Wie können wir einander konstruktiv kritisieren?

Shownotes

Predigt in der EFG Oberkrämer

In dieser Predigt geht es um die gemeinschaftliche Heiligung und die Frage, wie wir einander als Liebesdienst ermahnen können, ohne in gegenseitiges Richten zu verfallen. Da wir als Christen bereits durch Jesus gerechtfertigt sind, müssen wir Kritik nicht als Angriff auf unsere Identität abwehren, sondern dürfen sie als Hilfe verstehen, um Sünde als unseren gemeinsamen Feind zu bekämpfen . Basierend auf dem Bild von Splitter und Balken aus Matthäus 7 zeigt die Predigt praktische Wege auf, wie wir einander respektvoll zurechtweisen – sei es, weil wir im gleichen Boot sitzen oder weil wir eine Sünde bereits mit Gottes Hilfe überwunden haben. Das Ziel ist eine Team-Atmosphäre in der Gemeinde, in der wir uns gegenseitig unterstützen, unsere „geistlichen Muskeln“ zu trainieren und konsequent im Licht Gottes zu wandeln .

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00:00:00: So sieht uns Gott.

00:00:06: Wir sind völlig durchström von seiner Liebe und Annahme.

00:00:09: Jesu Gerechtigkeit umkleidet uns.

00:00:14: Und

00:00:15: weil er sich für uns geopfert hat, hat er uns versöhnt mit dem Vater.

00:00:23: Und durch seine Gerechtigkeit sieht uns der Vater an.

00:00:27: Und was er sieht, sind wir heilig tadelles und unsträflich, wie wir vor unserem Schöpfer stehen.

00:00:48: Mit der Heiligkeit verhält es sich so wie mit den meisten anderen Verheißungen in der

00:00:55: Bibel.

00:00:57: Schon jetzt, aber noch nicht.

00:01:02: Satan wurde am Kreuz besiegt, aber die endgültige Vernichtung steht noch aus.

00:01:09: Wir haben jetzt schon ewiges Leben, aber sind immer noch in unseren sterblichen Leibern gefangen.

00:01:16: Und genauso ist es mit Heiligkeit.

00:01:19: Wir stehen schon jetzt in diesem Licht und sind in Gottes Augen heilig.

00:01:27: Aber gleichzeitig haben wir immer noch Sünde in unserem Leben und sind berufen, in Heiligkeit zu wandeln.

00:01:35: Seid heilig, denn ich bin heilig, sagt Gott.

00:01:38: Oder wie es Paulus in Epheser V, Vers.

00:01:41: VIII ausdrückt.

00:01:46: Denn ihr wart früher in der Finsternis, nun aber seid ihr im Licht in dem Herrn, lebt als Kinder des Lichts.

00:01:53: Und wir sind dazu berufen, ja, wir sind jetzt schon in Jesu Licht, aber sind dazu berufen in den Punkten in unserem Leben, wo wir noch immer Sünde haben, Schritt für Schritt ins Licht zu wandeln.

00:02:08: Philipp, das klingt so aktiv, die Sünde fernhalten.

00:02:12: Das klingt so, als wenn wir nur selber heilig werden können, indem wir nur selber aktiv sind, selber etwas fernhalten.

00:02:18: Willst du ja heute morgen von Werksgerechtigkeit sprechen?

00:02:21: Nein, ganz im Gegenteil.

00:02:22: Ich predige die Macht der Gnade.

00:02:25: Wenn wir

00:02:26: an Jesus als unseren Herrn und der Retter glauben und glauben, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, dann sind wir errettet, errettet durch Gnade.

00:02:38: Aber unsere Errettung ist nur der Anfang.

00:02:44: Durch Jesu Auferstehung hat er den Tod besiegt und hat die Macht der Sünde gebrochen und uns aus dem Reich der Sünde befreit.

00:02:52: Wir sind jetzt Gottes Kinder und er möchte, dass wir in dieser Berufung leben und mit der Kraft des Heiligen Geistes können wir gar nicht anders als Schritt für Schritt ins Licht gehen und Sünde aus unserem Leben

00:03:06: schmeißen.

00:03:08: Mit der Kraft des Heiligen Geistes, Philipp, wie können wir denn dem Heiligen Geist mehr Raum in unserem Leben geben?

00:03:13: Wie kann das denn praktisch aussehen?

00:03:16: Nun, in Philippa II, Vers.

00:03:18: XIII lesen wir, denn Gott ist es, der in euch wirkt.

00:03:21: Sowohl das Wollen, als auch das Wirken zu seinem Wohl gefallen.

00:03:25: Aber ein Vers vorher steht, bewirkt euer Heil mit Furcht und Zittern.

00:03:31: Und ich glaube, das ist so eine Spannung.

00:03:33: Ja, wir sollen an uns arbeiten.

00:03:35: Wir sollen bewirken.

