Herz der Anbetung

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00:00:08: Herzlich willkommen zu unserer neuen Andacht aus unserer Reihe Low Price Worship und Anbetung.

00:00:16: Die letzten Wochen haben wir uns ja ganz viel mit dem Thema beschäftigt, was ist eigentlich Anbetung?

00:00:23: Wir sind zum Schluss gekommen, dass Anbetung unser Ausdruck an Liebe Gott gegenüber ist und letztendlich irgendeiner Person gegenüber, die wir lieben, anbeten wir mit dem was wir tun und wie wir mit ihr umgehen und so weiter.

00:00:38: Und das Liebe immer verschwenderisch ist.

00:00:41: Liebe gibt immer mehr, als sie eigentlich bräuchte.

00:00:46: Wir wissen jetzt schon, was Anbetung ist, aber so ganz genau, wie Anbetung aussieht, haben wir noch nicht rausgefunden.

00:00:57: Anbetung kann ja irgendwie alles sein.

00:01:00: Erste Stelle in der Bibel, wo Anbetung vorkommt, Abraham opfert seinen Sohn bzw.

00:01:05: ist bereit dazu, genau das zu tun.

00:01:08: Alles, was wir aus gehorsamen Gottgegen übertun, alles, was wir für Gott aufgeben, wenn wir Geld spenden und so weiter, dann ist das Anbetung.

00:01:18: Wir singen Lieder für Gott und das ist ja auch irgendwie Anbetung.

00:01:23: Und Maria gießt ihr Salzöl aus als Akt der Anbetung.

00:01:28: Anbetung kann alles sein.

00:01:31: Aber auch wenn diese Aussage stimmt, bringt sie uns nicht wirklich weiter.

00:01:37: Wie sieht an Betung also aus?

00:01:40: Und dazu wollen wir uns ein Pferd aus dem alten Testament anschauen, nämlich Pseiln, hundert, Pferds, vier.

00:01:48: Zieht ein in seine Tore mit Dank, in seine Vorhöfe mit Lobgesang, preist ihn dank seinem Namen.

00:01:56: Hört sich alles irgendwie gleich an, ja?

00:01:59: danken, loben, preise, tore, vorhöfe und so weiter.

00:02:03: Was können wir denn daraus jetzt so konkret ableiten?

00:02:07: Hört sich an wie so ein Pferd, wie wahrscheinlich tausendmal in den Psalmen vorkommt.

00:02:12: Aber dieser Pferd beinhaltet unseren Weg zum Herz der Anbetung.

00:02:18: Und dazu müssen wir uns damit auseinandersetzen, wie der Tempel aufgebaut war.

00:02:24: Ich nenne es die Evolution des Lobpreis ist.

00:02:28: Und dazu müssen wir den Grundriss des Tempels kennen.

00:02:31: Er zieht ein in seine Tore mit Dank.

00:02:34: Am Anfang haben wir also hier irgendwie die Tore des Tempels und da steht Dank.

00:02:39: In seine Vorhöfe mit Lobgesang.

00:02:42: Also Lobpreis befindet sich in den Vorhöfen.

00:02:49: Und spannenderweise, wir sind immer noch außerhalb des Tempels.

00:02:53: Vorhöfen.

00:02:54: Also klar, das gehört mit so einem Tempel Areal, aber wir sind auch nicht in dem Tempel an sich.

00:02:59: Also das, was wir eigentlich so als Lobpreis kennen, ist immer noch nicht das Herz der Anbetung.

00:03:06: Jetzt kommt das Heiligtum der eigentliche Tempel und da lesen wir dann in unserem Psalm, preist ihn dank seinem Namen.

00:03:15: Hört sich irgendwie gleich an wie Lobpreis.

00:03:18: Zum Unterschied kommen wir aber noch.

00:03:20: und ganz zum Schluss kommt das Allerheiligste.

