Wie kann ich Gott erleben?

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00:00:08: Wir beginnen mit einer neuen Anlachtsreihe.

00:00:13: Und zwar zu der Frage, wie kann ich Gott erleben?

00:00:19: Und die Anlachten basieren so ein bisschen auf dem Buch von Chris Morphew mit dem gleichen Titel.

00:00:26: Und bereits vor zwei Wochen beim Thema Taufe habe ich euch ja schon eine Anekdote aus meiner ersten Amtszeit als Jugendmitarbeiter, so um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den.

00:00:57: Damals ging es um den Minecraft-Server.

00:00:58: Und heute habe ich euch wieder etwas mitgebracht.

00:00:59: Ein etwas sehr merkwürdiges Video, wo wir damals eine ganze Reihe produziert haben mit dem Titel vom Kopf ins Herz.

00:01:03: Ja, und da haben Conny und ich halt so Videos gemacht.

00:01:05: Abgesehen haben wir das so ein Kopf in einen Herzsprings mit Eins-Ahr-Painz-Künstverkauf.

00:01:07: Man dann da, ob das so ein Typ den Auftrag bekommen, verschiedene Leute zu interviewen.

00:01:11: Da seht ihr den, wo er den Auftrag bekommen.

00:01:13: Verschiedene Leute zu interviewen, wie etwas wohl vom Kopf als Herz bekommen kann.

00:01:19: Und da fragt er also so einen Biologen und einen Philosophen und einen Bauer und alle möglichen andere Leute, die gibt es auch heutzutage immer noch bei YouTube zu schauen, haben wir glaube ich vier oder fünf Videos gemacht.

00:01:33: einfach nach von Kopf ins Herz von der Germanator suchen, der war ich nämlich, bevor ich zu dem Jugendleiter wurde.

00:01:43: Und die Frage ist, warum haben wir uns damals mit der Frage beschäftigt, wie etwas vom Kopf ins Herz kommt?

00:01:51: Nun ja, weil das einfach relevant ist.

00:01:55: Vor dreizehn Jahren natürlich auch heute noch, weswegen wir wieder so eine ähnliche Anachtsreihe machen und vor zweitausend Jahren auch.

00:02:03: als die Bibel geschrieben worden ist.

00:02:07: Denn wir haben ja ganz viele Sachen in unserem Kopf.

00:02:10: Ja, natürlich wissen wir, dass Gott uns liebt, aber ganz oft fühlen wir uns eben nicht geniebt.

00:02:17: Natürlich wissen wir, dass Gott da ist, aber ich spüre ihn eben nicht immer, dass er da ist.

00:02:24: Natürlich wissen wir, dass es einen Gott gibt und trotzdem zweifeln wir vielleicht manchmal daran, dass es ihn wirklich gibt.

00:02:32: Etwas zu glauben ist eine andere Sache.

00:02:36: Etwas zu fühlen ist was ganz anderes.

00:02:39: Etwas zu glauben ist die eine Sache, das wirklich auch im Herzen begriffen zu haben und es zu merken, dass das wahr ist, ist etwas anderes.

00:02:49: Wenn wir sagen, wir glauben an den Gott der Bibel, glauben wir konsequenterweise auch an die Aussagen der Bibel, weil Gott ja über sich sagt, dass er nicht lügen kann.

00:03:01: Ja, wenn Gott nicht lügen kann, muss alles, was er sagt, eben wahr sein.

00:03:06: Was sagt denn die Bibel?

00:03:08: Gott sagt das oder Jesus sagt, dass er gekommen ist, damit wir Leben haben und das im Überfluss haben.

00:03:14: Jesus sagt, dass wenn wir zu ihm kommen oder uns ausgelaugt und gestresst fühlen, wir Ruhe und Frieden bekommen.

00:03:22: Jesus sagt, wenn wir um Weisheit bitten, wird Gott sie uns schenken.

00:03:30: Jesus sagt, dass wir ... dass er gekommen ist, damit wir eine totale Lebensveränderung spüren.

00:03:35: Das sind solche Fersen wie, das Alte ist vergangen, sie ein neues ist geworden oder dieses, ja, ich bin eine neue Kreatur, wie Paulus ist formuliert.

00:03:44: So wie so eine Haupe zu einem Schmetterling wird, also eine komplette Veränderung.

00:03:50: Vorher war das so ein dicker, fetter Wurm, mit Beinen da irgendwie ein Blätter frisst und plötzlich ist es so ein kratziles Wesen, was halt von Blumen zum Blumen fliegt.

00:03:59: Kein schönes Gift gefunden, wo man irgendjemand eine Dynamophose kurz und knapp sieht.

00:04:04: Deswegen habe ich euch heute so eine paar Astro-Schmetterlinge mitgebracht.

00:04:09: Und Jesus sagt, dass, wenn wir von seinem Heiligen Geist erfüllt werden, bei uns Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freutlichkeit, Güte, Treue, Samf, Mut und Selbstbeherrschung entstehen wird.

00:04:22: Ganz von alleine.

00:04:24: Ist das alles wahr, was die Liebe sagt?

00:04:26: Ja, definitiv.

00:04:28: Aber erleben wir das?

00:04:30: Das ist doch eine ganz andere Frage.

00:04:31: Leben wir schon als Schmetterlingen?

00:04:35: Oder sind wir noch immer so eine fette, dicke Raupel?

00:04:40: Sind es irgendwie wirklich Wahrheiten, die erlebbar sind?

00:04:44: Oder ist das ein Haufen von schönen Gedanken, die zwar theoretisch, theologisch irgendwie wahr sind, aber im echten Leben doch irgendwie nicht immer funktionieren, wenn überhaupt?

00:04:57: Ist das unser Leben, wie es aussieht?

00:04:59: oder erleben wir nicht viel eher, dass wir beten, aber nichts passiert?

00:05:04: Dass wir Bibel lesen, aber das sagt uns nicht.

00:05:10: Dabei sagt die Bibel doch selbst, dass sie Gottes lebendiges Wort ist.

00:05:18: Gehen wir in Gottesdienst und erfahren dort Gott oder müssen wir kämpfen, nicht einzuschlafen oder uns nicht davon abzulenken zu lassen, was wir ein Handy in der Tasche haben?

00:05:28: Und wenn wir die Und wenn unsere Freunde anschauen, die nicht an Jesus glauben, dann kommen die ja auch irgendwie relativ gut klar im Leben, oder?

00:05:40: Kommst du dir manchmal vor, dass du irgendetwas ganzes Großes noch nicht verstanden hast?

