Warum schweigt Gott?

Shownotes

Gott spricht - Teil 5

Jeder Christ kennt es: Wir erleben Zeiten, in denen Gott schweig. Wir strecken uns vielleicht aus nach seinem Reden, aber da ist nichts. Warum schweigt Gott manchmal? Und wie können wir solche Zeiten überstehen?

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00:00:05: Wir sind ja gerade mitten in unserer Anachtsreihe zum Thema Gott spricht und heute geht es um ein Thema, was für die meisten von uns wahrscheinlich nicht ganz so angenehm ist und zwar, dass Gott nicht spricht.

00:00:20: Und wahrscheinlich habt ihr das schon mal erlebt.

00:00:22: Ihr streckt euch aus nach Gottes reden, habt vielleicht eine große Frage, die ihr beantwortet haben wollt.

00:00:27: Ihr steht von einer wichtigen Entscheidung und wünscht euch, dass Gott euch führt und ihr spricht einfach nicht.

00:00:36: Wie geht man damit um?

00:00:38: Zuallererst ist es vollkommen normal.

00:00:40: Ja, das gehört zum Glaubensleben dazu, dass es Phasen gibt, wo Gott spricht und Phasen, wo Gott eben nicht spricht, der vielleicht auch scheinbar nicht spricht.

00:00:50: Viele große Glauben zum Ende der Bibel und auch wahrscheinlich alle in eurer Gemeinde haben das mal so erlebt.

00:00:55: Jeremia, David, das ganze Volk, Israel, was in der Sklaverei in Ägypten gelebt hat und zu Gott geschrien hat.

00:01:01: und Mose musste erst mal geboren werden und er führte sich in die Müsse gehen und dann konnte er wieder erst zurückkommen, um als Befrei der Israeliten zu fungieren.

00:01:11: Also Gott spricht irgendwie nicht und im Hintergrund wissen wir, in der Mosegeschichte ist er natürlich am Handeln, aber für den damaligen Israeliten, der zu Gott schreit, unterjocht von der Slaverei, fühlt es sich an wie Gottes Schweigen.

00:01:24: Und das Wichtigste in der Zeit des Schweigens ist, dass man die Wahrnehmung der Realität nicht von seinen Gefühlen abhängig macht, sondern von dem, was Gott uns versprochen hat.

00:01:34: Und ich weiß, wenn Gott nicht spricht, dann fühlt es sich oft so an, als ob er ganz weit weg ist.

00:01:39: Aber wir wissen ja, weil er es uns versprochen hat und er sagt, ich bin bei euch alle Tage bis zur Verendung des Zeitalters und wir wissen, dass er da ist, weil das Zeitalter noch nicht vorbei ist.

00:01:52: Und deswegen ist es wichtig, in Zeiten des Schweigens uns die biblischen Wahrheiten herauszupicken.

00:01:57: von nehmen wir uns wissen, dass sie uns durchtragen können.

00:02:00: Zum Beispiel ich bin bei euch oder was auch immer, dir hilft um die Zeit des Schweigenes zu überstehen.

00:02:07: Was sind also die Gründe dafür, dass Gott schweigt oder dass er scheinbar schweigt und wir seinen Reden einfach nicht hören können?

00:02:14: Und ich habe euch zehn Gründe mitgebracht und die fangen so ein bisschen negativ an und werden immer positiver und ihr werdet sehen, am Ende gibt es tatsächlich gute Gründe, warum Gott speigen sollte.

00:02:23: Also, warum redet Gott nicht?

00:02:26: Naja, vielleicht einfach, weil wir nicht zuhören.

00:02:28: Also, er redet und wir hören einfach nicht zu.

00:02:33: Vielleicht kennt ihr das Meme, es hat mir Bella geschickt.

00:02:34: Ja, vielen Dank an dieser Stelle Bella für dieses witzige Meme.

00:02:37: Du hast mir da jetzt ganz tolles geschickt, Bella.

00:02:40: Also der sagt der eine, möchte es Gottes reden hören und sie so, ja möchte ich und er so, ja dann liest Bibel, ja aber ich möchte sein Redenhörber hören, dann liest sie die Bibel laut vor.

00:02:50: Und ich glaube ganz oft hören wir Gottesreden nicht, weil wir die ganze Zeit Traffic haben, wir sind die ganze Zeit irgendwo unterwegs und die ganze Zeit busy, hören die ganze Zeit über den Podcast oder Musik oder was weiß ich was, ja und wir hören einfach nicht Gottesreden, weil man sieht Zeit nehmen, still zu werden.