00:03:25: Ja, der taucht hier gar nicht mehr auf.

00:03:28: Warum?

00:03:29: Was ist im Allerheiligsten?

00:03:31: Dort ist die Gegenwart Gottes, seine Herrlichkeit.

00:03:35: Und was sagt der Psalmist über diesen Ort?

00:03:37: Nichts.

00:03:38: Dieser Pferd endet dort.

00:03:40: Warum?

00:03:41: Dazu kommen wir noch.

00:03:44: Was ich spannend finde, das, was wir gemeinhin als Gebet und Lobpreis verstehen, passiert außerhalb des Tempels.

00:03:52: Und ich glaube, dass wir in unserem, ich sag's mal, Standard-Evangelikalen Lowpreis noch viel, viel weiter Gott anbeten können, als wir es eigentlich tun, wenn wir den Tempel betreten.

00:04:07: Das, was wir jeden Samstag machen und jeden Sonntag im Gottesdienst, muss noch lange nicht echte Anbetung sein.

00:04:15: Ja, es ist ein Schritt zur Anbetung Gottes, aber wir sind noch ganz weit vom Kern vom Ziel der Anbetung entfernt.

00:04:24: Wir betreten den Raum der Anbetung, aber echte Anbetung ist noch mehr.

00:04:30: Wir betreten den Tempel durch das Tor und fangen an Gott an zu beten.

00:04:34: Was fällt uns am leichtesten?

00:04:36: Klar, irgendwie Dank.

00:04:39: Wir überlegen uns, wofür kann man Gott preisen?

00:04:42: Danke Gott, dass heute Wetter schön, oder?

00:04:45: Danke Gott für den schönen Tag, sagen meine Töchter, fast jeden Abend in dieser Gebetsrunde.

00:04:50: Und das erste Level der unserer Evolution zur Anbetung ist also Dank.

00:04:57: Das fällt uns leicht.

00:04:59: Ja, sonst fällt es leicht, darüber nachzudenken, was Gott uns Gutes getan hat, wie Gott uns beschenkt hat und uns kommt das automatisch.

00:05:06: Ja, danke Gott für dies, danke Gott für das, danke, dass du am Kreuz für mich gestorben bist, danke, dass es mir heute gut geht oder sonst etwas.

00:05:13: Aber Das ist sozusagen dann Schritt eins Punkt zweier.

00:05:16: Wir sollen nicht nur für die guten Dinge in unserem Leben dankbar sein, sondern wir lesen in Erster Thessalonischer fünf Vers achtzehn.

00:05:26: Sagt in allem Dank, denn dies ist der Wille Gottes, Jesus Christus für euch.

00:05:33: Ihr wollt wissen, was Gottes Wille für euer Leben ist.

00:05:38: Ja, ist ja auch so ein Ding.

00:05:39: Ja, ich würde gerne wissen, was will Gott jetzt für mein Leben und so weiter.

00:05:42: Da steht es.

00:05:43: Gottes Wille für dein Leben ist es, Danke zu sagen.

00:05:46: In allem, ja?

00:05:48: Wofür kann man denn in allem Danke sagen, auch im Leid und im Schlechten?

00:05:54: Na ja, für die Sachen, die immer wahr sind.

00:05:56: Gott, danke, dass du mich liebst.

00:05:59: Danke, dass ich durch dieses Tal des Todeschartens nicht alleine gehe.

00:06:02: Danke, dass du bei mir bist.

00:06:04: Danke, dass du mich hindurchtragen wirst.

00:06:05: Und danke, dass am Ende ewiges Leben steht.

00:06:09: Für diese Sachen können wir immer dankbar sein.

00:06:13: Aber die Bibel geht noch weiter, ja?

00:06:15: Bis jetzt sagen.

00:06:16: Level eins, Punkt drei.

00:06:17: Das ist schon richtig krass, aber immer noch ganz am Anfang, ihr merkt's.