00:05:45: Bei mir ist das so beim Thema Gebet.

00:05:46: Ich habe Freunde, die gehen in den Wald und machen in drei Stunden Gebetsspaziergang oder ... gehen in ihr Gebetskämmerleit und beten, dann lag er ganz lange.

00:05:55: Und dann kommen die raus und erzählen davon, wie refreshed die sind und wie gut ihre Zeit mit Jesus war.

00:06:01: Und ich setze mich hin oder knie mich hin, was ich manchmal tue, um zu beten und eine Minute vergeht und eine zweite Minute vergeht.

00:06:10: Und gebet ist für mich nicht irgendwie was Totaler Füllendes, sondern manchmal sowieso ein Zehr Kaugummi.

00:06:18: Ja, ich mach's, weil ich weiß, dass es wichtig ist, weil ich weiß, dass es mir gut tut, aber irgendwie das, was sie erleben, erlebe ich nicht.

00:06:26: Und ich frage mich, habe ich vielleicht etwas über Gebeten und nicht verstanden?

00:06:31: Ja, vielleicht habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass Gott an euch versagt hat, ja?

00:06:36: Den anderen hat er so eine coole Gebetzeit geschenkt, aber euch irgendwie nicht.

00:06:41: Oder vielleicht, als ob du versagt hättest.

00:06:43: Ja, der andere hat geschafft, so ein richtiger Sigmar Christ zu werden.

00:06:47: Und du bist halt eher so ein Ohio-Christ.

00:06:51: Wenn Gott real ist, warum fühlt er sich dann manchmal oder vielleicht auch immer überhaupt nicht real an?

00:06:59: Wenn Gott uns nah sein möchte, warum fühlt er sich dann oft so weit weg?

00:07:06: Und ich habe euch heute eine Geschichte mitgebracht.

00:07:08: Habt ihr vielleicht schon mal so oder so ähnlich erlebt.

00:07:11: Stellt euch vor, neuer kommt in eure Klasse.

00:07:16: Und ihr seid erst mal so ein bisschen skeptisch.

00:07:18: Sagt euch mal, schauen, wie der Rad der drauf ist.

00:07:20: Ist der cool, ist er irgendwie blöd, lohnt es sich, mit ihm befreundet zu sein oder nicht?

00:07:24: und ihr beobachtet den so ein bisschen.

00:07:26: Ja, dann setzt er sich so neben den Typen und dann quatscht er im Unterricht mit dem und erst sagt, ah ja, der Bad Boy hat er nicht gut mitmacht.

00:07:34: Im nächsten Moment stellt der Lehrer eine Frage und ermähnelt sich und kann ihn perfekt beantworten und denkt, vielleicht auch kein Bad Boy, also der Strebertyp.

00:07:41: Na ja, mal schauen, wie der so ist.

00:07:44: Und dann fangt ihr an, ihn zu beobachten.

00:07:48: Ja, und dann ist er auf dem Schulhof und quatscht mit... paar neuen Leuten oder für ihn neue Leute?

00:07:52: ja, ihr kennt ihr schon und ihr versteckt euch im Busch so ein bisschen mit diesem Meme von Homer Simpson, ja, bloß mit dem Sternrohr oder den Fernglas vor den Augen und beobachtet ihn, was er so sagt, wie er so ist, wie er mit anderen Leuten umgeht.

00:08:06: Und dann Schule aus, ihr kommt nach Hause und das allererste, was ihr tut, ist ihr setzt euch an den Rechner und fangt an, sehen zu Storben.

00:08:14: Ihr sucht ihn bei Insta, bei TikTok, bei Google.

00:08:17: Was weiß ich, was?

00:08:18: Und dann findet ihr irgendwelche Profile von ihm und die sind aber auf Privat gestellt.

00:08:22: Und eure erste Frage ist, was versucht er zu verbergen?

00:08:29: Und ihr macht weiter.

00:08:30: Tag für Tag, schreibt eure Beobachterin euer kleines Heft und ihr sammelt einen ganzen Haufen Informationen.

00:08:39: Aber zwei, drei Wochen später seid ihr immer noch nicht schlau aus diesem neuen, weil du ihn nicht besser kennst als am ersten Tag.

00:08:47: Was stimmt nicht an der Geschichte?

00:08:50: Kenntnisse über jemanden zu haben, ist etwas ganz anderes als jemanden zu kennen.

00:08:55: Im Gebüsch mit dem Fernglas zu sitzen, ist etwas ganz anderes, als sich mit jemanden zu unterhalten.

00:09:02: Worauf will ich hinaus?

00:09:06: Wir behandeln Gott oft genauso, ja?

00:09:11: Großer mein Blow Moment, ihr wisst wahrscheinlich, worauf ich hinaus möchte.

00:09:15: Wir investieren viel Zeit, um etwas über ihn zu erfahren.

00:09:19: Ohne den Pult jemals zu erreichen, ihn wirklich kennenzulernen.

00:09:22: Wir gehen Samstagabend in die Jugend und statt irgendwas noch Cooleres zu machen.

00:09:27: Also Jugend ist schon cool, aber bestimmt könnt ihr euch was Cooleres einfallen.

00:09:31: Gehen wir da halt hin, verbringen unseren ganzen Abend irgendwelchen Jugendlichen, wir hören uns eine Andacht an, singen Lieder und tauschen uns in der kleinen Gruppe aus, um etwas über Gott zu erfahren, ohne wirklich Zeit mit ihm zu verbringen.

00:09:44: Sonntagmorgen noch schlimmer, statt auszuschlafen, gehen wir in den Gottesdienst und möchten Dinge über Gott lernen.

00:09:52: Oder wir schlagen unsere Bibel auf und lesen, um Dinge über Gott zu erfahren, ohne ihn wirklich kennenzulernen.

00:10:04: Natürlich ist es gut, viel über Gott zu wissen.

00:10:07: Wissen ist ja unsere Grundlage für Glauben.

00:10:09: Ja, wenn wir nichts wissen, dann können wir auch an nichts glauben.

00:10:13: Aber... Wenn wir Jesus kennenlernen wollen, müssen wir eine Freundschaft mit ihm eingehen.

00:10:22: Dann reicht es nicht nur, ihn aus der Ferne zu beobachten.

00:10:26: Und einige von euch haben diese Entscheidung ja schon getroffen.

00:10:29: Ja, und die lassen sich jetzt taufen, weil sie beschlossen haben, ich möchte sie mit dieses Zusammenleben.

