Warum spricht Gott?
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00:00:04: Wir starten heute in eine neue Anachtsreihe mit dem Thema Gott spricht.
00:00:09: Und auch bei dieser Anachtsreihe ist die Pfjukke schuld.
00:00:12: Wir auch bei den letzten beiden großen Anachtsreinen über das Apostolikum.
00:00:17: Und über den Zeitgeist habe ich dieses Mal die Inspiration wieder von Herrn Niederslaunch, der Pfjukke bekommen, wo wir als Jugendleiter dazu ermutigt wurden, unsere drei Aufgaben.
00:00:27: als Jugendleiter wahrzunehmen.
00:00:29: Und die sind einerseits leere die Bibel.
00:00:31: Ich glaube, das machen wir schon ganz gut in der Jugend, da beim zweiten Punkt der Harpers schon ein bisschen ermutige sie, also ermutige deine Jugendliche, das Reden Gottes zu hören.
00:00:38: und drittens Frage sie, ob sie es gemacht haben.
00:00:42: Und um euch zu ermutigen, das Reden Gottes zu hören, müssen wir erst einmal leeren, wie das geht und deswegen die Anachtsreihe mit dem Thema Gott spricht.
00:00:54: Aber warum ist das überhaupt wichtig, dass Gott spricht?
00:00:59: Es gab mal die Bibel auf einem Bierdeckel.
00:01:02: Ja, da hat irgendeine evangelische Landeskirche gesagt, okay, wir fassen einmal zusammen so, was die Bibel so aussagt.
00:01:08: Und da kam man folgens raus, diese drei Punkte.
00:01:10: Liebe Gott, liebe dich selbst und liebe deinen Nächsten.
00:01:14: Und für den ein oder anderen Markt ist nach einer ganz... passablen Zusammenfassungen der Bibel aussehen, sagt ja auch Jesus, das wichtigste Gemut ist ja genau das, liebe Gott und liebe der Nächsten, liebe dich selbst.
00:01:25: Aber ich habe ein Problem damit, weil ich glaube, dass das an der Kernbotschaft der Bibel vorbei geht.
00:01:34: Warum?
00:01:34: Ja, liebe Gott, liebe dich selbst, liebe den anderen, das impliziert, dass es auf gute Werke Liebe Gott, okay, ich gehe irgendwie in die Kirche und zahl Kirchensteuer oder Spende für den Beruf von der Welt oder sowas.
00:01:47: Liebe dich selbst, keine Ahnung, ich stehe morgens vor dem Spiegel und mache so positive Affirmation.
00:01:51: You are the man.
00:01:52: You are the man.
00:01:53: Oder sowas, keine Ahnung, wie ihr selbst Liege, selbst Liege, selbst Liebe ausdrückt und lieben anderen definitiv gute Werke, ja, spenden, anderen helfen und so weiter.
00:02:08: Und ich glaube, dass diese Aussage, ja, Gott will, dass wir gute Menschen sind, dass die im Kern jeder Religion steht.
00:02:17: Also, ne?
00:02:17: Bei den Eilen muss man irgendwie fasten und irgendwo hin pilgern, bei den anderen muss man meditieren und irgendwelche Sphären erreichen und dann beim Christentum muss man halt so gute Werke tun, ja, und Gott lieben und den Nächsten eben und sich selbst erweben.
00:02:30: Und ich glaube aber, dass hätte Gott gewollt, dass wir gute Menschen sind, dann hätte er uns so geschaffen, oder?
00:02:39: Also, er hätte ja einfach den Menschen nehmen können und ihn so schaffen können, dass er von sich alleine gute Werke tun will.
00:02:47: Und dann hätte er das Ziel mit den Menschen schon direkt erreicht.
00:02:50: Jetzt könnte man so einwerden.
00:02:52: Nein, er hat ja auch den Menschen so gut perfekt geschaffen.
00:02:56: Und dann kann man der Sündenfall, das heißt, dass der Mensch nicht perfekt ist, dass er sich schuld ist, Menschen.
00:03:00: Ja.
00:03:02: Aber er hat ja auch in mir eine neue Kreation gemacht.
00:03:05: Also ich bin ja jetzt schon eine neue Kreation und hätte Gott gewollt, dass ich der neue Philipp, einen perfekten Charakter habe, der immer nur das Gute tun will, damit am Ende immer nur gute Werke rauskommen, dann hätte er mich ja so schaffen können.