00:06:20: Epheser, fünfherszwanzig, sagt nicht nur in allem Dank, sondern sagt alle Zeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

00:06:33: Nicht in allem, sondern für alles.

00:06:35: Wir sollen Gott auch für schlechtes Danke sagen.

00:06:40: Ja, wie kann man für Gott?

00:06:42: Wie kann man Gott Danke sagen für Schlechte?

00:06:43: Wie kann man Gott für Leid danke?

00:06:46: Wir sollen nicht Danke sagen, weil das Leid gut ist.

00:06:49: Nein, ist es nicht.

00:06:50: Das Leid ist schlecht.

00:06:52: Wenn uns das Schlimmes passiert, wenn wir schwer krank werden, dann ist das schlecht.

00:06:56: Aber wir können Gott trotzdem für das Schlechte dankbar sein.

00:07:02: Warum?

00:07:03: Wie können wir das?

00:07:05: Erstens, wenn wir gelernt haben, Gott für das Gute dankbar zu sein, und das muss man lernen, man muss einfach täglich Danke sagen für die guten Dinge, die Gott tut, dann fällt es uns leichter, Gott auch für das schlechte Danke zu sagen.

00:07:17: Wenn wir nie im guten und neutralen Danke gesagt haben, wird es uns unmöglich sein, um schlechten Danke zu sein.

00:07:24: Zweitens, es gibt kein Gebot, dass wir uns dankbar fühlen sollen, aber wir sollen dankbar sein.

00:07:31: Wir sollen Danke sagen.

00:07:34: Deine Gefühle können Gott verfluchen und sauer sein, wie er das zulassen konnte, dass es dir so schlecht geht.

00:07:40: Aber du kannst Gott trotzdem Danke sagen.

00:07:44: Wenn du dich nicht danach fühlst, bist du kein Heuchler, wenn du Gott trotzdem Danke sagst.

00:07:48: Du lebst einfach nur ausglauben.

00:07:50: Drittens, es steht nirgendwo, dass es leicht ist und dass es keine Überwindung kostet Gott.

00:08:00: Danke zu sagen.

00:08:01: Im Zahlen fünfzig bis dreiundzwanzig lesen wir wer Dank opfert verherrlicht mich.

00:08:06: Wer Dank opfert verherrlicht mich, dann ist ein Opfer und dann geht es weiter und bad einen Weg.

00:08:12: Ihn werde ich als Heil Gottes sehen lassen.

00:08:14: Ja, erinnert uns an den Tempel, es bad einen Weg.

00:08:18: Dank, ein Dank.

00:08:19: Opfer ist der erste Schritt zum Heil Gottes sehen lassen.

00:08:24: Dank ist Opfer.

00:08:25: Und was opfert man, wenn man für das schlechte Danke sagt?

00:08:30: Man opfert seinen Recht auf, trotz, oh, mir geht's schlecht und ich will jetzt sagen, auf dich Gott.

00:08:35: Man opfert seine Unzufriedenheit, weil wenn man Danke sagt, dann muss man ja eingestehen, Gott, ich weiß, dass es schlecht ist, was mir gerade passiert, aber ich weiß, dass du was Gutes draus machen wirst.

00:08:44: Ja, vielleicht kriegt man nicht das Warum beantwortet, sondern das Wozu.

00:08:47: Ja, Gott hat einen Plan und Gott wird alles schlecht in deinem Leben.

00:08:52: zum Guten um Münzen.

00:08:53: Und für das Gute können wir dankbar sein, weil sie das Gute nicht ohne das Schlechte hätten, können wir auch für das Schlechte sein, weil wir wissen, dass Jesus etwas Gutes draus machen wird.

00:09:04: Ja, was ist Liebe?

00:09:05: Liebe ist Opfern, hatten wir.

00:09:08: Wer Dank opfert, verherrlicht mich.

00:09:11: Wer Dank opfert, auch wenn es ihm schwer fällt, liebt Gott.