00:10:33: Ich möchte diese Freundschaft mit ihm haben.

00:10:35: Vielleicht sind andere noch nicht so weit.

00:10:38: Vielleicht haben einige diese Entscheidung schon getroffen.

00:10:41: Aber... Für sie fühlt es sich trotzdem offenlich wie Freundschaft an, sondern halt wie ein Studierobjekt.

00:10:48: Oder wie, okay, ich weiß zwar irgendwie, dass Gott nahe ist und dass Gott da ist und dass Gott mein Freund ist, aber es fühlt sich halt eben nicht danach an.

00:11:00: Und wenn du vor dieser Entscheidung stehst, möchte ich Freundschaft mit Gott leben oder nicht?

00:11:06: Habe ich eine Geschichte für euch zur Ermutigung?

00:11:09: Ja, meine Frau Jess, als die so alter wie ihr irgendwie ein Teenager oder sowas.

00:11:13: Da hat sie ihren Vater gefragt oder war ein Gespräch mit ihm und meinte sowas in die Richtung von, ja, ich weiß ja auch nicht, woher kann ich entwissen, ob das mit Gott stimmt?

00:11:22: und vielleicht ist das Leben ohne Gott ja auch besser.

00:11:24: Da meinte mein Vater vollen weißen Satz.

00:11:27: Du wirst es nicht wissen, wenn du es nicht ausprobierst.

00:11:30: Probier doch es mal aus, mit Jesus zu leben und sag hinterher, ob es sich gelohnt hat.

00:11:36: Ja, sie hat das ausprobiert und weil es sich gelohnt hat, ist sie dabei geblieben.

00:11:43: Und diese Ermutigung hatte ich euch auch geben.

00:11:45: War das Experiment?

00:11:47: Versuch das einmal aus, mit Jesus zu leben und statt nur über Gottes Verheißungen Bescheid zu wissen, versuche einmal so zu leben, als wären sie wahr.

00:12:00: Lebe so, als ob Gottes versprechen wahr wären und wirst feststellen, dass sie es sind.

00:12:07: Statt immer mehr Infos über Jesus anzusammeln, Nimm dir Zeit, eine Beziehung mit ihm aufzubauen.

00:12:15: Und du wirst feststellen, es funktioniert.

00:12:18: Und je mehr du lebst, als während Jesu Verheißungen war, desto mehr wirst du feststellen, dass sie wahr sind.

00:12:27: Und natürlich kann es in diesem Prozess auch Enttäuschungen geben.

00:12:31: Ja, es gibt diesen Vers, wenn du im Glauben wehtest, wird es euch werden.

00:12:38: Paar Versen, die so ähnlich lauten.

00:12:41: Vielleicht habt ihr es auch schon mal erlebt, ihr habt im Glauben gebetet, aber es ist nicht so geworden.

00:12:46: Ja, ich hatte einen Freund, Kilian, vielleicht kennen ihn einigen von euch, und er ist gestorben.

00:12:51: Er hat Krebs bekommen und wir haben geglaubt und wir haben gebetet und wir haben gefasstet für ihn, dass Gott ihn heilt.

00:12:56: Und Gott hat ihn körperlich nicht geheilt auf dieser Welt.

00:13:02: Und natürlich war das irgendwie etwas anderes als dieser fair suggeriert.

00:13:06: Da steht der Glauben und ihr werdet empfangen.

00:13:09: Und wir haben nicht so empfangen, wie wir geglaubt haben.

00:13:14: Aber das heißt nicht, dass die Bibel falsch ist.

00:13:19: Das heißt nur, dass unser Gottesbild und unser Verständnis von der Bibel falsch war.

00:13:24: Und jede Enttäuschung hat immer die Chance, dass wir Gott besser kennenlernen und das Gottesbild, das wir hatten, ersetzen durch Gott, wie er wirklich ist.

00:13:34: Letztendlich ist jede Enttäuschung etwas Gutes, weil eine Täuschung, die vorher da war, hinweg genommen wird.

00:13:42: Und wenn dein Gottesbild dich getäuscht hat, ist es gut, wenn dein Gottesbild dich enttäuscht, damit du Gott so kennenlernen kannst, wie er wirklich ist.

00:13:51: Stell dir vor, du hast einen besten Freund, und dann kriegst du mit, dass er hinter deinem Rücken schlecht über dich redet.

00:13:58: Und zwar so richtig böse und nicht nur einmal, sondern ständig.

00:14:01: Dann enttäuscht dich dein bester Freund.

00:14:04: Aber das ist etwas Gutes, weil die Täuschung, dass die Person dein bester Freund war, Weggenommen wurde, stellt's fest, er ist gar nicht mein bester Freund.

00:14:14: Weil beste Freunde gehen nichts miteinander so um.

00:14:16: Und so ein bisschen ist das mit Gott, ja?

00:14:18: Wenn Gott uns enttäuscht, scheinbar, dann wird eine Enttäuschung hinweggenommen, weil wir uns vorhin in Gott getäuscht haben.

00:14:27: Versuche nicht, Wissen von deinem Kopf irgendwie dein Herz zu bekommen.

00:14:31: Ja, das geht nicht.

00:14:32: Das kann euch dann der Philipp Biologe aus diesen Videos von früher auch erklären worden, das liegt.

00:14:37: Es gibt so eine Blutpönenschranke.

00:14:39: Aber versuche stattdessen nach deinem Wissen, was du über Gott hast zu leben und lass dein Herz erleben, dass es wahr ist.

00:14:49: Und das ist ein bisschen das, was ich vor zwei Wochen in meiner Andacht über Taufe meinte.

00:14:54: Vielleicht erlebst du kein neues Leben, weil du dich noch so lange oder so fest am alten Leben festhältst.

00:15:01: Du wirst es nie erleben, was es bedeutet, dass Gott dich auf wundersame Art und Weise versorgt, solange du dich noch selbst versorgen kannst.

00:15:11: Du wirst es nie erleben, was es bedeutet, Gottes übernatürlichen Frieden in Zeiten von Bedrängnis zu haben, wenn du dich in Zeiten von Leid und Bedrängnis noch an einen Sorgen festklammerst und denkst, das kriege ich selbst in, das kann ihr selbst schaffen, das Problem zu lösen, statt die Sachen an Gott abzugeben und ihm zu vertrauen und von seinem Frieden erfüllt zu werden.

00:15:30: Du wirst es nie erleben, wie es sich anfühlt, von Gott geliebt zu werden, wenn du immer noch danach suchst und danach trachtest von anderen Menschen.