00:03:37: Aber ohne Gott geht das nicht.

00:03:40: Gott schenkt uns das Wollen, überhaupt Sünde aus unserem Leben zu schmeißen.

00:03:44: Und mit dem Heiligen Geist schenkt ihr uns die Kraft, das auch zu vollbringen.

00:03:51: Wie können wir es denn jetzt schaffen, Jesus immer ähnlicher zu werden und immer mehr in dieses Licht hineinzugehen?

00:03:57: Nun, Jesus hat gesagt, ich heilige mich selbst für Sie, damit Sie auch geheiligt sein in der Wahrheit.

00:04:06: Und wenn wir wie Jesus sein wollen, dann sollen wir uns selbst heiligen, natürlich in der Kraft des heiligen Geistes und mit seiner Unterstützung.

00:04:15: Was können wir noch tun?

00:04:16: Nun und der zweite Schritt ist, damit auch sie geheiligt sein in der Wahrheit.

00:04:21: Wir helfen unseren Geschwistern

00:04:23: auch

00:04:24: ins Licht zu kommen.

00:04:27: Und das soll das Thema von heute Morgen sein.

00:04:29: Wie können wir als Gemeinde zusammen, jeder Einzelne, aber auch als gesamte Gemeinde, Jesus ähnlicher werden und diesen gemeinschaftlichen Weg der Heiligung gehen?

00:04:39: Beziehungsweise etwas konkreter, wie wir uns gegenseitig unterstützen können, ein Lebensstil der Heiligung zu leben oder wie wir zusammen ins Licht kommen.

00:04:50: Und dazu haben wir den folgenden Predigtext für heute rausgesucht, im ersten Tessalonica VFES XI.

00:04:56: Deshalb ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr auch

00:05:04: tut.

00:05:05: Moment mal, lieber Bruder.

00:05:08: Wozu?

00:05:09: Willst du mich in meiner Sünde zurechtweisen, also ermahnen, stellst du dich da nicht auf ein ganz schön hohes Ross, richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet, steht doch in der Bibel.

00:05:21: Und Gott ist mein Richter und ich lass mir nur von ihm was sagen.

00:05:25: Außerdem ist es ja, wie wir gerade gehört haben, die Aufgabe des Heiligen Geistes uns in unserer Sünde zurechtzuweisen.

00:05:32: Ja, da hast du Recht, aber schauen wir es praktisch an.

00:05:34: Komm, wir wandeln im Licht Gottes.

00:05:38: Und plötzlich zack die Versuchung.

00:05:41: Du wandelst der Versuchung weiter nach, bist fern von Gott in der Sünde.

00:05:47: Und was macht Sünde mit deinem Leben?

00:05:49: Sie zerstört dich, sie macht dein Leben kaputt.

00:05:51: Und auch wenn jeder heilige Geist manchmal ruft, Philipp, Philipp, der falsche Weg, das Licht ist da,

00:05:57: genau das ist Aufgabe des heiligen Geistes.

00:05:59: Ja, aber manchmal hörst du diesen Heiligen Geist vielleicht nicht und bist so in deiner Sünde gefangen, dass es gut sein kann, wenn ein Bruder zu dir kommt und sagt, Philipp, ich habe den Eindruck, du wandest in der Sünde.

00:06:10: Guck, dort ist das Licht der Heiligung.

00:06:12: Das ist viel schöner, an Gottes Licht zu gehen.

00:06:15: Das heilt dein Leben.

00:06:22: Richtig.

00:06:24: Und darum soll es heute gehen.

00:06:27: Ja, dieses gegenseitige Amanen aus Liebe und nicht dieses.

00:06:34: Heute habe ich meine Chance, meinem Bruder alle seine Sünden vorzuzeigen und diese Genugtuung dem anderen zu präsentieren, was ja für ein schlechter Mensch ist.

00:06:42: Es geht darum, aus Liebe zu handeln und an unseren Geschwistern einen Liebesdienst zu üben, damit wir gegenseitig zusammen ins Licht kommen.

00:06:52: Nun muss man sagen, konkret gesprochen ist es ziemlich schwer.

00:06:55: Ich finde, Sündenansprechen, Ermahnungen anzubringen, ist ein ziemlich heikles Thema.

00:07:01: Und ich selbst muss sagen, ich hatte eine Begegnung mit meiner Chefin, wo sie mir einfach mal so Feedback gegeben hat, natürlich auch vieles Gute, aber auch ein paar Kritikpunkte.

00:07:10: Und ich habe gemerkt in mir... ziemlich schwer zu schlucken, diese Kritik.

00:07:16: Das ist vielmehr ziemlich schwer.

00:07:18: Ich bin gleich voll in die Gegenwehr gegangen und habe gleich gesagt, ah, war der Kollege und ich habe doch aber und wieso denn ich?