00:03:20: Also in dem Moment meiner Bekehrung hätte er mich so voll Heiligen Geist machen können, damit ich nie wieder irgendetwas anderes möchte, als gute Werke tun.
00:03:31: Warum hat Gott das nicht gemacht?
00:03:33: Weil Perfektion nicht sein Ziel ist.
00:03:37: Es ist Beziehung.
00:03:39: Gott geht es nicht darum, dass wir immer perfekt sind und immer das Perfekte tun.
00:03:43: Es geht ihnen darum, dass wir Beziehung zu ihm leben.
00:03:46: Und aus dieser Beziehung heraus erwächst die Perfektion.
00:03:50: Ja, sind denen ich Beziehung mit Gott... Lebe, in dem ich Zeit mit Jesus verbringe, werde ich ihm ähnlich, ja, ja, schlecht, es wird automatisch, es liegt automatisch aus meinem Leben rein.
00:03:59: Gutes Liebe, Freundlichkeit usw.
00:04:02: zieht automatisch in mein Leben ein, dadurch, dass ich mit Jesus Zeit verbringe.
00:04:05: Und die Perfektion, und die am Ende dann vollendet wird in der Ewigkeit, die ist Produkt der Beziehung zu Gott, um der es Gott eigentlich immer geht.
00:04:15: Aber das ist eher so ein Nebenprodukt.
00:04:17: Ja, das Hauptziel ist Beziehung an sich und nicht die Perfektion unseres Charakters.
00:04:25: Und das ist die Hauptaussage der Bibel.
00:04:28: Denn in der Bibel geht es nicht, auch wenn es ganz viele Gebote und Verbote gibt, ja, du sollst das tun und sollst das nicht tun und so weiter, geht es eigentlich nicht darum, dass wir gute Werke tun, sondern es geht um die Beziehung.
00:04:40: Und da sehen wir schon, ich sag mal, in der Rahmenhandlung der Bibel.
00:04:43: Ich weiß nicht, ob euch das schon mal aufgefallen ist, aber es gibt einen der die Bibel umspannt.
00:04:48: Der Rahmen heißt Gartenäden bzw.
00:04:50: Ewigkeit.
00:04:51: Und dazwischen lebt der Mensch mit Sünde und Insünde.
00:04:55: Und natürlich muss dieser sündhafte Natur des Menschen irgendwie mit Geboten und Verboten so ein bisschen reguliert werden.
00:05:02: Der Sinn vor, dass in der Bibel steht, du sollst nicht töten und du sollst mich ehebrechen und so was.
00:05:06: Aber darum geht es eigentlich nicht.
00:05:08: Es geht nicht darum, dass wir nicht morden, sondern es geht um den Rahmen, den die Bibel in erster Mose und in der Offenbarung setzt.
00:05:16: diesen Rahmen möchte ich euch einmal skizzieren.
00:05:19: Wir sehen zum Beispiel in erster Minute zwei Vers neun und Gott der Herr liest aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrungswert anzusehen und zu guter Speise.
00:05:29: und der Baum des Lebens, mitten im Garten.
00:05:31: und der Baum der Kenntnis des Guten und Bösen.
00:05:33: Wir haben am Anfang der Bibel also einen Baum des Lebens.
00:05:36: Okay, sagt noch nicht so viel über Beziehung aus.
00:05:38: Und am Ende der Bibel in der Offenbarung haben wir aber auch einen Baum.
00:05:42: Und zwar da lesen wir, in der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits war der Baum des Lebens, der zwölf Früchte trägt, jeden Monat seine Frucht geben.
00:05:50: Und die Wetter des Baumes sind zur Heilung der Nationen.
00:05:53: Wir haben einen Baum des Lebens.
00:05:54: Am Anfang ein Baum des Lebens am Ende.
00:05:56: Ja, das ist ein Teil des Rahmens, aber der Rahmen geht noch weiter.
00:06:00: So lesen wir zum Beispiel weiter hin.
00:06:05: Erster Moser, eins was sechsundzwanzig und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechene Tiere, die auf der Erde kriechen.
00:06:16: Der Auftrag des Menschen war von Anfang an herrschen, ja nicht so als Gewaltherrscher und Diktator, sondern als guter Leiter der guten Schöpfung.