00:03:06: irgendwie den Schöpfig auszuschalten, meinen Bibel zu schauen und zu beten, ein Gott Raum zu geben, dafür, dass er spricht.

00:03:14: Zweiter Punkt ist, wir leben in Sünde.

00:03:17: In Sprüche achtzehn Vers neun steht zum Beispiel, dass, wenn wir Gottes Gesetze nicht halten, dass unsere Gebete vor ihm ein Groll werden.

00:03:26: Ja, also Gott möchte vielleicht zu uns reden, aber wir blockieren unseren Zugang zu Gott durch unsere eigene Sünde.

00:03:36: Und da geht es nicht um Sünde, die wir tun und dann bekennen und wir wissen, dass sie falsch ist und wir versuchen sie nicht zu tun, aber weil wir halt Menschen sind, tun wir sie halt doch immer wieder, sondern es geht um Sünde, über die wir keine Boose tun wollen.

00:03:49: Also keine Ahnung, du streamst illegal Videos im Internet und eigentlich weißt du, dass es falsch ist, aber du Möchtest nicht aufhören, weil du weißt, okay, dann wenn ich Busse tun würde, wenn ich mich bei Gott entschuldigen würde, dann müsste ich ja auch damit aufhören, dann würde ich ja keine illegalen Streams mehr gucken können.

00:04:07: Ja, also von Fußballspielen oder von Serien oder sowas, die ich halt sonst nicht gucken könnte.

00:04:13: So, ne?

00:04:14: Also du lebst im Sünden und du möchtest keine Busse über die Sünde tun, dann kann es sein, dass diese Sünde und Gottesreden zu dir blockiert.

00:04:19: Deswegen, wenn du möchtest, dass Gott zu dir spricht, überleg mal, ob du Sünde in deinem Leben hast, die du tust und die du auch tun.

00:04:28: Also du lassen könntest, wenn du Busse tun würdest.

00:04:31: Die dritte Sache ist, wir haben uns eigentlich schon entschieden und wollen unbewusst Gottes reden, vielleicht gar nicht hören.

00:04:39: Wir fragen vielleicht pro forma Gott um, bitten ihn darum, dass er uns führt.

00:04:43: Aber eigentlich haben wir in seinem Herzen schon eine Entscheidung getroffen und selbst wenn Gott was anderes sagen würde, würden wir uns so entscheiden, wie wir uns bereits entschieden haben.

00:04:53: Und Gott weiß das natürlich, weil er allwissend ist und spricht.

00:04:56: Deswegen nicht, weil in der Bibel steht, dass wir Gott nicht verarschen soll.

00:05:00: Beziehungsweise in der Sprache der Bibel, ja, wir sollen Gott nicht versporten.

00:05:04: Keine Ahnung, ein Beispiel, was mir irgendwie einfällt, ist, jemand hat sich verliebt, mit dem er eigentlich nicht zusammen sein sollte.

00:05:10: Irgendwie in Christen, nicht Christen oder sowas.

00:05:12: Und überlegt, so, soll ich mit ihm zusammenkommen?

00:05:14: Ja, nein, bitte, Gott!

00:05:16: schenkt mir Führung, zeigt mir, ob das eine gute Idee ist.

00:05:19: Aber im Herzen hat die Person eigentlich schon die Entscheidung für den nichtgläubigen Partner getroffen.

00:05:24: Und dann wird Gott eventuell nicht reden, weil die Entscheidung schon getroffen ist.

00:05:29: Ganz nahe Verwandt, damit ist der vierte Punkt.

00:05:33: Du weißt eigentlich schon die Antwort.

00:05:35: Du musst nicht beten, dass Gott dir einen Zeichen schickt, ob du eine bestimmte Sünde tun sollst oder nicht, weil du weißt, du sollst die Sünde nicht tun.

00:05:43: Also klar kannst du irgendwie das trotzdem machen.

00:05:46: und manchmal ist Gott gnädig.

00:05:47: und deswegen feierliche Geschichte von Gideon so.

00:05:50: Gideon vielleicht kennt ihr den Richter aus dem alten Testament.

00:05:53: Gott spricht zu ihm, rette mein Volk aus der Hand der Medianite.

00:05:57: Gott spricht zu ihm, so was er aufschreiben kann.

00:06:00: Okay, Gott sprach zu mir.