00:07:26: Und ich habe gemerkt, wie ich sofort in die Gegenwehr gekommen bin, weil ich diese Kritik irgendwie nicht ab konnte.

00:07:31: Philipp, was glaubst du denn?

00:07:33: Warum?

00:07:34: Es geht vielleicht nicht nur mir so.

00:07:35: Vielleicht findet sich der eine oder andere auch da.

00:07:37: Warum Kritik uns so schwer fällt?

00:07:40: Warum wir das so schwer wegschlucken?

00:07:42: Ganz einfach, weil wir eine falsche Identität haben.

00:07:46: Wie meinst du, dass wir haben eine falsche Identität?

00:07:48: Das klingt so schützufrehen.

00:07:49: Nun ja, wir sind Heilige und Tadlose und unsträfliche Kinder Gottes.

00:07:57: Das ist unsere Identität und unsere Sünde ist kein Teil mehr von uns.

00:08:04: Gott, der Heilige Geist, ist in uns.

00:08:07: Aber unsere Sünde ist nicht Teil unserer Identität.

00:08:10: Natürlich in der Realität sündigen wir und wir verlassen das Licht und wandeln nicht mehr im Licht.

00:08:16: Aber auch wenn wir in der Sünde wandeln, sind wir in Gottes Augen noch heilige, tadellose und unsträfliche Kinder Gottes.

00:08:26: Und wenn du mich jetzt auch meine Sünde ansprichst, zum Beispiel noblich haben wir uns unterhalten und haben so ein bisschen über die Gemeinde gesprochen und da habe ich was gesagt, was Ja, vielleicht über das normale Gespräch hinausgeht und schon erlässtern gegänzt

00:08:39: hat.

00:08:40: Okay, also ich glaube, das könnte jedem von uns passieren im Hauskreis, dass man Gebetsanliegen austauscht.

00:08:46: Das macht die Sünde nicht besser.

00:08:48: Wenn du mich jetzt da angesprochen hättest und hätte gesagt, Philipp, warte mal kurz, du hast gerade über die Person schlecht geredet, dann hätte ich mich wahrscheinlich gerechtfertigt.

00:08:57: Ich hätte dir erklärt, warum es nicht Sünde war.

00:09:02: Ja, das wäre wahrscheinlich so passiert, mir vielleicht auch.

00:09:05: Und warum hätte ich das gemacht?

00:09:07: Weil ich mich durch dein Ermahnen angegriffen gefühlt hätte.

00:09:12: Aber ganz ehrlich, ich muss mich doch nicht rechtfertigen.

00:09:15: Jesus Christus hat mich am Kreuz gerechtfertigt.

00:09:19: Und was du machst, du kritisierst nicht meinen Charakter, denn mein Charakter versiert auf meine Identität im Licht.

00:09:25: Was du machst ist, meine Sünde zu kritisieren, die nicht Teil von mir ist.

00:09:30: Sünde ist so, wie wenn man in so einem Ja, in so ein Hundehaufen tritt, dann klebt er was an der Fußohle und man versucht, das irgendwie wegzubekommen.

00:09:40: Aber es ist nicht Teil von mir.

00:09:41: Und wenn du dich dann hinsetzt und mir mein Schuh putzt, oder mir sagst, guck mal, Philipp, da klebt sowas an deinem Fuß, dann greifst du damit nicht meinen Krater an, sondern du greifst meine Sünde an.

00:09:56: Und wer Bin ich denn bitte schön, der das nicht möchte?

00:10:00: Meine Sünde ist doch primär mein persönlicher Feind.

00:10:04: Und wieso verteidige ich meinen Feind?

00:10:06: Wir sollten noch viel lieber zusammen meinen Feind angreifen.

00:10:10: Und natürlich wissen wir, das ist praktisch unmöglich, sich so von seiner Sünde zu trennen, sich so mit ihres Eins zu machen, dass man Sünde wirklich nur noch als Müll am Schuh betrachtet.

00:10:26: Und deswegen halten wir heute diese Predigt.

00:10:31: Und wir wollen uns natürlich auch ein paar praktische Tipps anschauen.

00:10:35: Wie spricht man jemand darauf an?

00:10:37: Wie geht man damit um?

00:10:38: Und bevor wir das aber machen, vielleicht ein paar Worte fortab über das Menschen- und Gebeinebild, was sozusagen als Vorworter für gilt.

00:10:46: Erstens, meistens ist es vielleicht dem ein oder anderen in der Gemeinde so, ich möchte gut dastehen nach außen hin, meine Sünde nicht unbedingt geben, zeigen, eher sogar vertuschen und zu sagen, Hey, ich bin eigentlich ein ganz cooler Typ und naja, Sünde bestimmt hier und da, aber im eigentlichen will man das eher verstecken.

00:11:07: Und das ist ein falsches Motto.