00:06:26: Und am Ende der Bibel lesen wir genau das gleich und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
00:06:32: Und ich weiß nicht, ob du schon mal darüber nachgedacht hast, aber in der Ewigkeit wird nicht Gott herrschen über diese Welt, sondern wir.
00:06:41: Zusammen mit Gott.
00:06:43: Ja, also es ist nicht so, dass Gott der Chef ist, es ist natürlich schon, weil er Gott ist und wir sind irgendwie seine Untertanen oder sowas.
00:06:49: Nein, sondern wir werden mit Gott herrschen, das war von Anfang an der Plan Gottes.
00:06:55: Aber auch das ist noch nicht das eigentliche Ziel, dass der Mensch mit Gott zusammen herrscht, sondern das eigentliche Ziel.
00:07:04: lesen wir auch wieder in Erster Mose eine Offenbarung.
00:07:07: Und dann lesen wir in Erster Mose drei, vier, acht und sie hört nicht Stimme Gottes, das Herrn, der im Garten wandelte, bei der Kühle des Tages und in der Offenbarung und sie die Hütte Gottes bei den Menschen.
00:07:17: So und in beiden Fersen geht es darum, dass Gott mit den Menschen unterwegs ist.
00:07:22: In Erster Mose, ja, möchte Gott mit den Menschen wandeln im Garten eben und in der Offenbarung Natürlich, der fährst falsch.
00:07:30: Sorry, Offenbarung.
00:07:31: Äh, einundzwanzig, fährst drei, muss er sein.
00:07:34: Und in der Offenbarung wohnt Gott bei den Menschen.
00:07:38: Das ist übrigens der Grund, warum ich in der Ewigkeit nicht im Himmel sein möchte, sondern auf die Erde.
00:07:42: Weil der Himmel ist leer, da wird Gott gar nicht sein.
00:07:44: Der wird bei den Menschen auf der Erde sein.
00:07:47: Vom Anfang bis zum Ende der Bibel geht es eigentlich nur um diese Beziehung von Gott zu Mensch.
00:07:56: Und so der vorläufige Höhepunkt dieser Beziehung ist folgendes.
00:08:00: Und wir lesen in Offenbarung, Vier, Sechs bis Sieben.
00:08:03: Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmängern und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein rollen starker Donner, die sprachen Halleluja.
00:08:12: Denn der Herr, unser Gott der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten.
00:08:16: Lass uns führig sein und jubeln und ihm die Ehre geben, denn die Hochzeit des Landes ist gekommen und seine Frau hat sich bereit gemacht.
00:08:24: die Hochzeit des Lammes.
00:08:26: Der vorläufige Höhepunkt der Menschheitsgeschichte, wenn Jesus das Lamm seine Braut, die Gemeinde, heiratet.
00:08:37: Und auch im ersten Mose erkennen wir dieses Motiv, dass das von Anfang an der Plan war.
00:08:44: Und zwar lesen wir da in erster Mose, zwei fests, vierundzwanzig.
00:08:47: Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen und sie werden zu einem Fleisch werden.
00:08:54: Ja, das ist ein ganz häufiger Pferd bei irgendwelchen Hochzeiten oder sowas.
00:08:58: Und wahrscheinlich habe ich noch nie darüber nachgedacht, aber dieser Pferd handelt auch von Jesus.
00:09:03: Ja, es ist, erkennt man, ich sag mal, wenn du nur erster Musa hast, erkennst du das nicht, aber wenn du die ganze Bibel betrachtest, dann siehst du, wo an diesem Pferd, dieser Pferd erfüllt sich in Jesus, den natürlich seinen Vater im Himmel verlassen hat, um Mensch zu werden.
00:09:18: und dann seiner Braut anhängt, ja, er ist für uns gestorben und er hat ein Leben gegeben, damit er Gemeinschaft mit uns haben kann.
00:09:24: Und am Ende werden sie zu einem Fleisch werden auf dem Bachen XIX, ja?
00:09:28: Das ist das Ziel vom Anfang bis zum Ende.
00:09:33: Und Gott denkt sich eher für den Menschen nur deswegen aus, damit wir ein Bild haben, das wir verstehen können, wie sehr Gott uns liebt und wie sehr... eher mit uns eins werden möchte.
00:09:50: Wir sehen, es geht vom Anfang bis zum Ende nicht um Gebote oder darum ein guter Mensch zu sein und Regeln einzuhalten, sondern es geht nur um Beziehung.
00:10:00: Ja, und die Beziehung funktioniert natürlich auch nicht ohne Regeln.