00:15:40: geliebt zu werden.

00:15:41: Wenn deine Seele ihr Bedürfnis nach Liebe sich bei anderen Menschen holt, dann wird sie es nicht erleben, was es bedeutet, von Gott geliebt zu werden.

00:15:50: Und die große Frage ist das, wie?

00:15:55: Wie leben wir diese Freundschaft?

00:15:58: Und darum soll es in den nächsten Wochen gehen.

00:16:01: Und bevor wir soweit kommen, erst mal etwas Grundlegendes.

00:16:05: Freundschaft mit Gott ist nicht etwas, was wir ausprobieren können oder nicht.

00:16:12: Ja, wenn ihr euch jetzt fragen würde, hey, wer von euch war schon mal falsch umspringen würde, vielleicht bei Hände hochgehen und ich würde euch sagen, hey, ja, an alle anderen das müsst ihr ausprobieren.

00:16:21: Das ist eine Erfahrung, die muss man halt gemacht haben.

00:16:24: Oder keine Ahnung, ihr haltet uns über ein Film und sagt, du kenn ich nicht und ich sag so, boah, den müsst ihr gesehen haben, der ist so witzig, so spannend, so gut.

00:16:30: Was weiß ich was?

00:16:33: Und wenn nicht, na ja, dann verpasst du halt etwas, ja, bist dann nicht falsch umspringen.

00:16:38: Hast du den Film nicht gesehen, whatever.

00:16:41: Ist es schlimm?

00:16:42: Ja, vermutlich nicht.

00:16:44: Ja, etwas zu verpassen, ist prinzipiell nichts Zündes.

00:16:48: Wir verpassen ja, andauernd etwas, statt X zu machen, statt irgendwie zur Jugend zu gehen, können wir ja auch Zehntausend andere Sachen machen, wenn sich ja andere Leute treffen, Netflix und zocken, Bürokuläse, was weiß ich, was?

00:16:59: Gartenarbeit, ja, Briefmarkensammlung anfangen, was weiß ich, was?

00:17:03: Ja, man passt ja immer ganz viele Sachen, wenn man sich für eine Sache entscheidet und prinzipiell ist es nicht schlimm.

00:17:10: Aber ... Freundschaft mit Gott ist eher so wie Atmen.

00:17:17: Freundschaft mit Gott ist essentiell.

00:17:19: Das ist lebensnotwendig.

00:17:21: Wenn du das verpasst, dann stirbst du halt.

00:17:25: Wenn du sagst, ach komm atmen, ich mach nie was anderes in der Zeit, keine Ahnung, mich atmen zum Beispiel, dann stirbst du halt.

00:17:32: Und genau das Freundschaft mit Gott, Freundschaft mit Gott ist essentiell.

00:17:36: Das ist wie so eine Eiche, die verbastelt wird und nicht ihre Berufung erfüllt.

00:17:41: in den Boden zu fallen und zu sterben, dass ein großer, starker Baum daraus wird.

00:17:48: Warum, weil wir geschaffen worden sind für eine Freundschaft mit Gott, genauso wie eine Eiche dafür geschaffen worden ist, ein Baum zu werden.

00:17:57: Oder, wie soziale Medien dafür geschaffen worden sind, was Internetmenschen miteinander zu verbinden, mit allen Vor- und Nachteilen natürlich.

00:18:08: Wenn du entscheidest, dein Leben ohne Gott zu leben.

00:18:13: Es ist ein bisschen so, wie wenn du TikTok nutzt ohne Internet.

00:18:17: Da kannst du schon ein paar Sachen machen.

00:18:19: Zum Beispiel Einstellungen ändern, hast mal ausprobiert, bin in den Flugzeug, also Flugmodus gegangen und hab TikTok geöffnet.

00:18:26: Ich konnte nicht mal meine eigenen Videos sehen, die ich da mal hochgeladen habe.

00:18:29: Ich konnte halt in die Einstellung gehen und Datenschutz ändern und Benachrichtigung und sowas.

00:18:34: Es ist ja schon schön, wenn man solche Sachen machen kann.

00:18:37: Aber das eigentliche, wo für TikTok da ist, Videos zu schauen und zu teilen und so weiter und zu kommentieren, das konnte ich nicht machen.

00:18:43: Und genau so ist dein Leben, wenn du entscheidest, ich möchte halt im Flugmodus ohne Verbindung zu Gott leben.

00:18:50: Ja, du kannst schon ein paar Sachen machen.

00:18:52: Du kannst irgendwie morgen sich fertig machen, unter Schule gehen und nach dem letzten Hobby haben.

00:18:56: Aber das eigentliche, wo für dein Leben geschaffen worden ist, der Sinn deines Lebens, den verpasst du.

00:19:04: Ja klar, kannst du ein paar Einstellungen ändern in deinem Leben.

00:19:09: So wirklich das machen, wofür dein Leben da ist, das kannst du nicht.

00:19:14: Deine Freundschaft mit Gott ist das einzige deinem Leben, was zählt, ist das einzige deinem Leben, was dein Leben wirklich lebenswert macht.

00:19:22: Gott hat uns erschaffen, damit wir in perfekter Freundschaft mit ihm und miteinander leben können.

00:19:31: Ein Leben von nie Ende Freude, Freiheit und ewigen Friedens.

00:19:36: in dem jedes Bedürfnis unserer Seele von ihm gesteht wird.

00:19:42: Und das klingt doch genau nach dem, was wir wollen, nach dem wir uns so sehr sehnen, nach diesem lebenden Überfluss, was Jesus uns verheißt.

00:19:53: Aber es ist eben nicht das, was wir wirklich erleben.

00:20:00: Klar, es gibt Augenblicke der Freude und Freiheit und des Frieden.

00:20:05: Aber unser Alltag ist doch eher geprägt von anderen Sachen, von Krankheit, Leid, Ungerechtigkeit und Tod, bzw.

00:20:11: vielleicht auf einem Level kleiner, ja, von schlechter Laune, von Kopfschmerzen, als sich diese Anacht vorbereitet hat, hatte ich voll tolle Kopfschmerzen.

00:20:20: Das hat sich nicht angefühlt wie Friede und Freiheit und Freude, von langweilen, von so einer inneren Lähmung sich auf die Couch zu setzen und zu versacken und also ein Handy rauszuholen und stundenlang Zeit zu verplempern.

00:20:35: Ja, vielleicht kenne dieses Gefühl, man weiß eigentlich, wo.