00:11:08: Eigentlich müssen wir begreifen, dass die Sünde schlecht ist, unser Leben kaputt macht und wir zum Licht hin wollen.

00:11:16: Zweitens.

00:11:17: Wir als Gemeinde sind ein Team.

00:11:21: Gott hat uns nicht in diese Gemeinde gestellt, damit wir unser Nachbarn und unsere Nachbarin mit unserem frommen Lebensstil beeindrucken.

00:11:29: Gott hat uns zusammen in diese Gemeinde gestellt, damit wir uns gegenseitig dienen.

00:11:34: Und das Dienen kann praktisch sein, wenn jemand umzieht, ihm zu helfen.

00:11:38: Es kann geistlich sein, dass man für ihn betet und für Bitte leistet.

00:11:43: Aber es kann halt auch einfach sein, dass es ein Dienst ist, wenn ich, mein Bruder oder meine Schwester auf eine Sünde anspreche.

00:11:51: Wir sollten ein Paradigmenwechsel haben.

00:11:53: Das Sündenbekämpfung etwas Tolles ist, dass es ein Weg zur Heiligung ist.

00:11:58: Wie gesagt, jede kleine Sünde kann unser Leben zerstören.

00:12:01: Den Weg der Heiligung des Leben im Licht macht unser Leben ganz.

00:12:05: Und Gott hat für jeden einen Plan und jede Sünde kann diesen Plan verhindern.

00:12:09: Und das ist Sünde.

00:12:12: Und der letzte und wichtigste Grund.

00:12:15: Du bist tot.

00:12:19: In Galata zwei verszwanzig lesen wir und nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.

00:12:25: Und wenn wir tot sind, haben wir keine Rechte, ein Toter hat keine Rechte.

00:12:30: Und wir waren früher in unserer Sünde gefangen und tot und dann sind wir in Christus gestorben und er ist in uns auferstanden.

00:12:37: Und wenn Christus in mir lebt, dann darf er auch über mein Leben bestimmen und dann darf er sagen, was in mein Leben gehört und was nicht mehr in mein Leben gehört.

00:12:47: Und wenn ich das begreife, dann fällt es mir vielleicht auch leichter zu akzeptieren, dass Jesus meinen Bruder benutzen möchte, um meine Sünde aus seinem Leben zu schmeißen.

00:13:00: Nun vielleicht ein paar praktische Tipps, nachdem wir diese Vorworte über das Menschen- und Gemeindebild haben, wollen wir es ein bisschen praktisch werden lassen.

00:13:08: Tipp, ich werde für den Amaner sprechen und Philipp für den Amanen ein paar Tipps geben.

00:13:13: Tipp eins.

00:13:14: sprich nur Sachen an, wo du wirklich weißt, dass es aus biblischer Sicht auch eine Sünde ist.

00:13:19: Hier geht es nicht um Geschmack oder mir gefällt nicht, welches Buch du liest oder welche Musik, wo es nicht eindeutig als Sünde definiert ist, ermahne dein Bruder nicht oder unterstelle ihm nicht, dass er in dem Punkt sündigt.

00:13:32: Tipp für denjenigen, der kritisiert wird.

00:13:36: Prüfe,

00:13:37: wenn dein Bruder oder eine Schwester auf dich zugeht und sagt, schau mal, Glaube, das ist eine Sünde.

00:13:44: Dann prüfe das.

00:13:46: Und wenn du es nicht verstehst oder nicht nachvollziehen kannst, dann bitte ihn um ein paar Bibelstellen zu dem Thema.

00:13:53: Und wenn du das dann immer noch nicht glaubst, dann frag vielleicht ein geistliches Vorbild, was er davon hält.

00:13:58: Und selbst, wenn neunzig Prozent von der Kritik nicht gerechtfertigt ist, versuche diese zehn Prozent rauszufiltern, wo Gott zu dir sprechen möchte.

00:14:09: Tipp zwei, sei mutig und traurig.

00:14:12: Es ist auch deine Aufgabe aus biblischer Sicht, dein Bruder oder deine Schwester darauf anzusprechen.

00:14:18: Und ja, auch wenn du Hindernisse hast, traurig, denn es ist gut, wenn dein Bruder von der Sünde ins Licht geht.

00:14:25: Gegentipp, nimm es an.

00:14:29: Wenn dein Bruder auf dich zukommt und eine Sünde in deinem Leben anspricht, was ihm bestimmt nicht leicht fällt.

00:14:35: Ja, ich kenne das auch.

00:14:36: Es ist eine große Überwindung, auf jemanden zuzugehen und sagen, schau mal, ich glaube, da sündigst du.

00:14:41: Dann nimm es an, schmetter ich ihn nicht ab, entmutige ihn nicht.

00:14:44: Sondern nimm es an, wie gesagt, prüfe es.

00:14:48: Und versuch zu verstehen, dass er aus Liebe zu dir handelt.

00:14:53: Das ist ein Liebestienstes.