00:10:05: Zumindest jetzt noch nicht.
00:10:06: Solange wir irgendwie noch so ein Anteil haben, an uns der Sinn legen möchte, brauchen wir gewisse Regeln, damit Beziehung furchtbar sein kann.
00:10:13: Aber Regeln sind nicht das Ziel, sondern die Beziehung ist das Ziel.
00:10:16: Diese perfekte Ehe in Ewigkeit zwischen Jesus und uns ist das Ziel.
00:10:22: Und deswegen ist es so wichtig, dass ihr Gott hören könnt, wenn er spricht.
00:10:29: Warum?
00:10:30: Weil, das kann euch jeder Beziehungsratgeber und Coach und was, was ich was sagen, gute Kommunikation ist das A und O einer gesunden Beziehung.
00:10:41: Wir müssen in der Lage sein, mit Gott zu reden und auf sein Reben zu hören, weil sonst unsere Beziehung entweder in Brüche geht oder einfach vor sich hindümpelt, ohne sich weiterzuentwickeln.
00:10:53: Und wenn wir nicht in der Lage sind, mit Gott zu kommunizieren, dann leben wir an unserer Bestimmung vorbei.
00:11:02: Wenn wir nicht in der Lage sind, mit Gott zu kommunizieren, weil wir nie beten oder nie gelernt haben, auf seine Stimme zu hören, dann leben wir an dem Sinn unseres Lebens vorbei.
00:11:11: Diese Beziehung zu dir ist der einzige Grund, warum Gott dich überhaupt geschaffen hat.
00:11:17: Ich sage mal so aus den beinahe unendlichen Kombinationsmöglichkeiten, der genetigt deine Eltern hat Gott gewollt, dass genau du rauskommst, warum, weil er Beziehung zu dir haben wollte.
00:11:30: Dieser Grund, diese Beziehung zu dir, ist auch der Grund, warum Erning, warum Gott in Kauf nimmt, dass Millionen von Menschen verloren gehen.
00:11:38: Jeder, der sich gegen Gott entscheidet, der wird ja nicht diese Beziehung haben und Gott nimmt das in Kauf, weil er nicht so sehr liebt, weil er so sehr diese Beziehung zu dir haben möchte.
00:11:48: Zu den anderen natürlich auch, aber da wollten sie es nicht.
00:11:50: Und der Grund, diese Beziehung ist der Grund dafür, warum Gott in Kauf genommen hat.
00:11:58: an Kreuz zu landen.
00:11:59: Das Kreuz ist ja kein Versehen.
00:12:01: Nach dem Motto, ja, Gott irgendwie schafft die Welt und Adam und Eva wollen plötzlich nicht mehr mit Gott zusammen leben.
00:12:05: und dann sagt, ah, Mist, ja, Sündenfall, da machen wir das Bus.
00:12:09: Jesus, hast du eine gute Idee?
00:12:10: Dann sagt der heilige Geist, ah, wie wär's denn, wenn wir Jesus ans Kreuz nageln?
00:12:14: Oh ja, das machen wir, so retten wir die Menschheit.
00:12:15: Puh, gerade nochmal gut gegangen mit dem Plan B. Dein das Kreuz war ja von Anfang an der Plan.
00:12:21: Jesus oder Gott schafft ja durch Jesus bewusst eine Welt.
00:12:26: In der der Mensch rebellieren kann, im Bewusstsein, dass der Mensch rebellieren wird, damit er am Kreuz alles wieder richtig machen kann, um uns zu zeigen, wie sehr er uns liebt.
00:12:38: Liebe wird ja dann besonders kostbar, wenn sie etwas kostet.
00:12:44: Und weil Jesus uns so sehr liebt, geht dafür uns ans Kreuz, um diese Beziehung zu ermöglichen.
00:12:52: Und das wusste Gott schon im Moment, unserer oder im Moment der Erschaffung der Welt.
00:13:00: Gott spricht, weil er sich so sehr nach einer Beziehung mit dir sehnt.
00:13:07: Aber Gott spricht nicht nur, weil er halt eben spricht, sondern er spricht auch, weil es sein Besen ist.
00:13:13: Und vielleicht habt ihr schon mal dieses Bild von dem Urmachern Gott gehört, oder vielleicht nicht das Wort, aber so ein dieses Konzept nach dem Motto Gott erschafft eine Welt wie so ein Urmacher, so eine Urbau und dann tickt die Welt hat vor sich hin und Gott guckt halt zu, wie die Welt vor sich hintickt.