00:09:18: Und da wären wir gleich beim zweiten Schritt.

00:09:22: Wer Dank opfert, barnt einen Weg.

00:09:25: Wohin?

00:09:25: Durch die Tore in die Vorhöfe hinein.

00:09:32: Was gibt es dort?

00:09:34: Lobgesang.

00:09:36: Wie lobt man Gott?

00:09:38: Dank fokussiert sich auf Gottes Taten.

00:09:41: Dank schaut auf das, was Gott tut.

00:09:44: Was hat Gott getan?

00:09:45: Lobreis schaut auf das, wer Gott ist.

00:09:51: Dank schaut auf Gottes Taten, Lobpreis scheitert auf Gottes Charakter.

00:09:56: Dank beantworte die Frage, was tut Gott?

00:09:58: Lobpreis beantworte die Frage, wie ist Gott?

00:10:04: Im Leid nimmt man oft eine ungeistliche Perspektive an, weil dann geht es im Leid oder darum, was Gott nicht tut.

00:10:10: Gott, warum hebst du mir nicht aus dieser Situation hinaus?

00:10:13: Gott, warum tust du denn nichts?

00:10:15: Gott, warum schweigst du?

00:10:18: Und diese ungeistliche... Es ist natürlich, und es ist auch nicht sündig, solche Fragen Gott zu stellen, aber es geht noch mehr.

00:10:24: Das Leben ist mehr als eine Frage nach dem, warum.

00:10:28: Im Leid nehmen wir oft diese ungeistliche Perspektive ein und reduzieren Gott auf seine Taten bzw.

00:10:34: seine Nicht-Taten das, was er nicht tut.

00:10:39: Ja, weil man im Tor steht und irgendwie schaut darauf, was Gott tut oder nicht tut.

00:10:44: Ungeistliche Menschen bewerten Gott nach dem Tun oder an Zeiten von Not, Leid und Sorgen eben dem, was er nicht tut.

00:10:53: Aber wenn wir diese Haltung haben, ist uns Dank und Lobreis unmöglich.

00:10:59: Ungeißliche Menschen bewerten Gott nach dem, was er tut.

00:11:02: Geißliche Menschen bewerten Gott nach dem, wer er ist.

00:11:08: Und das, was er uns verheißen hat.

00:11:10: Und wenn wir diesen Blick einnehmen, wer ist denn Gott im Leid?

00:11:15: Gott ist immer noch dergleiche wie in den guten Zeiten.

00:11:20: Ich kenne eine Person, die ist durch großes Leid gegangen und die hat auf Facebook gepostet, Gott ist gut.

00:11:26: Das sagen wir ganz offen, uns was Gutes passiert.

00:11:28: Oh ja cool, ich habe irgendwie den Ausbildungsplatz oder den Studienplatz bekommen.

00:11:31: Oh Gott ist so gut.

00:11:32: Gott hat mich damit gesehen, Gott ist so gut.

00:11:34: Aber wisst ihr was ein Gott gut ist, wenn man seinen eigenen Freund begraben muss.

00:11:40: Wenn das Kind krank ist oder stirbt oder die Eltern, dann ist Gott immer noch gut.

00:11:45: Wenn man den Ausbildungsplatz oder den Studienplatz nicht bekommt, ist Gott immer noch gut.

00:11:51: Ja, dann müsste mir auch sagen, oh Gott ist so gut.

00:11:54: Ich habe dieses Leid in meinem Leben.

00:11:56: Gott ist so gut.

00:11:56: Ja, nicht weil, sondern trotz des Leides ist Gott so gut.

00:12:03: Wer ist denn Gott immer?

00:12:05: Ja, im Leid und in guten Zeiten.

00:12:07: Gott ist Liebe.

00:12:09: Gott ist gerecht.

00:12:10: Gott ist der Versorger.

00:12:11: Gott ist allwissend.