00:20:38: es gibt so viele coole Sachen, die ich machen könnte, aber irgendwie komme ich nicht von der Couch hoch, egal, ja.

00:20:43: Noch weiter TikTok oder YouTube oder sonst was.

00:20:47: Und Gott scheint uns oft weit weg und schwer erreichbar.

00:20:53: Und das Problem ist nicht, dass Gott uns die Freundschaft aufgekündigt hat.

00:20:59: Das Problem ist, dass wir Menschen Gott die Freundschaft aufgekündigt haben.

00:21:04: Ja, und... Ihr kennt die Geschichte, Adam und Eve haben von dieser Frucht gegessen und plötzlich leben sie unabhängig von Gott.

00:21:13: oder sie treffen die Entscheidung, unabhängig von Gott leben zu wollen, denn im Großen stürzt die Menschheit in diese Gottesferne, in diese Tretung von Gott.

00:21:24: Aber auch wir im Kleinen treffen jeden Tag Entscheidungen gegen Gott.

00:21:30: Und damit meine ich nicht nur die Sünde, wenn wir irgendwas tun, von dem wir wissen, dass es falsch ist.

00:21:37: Keine Ahnung, abschreiben, lästern, Pornos gucken, zu viel fressen, zu viel Zeit verplämpern.

00:21:42: Was weiß ich was?

00:21:44: Keine Ahnung, was so eure Sünden sind, mit dem ihr euer Leben zu mölt.

00:21:49: Wo ihr sagt, okay, in dem Moment möchte ich lieber nach meinem Fleisch leben als nach Gottesgeist.

00:21:57: Aber es sind eben nicht nur die Sünden, mit denen wir sagen, wir möchten unabhängig von Gott leben.

00:22:03: Sondern, wann immer wir etwas sagen, ich mach das jetzt aus eigener Kraft, ja, ich schaff das schon, ja, ich bin der harte Typ, der sich durchs Leben boxt oder was weiß ich was.

00:22:12: Wann immer wir sagen, ich lebe aus eigener Kraft statt aus Gottes Kraft.

00:22:18: Machen wir uns unabhängig von Gott.

00:22:21: Wann immer wir für unsere... eigenen Interessen leben.

00:22:24: Keine Ahnung, was euren Interessen sind, dass ihr erfolgreich seid, dass ihr gut in der Schule seid, dass ihr gemocht werdet oder was weiß ich was.

00:22:31: Wann immer ihr etwas tut, was euren Interessen entspricht und nicht was Gottes Interessen für euer Leben entspricht, dann entscheidet ihr euch in diesem Moment unabhängig von Gott zu leben.

00:22:46: Ja und selbst wenn wir Gutes tun, aber aus der falschen Motivation entscheiden wir uns, unabhängig von Gott zu leben.

00:22:56: Was meine ich damit?

00:22:58: Gutes Tun ist natürlich gut, es ist gut, wenn wir es Gutes tun.

00:23:02: Aber wenn wir Gutes tun, nicht zu Gottes Ehre machen, ist es schlecht, dass wir Gutes tun.

00:23:08: Wenn wir zum Beispiel einfach nicht Nein sagen können oder Ja zu etwas sagen oder Gutes tun, damit Menschen uns mögen, damit wir Menschen gefallen und nicht Gott.

00:23:19: Dann ist es schlecht, dass wir das Gute tun, ja?

00:23:22: Das ist so wie, stell euch vor, ihr habt so einen Stecker und ihr könnt ihn bei Gott anstöpselt und dann lebt ihr in Abhängigkeit zu ihm und sagt, okay, Gott, ich möchte jetzt dieses Gute tun, ja, freundlich zu sein zu meinem Klassenkameraden.

00:23:34: Was weiß ich, was ja nicht Nestern, sondern irgendwas Lobendes sagen, ja?

00:23:39: Weil ich weiß, dass es dir gefällt, wenn ich das tue.

00:23:44: Aber stattdessen nehmt ihr den Stecker.

00:23:46: und stöpselt den bei einem anderen Menschen ein und sagt, boah, ja, mir ist es voll wichtig, dass Person X gut über mich denkt und deswegen mache ich das jetzt.

00:23:54: Ja, dann leben wir in Abhängigkeit zu anderen Menschen und nicht zu Gott und es ist halt auch schlecht.

00:23:59: Es geht nicht nur um Sünde, ja oder nein, sondern es geht um unser Herz, möchte ich abhängig von Gott leben oder knüpfe ich mein Herz und mein Leben an andere Menschen.

00:24:13: Selbst endlich, wann immer wir Glück, woanders als bei Gott suchen, machen wir uns abhängig von irgendetwas anderem.

00:24:22: Seines bestimmte Sünden, seines Menschen, sei es irgendwie bestimmte Lebensträume, wenn ich erstmal einen Partner habe, dann beginnt mein Leben, dann bin ich glücklich.

00:24:33: Wenn ich erstmal den und den Job habe, wenn ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, was weiß ich was?

00:24:37: Solange wir unser Glück an diese Erwartungen knüpfen.

00:24:42: Leben in Abhängigkeit zu unseren Träumen und nicht in Abhängigkeit zu Gott.

00:24:49: Wie vor zwei Wochen.

00:24:51: Vielleicht erleben wir so wenig neues Leben, was sich das neue Leben nicht entfalten kann, weil das alte Leben noch da ist bzw.

00:25:02: weil wir uns immer noch ans alte Leben klammern.

00:25:08: Und wir wissen alle vermutlich, dass Jesus es nicht dabei belässt.

00:25:14: Ja, er sagt nicht okay, der Mensch hat sich gegen Gott entschieden.

00:25:17: Alles klar, ja, ich bin raus, schaut gerade auf, viel Spaß auf der gefallenen Welt und der gefallenen Ewigkeit, sondern er tut alles und er gibt alles auf, um diese Beziehung wieder herzustellen.

00:25:29: Warum?

00:25:30: Weil er dich liebt und weil er sich nach Beziehung mit dir sehnt.

00:25:35: Was gibt denn Jesus auf?

00:25:36: Naja, Jesus ist Gott im Himmel.

00:25:39: Er wohnt und droht in Herrlichkeit und einen ewigen Reichtum.

00:25:47: Und er beschließt, diesen Himmel zu verlassen und geboren zu werben einem schutzigen Stall in einer armen Familie.

00:25:58: Jesus verlässt diese ewige Anbetung der Engel.

00:26:02: Und vielleicht kennt ihr diese Szenen aus Offenbach oder so, ja?

00:26:05: Der Tonsaal Gottes.