00:14:55: Tipp drei, generalisiere nicht.

00:14:57: Also sage nicht, du bist immer nur am Lestern.

00:15:01: sondern versuche konkrete Beispiele herauszufinden.

00:15:03: Im Hauskreis ist mir neulich aufgefallen.

00:15:07: Punkt, Punkt, Punkt.

00:15:08: Also nicht, dass du ihn gleich generalisierst, du bist nur am Lestern, sondern dass du ihm ein konkretes Beispiel vielleicht nimmst.

00:15:15: Wenn du Angst hast, dass nach dieser Predigt Fabi oder ich oder diese Person dahinten im Gottesdienst du gar nicht kennst, auf dich zukommt, um dich auf eine Sünde aufmerksam zu machen, dann ein ganz wichtiger Tipp.

00:15:29: Liebe, Heiligung.

00:15:31: Versuch selber dahinter zu kommen, wo Sünde in deinem Leben ist.

00:15:35: Bitte Gott, dass er dir deine Sünde zeigt.

00:15:37: Bitte deinen Ehepartner, deinen besten Freund im Hauskreis.

00:15:42: Redet darüber, wo ihr gegenseitig Sünde in eurem Leben seht.

00:15:45: Denn es ist oft einfacher, so eine Kritik anzunehmen von einer Person, wo man sich geliebt von ihr fühlt als von irgendjemand Fremden.

00:15:55: Tipp vier, der sehr, sehr schwierig ist.

00:15:58: Meine ist nicht persönlich, also gehe nicht auf die Beziehungsebene.

00:16:01: Das ist natürlich richtig, richtig schwierig, wenn man jemand ermahnt, nicht persönlich zu werden.

00:16:06: Wir sollen nicht den Charakter kritisieren, sondern nur diesen Einfehlpunkt, also nur die Sünde, nicht die Identität, den Charakter, das wird Gott richten, sondern nur auf diesen Einfehltritt den konstruktiv ansprechen.

00:16:18: Also nicht sagen, du bist ein Lügner, weil das ist falsch.

00:16:23: Wir sind keine Lügner, sondern wir sind Kinder im Licht Gottes, untadelig und streflich.

00:16:29: Sondern die Formulierung sollte vielmehr heißen,

00:16:31: du hast

00:16:32: Gelogen, du hast diesen einen Fehltritt, dieser eine Sünde gemacht.

00:16:36: Das ist ein großer Unterschied, ist aber sehr schwierig, nicht persönlich zu bleiben.

00:16:42: Der Gegentipp, nimm es nicht persönlich.

00:16:45: Wenn dein Bruder auf dich zukommt und ich ermahnt, Versuche, deine Identität und deinen Charakter von deiner Sünde zu trennen.

00:16:54: Und auch, wenn ihr ganz falsche Worte wählt.

00:16:57: Wenn ihr keinen einzigen Tipp berücksichtigt, den wir euch heute geben.

00:17:02: Versuch es nicht persönlich zu nehmen.

00:17:04: Denn denke daran, er tut es aus Liebe.

00:17:07: Und Tipp fünf, ermahne nur aufgrund deiner eigenen Erfahrungen.

00:17:11: Also geh nicht zu jemand und sage, ich habe letztens beim Kirchencafé von der und der Person gehört, du hättest das und das gemacht, sondern wirklich nur das, was du selber vielleicht über die Person erlebt oder gesehen hast.

00:17:24: Und wenn die Person hier nicht glauben will, so steht in der Bibel, soll man sich zwei oder drei Zeugen dazu holen, die das auch erfahren haben, nicht nur durch Hörn sagen.

00:17:32: Und letzter Tipp von mir, verteidige dich nicht.

00:17:37: Wenn dein Bruder, der dich ermahnt, Recht hat, dann hast du keine Verteidigung.

00:17:43: Und Verteidigung wäre Selbstbetrug.

00:17:45: Und wenn er Unrecht hat, dann ist Gott doch der gerechte Richter, der dich verteidigt, dein Anwalt.

00:17:53: Gott weiß doch, was du warum aus welchen Gründen gemacht hast.

00:17:58: Verteige dich nicht, nimm es an.

00:18:02: Und der letzte Generellpunkt geht liebevoll und respektvoll miteinander um und besonders vorsichtig.

00:18:08: So steht es auch Matthäus Siebenfests III.

00:18:11: Was aber siehst du?

00:18:12: den Splitter, der in deines Bruders Augen ist?

00:18:15: Den Balken aber in deinem Augen nimmst du nicht wahr.

00:18:18: Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen erlaube ich will den Splitter aus deinen Augen ziehen und siehe der Balken ist in deinem Auge.

00:18:26: Heuchler zieht zuerst den Balken aus deinem Auge und dann wirst du klar sehen um den Splitter aus deines Bruders Augen zu ziehen.