00:12:12: Gott hält alles.

00:12:14: in der Hand.

00:12:15: Gott ist allmächtig, er ist Weise, er ist der Lebensspender.

00:12:19: Gott ist ein guter Vater, der dir das beste Leben schenken möchte, was dir auf diese Erde möglich ist.

00:12:30: Das ist Gott.

00:12:32: Und das ist Gott immer.

00:12:33: Und dafür können wir Gott loben.

00:12:36: Gottes Charakter ist immer der gleiche.

00:12:39: Gottes Charakter ist unveränderlich.

00:12:42: Und deswegen ist er in jeder Situation unseres Lebens anbetungswürdig.

00:12:49: Das ist echter Lobpreis.

00:12:51: Aber das ist immer noch nicht das Herz der Anbetung.

00:12:54: Wir sind immer noch außerhalb des Tempels und wir wollen jetzt endlich mal den Tempel betreten und uns die Frage stellen, was ist eigentlich in den Vorhöfen los?

00:13:08: Dank seinem Namen, preist ihn dank seinem Namen.

00:13:12: Jetzt sind wir im Heiligtum, jetzt sind wir in dem Tempel, an dem Ort an dem Gott gedient wird und wo er angebetet wird.

00:13:19: Wie beten wir Gott an im Tempel, preist ihn dank seiner Namen?

00:13:24: Hört sich irgendwie genauso an wie die ersten zwei Schritte zuvor, hat aber einen anderen Schwerpunkt.

00:13:30: Wofür steht denn der Name?

00:13:33: Der Name steht für die Person und seinen Charakter.

00:13:39: Irgendwas, was ich tue, vielleicht die Achtenweise, wie ich die PowerPoint gestalte hier mit meiner Comic-Sans-Fake-Schrift und meinem Memes und so weiter.

00:13:47: Diese Andacht entspricht meinem Charakter.

00:13:49: Sie ist typisch Philipp.

00:13:51: Sie ist natürlich nicht ich, aber ich steh sozusagen mit ihr für sie mit meinem Namen.

00:13:57: Diese Andacht ist so eine richtige Philipp-Andacht, diese PowerPoints.

00:14:02: Aber die bin ich natürlich nicht.

00:14:04: Der Name steht... für den Charakter.

00:14:07: Der Name steht für das, wo für die Person steht.

00:14:12: Wohin unterscheidet sich das Preisen?

00:14:15: und seinem Namen danken, dem Lobgesang aus dem Vorhof?

00:14:20: Beim Lobgesang geht es um die zeitlose Dimension von Gottes Charakter.

00:14:25: Es geht darum, wie Gott immer ist.

00:14:28: Seine Beschreibung und Lob seiner Selbstwillen.

00:14:31: Aber seinem Namen danken geht es darum, was dieser Charakter mit mir macht.

00:14:37: Das hier, das hier ist Engelsniveau.

00:14:42: Gott hat Engel geschaffen, damit sie ihn loben.

00:14:45: Dann sitzen die im Himmel und stehen auf und werfen sich nieder und sagen, du bist würdig und du bist herrlich und du bist allmächtig und so weiter.

00:14:53: Aber für uns Menschen hat Gott eine viel größere, viel wertvolle und eine viel bessere Berufung als nur das Niveau des Lobreises der Engel einzunehmen.

00:15:07: Wir sollen in den Tempel rein und nicht nur im Heiligtum bleiben, sondern auch uns alle Heiligze.

00:15:13: Dazu kommen wir.

00:15:14: Es geht darum, was Gottes Charakter nicht nur wie Gottes Charakter ist, sondern was er mit uns macht.

00:15:19: Denn wenn wir Gemeinschaft mit jemandem haben, dann fangen wir er an uns zu ähneln.

00:15:25: Nach und nach passen sich unsere Angewohnheiten und unsere Bedürfnisse und unsere Wünsche und unsere Träume an, je mehr Zeit wir in einer liebevollen Beziehung... mit einer anderen Person verblicken.