00:26:06: und dann gibt es diese Wesen mit ganz vielen Augen und Flügeln und Eddel und Tote, Heilige und sonst was, die sich vor Gott niederwerfen und ihn anbeten.

00:26:14: Und Jesus sagt... Ich verzichte darauf und ich verlachte den Himmel und werde ein Mensch, und nicht nur irgendein Mensch, sondern ein Mensch, der verachtet und verlacht und verspottet wird und von seinen eigenen Freunden in den Moment, wo er es am meisten benötigt hätte, im Stich gelassen wird.

00:26:33: Jesus verzichtet auf Anbetung und nimmt Sport in Kauf für dich.

00:26:42: Jesus verzichtet auf seine Göttlichkeit.

00:26:45: Ja?

00:26:46: Klar mal, Jesus Gott!

00:26:47: Aber er war eben Mensch gewordener Gott.

00:26:51: Und die Eigenschaften, die Gott irgendwie ausmachen, ja, all Wissenheit, all Gegenwertigkeit, all Macht, dient Jesus auf und wird halt Mensch, ja, dieser Säugling Jesus war nicht allmächtig.

00:27:04: War nicht allwissend, nur lauri allgegenwärtig.

00:27:06: Er war halt in diesem Stall.

00:27:08: Und auch der erwachsene Jesus sagt so was wie, ich kann nur das tun, was ich den Vater sehen tue.

00:27:14: Nicht, ich bin der allmächtige Gott, sondern... Ich kann nur das tun, was ich den Vater sehen tue.

00:27:20: Und Jesus lebt diese Abhängigkeit übrigens perfekt vor, ja.

00:27:23: Er hat diese Abhängigkeit zu Gott, Vater, nie gekenzt.

00:27:27: Und der Mensch Jesus ist vor allen Dingen Mensch, ja, Gott gewordener Mensch mit einer göttlichen Person und einer göttlichen Persönlichkeit, aber reduziert auf die Begrenztheit des Menschen.

00:27:42: Und noch viel dramatischer.

00:27:45: Diese Abhängigkeit zu Gott, diese Ununterbrochene Verbindung, die hört auf am Kreuz, als er unsere Sünden, die uns von Gott getrennt haben, auf sich nimmt und dann selbst von Gott getrennt wird und betet mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

00:28:03: Die Dreieinigkeit zerbricht am Kreuz.

00:28:07: Jesus war die Beziehung mit dir mehr wert als seine Beziehung zum Vater.

00:28:15: Und am Ende geht Jesus sich selbst auf.

00:28:17: Jesus sagt, ich bin der Weg, die Wahrheit um das Leben.

00:28:20: Und was passiert am Preuz, dass Leben selbst stirbt?

00:28:24: Jesus gibt das auf, was ihn zu eh macht.

00:28:31: So sehr sehen sich Gott nach Beziehung mit dir, dass er all das aufgegeben hat.

00:28:36: Und wir, wir gucken uns TikTok-Videos an.

00:28:42: Und irgendwelche Dokus bei YouTube oder sonst was.

00:28:47: Ja, wir gucken, was es bei Schienen für neue billig Mode aus China gibt.

00:28:52: Ja, kein richtig viel, um fleißig in der Schule zu sein.

00:28:55: Wir gehen zum Partys, wir machen dies und das.

00:28:59: Ja, und diese Sachen sind nicht schlecht.

00:29:01: Also, bin ich Mode schon, aber Mode trennt es generell nicht.

00:29:03: Ja, also, je nach Mode trennt.

00:29:05: Aber ihr wisst, was ich meine, ja, diese Sachen, TikTok, YouTube, Partys, Schule, ja, das ist per se nicht schlecht.

00:29:13: Aber haben wir unsere Seele daran hängen.

00:29:15: Wenn wir uns abhängig von diesen Sachen machen, wenn diese Sachen unser Leben bestimmen, stattdurch, dass wir vielleicht in diesen Sachen die Beziehung und die Abhängigkeit zu Gott leben, dann ist uns Gott in diesen Momenten halt irgendwie ein Scheiß wert.

00:29:33: Ja, und das sage ich bewusst uns, weil es bei mir natürlich auch oft so ist, dass ich mein Leben mit Dingen fülle statt in Beziehung zu Jesus zu.

00:29:48: investieren.

00:29:51: Das coole ist, wir werden es irgendwann mal ganz anders erleben.

00:29:57: Und ich sehe nämlich nach diesem Moment, ja ich bin mal über dieses Bild gestolpert und es rührt mich immer wieder zu Tränen, weil es einfach so schön ist, ja diese unendliche Freude endlich die Beziehung zu Gott haben zu können und haben zu werden, nach der man sich schon immer gesehen hat, der Moment, wenn ich meine irdischen Augen schließe und meinen Geist in Gottes Hand übergebe und endlich bei meinem Herrn und Liebhaber Jesus bin.

00:30:24: Wenn ich endlich im Himmel bin und meine Beziehung zu Jesus nicht mehr gebremst, wird von meiner eigenen Unzulänglichkeit hier.

00:30:37: auf dieser Welt.

00:30:40: Diese Sehnsucht nach dem Ort, an dem ich mir nicht mehr selbst im Weg stehe.

00:30:47: Und das Leben wird so sein, wie es mal war, ja nach, nachdem wir uns das so sehen und wie es schon jetzt sein sollte.

00:30:57: Aber das coole ist, wir müssen nicht darauf warten.

00:31:01: Alle kennen den Pferd aus Johannes dreifastechzehn, denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab.

00:31:07: damit jeder, der in ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben haben wird.

00:31:13: Das ewige Leben, nachdem wir uns sehlen, aber vielleicht ist eigentlich was aufgefallen, mit dem Pferd steckend vieler drin.

00:31:20: Es gibt nicht um das ewige Leben, was wir haben werden, sondern um das ewige Leben, das wir haben, schon jetzt in der Gegenwart.

00:31:30: Und natürlich wird es dann viel besser sein, wenn wir bei Jesus sein werden.

00:31:35: Aber wir können uns dem annähern.

00:31:37: Wir können jetzt schon diese von der Qualität her ewige Freundschaft zu Jesus leben, die dann immer tiefer und tiefer und tiefer wird und dann ihren Höhepunkt findet, wahrscheinlich, wenn man noch weiter nach oben geht, wenn wir endlich bei ihm sind.

00:31:53: Und Jesus hat das vorgemacht, ja, mit seinen Freunden auf dieser Welt, was es bedeutet, Freundschaft mit ihm zu haben.