00:18:35: Das heißt du darfst mich gar nicht kritisieren solange noch einen eigenen Balken hast.

00:18:41: Das ist natürlich schwierig.

00:18:42: Ich glaube jeder hat einen Balken in der.

00:18:45: Jeder in der Gemeinde wird seinen eigenen kleinen Balken haben.

00:18:48: Das würde ja bedeuten, dass wir in der Gemeinde uns gar nicht ermahnen, kritisieren oder hinweisen könnten.

00:18:55: Weil jeder halt immer noch irgendwo so einen Restspitter hat.

00:18:58: Und deswegen haben wir auf Grundlage dieses Bibeltextes uns drei Szenarien mit praktischen Tipps und Tricks zum gegenseitigen Spitter rausziehen ausgedacht.

00:19:08: Wie es möglich sein kann, in Liebe Unsere Geschwister zu amahnen bzw.

00:19:16: um es schöner auszudrücken, wie wir gegenseitig ins Licht kommen.

00:19:21: Szenario Nummer eins.

00:19:23: Du hast einen Splitter, ich habe einen Balken.

00:19:27: Das heißt, du darfst mich ja gar nicht richten, weil du immer noch den Balken

00:19:30: hast.

00:19:31: Natürlich sollen wir daran arbeiten heiliger zu werden, damit wir dem anderen auch helfen können.

00:19:36: Also erst den eigenen Balken herausziehen, damit man eine klare Sicht für den Splitter des anderen hat.

00:19:42: So wie es Jesus in Johannes siebzen vers neunzen beschreibt, ich heilige mich selbst, damit ich andere heiligen kann.

00:19:49: Das ist unser Vorbild.

00:19:52: Und wieso willst du mich jetzt ermahnen, wenn du immer noch den Balken hast?

00:19:55: Hier müssen wir uns den Kontext von dieser Bibelstelle angucken.

00:19:58: Die Bibelstelle redet nicht von Arman, sondern von Richten.

00:20:01: Richtet nicht, wenn ihr den Balken im Auge habt, damit ihr nicht gerichtet werdet.

00:20:06: Wenn ich für dich für deinen Splitter richte, solange ich noch einen Balken habe, dann spreche ich selber gerichtet über mich und bin auch noch dumm und heuchlerisch.

00:20:18: Aber ich darf dich armanen oder nicht richten, armanen, dass du diesen Splitter im Auge hast.

00:20:25: Und wie willst du das praktisch machen?

00:20:27: wie ich das praktisch machen will, bevor ich... Pass auf, die einfachste Variante ist natürlich zu sagen Philipp.

00:20:34: Pass auf, ich habe diesen Balken, ich sehe bei dir den Splitter, wir haben das gleiche Problem, wir sitzen in einem Boot.

00:20:41: Wir sind beides in Sünde und dort ist das Licht.

00:20:44: Lass uns zusammen in dieses Licht wieder gehen.

00:20:48: Schön und gut, aber wie wird es jetzt konkret anstellen?

00:20:52: Zum Beispiel von der ganz schlimmen Sünde des Haarausfalls.

00:20:57: Wo ich hier einen Splitter und du einen Balken hast.

00:21:03: Praktisch gesehen, wie würde man das machen?

00:21:05: Es ist natürlich die einfachste Variante, Kritik zu üben, weil wir fast auf einer Haarlinge, also auf einer Ebene sind.

00:21:12: Ich würde dir zuerst Zeugnis geben, dass ich die Sünde bei mir erkenne, dass ich den Balken erkannt habe und das Problem des Balkens erkannt habe.

00:21:20: Wie schlimm es für mein Leben ist, dass ich in Sünde damit lebe und Würde dir darüber Zeugnis geben?

00:21:28: Vor allen Dingen hast du ja auch selbst vermutlich mal mit einem Spitze angefangen und weißt, wenn man den Spitze nicht zieht, wie schnell daraus ein ganzer Balken werden kann.

00:21:37: Oh ja, Splitter sind richtig fies.

00:21:40: Wenn ihr einen Splitter im Finger habt, wurde es erst rot, geschwollen, überwärmt, dann kommt ganz viel gelber Eid daraus.

00:21:46: Es wird immer, immer dicker und destrückt und die Bakterien können sogar in die Blutbahn gehen und deinen ganzen Körper totmachen und dich lämen.

00:21:54: Die kleine Sünde, die in deinem Finger beginnt, kann deinen ganzen Körper lämen und immer größer zu einem riesen Balken werden.

00:22:02: Gut, jetzt hast du mit deinem Balken mich auf meinen Splitter angesprochen.

00:22:07: Und ich bin dir auch nicht böse, weil ich verstanden habe, dass du mich nicht verurteilst, sondern dass du mir helfen

00:22:13: möchtest.

00:22:14: Wir haben das gleiche Problem.

00:22:15: Was machen wir jetzt?