00:15:37: Und das wünscht sich Gott für uns Menschen.

00:15:40: Gott möchte nicht nur sein Name, sein Charakter, sein Wesenszug angebetet wird.

00:15:45: Er möchte, dass dieser Wesenszug sein Charakter zu unserem Charakter wird.

00:15:52: Beim seinem Namen danken geht es darum, was dieser Charakter mit mir macht.

00:15:56: Es geht um meine Reaktion auf Jesu Charakter.

00:16:01: Dafür danke ich ihm.

00:16:03: Es geht darum, wie Jesus in meine Gegenwart hineinwirkt und mich verändert.

00:16:09: Vorhof, ich preise Gott für das, wie er ist, zeitlos.

00:16:15: Heiligtum, Tempel, Inneres, ich preise Gott für das, wie er ist und was er durch dem, wie er ist, aus mir macht.

00:16:27: Sein Charakter färbt auf mich ab.

00:16:29: Ich erlebe Heiligung.

00:16:31: Sünde fliegt aus meinem Leben und nicht, weil ich mich megadol anstrenge, sondern weil Gott mein Denken und mein Herz erneuert.

00:16:37: Ich möchte bestimmte Sünden nicht mehr tun und deswegen tue ich sie nicht mehr.

00:16:42: Und plötzlich sieht mein Leben heiliger aus.

00:16:45: Sünde fliegt aus meinem Leben und jesu Charakterzüge gehen in mein Leben hinein.

00:16:50: Plötzlich werde ich geduldiger und liebevoller und stresst mich nicht mehr so und regt mich nicht über jeden Scheiß auf.

00:16:57: Und bin weniger streitlustig und bin nicht mehr auf Krawall gebürstet.

00:17:01: Sondern plötzlich entspricht meinem Charakter Jesu Charakter.

00:17:05: Und dafür kann ich Ihnen preisen, was Jesu Charakter in meinem Leben macht.

00:17:08: Das ist Heiligung.

00:17:11: Sein Charakter macht mich demütig.

00:17:14: Er ist allwissend.

00:17:15: Er ist allmächtig und deswegen kann ich auch im Leid auf ihn vertrauen.

00:17:21: Ich weiß ja gar nicht, was das Beste für mich ist.

00:17:23: Ich weiß ja gar nicht, auch wenn ich es im Moment denke, dass es wirklich besser für mich wäre, wenn ich nicht durch das Leid gehen würde.

00:17:32: Aber weil Gott allwissend und allmächtig und allliebend ist, weiß ich, dass er das Leid in meinem Leben nicht zulassen würde, wenn es einen anderen Weg gäbe, mich an den Ort zu bringen, wo er mich haben möchte.

00:17:45: Und das macht mich demütig.

00:17:47: Ich muss mir keine Sorgen machen, weil Gott sich um mich sorgt.

00:17:49: Ich muss mir nicht den Kopf zerbrechen, was warum mehr auf Augen lässt, was Leid zu.

00:17:55: Weil ich vertrauen kann, darauf, dass er mich durch das Tal des Toseschattens zu den Grünen auern führt.

00:18:01: Sein Charakter macht mich dankbar, denn er ist Gnade und er ist Liebe.

00:18:06: Und mein Charakter ist oft noch so vielhaft.

00:18:08: Meine Taten sind offen so unvollkommen.

00:18:10: Ich habe so viel Sünde in meinem Leben, womit ich meine Beziehung zu mir selbst, meine Beziehung zu meiner Frau, zu meinen Kindern, zu meinen Freunden, zu irgendwelchen Menschen in der Gemeinde, zu meinen Nachbarn und vor allen Dingen zu Gott belaste.

00:18:22: Aber sein Charakter ist so viel größer als meine Sünde.

00:18:26: Und deswegen hält er das aus.