00:32:02: Seine Freunde nennst die Bibel Jünger.

00:32:04: Und das Problem an dem Wort ist, dass wir eigentlich gar nicht mehr genau wissen, was es bedeutet, weil das Wort Jünger in unserem Sprachkumpf auch irgendwie nur mit den Jüngern aus der Bibel zusammenhängt.

00:32:18: Also was ist ein Jünger?

00:32:19: Na ja, ein Jünger ist halt ein Jünger.

00:32:22: Also was bedeutet Jünger?

00:32:24: Und manche sagen ja gut Jünger, das ist halt ein Nachfolger.

00:32:28: Jemand, der Jesus nachfolgt.

00:32:30: Und da sind wir beim nächsten Problem oder bei dem Problem, was ich mit dem Wort Nachfolge habe, wie folge ich denn Jesus nach, der irgendwie in einer ganz anderen himmlischen Dimension lebt, ja und weiß eigentlich auch irgendwie in meinem Herzen, ja den Jüngern war das leicht, Jesus nach Galilea gegangen und sie sind Jesus nach Galilea nachgefolgt und dann ist Jesus wieder zurück nach Judea gegangen und die sind Jesus nach Judea nachgefolgt.

00:32:53: Aber wie folge ich denn jetzt Jesus nach, wenn er halt in meinem Herzen ist und über dahin geht, wo ich hin?

00:33:00: Gehe.

00:33:02: So.

00:33:02: Und das zweite Problem, was ich mit dem Begriff Nachfolger habe, ist ne Englisch übersetzt.

00:33:08: Follower, dass das irgendwie durch die sozialen Medien schon so verdorben ist.

00:33:14: Ja?

00:33:15: Also, wenn dir jemand followed oder du jemanden vollust, du hast ja keine Beziehung zu ihm.

00:33:20: Ja, wenn ich jetzt irgendein Staff-Follower, dann würde es nie checken.

00:33:23: Ja?

00:33:24: Das hat keine Auswirkungen auf mein Leben.

00:33:27: Ob ich da jetzt auf Like tricke oder was, lass ich was.

00:33:29: und auch keine Auswirkungen auf das Leben des Stars.

00:33:33: Ja, so ist es eben nicht, dass dann da jemand sagt, okay cool, ja, Philipp Solimose aus Deutschland hat mir gefolgt, hey, total tolles Event, der kriegt es gar nicht mit, ja.

00:33:42: Ich bin nur einer von Millionen.

00:33:44: dann, wenn ich jetzt Taylor Swift folgen sollte, was ich nicht tue.

00:33:51: Wie man Jünger auch übersetzen könnte, wäre Schüler.

00:33:55: Ja, ich bin ein Schüler Jesu, ich bin ein Jünger Jesu.

00:34:00: Das Problem dabei ist, dass dann Freundschaft mit Jesus gleich Schule gesetzt wird.

00:34:08: Mehr Freundschaft mit Jesus, mehr Schule, das ist wahrscheinlich für die meisten von euch nicht unbedingt attraktiv, aber Freundschaft mit Jesus soll ja attraktiv sein.

00:34:18: Wie könnte man Jünger noch übersetzen?

00:34:22: Vielleicht mit einem Azubi.

00:34:25: Warum ist ein Azubi besser als ein Schüler?

00:34:30: Ja, der Schüler schläft in der letzten Reihe ein, sondern aber der Azubi, der das gefunden, was er in seinem Leben am allerliebsten tun will.

00:34:39: Und dazu bekommt er eine praktische Ausbildung, wie er das, was er am liebsten tun will, noch besser tun kann.

00:34:46: Schaut euch mal diese glücklichen Azubis einer Pumpenfirma irgendwo in Bayern an.

00:34:51: Die sagen, ja, endlich geht es los.

00:34:53: Ja, endlich kann ich Pumpenprofi werden.

00:34:56: Ja, gerade der Typ unten in der ersten Reihe.

00:34:59: Ganz recht, der ist total begeistert davon.

00:35:02: Ja, vielleicht nicht immer, ja, gibt auch Leute, die machen viele Blöde Ausbildungs- oder sowas.

00:35:06: Ja, aber theoretisch entscheidet man sich ja für eine Ausbildung, wenn man sagt, keine Ahnung, ja, jetzt als Tischlaut oder sowas.

00:35:12: Ja, ich möchte richtig geile Möbel aus Holz machen und dann lernt man genau das, wie man richtig geile Möbel aus Holz machen kann.

00:35:21: Man lernt, wie man das, was man liebt, besser machen kann.

00:35:25: Ja, und so ein bisschen ganz praktisch war das ja bei mir auch, so ja, mein alter Job, ja, der war also... All right, gab coole Tage, gab blöge Tage.

00:35:34: Aber jetzt mache ich das, was ich richtig gern mache.

00:35:37: Und wenn ich zu einer Fortbildung gehe und neue Sachen lerne, wie ich das, was ich machen kann, besser machen kann oder irgendein geiles theologisches Buch lese, was mir mehr Erkenntnisse gibt, damit ich euch diese Erkenntnisse weitergeben kann, dann begeistert mich das.

00:35:56: Ja, mein Herz bildt auf bei solchen Sachen, weil das dann meine Ausbildung ist und ich besser werden kann bei dem, was ich am meisten lebe.

00:36:07: Und stellt euch mal einen Menschen vor, den ihr am allermeisten auf der Welt bewundert.

00:36:13: Und er denkt so, boah, ich hätte sein Leben nicht wünscht.

00:36:17: Ich könnte so lernen, so zu sein wie er.

00:36:20: Und das tun, was er tut.

00:36:22: Ja, der Mensch bietet dir genau das an.

00:36:25: Vielleicht in irgendwie so einem... Cool.

00:36:28: Online Video oder so eine Werbung für YouTube.

00:36:30: Also hey, wenn du hundert Euro übrig hast, dann hier kauf dir mein kostenloses E-Bog und ich zeig dir, wie du damit reich werden kannst.

00:36:39: Sagst du, hey ja, ich hab hundert Euro übrig.

00:36:41: Ich würd gerne reich werden, ja, teach me master.

00:36:44: Ja, da kommt so ein Typ rum und sagt ja, hey, mit diesem einen Anmarspruch kriegst du jedes Mädel rum.

00:36:50: Ja, wenn du ein Loser bist, bei mir lernst du, wie so ein richtiger Alper.

00:36:53: Sieg mal wirst.