00:06:01: Und er dachte, okay Gott, wenn ich jetzt wirklich deinen Reden war, dann leg jetzt so ein Wattebausch raus und wenn der heute Nacht vom Tau nass wird und die Erde ist trocken, dann nehme ich das als Zeichen, dass du mir gesprochen hast.

00:06:12: Und es passiert.

00:06:13: Und am nächsten Tag dann, okay, Gott, ich möchte wirklich so hundert Prozent wissen, dass du das warst.

00:06:16: Ich mache es heute andersrum.

00:06:18: Der Wattebausch soll trocken bleiben und die Erde soll nass sein, vertaugt.

00:06:21: Und es ist wieder so.

00:06:22: Ja, also Gott sieht unsere Zweifelnis unsicheres Herz und erbarmt sich unserer Schwachheit.

00:06:29: Auch wenn wir eigentlich schon wüssten, was richtig ist.

00:06:32: Aber das Wichtige bei Gedeon ist am Ende wahrer Gehorsam.

00:06:34: Und wenn Gott den Gehorsamer am Ende des Prozesses sieht, dann segnet er das, indem er uns vielleicht noch ein zweites und drittes Zeichen schenkt, obwohl wir schon längst wissen, was richtig ist.

00:06:45: Aber wenn er natürlich weiß, wenn ich jetzt noch ein zweites und ein drittes und ein zehntes und ein zwanzigtausendes Zeichen schicke, und die Person wäre immer noch nicht Gehorsamer, dann schicke ich noch nicht mal das erste Zeichen.

00:06:56: So wie bei den Pharisäern, die sagen, oh Gott, Jesus, wenn du noch ein Wunder tust, Jesus, dann glauben wir, dass du Gott bist.

00:07:02: Und der sagt, nee, mach ich nicht.

00:07:03: Oh Mann.

00:07:04: Liegt es vielleicht in der Frage, warum?

00:07:06: Aber wir wissen natürlich, warum geht es das Dich jetzt wunderschänkt, weil die Farisierten schon genug Wunder gesehen und die Weiteres Wunder hätte ihr verherrt, das ist das Herz nicht wieder weichgebracht.

00:07:17: Sie wussten was richtig ist, sie hatten genügend Beweise gesehen, aber sie wollten nicht buße tun und sich umentscheiden.

00:07:22: Gott redet, aber wir erkennen im Medium nicht Gottes reden.

00:07:27: Was meine ich damit?

00:07:29: Wir haben ja schon viel darüber gesprochen, dass Gott über unterschiedliche Ebenen spricht und vielleicht bittest du, dass Gott dir das übernatürlich große Zeichen schenkt.

00:07:36: und er schenkt es nicht, weil er in dir drin schon längs Prozesse angefangen hat.

00:07:40: Ja, er hat die ganze Zeit schon zu dir gesprochen, hat dir Gedanken geschenkt zu einem bestimmten Thema und du nimmst sie einfach nicht, als Gottes Führung war.

00:07:48: Mein Vater stand mal vor der Wahlopper an der... im Nordosten der USA oder in Kalifornien, wenn ein Auslandsjahr machen sollte.

00:07:56: Und war sie auch nicht hier sicher, was das jetzt irgendwie Gottes redet oder sowas.

00:08:00: Am Ende hat er sich dafür entschieden, nach Kalifornien zu gehen, weil das Wetter besser ist.

00:08:05: So, da kann man ja sagen, was für ein trivialer, weltlicher Grund.

00:08:08: Aber er weiß, ob Gott ihm nicht diesen Wunsch nach diesem guten Wetter geschenkt hat, damit er in dem Ort landet, wo er geistlich richtig weit voran kommt.

00:08:20: Sechster Punkt.

00:08:21: Gott ist es egal.

00:08:21: Ja, wenn du morgens vor dem Kleinerstrang stehst und sagst, oh Gott, bitte, ja, dann zeig mir, ob ich meine Roten oder meine Schwarzen Sorgen anziehen soll, wird Gott nicht antworten.

00:08:30: Höchstwahrscheinlich.

00:08:31: Weil es ihm einfach egal ist, wie es vielleicht ihm auch egal war, ob er mein Vater in den Nordosten oder nach Kalifornien geht, einfach, ja, und er lässt ihm einfach die freie Wahl.

00:08:42: zu entscheiden, worauf wir gerade Bock haben, wo das Wetter besser ist.

00:08:44: Und das Verrückte ist ja auch, dass Gott uns bei ganz vielen Themen freie Wahl lässt.