00:13:28: Ja, wie so ein Urmacher, denn auch keine Beziehung zu der Uhr.
00:13:31: Aber so ist Gott nicht.
00:13:32: Gott hat echt die Welt geschaffen und sie einmal in Gang gebracht und schaut dann passiv zu, sondern Gott möchte Beziehung zu seinem Geschöpf haben, die so tief geht, dass er das Bild der Ehe gebraucht.
00:13:42: Das ist das Ziel Gottes mit seiner Schöpfung.
00:13:46: Wir haben aber keinen Urmacher-Gott, sondern wir haben einen Sprecher-Gott.
00:13:50: In erster Mose eins, fests drei, spricht Gott und Gott Sprach.
00:13:55: Es werde Licht, ja?
00:13:56: Gott schafft alles durch Sprache.
00:14:00: Alles, was er tut, tut er durch sein allmächtiges Wort.
00:14:03: Aber wie gesagt, Gott spricht nicht nur, es ist sein Wesen.
00:14:07: Und wir lesen in Johannes eins fürs eins über die zweite Person der Dereinigkeit, die später als Jesus Mensch wird.
00:14:16: Lesen wir.
00:14:17: Am Anfang war das Wort und das Wort war Gott und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.
00:14:22: Das Wort war... Gott, Jesus, das Wort ist Gott.
00:14:32: Das Gott spricht, entspricht seinem Wesen, weil er das Wort ist.
00:14:38: Gott ist das Wort, er ist Kommunikation und er ist Beziehung.
00:14:44: Und stell dir vor, Dieses allmächtige Wort, das Himmel und Erde aus dem Nichts geschaffen hat, das Atome in Existenz rief, das Naturgesetze diktierte und Raum und Zeit entfalten ließ.
00:14:57: Dieses allmächtige Wort spricht nicht nur in die Schöpfung, sondern es spricht auch zu dir.
00:15:06: Und genau so wie das allmächtige Wort aus dem Nichts ein Etwas schuf.
00:15:13: aus dem Tod das Leben schuf.
00:15:16: Genauso möchten dieses allmächtige Wort etwas in dir neuer schaffen.
00:15:21: Möchte dein Tod in Leben verwandeln.
00:15:24: Gott spricht zu dir heute, um deinem Leben ein neues Leben einzuhauen.
00:15:34: Ich habe das schon oft erlebt, wie Gott gesprochen hat, ein neues Leben in dem Stand hat, der wie er Dinge angestoßen hat und Dinge verändert hat.
00:15:41: Wie, ich sage mal im Moment der Schöpfung, es ist Dunkelheit und es spricht, es werde Licht und plötzlich war Licht an, wie auch in meinem Leben schlagartiges Dinge verändert haben, nur weil Gott gesprochen hat.
00:15:52: Und vielleicht kennt ihr dieses Defusegefühl, so man läuft vielleicht irgendwo lang und denkt, der Person wollte ich mal von Jesus erzählen und man ist sich nicht so hundertprozent sicher, ob es jetzt wirklich reden Gottes ist oder Einfach nur so ein Gefühl.
00:16:05: Und darum geht es auch in den nächsten Wochen, wie wir das so ein bisschen unterscheiden können, wie wir uns sensibilisieren können auf das Reden Gottes zum Alltag.
00:16:13: Aber abgesehen von diesen ganz vielen Mal, wo ich so ein defuses Gefühl hatte, wo ich mir nicht sicher war, okay, es ist jetzt irgendwann schlechtes Gewissen, es ist jetzt Gott, oder bild ich mir das einfach nur ein, hatte ich paar Mal in meinem Leben, so vielleicht vier, fünf Mal, den Moment, wo Gott so intensiv und vehement in mein Leben hineingesprochen hat, dass ich keinen Zweifel hatte, dass er... jetzt genau in diesem Moment spricht.
00:16:36: Und wenn ihr das noch nie erlebt habt, so ein ganz klares Reden Gottes, dann liegt es vielleicht daran, dass ihr noch nicht alt genug seid oder es euer Leben bislang zu schön war.
00:16:47: Weil ich hab fast immer dieses ganz intensive Reden Gottes, wo ich mir zu hundert Prozent sicher war, boah, das war jetzt Gott, als er mir gesprochen hat, hab ich eigentlich immer nur dann erlebt, wenn es mir besonders schlecht ging.