00:18:28: und liebt mich trotzdem weiter, weil das seinen Charakter spricht.

00:18:31: Und das macht mich zutiefst demütig.

00:18:34: Aber wir sind immer noch nicht im Herzen der Anbetung angelangt.

00:18:40: Jetzt kommen wir endlich in das Allerheiligste.

00:18:47: Was ist das Besondere am Allerheiligsten?

00:18:49: Das ist nicht ein normaler Teil des Tempels.

00:18:50: Ein einziges Mal im Jahr kam der Priester in das Allerheiligste.

00:18:55: Sonst niemand.

00:18:56: Und was macht der da?

00:18:57: Er bringt das Sühneopfer.

00:18:59: Opfer, so ein Ziegenbock und sprengt da das Blut des Ziegenbocks an die Bundeslade hinein.

00:19:06: und damit ist Söhne getan, die Söhnen des Volkes Israel sind wieder für ein Jahr vergeben.

00:19:15: Die Bundeslade steht im Allerheiligsten.

00:19:18: Und was hat das mit uns zu tun?

00:19:19: Ja, nach dem neuen Testament sind wir alle Priester und wir sollen Gott Opfer da bringen, ja unsere Zeitopfern, unsere Gabenopfer, unser ganzes Leben Opfern.

00:19:30: Wir sollen Gott opfern, das machen wir im Vorwurf und im Heiligtum und wir sollen ihnen das Allerheiligste, um was zu machen, nicht um Sühneopfer zu tun, nicht den Job des hohen Priessers aus dem alten Testament, denn das hat der Jesus bereits getan.

00:19:46: Er ist ja unser Sühneopfer.

00:19:47: Wir müssen ja nicht mehr irgendeine Ziege opfern, um unsere Sünden zu vergeben, weil das er schon Jesus getan hat.

00:19:54: Was ist unsere Aufgabe im Allerheiligsten?

00:19:58: Im Allerheiligsten steht nicht nur die Bundeslade, wo das Range opfert werden soll, wo das Blut rangespritzt werden soll.

00:20:05: Im Allerheiligsten befindet sich die Herrlichkeit Gottes.

00:20:11: Wir sollen in das Allerheiligste, um die Gegenwart Gottes zu suchen.

00:20:15: Und spannenderweise, diese Beschreibung, weder der Ort noch das, was wir tun sollen, ja, Preisen, Danken und so weiter, fehlt in dem Vers aus dem Zahnhundert.

00:20:26: Warum?

00:20:28: Weil es im Allerheiligst nicht mehr darum geht, etwas zu machen.

00:20:33: Es geht im Allerheiligst nicht darum, dass wir Gott anbeten, oder?

00:20:37: Stopp, ja.

00:20:37: Es geht im Allerheiligst nicht darum, dass wir Gott Liedersingen anbeten, tun wir ja nicht, dass wir da sind.

00:20:41: Aber es geht nicht darum, dass wir etwas machen, anbeten, dankopfern, Liedersingen, sonst was.

00:20:47: Es geht darum, was Jesus schon für uns getan hat.

00:20:51: Er hat ja schon alles gemacht.

00:20:52: Es geht einfach nur darum, in der Gegenwart Jesu zu sein.

00:20:59: Im Jahr sah er ja dreißig fürs fünfzehn.

00:21:01: Lesen wir denn so spricht er.

00:21:03: Herr, Herr der Heilige Israels.

00:21:06: Durch Umkehr und durch Ruhe werdet ihr gerettet.

00:21:08: Im Stillsein und Vertrauen ist eure Stärke.

00:21:11: Durch Ruhe und Stillsein werden wir gerettet.

00:21:17: Ja, deswegen passiert er nichts, weil Jesus schon alles getan hat.

00:21:23: Deswegen sind auch gar keine Worte mehr nötig, um irgendetwas zu tun.