00:08:51: Selbst unserem Ehepartner sagt er, aber wir können heiraten, wen wir wollen, es soll nur im Herrn geschehen.

00:08:56: Also solange die Person Christus und Single ist, ist sie theoretisch offen für deine Partnerwahl.

00:09:05: So, die andere Person muss natürlich auch Ja sagen.

00:09:07: Aber also, und du kannst auch... weiße Entscheidungen und unweise Entscheidungen treffen.

00:09:12: Es gibt Partner mit denen harmoniert man vielleicht besser.

00:09:15: Dann gibt es Partner, die sind so grundverschieden, dass es vielleicht eine schlechte Idee zusammenzukommen oder keine Ahnung, da sind die Interessen komplett unterschiedlich, wobei das auch kein Ausschlusskriterium sein muss.

00:09:24: Es gibt Partner, die machen was aus dem Leben und Menschen, die gammeln halt irgendwie eine rum und kommen nicht vom Fleck.

00:09:29: und da kann man sich auch überlegen, okay, nehme ich dann vielleicht den, der mich runterzieht oder suche ich mir lieber einen Partner, wo wir uns gegenseitig hochziehen können.

00:09:36: Partner oder Menschen, die sind geistlich total reif von anderen und unreif.

00:09:40: Und da kann man sich, wenn man auch ein bisschen reif ist, fragen, okay, muss ich mich jetzt für den unreif entscheiden?

00:09:45: Muss man nicht machen?

00:09:45: Ja, also man kann Weise und unweise Entscheidungen treffen.

00:09:48: Aber theoretisch lässt uns Gott freie Wahl bei der Partnerwahl und wie viel mehr bei den ganzen anderen kleinen Themen.

00:09:56: Gott hat ja auch bestimmte Leidenschaft in unser Herz hineingelegt und wir können auch einfach nach dem gehen.

00:10:03: was Gott in uns hineingelegt hat, im Vertrauen darauf, dass er uns lenkt und leitet und auch irgendwann mal unseren Stopp schlägt, falls ihr doch in eine falsche Richtung eingebogen seid.

00:10:13: Davon habe ich ja viel in meinem letzten Video erzählt.

00:10:17: Außerdem kann es auch sein, dass Gott durch sein Nichtreden antwortet.

00:10:22: Ja, ich glaube, dass Gott manchmal nicht antwortet, weil ihm Es wichtiger ist, dass wir in den Prozess einsteigen, ja, in diesen Struggle mit ihm, um die Wahrheit zu kämpfen, als dass wir die richtige Entscheidung treffen.

00:10:35: Endet euch an die erste Anacht.

00:10:36: Es geht Gott weniger um Perfektion als um Beziehung.

00:10:40: Und Gott möchte, dass wir ihn unser Leben hineinnehmen und deswegen lässt er uns auch manchmal so ein bisschen zappeln, ja, in dieser Unsicherheit, weil er natürlich möchte, dass wir uns aufmachen, ihn zu suchen, statt einfach nur... Philipp macht das, Philipp macht dies, Philipp geht dahin zum Fangen.

00:11:00: So, wie.

00:11:00: vielleicht kennt ihr die Geschichte, wo Jakob mit Gott am Pnui ringt.

00:11:07: Das ist eine Ringe.

00:11:08: Ja, und Gott möchte auch, dass wir mit ihm ringen, um seine Führung und um das Erkennen von Wahrheit.

00:11:17: Gott möchte uns geistlich zur Reife bringen.

00:11:20: Und Gott könnte jede Frage, die wir haben, direkt mit so einer himmlischen Schrift, beantworten.

00:11:26: Oder du schlägst die Bibel auf und sagst so, boah, ja Gott, bitte zeig mir, was ich studieren soll oder so.

00:11:31: Und dann, keine Ahnung, liest du da?

00:11:34: Ja, und Abraham ging da und da und Philipp studierte molekulare Medizin.

00:11:39: Steht nicht in der Bibel drin, diesen Fersen wirst du nicht finden.

00:11:41: Aber Gott könnt ja theoretisch die Bibel, die ich dran habe und lese und auf der Suche bin nach seinem Reden umschreiben, nur für mich.

00:11:47: Aber er macht es nicht, warum, weil ihm der Prozess wichtiger ist, als dass wir jedes Mal zu hundert Prozent die richtige Entscheidung treffen.

00:11:55: Es gibt nur ganz wenig Themen, wo es sehr wichtig ist, dass wir eine gute Entscheidung treffen.