00:17:00: Und ich möchte euch zwei Anektoten erzählen aus meinem Leben.
00:17:05: Zwei Geschichten erzählen, wo ich das ganz klar gespürt habe.
00:17:08: Und alle, die bei der Anacht live am Samstag dabei waren, ich erzähle euch eine andere Geschichte.
00:17:15: Deswegen, wenn ihr die besonders kernigen Geschichten meines Lebens hören wollt, dann müsst ihr auch schon live in die Anacht gehen.
00:17:22: Aber ich erzähle heute zu anderen Geschichten, die beide was mit dem Sinne zu tun haben.
00:17:27: Und bei der einen weiß ich noch, kann ich mich noch ganz klar erinnern, da war ich in einem Moment der Versuchung, ich saß ganz so vor meinem Computer und dann spricht Gott zu mir, also nicht hörbar, das habe ich noch nie erledigt, also ganz klar in meinem Herzen Philipp, du musst nicht sündigen.
00:17:42: Und ich dachte mir so, Mensch, ja stimmt, ich muss wirklich nicht sündigen.
00:17:46: Und dann bin ich einfach ins Bett gegangen, ohne an diesem Abend zu sündigen.
00:17:50: Und... Das Sache war, ich wusste das ja schon, ich hatte ja schon irgendwie Theorie verstanden, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist, nicht nur um unsere Sünden zu vergeben, sondern um uns auch von der Macht der Sinne zu erlösen.
00:18:03: Das wusste mein Kopf, aber in diesem Moment spricht Gott zu meinem Herzen und ich konnte glauben, okay, ich muss nicht sündigen und dann kann ich auch einfach nicht sündigen und ins Bett gehen.
00:18:14: Und genau das ist in dem Moment passiert.
00:18:17: Gott spricht und plötzlich ist alles anders und er befreit mich von einer Sünde, mit der ich schon seit Jahren gekämpft habe.
00:18:25: Gott spricht und ich bin frei, weil ich verstanden habe, weil mein Herz verstanden hat.
00:18:30: Ich muss nicht sündigen.
00:18:34: Und ein anderes Mal ging es um irgendwas anderes, ich weiß gar nicht mehr, was ich da machen wollte, aber hat auch.
00:18:40: irgendwie war der Moment der Versuchung und plötzlich kommt so dieser Gedanke in mir auch, Philipp.
00:18:46: Wie kannst du es wagen in der Gegenwart eines heiligen Gottes so etwas zu tun?
00:18:51: Ja, dann liest mir so wie kalter Schauer den Rücken hinunter.
00:18:54: Und mein Kopf wusste natürlich ja klar ist Gott immer bei mir, auch wenn er sündig ist irgendwie bei mir und sieht das ja nicht so big watermäßig, sondern halt wie halt einen Vater, der der Schmerz darüber hat, dass wir unser Leben kaputt machen müssen.
00:19:05: Und in diesem Moment war es aber total klar, boah, das kannst du jetzt einfach nicht machen, weil, weil Gott ist heilig und Gott hasst Sünde.
00:19:13: Und auch in dem Moment habe ich nicht gesündigt.
00:19:16: Und es waren zwei Momente von der Hand voll, wo Gott so klipp und klar in mein Leben gesprochen hat, dass ich keinerlei Zweifel hatte, dass er ist, der zu mir spricht.
00:19:27: Und in beiden Momenten vorher Tod und Sünde und Versuchung und hinterher Leben und Freiheit und Erfüllung.
00:19:34: Das, was die Versuchung mir nie geben kann, ein erfülltes Leben, aber was sie mir verspricht, hat Gott mir gegeben.
00:19:40: Warum?
00:19:41: Weil er zu mir gesprochen hat.
00:19:44: Und ich möchte euch ermutigen, mit mir auf diese Reise zu gehen, dass Gott spricht und wie er spricht, dass ihr das erlebt, dass ihr das lernt, dass Gott ein Gott ist, der spricht.
00:19:59: Warum nicht einfach nur, weil er halt irgendwie eine Quasselstrippe ist, sondern weil er neues Leben schenken möchte?
00:20:07: Weil er möchte, dass dein Leben in deinem Leben ankommt und alles verändert und den Tod.
00:20:15: ins Leben verwandelt.
00:20:18: Amen.
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