00:36:54: Sagst du, ich bin Loser, ich würde gerne Mädels rumkriegen.

00:36:57: Ich klick jetzt sofort auf diese blöde Werbung.

00:36:59: natürlich nicht, die überspringen wir alle.

00:37:01: Vielleicht kommt so ein Fitnesscoach rum und sagt, hey, ich habe mir ein Kilo abgenommen mit diesem Trick.

00:37:06: Die Abwehrindustrie hasst meinen Trick.

00:37:09: Ja, kauf dir meinen kostenlosen Kurs und gib mir ganz viel Geld, um noch mehr kostenloses Material zu bekommen.

00:37:16: Und du hast so einen Traumkörper, wie ich, in nur einer Woche, wenn du jeden Tag, die sind übermacht, zu schlafen gehen.

00:37:22: Und ihr kennt diese Videos und natürlich klicken wir nicht drauf, weil wir wissen, dass es alles Abzog ist.

00:37:27: Aber vielleicht hast du ja wirklich einen Traum, der auch irgendwie nicht quatscht ist.

00:37:33: Und dann kommt zu dir, nennt Olympia, Goldgewinner und sagt, hey, mit diesem Trainingsprogramm, ich nehm dich also da meine viertige, ich trainiere dich jetzt.

00:37:43: Und in vier Jahren kannst du dabei sein.

00:37:44: Und vielleicht gewinnst du nicht, aber du bist zumindest dabei, du bist den Besten der Welt.

00:37:48: Das ist zum Beispiel das Curling-Team aus Schweden, was vor zwei Jahren die Goldmedaille in Curling gewonnen hat.

00:37:55: Ich habe mir überlegt, was für mich das Realistischste, wo ich ansatzweise eine Chance hätte, in welchem Sport man war, Olympia mitzumachen.

00:38:03: Ich bin auf Curling gestoßen, weil es weniger um Kraft geht, nicht so viel ab und um Ausdauer und Kondition auch nicht und so weiter.

00:38:12: Ich muss sagen, die körperlichen Voraussetzungen fehlen, um Profisport dazu zu werden.

00:38:17: Sie sind halt beim Curling nicht ganz unscheiden, da geht es um Taktik und Geschicklichkeit und so.

00:38:22: Würde ich vielleicht hinkriegen, habe ich noch nicht ausprobiert, keine Ahnung, ja.

00:38:24: Aber wenn die schwedische Goldmedaillen Mannschaft auf mich zukommen würde, sagen, hey, ich möchte, bin ich trainieren, ja, jeden Tag hier jetzt Training und so weiter, dann kannst du in zwei Jahren dabei sein oder in sechs Jahren, ja.

00:38:36: Vielleicht würde ich das nicht machen, weil ich für was anderes wehbe.

00:38:39: Aber falls das mein Traum wäre, ja, zu Olympia zu gehen, dann würde ich sagen, ja geil, ja, mach ich Teach Me Master.

00:38:45: Ja, da vielleicht seid ihr Musiker.

00:38:47: und träumt davon, wie wär's, mal auf der großen Bühne zu stehen, dann kommt einer von Hillsong United oder von der Pukum Band, ja, noch cooler und kommt auf euch zu und sagt, hey, ja, du hast voll Potenzial hier, Privatgesangstunden, Privatgitarrenunterricht, wo nächstes Jahr kannst du dabei sein?

00:39:05: auf der großen Bühne, ja?

00:39:07: Und natürlich wäre das nicht wie Schule, irgendwie blöd, sondern... Es wäre halt, boah, ja, das ist genau das, was ich machen will.

00:39:15: Und natürlich hänge ich da in mein ganzes Leben rein, um meinen Traum zu leben.

00:39:21: Weil da vielleicht so ein bisschen mein halblicher Traum, wenn so ein Schauspiel auf mich zukommen würde, keine Haltung, ich mich in der Solarrollen und sage, boah, ja, du hast Potenzial, dir fehlen noch Patricks und so weiter und ein bisschen Kenntnis über Schauspielereien um besser zu werden, aber ich... Und da richtig jetzt zwei Jahre lang Privatstunden bei mir in Hollywood, in meiner Villa, und du kannst deine ganze Familie mitnehmen.

00:39:43: Und in zwei Jahren kannst du dann in meinem neuen Film so eine geile Nebenrolle haben.

00:39:48: Keine Ahnung, so ein bisschen, mein Spin ist ja so der Creepy Sidekick vom Bösewicht, so ein bisschen die Grima bei Saruman ist oder meiner, wovon ich so ein bisschen träume, also der Assistent von so einem deutschen Bösewicht zu sein, in irgendeiner... Captain America verfehlen oder so, ja, was ich sagen kann.

00:40:08: Oh, my hair, Führer.

00:40:10: The enemies are coming.

00:40:11: We have to leave now.

00:40:13: Oder so was, ja.

00:40:13: Und dann ein bisschen immer an Creepen kommen und so.

00:40:16: Das ist total mein Ding, ja.

00:40:17: Deswegen machen wir die Rollen auch im Solar am meisten Spaß.

00:40:20: Wenn da jemand auch wirklich zukommen würde und sagen, ich mach aus dir das, was du sein möchtest, dann würde ich auch sagen, natürlich, ich bin dabei.

00:40:31: Lehre es mich.

00:40:33: Und das ist die Ausbildung, die Jesus dir geben möchte.

00:40:37: Privatstunden an seiner Seite, um das Leben zu leben und zu lernen, das Leben zu leben.

00:40:45: Nachdem du dich so sehr sehnst, nach einem Leben in Fülle, nach einem Leben mit einer tief und immer intimer werdenden Beziehung mit Jesus, wo Bibel lesen und Jungen und so ein Gebet nicht langweilig ist, sondern Kraft ist und Leidenschaft.

00:41:02: Und Jesus bietet dir an, sein Azubi zu werden, damit du genau das lernen kannst.

00:41:10: Wobei Jesus Ziel es nicht ist, dass du so ein Sigmar Christ wirst, sondern die gemeinsame Zeit, die er mit dir an seiner Seite verbringt.

00:41:25: Ja, Jesus möchte dir dieses Leben schenken, aber möchte vor allen Dingen das Leben mit dir an seiner Seite haben, was am Ende das Gleiche ist.

00:41:34: Ja, es geht nicht um das Ergebnis, sondern es geht um die Freundschaft, die ihr auf dem Weg baut.

00:41:43: Und wie wir diese Ausbildungsfreundschaft mit uns leben, darum geht es in zwei Wochen.

00:41:49: Amen.

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