00:11:59: Also die Entscheidung für Jesus vor allen Dingen und Partnerwahl gehört auch irgendwie mit dazu, ob wir überhaupt heiraten und wenn ja wehen.

00:12:06: Aber bei allen anderen Themen, die sind ja auch, ich sag mal, reversibel.

00:12:09: Man kann ja auch mal eine Ausbildung abbrechen oder ein Studium ändern oder irgendwo anders hinziehen oder so, wenn man merkt, boah, das passt so nicht.

00:12:15: Aber Gott möchte, dass wir in dem Prozess der Entscheidungsfindung reifen.

00:12:21: Und uns darum Gedanken machen, was möchte eigentlich Gott?

00:12:24: Und wie ist Gott?

00:12:25: Und wie kann das, wie Gott ist, sich in meinem Leben widerspiegeln, anhand der Entscheidungen, die ich treffe?

00:12:31: Ich stand mal vor der Entscheidung, studiere ich in Göttingen oder in Freiburg.

00:12:34: Dann habe ich auch gesagt, oh Gott, rede zu mir.

00:12:36: Und ich habe in irgendeinem Kapitel der Sprüche nachgelesen, ob das Wort Gott für Göttingen oder frei für Freiburg häufiger vorkommt.

00:12:44: Wenn dann Freiburg gewonnen, ich bin auch nach Freiburg gezogen, aber nicht deswegen.

00:12:48: Ja, aber ich glaube, das ist in dem Prozess der Entscheidungsfindung.

00:12:51: mir einfach, also ich einfach auch Gottes Wesen vielleicht besser kennengelernt habe und reifer geworden bin, ja, weil dann solche Themen wie okay, also hätte Gott geschrieben gesagt, ne, Wille, du gehst halt dort hier, da hätte ich das gemacht, aber da ist ihm einfach Themen wichtiger geworden, zum Beispiel, dass in Freiburg es eine ganze bändige Gemeindenlandschaft gibt, die ich... damals einschätzen konnte, weil meine Schwester da studiert hat und in Göttingen konnte ich das nicht so gut einschätzen.

00:13:12: Einfach so dieses Thema, das ist mir wichtig geworden, habe ich gesagt, okay, ich gehe nach Freiburg, unter anderem weil ich eine lebendige Gemeinde möchte, die auch wirklich, oder muss einem stattgeben, wo es viele Christen gibt.

00:13:22: Und in diesem Prozess konnte ich reifen und die Themen, die Gott wichtig sind, konnten mir wichtiger werden.

00:13:30: Manchmal weiß Gott schon, dass wir eine gute Entscheidung treffen werden, auch wenn er uns Nicht, dass, ja, ein übernatürliches Zeichen schenkt.

00:13:42: Ja, ich habe mal geguckt, so ein ganz kitschiges Bild, Joe Stronger, Lenny Fink von Etsy, ja.

00:13:46: Manchmal sind wir schon reifer und weiter, als wir eigentlich meinen.

00:13:50: Und Gott weiß, okay, wenn ich Philipp so ein bisschen zappeln lasse und nicht sage, Philipp, geh nach Freiburg, dann wird er ja auch am Ende sich sowieso für Freiburg entscheiden.

00:13:59: Und dann brauche ich gar nichts an übernatürliches Reden, weil ich vielleicht schon reifer und weiter bin und schon... Themen gecheckt habt, die Gott wichtig sind.

00:14:09: Checkt ihr?

00:14:10: Und das ist natürlich auch verwandt mit den letzten Themen.

00:14:13: Manchmal denken wir, wir sind am Anfang einer Weggabelung.

00:14:17: Wir müssen jetzt nach links gehen oder nach rechts gehen.

00:14:19: Aber in Wirklichkeit sind wir schon viel weiter und wir haben schon angefangen den richtigen Weg zu gehen.

00:14:25: Ich muss da irgendwie an Davy denken, der die Berufung hat zum König.

00:14:28: Und vielleicht fragt er sich immer, okay, wann soll ich jetzt König sein oder sowas.

00:14:32: Aber er ist ja schon direkt lange auf dem Weg.

00:14:35: Er ist ja schon Hürte und Hürtet ... keine Menschen, sondern Schafe, wenn man so formulieren kann.

00:14:41: Ja, und er kämpft gegen Bäre und Löwen, was ihn vorbereitet, gegen Goliath zu kämpfen und so weiter.

