen und gib Gott, meine ersten zehn Minuten am Tag.

00:32:36: Ja, werde still, entschleunige, stell den Traffic in deinem Gehirn aus.

00:32:41: Und das dauert manchmal ein bisschen.

00:32:43: Es kann hilfreich sein, sich alles aufzuschreiben, so einen Gedanken in die Einkommen.

00:32:47: Ja, so lange bist halt keine Gedanken mehr kommen, ja, zwei, drei, vier Minuten vielleicht.

00:32:51: Und dann sprich ein simples Gebet.

00:32:53: Jesus, ich danke dir, dass du heute da bist.

00:32:57: Und ich danke dir, dass du in mir lebst und durch mich durchleben möchtest.

00:33:00: Und ich weihe dir, diesen Tag erd gehört dir.

00:33:03: Ich möchte das machen, was du willst und nicht das machen, was ich möchte.

00:33:06: Ich möchte heute für dich leben.

00:33:09: Gebrauche mich und führe mich in die Werke, die du vorbereitet hast heute.

00:33:13: Und gib mir die Kraft und den Willen, sie zu tun.

00:33:16: Amen.

00:33:17: So ein Gebet keine sechzehn Sekunden lang wird ein Gamechanger sein in deinem Leben, wenn du es jeden Tag im Beet bist.

00:33:25: Und dann schreib zehn Sachen auf, für die du dankbar bist.

00:33:29: Und dann sag danke für diese Sachen.

00:33:31: Das ist jetzt ein Konzept, was du machen kannst.

00:33:34: Stille, Gebet, danke.

00:33:37: Super simpel.

00:33:38: Oder ist das so?

00:33:40: Super simpel.

00:33:41: Aber wenn du es durchziehst und es echt hält, wenn du siehst, dass er floskel wird, dann wird es... dein Leben verändern.

00:33:49: Und es müssen nicht diese Streitreißschritte sein.

00:33:51: Überleg dir selbst, was deiner Beziehung zu Gott gut tut.

00:33:54: Das ist ein Vorschlag.

00:33:56: Halt es einfach, halt es echt, halt es durch und es wird dein Leben und eine Beziehung zu Jesus verändern.

00:34:03: Amen.

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