00:21:28: weil Jesus die ultimative Worte, es ist vollbracht, schon gesagt hat.

00:21:33: Es geht nicht mehr darum, dass wir was tun, es geht einfach nur darum in der Gegenwart Gottes zu sein.

00:21:39: Durch Umkehr, durch Ruhe und Stillsein werden wir gerettet.

00:21:44: Im Schweigen.

00:21:45: in der Gegenwart Jesu erleben wir echte, intime, tiefe Intimität mit Jesus.

00:21:51: Anbetung und Lobheit ist der Weg dahin.

00:21:53: Das ist wichtig, aber das ist nicht der Ziel.

00:21:55: Dafür hat Gott seine Engel und die ganze Stöpfung, die Sterne und alles Mögliche, was Gott anbietet.

00:22:02: Bedankopfer verherrlicht mich und bat einen Weg.

00:22:05: Das hatten wir schon.

00:22:06: Ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen.

00:22:10: Und das passiert im Allerheiligsten.

00:22:13: Im Stillseim.

00:22:15: Im Zurruhe kommen in der Gegenwart Jesu.

00:22:17: Im Zurruhe kommen von unseren eigenen Werken, was wir vielleicht noch irgendwie tun müssten oder tun könnten.

00:22:23: Und darauf ausruhen, was Jesus für uns getan hat.

00:22:26: Einfach nur in seiner Gegenwart sein und ihn genießen.

00:22:31: Das ist das Herz der Anbetung.

00:22:34: Denn das möchte ja Jesus.

00:22:36: Wir werden das Heil Gottes sehen lassen.

00:22:38: Wir sehen ihn.

00:22:39: Wir erleben echte, tiefe Gemeinschaft.

00:22:42: Ohne Anbetung, ohne Lobpreis, ohne Opfer ist das nicht möglich.

00:22:47: Aber das Ziel ist nicht, dass wir Gott Opfer bringen, das ist der Weg dahin.

00:22:50: Das Ziel ist die tiefe Gemeinschaft mit Jesus.

00:22:53: Jesus ist nicht ans Kreuz gegangen, damit wir ihn in der Ewigkeit ununterbrochen niedersehen.

00:22:59: Jesus ist ans Kreuz gegangen, damit wir von jetzt an bis in alle Ewigkeit tiefe Gemeinschaft mit ihm haben können.

00:23:08: Ja, für Anbetung und Lobpreis hat er die englischen Schöpfung.

00:23:11: Aber für echt intime Gemeinschaft hat er nur uns, also abgesehen von der Dreieinigkeit.

00:23:16: Aber echte Liebe möchte sich fortpflanzen, möchte sich erweitern und deswegen hat Gott beschlossen, den Menschen zu schaffen, um diese intime Gemeinschaft der Dreieinigkeit zu teilen mit uns.

00:23:29: Das ist der sehnlichste Wunsch Gottes, tiefe Gemeinschaft mit uns zu haben.

00:23:35: In dem wir durch Anbetung und Lobpreislieder in seine Gegenwart und Herrlichkeit kommen und ihn dann erleben und ihn begegnen, wie er wirklich ist und eins mit ihm werden.

00:23:46: Letztendlich heißt es Gott anzubeten, seinen Willen zu tun.

00:23:52: Und sein Wille, ja, er möchte nichts anderes für unser Leben als diese Intimität mit ihm.

00:23:57: Deswegen gibt es keine tiefe Reform der Anbetung als das Einssein mit ihm.

00:24:03: Die ist aber... ohne den Weg durch Lobpreis und Liedersing und Danken und Heiligungen nicht möglich ist.

00:24:13: Und wenn es Jesu sehnlichster Wunsch ist, tiefe Intimität mit uns zu erleben, wer sind wir, dass wir ihm das verweigern und sagen, ach komm, drei Lieder im Gottesdienst singen, das reicht für mich, das ist meine Anbetung.

00:24:33: Amen.

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