00:14:47: Er ist schon längst auf dem richtigen Weg und braucht nicht ein übernatürliches Signal.

00:14:51: Ja, irgendwie, David, du gehst jetzt dahin und du machst jetzt da und du musst jetzt mal versaul fliehen und jetzt musst du wieder in den Königshof hingehen oder sowas.

00:14:57: Ja, das braucht er nicht, weil er schon längst auf dem Weg ist, den Gott haben möchte.

00:15:01: Und vielleicht steckst du nicht aus nach Gottes Reden, aber du bist schon längst auf dem Weg und deswegen redet Gott nicht.

00:15:07: weil er weiß, du bist auf dem Weg und am Ende kommst du an.

00:15:11: Nichtsdestotrotz, trotz all dieser Gründe des Schweigens, können wir Gott auch um ein weiteres Zeichen bitten.

00:15:16: Und wenn er weiß, wir brauchen dieses Zeichen wirklich wie Gier, dann ist es auch beim Herzlichen und Genetischen Unschreckungsstars.

00:15:23: Und wenn er weiß, wir brauchen es nicht, dann wäscht er uns vielleicht ein bisschen zappeln und er könnte es ja ringen und mit Gott um Wahrheit ringen und in die Beziehung treten und nach dem Suchen und nach der Wahrheit für die Frage suchen, die wir haben, Und am Ende wird sie uns gegeben werden.

00:15:40: Prinzipiell, wenn wir diese Eintilung haben, dass das Gott in unser Leben hineinsprechen darf, dann können wir darauf vertrauen, dass er reden wird, wenn es wichtig für uns ist.

00:15:54: Und es ist auch ein Thema, dass wir lernen müssen, Gott zu vertrauen, dass wenn er nicht spricht, dann wird er seine guten Gründe haben.

00:16:00: Dazu komme ich später nochmal.

00:16:01: Aber ich sage mal so, ein allmächtiger, liebender Vater, der tut doch immer das Beste.

00:16:07: für uns.

00:16:07: Und wenn er schweigt, dann ist sein Schweigen vielleicht gerade das Beste, weil er weiß, dass wir diese Zeit des Regens brauchen, geistlich voranzukommen.

00:16:17: Wie treffe ich jetzt also gute Entscheidungen?

00:16:20: Wenn ich von der wichtigen Entscheidung stehe, dann mache ich das meistens so.

00:16:22: Ich höre erstmal auf mein Bauchgefühl.

00:16:25: Nicht weil mein Bauchgefühl immer recht hat, sondern weil mein Bauchgefühl von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird.

00:16:32: Natürlich auch von meinem Fleisch.

00:16:34: Und wenn ich am überlegenen, okay, fresse ich jetzt eine ganze Packung Lebkuchen, da lass ich es ein, dann sagt bei Bauchgefühl natürlich auch mal, oh ja, Philipp, das ist eine richtig gute Idee.

00:16:44: Aber mein Bauchgefühl ist natürlich auch beeinflusst vom Heiligen Geist, weil der in mir wohnt und von all den Prozessen, die ich mit Gott schon gegangen bin.

00:16:49: Mein Bauchgefühl, meine Intuition, meine innere Stimme steht ja auch in einem Einfluss Gottes.

00:16:55: Und wenn ich eine Entscheidung habe und bei einem Thema habe ich ein schlechtes Bauchgefühl und bei der anderen Sache habe ich einen richtigen Frieden, dann kann es bedeuten, dass der Friede von Gott kommt.

00:17:06: Und ich guck in die Bibel, ja, was sagt die Bibel?

00:17:09: Manchmal hat es natürlich gerade bei so ethisch-moralischen Fragen eine klare Meinung.

00:17:14: Und manchmal kann mir aber auch ein Pferd, der komplett aus dem Zusammenhang gerissen wird, zeigen, irgendwie einen Hinweis geben, so wie Gott tickt oder so was.

00:17:25: Also, keine Ahnung.

00:17:26: Also, du hast zum Beispiel die Apostel und Judas ist gerade gestorben, weil er sich umgebracht hat, nachdem er Jesus verraten hat.

00:17:32: Und dann sitzen die Apostel zusammen und überlegen, okay, Rauchst doch ein zwölfender Post, da sind wir jetzt einfach nur elf.

00:17:38: Und dann greift einer so ein Psalm, so ein Fers heraus, so ein bisschen aus dem Zusammenhang entrissen und sagt, okay, sein Amt empfange einen anderer.