00:22:16: Was wir jetzt machen, wir gucken zusammen in der Bibel, was dazu steht.

00:22:20: Wir beten für einander oder wir holen uns jemanden dazu, der Erfahrung hat, der das auch schon mal erlebt hat und der uns Tipps geben könnte.

00:22:28: Das hört sich gut an.

00:22:29: Apropos jemanden, der auch Erfahrung hat, nächstes Szenario.

00:22:34: Du hast einen Spitter, ich hatte mal einen Balken.

00:22:38: Also irgendwann in meiner Vergangenheit hatte ich dieses Problem, aber in der Kraft des Heiligen Geistes habe ich diese Sünde überwunden.

00:22:46: Ist aber auch schwierig, Philipp, weil du wirst ja unten anderen Balken sicherlich haben.

00:22:50: Vielleicht im anderen Bereich, aber du wirst ja trotzdem noch nie ganz sündfrei sein.

00:22:54: Natürlich.

00:22:56: Wir werden, bis wir sterben, immer sündigen.

00:22:59: Aber es kann natürlich sein, dass zum Beispiel, wenn du eine Sucht hattest nach Alkohol oder Drogen oder Pornografie, Und Gott befreit dich und Gott zieht dich darauf heraus, dann kannst dir umso besser anderen helfen, die noch immer in dieser Sucht gefangen sind.

00:23:17: Ich stehe im Licht und ich sehe, dass du in deiner Sucht dein ganzes Leben kaputt machst.

00:23:23: Und dann möchte ich dir heraushelfen und möchte dir zeigen, wie du von der Finsternis zu mir ins Licht

00:23:29: kommst.

00:23:30: Und wie kannst du das machen?

00:23:32: mit viel Fingerspitzengefühl?

00:23:33: Weil du hast es ja schon geschafft.

00:23:35: Ich stehe noch in dieser Sünde.

00:23:37: Ist ja auch eine schwere Ebene.

00:23:40: Das Wichtigste ist, wir dürfen nicht stolz sein oder belehrend.

00:23:43: Wir müssen uns bewusst machen, dass Gott derjenige ist, der uns aus unserer Sünde geholfen hat.

00:23:51: Und ich erlebe das so oft, dass wenn ich Sünde in meinem Leben entdecke und dann bete ich dafür.

00:23:56: ein Beispiel zum Beispiel, Ich habe mich früher materisch über jeden kleinen Mist aufgeregt.

00:24:02: Dann habe ich dafür angefangen zu beten, weil mir Gott bewusst gemacht hat, dass ja so eine aufbrausende Art, das ist nicht sein Charakter, sondern Gott ist gelassen.

00:24:12: Dann habe ich für Gelassenheit gebetet und irgendwann bin ich gelassen aufgewacht.

00:24:16: Und natürlich habe ich nichts dafür gemacht, das ist der Heilige Geister, das in mir vollbracht hat.

00:24:20: Und deswegen, wenn ich jetzt in dir auch die Sünde der feinen Gelassenheit sehe, dann kann ich auf dich zukommen.

00:24:31: nicht stolz und nicht belehrend, weil ich erweiss, dass Gott es war, der in mir gewirkt hat.

00:24:35: Und ich kann meine Geschichte erzählen.

00:24:37: Ich kann dir ein Bibelvers zeigen, wo es drin steht, zum Beispiel Sprüche, Vers.Dreißig zum Thema Gelassenheit.

00:24:43: Was könntest du noch tun?

00:24:45: Und dann, ich nenne es mal das Mentoring zum Licht.

00:24:50: Ich kenne den Weg von der Finsternis zum Licht.

00:24:54: Und ich stehe im Licht.

00:24:55: Und ich kann dir ganz genau beschreiben, was man praktisch machen soll, Ich kann nicht geistlich unterstützen, wir können zusammen beten.

00:25:03: Ich habe es so oft erlebt, wie hilfreich es ist, wenn man gegen Sünde kämpft, wenn man einfach zusammen mit Menschen betet, die schon weiter sind als einer selbst.

00:25:12: Szenario Nummer drei.

00:25:15: Ich erkenne eine Sünde, mit der ich selber aber noch nie ein Problem hatte.

00:25:19: Das ist natürlich schwierig.

00:25:21: Was kann man tun?

00:25:22: Erst mal vielleicht sich andere befragen, die damit Probleme hatten, damit man erst mal weiß, wie geht es dem anderen überhaupt damit?

00:25:29: und erstmal nur vorsichtig ansprechen und nicht richten und ihm vielleicht verweisen, du, den gibst, der hatte auch mal das Problem, dass man ihn an denen weiter verweist sozusagen.

00:25:40: Und ich glaube, das dritte Szenario ist wirklich das Schwierigste und deswegen, wie Fabio gesagt hat, versucht aus Szenario drei, ja, wenn man keine Ahnung von der Sünde hat, einen Szenario zwei zu machen.