00:17:46: und er sagt na gut, ja, dann muss halt ein Ersatz her, obwohl der Fers gar nichts im Kontext passt.

00:17:52: Und vielleicht... Sprich die Bibel auch mal zu dir mit dem Pferd, der gar nicht, also mit einer Situation, die gar nicht in den Kontext der Bibel passt.

00:17:59: Und du merkst, Boah, dieser Pferd, der hat gerade voll zu mir gesprochen, wer Pferd des Tages, keine Ahnung, was in die Jeremiehe sechsten steht, aber dieser Pferd des Tages aus der Jeremiehe sechsten, der passt voll in die Situation, dann nimm es an, als zu reden.

00:18:11: Gottes.

00:18:11: Und die dritte Frage, was sagen andere Menschen?

00:18:13: Was sagen vor allem Menschen, die schon reifer und weiter sind und nochmal so einen anderen geistlichen Blick auf eine Situation haben, die bei mir die Freiburg göttliche Sache, ja, wo mein Vater meint, der ist schon mal hier in Freiburg, da kennen wir die Gemeinden, die sind, da gibt es tolle Studentenarbeit unter Christen, da gibt es viele Bendingen, Glauben, viele Christen und so weiter, wo es irgendwann mal so ein neuer Aspekt in meine Entscheidungsfindung hinein gekommen ist.

00:18:35: Und wenn diese drei Themen oder wenn die Antworten dieser drei Fragen überlappen, dann kann man auch gut ein gewisses Entscheidungen treffen und mutig vorangehen.

00:18:44: Wir vertrauen darauf, dass Gott eingreifen wird, wenn du doch den falschen Weg ist.

00:18:48: Also wenn du mit Gott ringst und am Ende kommst du zu einer Entscheidung und Gott sagt, das war eigentlich nicht die Entscheidung, die ich haben wollte bei ihm, dann wird er das schon verständlich machen.

00:19:00: Wie also umgehen, wenn Gott schweigt?

00:19:02: Erstens, keine Panik.

00:19:05: Es ist normal.

00:19:06: Das macht jeder Christ durch.

00:19:09: Ja, und auch nicht irgendwie, dass Opossums werden.

00:19:11: Ja, Opossums stellen sich tot.

00:19:13: Es gibt auch so Christen, so war ich früher auch.

00:19:15: Wenn die von der Entscheidung stehen, dann sind die wie Gläben und können sich gar nicht mehr bewegen und sagen, ah, was mache ich jetzt?

00:19:20: Ich weiß nicht, was Gott das Wille für mein Leben ist.

00:19:22: Es heißt wandelt im Geist und nicht bleibt stehen im Geist bis der Heilige Geist euch führt.

00:19:27: Wir sollen loslaufen, einfach drauf loslaufen im Vertrauen darauf, dass der Heilige Geist uns leitet und lenkt.

00:19:34: Und gleichzeitig heißt es wandelt im Geist und nicht rennt im Geist.

00:19:37: Also sie sollen uns nicht hastig in irgendwelche Entscheidungen reinstürzen, nur weil sie sich gerade gut anfühlen, sondern wir sollen natürlich Gott mit hineinnehmen in die Entscheidungen.

00:19:46: Aber wenn ihr vielleicht gerade nicht durch eine... göttliche, übernatürliche Schrift am Himmel antwortet, einfach loswandeln im Vertrauen darauf, dass der Heilige Geist unsere Schritte und Tritte lenkt und leitet.

00:19:59: Und an die Frage stellen, was will mir Gott eigentlich sagen?

00:20:01: Warum schweigt er?

00:20:02: Gibt es vielleicht gerade wirklich ein Thema, wo ich Sinne aufgeladen habe, die ich nicht bereuen möchte?

00:20:09: Was ist vielleicht jetzt gerade genau das, was die Lektion, die ich lernen soll?

00:20:16: Und als Athletis an Jesus festhalten.

00:20:20: Er ist trotzdem da.

00:20:21: Warum?

00:20:21: Weil er uns das gesagt hat.

00:20:24: Und da gibt es ein altes Wort aus dem Psalmen.

00:20:26: Ja, Harren.

00:20:27: Auf Gott, Harren.

00:20:29: Und wenn ihr so neue Übersetzungen übertragen habt, dann steht oft irgendwie Vertraue auf Gott.

00:20:33: Aber Haaren ist viel tiefer und viel besser als Vertrauen.

00:20:37: Warum?

00:20:38: Weil Vertrauen ganz auf ein subjektives Gefühl ist.