00:25:52: Also die Person, die sündigt, an eine Person zu verweisen, die selber schon mal das gleiche Problem hatte.

00:26:02: Und uns liegt Ermahnung am Herzen.

00:26:06: Warum?

00:26:07: Weil wir im Licht wandeln wollen.

00:26:10: Wir wollen alle Sünde aus unserem Leben rausschmeißen.

00:26:13: Und oft schaffen wir das nicht alleine und brauchen die Hefe von unseren Geschwistern.

00:26:18: Und kurz verschluss möchten wir euch noch die drei häufigsten Gründe präsentieren, Kritik nicht anzunehmen.

00:26:26: bzw.

00:26:27: ihre Argumente dagegen.

00:26:29: Und eventuell helfen euch diese Antworten, dass wenn jemand euch ermahnt, gut zu reagieren.

00:26:36: Argument Nummer eins könnte sein, ich bin aber so wie ich bin.

00:26:40: Nee, bist du nicht.

00:26:43: Du bist geschaffen als Gottes Ebenbild und Gott hat dich ausgedacht, ohne Sünde.

00:26:49: Und wenn du deine Sünde aus deinem Leben schmeißt, dann Gibst du dich selbst nicht auf, dann wirst du so wie Gott dich ausgedacht

00:26:59: hat.

00:27:00: Argument zwei könnte aber sein, Philipp, müsste ich nicht eine in meinem Leben, das geht dich überhaupt nichts an dieser Punkt.

00:27:07: Nee, das Leben... ist nicht deins.

00:27:10: Du bist tot und du hörst Gott.

00:27:13: Und weil du ihm gehörst, darf er darüber bestimmen, was in deinem Leben gehört und was nicht.

00:27:18: Drittes Argument könnte sein, Philipp, ich fühle mich heute nicht danach.

00:27:21: Also, dass ich heute mir irgendwas anhören muss von dir.

00:27:24: Also, bitte nicht heute.

00:27:25: Also, nee.

00:27:26: Wir

00:27:27: sollen uns nicht nach unseren Gefühlen richten, sondern nach Gottes Wort.

00:27:31: Und wenn du mir so kommen würdest, würde ich wahrscheinlich dann sagen, gut, dann spreche ich das morgen noch mal an.

00:27:38: Das wären die drei Argumente.

00:27:39: und wir haben uns gefragt, was könnte das für die Gemeinde bedeuten?

00:27:42: Welche Vision könnte das für unsere Gemeinde haben?

00:27:46: Fabio und ich träumen von einer Gemeinde, in der jeder sich so seiner Identität in Christus bewusst ist, in der jeder so in diesem Licht lebt, dass einfach den Wunsch von sich heraus hat, Sünde aus dem Leben zu schmeißen.

00:28:05: Also diese, ja, Hundehaufen, die wir täglich treten, die komplett von unseren Schuhen abzukratzen.

00:28:13: Und wir träumen davon, dass wir beim Herz sich miteinander sind und gnädig mit den Fehlern der anderen umgehen, aber ihnen gleichzeitig helfen bei diesem Prozess der Heiligung.

00:28:25: Und ich finde, wo gibt es einen besseren Rahmen als die Gemeinde, wo wir uns kennen, wo wir uns stützen, wo wir es gut meinen?

00:28:30: Wo gibt es einen besseren Rahmen als die Gemeinde, Kritik zu üben, sich daran zu gewöhnen?

00:28:36: Und vielleicht können wir damit auch Zeugnis sein, wenn dann die Chefin sagt, also ein Angestellten, der so kritikfähig ist, das finde ich gut.

00:28:45: Und als allerletzter Punkt.

00:28:47: Im Februar habe ich über Loben gepredigt.

00:28:50: Und falls ihr aus meiner Predigt über Loben nichts mitgenommen habt, möchte ich, dass ihr aus dieser Predigt euch auch nichts mitnimmt.

00:29:01: Denn wir können Kritik nur dann ertragen und gut mit ihr umgehen, wenn wir wissen, dass uns unser Gegenüber wertschätzt.

00:29:10: Und wenn wir nie einander loben, dann wird Kritik auch immer auf verstockte Herzen treffen.

00:29:16: Wenn wir aber in der Gemeinde eine Kultur des Lobes, der Anerkennung und der Wertschätzung kultivieren und wenn wir zehnmal so viel loben, wie wir Sünde ansprechen, dann fällt es uns viel leichter in der Kritik des anderen ein Liebesdienst zu sehen.

00:29:32: Und weil wir als Gemeinde diese Einheit sind, weil wir ein Leib in Christus sind und er uns zusammen geführt hat und das unsere Aufgabe ist, einander zu lieben und zu dienen, wollen wir als Symbol dieser Einheit jetzt auch das Abend mal einnehmen.

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