00:20:41: Keine Ahnung, du bestellst ein Taxi über Uber oder sowas.

00:20:44: Und dann kommt da so ein alter, schwarzer, klappriger Transporte an.

00:20:49: Und vorne ist der übeste Cree, weil dann steigst du wahrscheinlich nicht ein, weil in den Situationen wie zu sass ist, weil du dem Taxifahrer nicht vertraust.

00:20:57: Das ist ein Gefühl, so ein Bauchgefühl.

00:20:59: Aber Harren ist eine feste Entscheidung hin, eine feste Entscheidung an Jesus festzuhalten, auch wenn es sich gerade nicht danach anfühlt.

00:21:09: Auch wenn ein eigener Glaube gerade verzweifelt oder droht auseinander zu brechen.

00:21:13: Auch wenn du so verzweifelt bist, dass Gott nicht antwortet, dass du einfach trotzdem Harren und dich festhalten sollst.

00:21:20: Und ich möchte, und das machen die Psalmisten viel, ich möchte euch mal Psalm.

00:21:25: Er steht dem Chorleiter im Psalm von David.

00:21:27: Wie lange her willst du mich ganz vergessen?

00:21:29: Und vielleicht kenn dir dieses Gefühl, von Gott vergesst zu sein.

00:21:33: Ihr steht vor einer großen Frage und ihr antwortet nicht.

00:21:36: Wie lange her willst du mich vergessen?

00:21:38: Wie lange verbirgst du dein Angesicht von mir?

00:21:40: Gott, ich streck mich doch danach nach dir aus.

00:21:43: Ich isse nämlich danach, dass du mir begegnest.

00:21:45: Aber mein Glaube fühlt sich so tot an und ich bin am verzweifeln.

00:21:49: Wie lange noch Gott?

00:21:50: Wie lange soll ich Sorgen hegen in meiner Seele kummern, meinem Herzen Tag für Tag?

00:21:55: Ich möchte doch die richtigen... Und ich mach mir so viele Gedanken, aber es kommt nix dabei rum und du schweigst Gott.

00:22:04: Wie lange soll mein Feind sich über mich erheben?

00:22:06: Blicke her, antworte mir Herr mein Gott, erleuchte meine Augen, zeig mir was richtig ist, dass ich nicht in Schlaf mit dem Tod, dass mein Feind nicht sah, ich habe ihn überwältigt, dass mein Bedränger nicht jubeln, wenn ich wanke.

00:22:19: Wahrscheinlich mit einem echten Feind und so.

00:22:20: Wir kennen das nicht.

00:22:21: Aber wir kennen viele Situationen, die sich genauso anfühlen.

00:22:24: Wo man uns danach ausstrecken darf, dass Gott endlich redet.

00:22:27: Aber er schweigt immer noch.

00:22:28: Und dann kommt Vers.

00:22:30: Ich aber habe auf deine Güte vertraut.

00:22:32: Mein Herz soll froh locken in deinem Heil.

00:22:34: Ich will dem Herrn singen, weil er mir wohl gefallen, wohlgetan hat.

00:22:40: Ich aber habe auf deine Güte vertraut.

00:22:43: Mein Herz soll froh locken in deinem Heil.

00:22:45: Ich will dem Herrn singen, weil er mir wohlgetan hat.

00:22:48: Es ist eine Entscheidung, an Gott festzuhalten.

00:22:51: Haare auf den Herrn, sei mutig und ein Herz sei stark.

00:22:54: Und Haare auf den Herrn, Seim, siebenundzwanzig, fährst, vierzehn, glaube ich.

00:22:59: Wir dürfen uns an Jesus festhalten, entgegen unserer Gefühle, entgegen dem, was unser Verstand sagt.

00:23:06: Und es bricht mir mein Herz, dass es Menschen gibt, die durch eine Zeit des Schweigens durchgehen und deren Glauben zerbricht und die sagen, wenn Gott nicht geantwortet hat, dann kann es ihn nicht geben.

00:23:17: Ja?

00:23:17: Und dieses Gefühl kann aufkommen.

00:23:19: Dieser Zweifel, ob es Gott wirklich gibt.

00:23:21: Und dann ist es unsere Aufgabe an Gott festzuhalten, zu sagen, nein, mir ist egal, was ich glaube.

00:23:26: Mir ist egal, wie groß ich zweifel.

00:23:28: Mir egal, was ich für Gefühle und Gedanken habe.

00:23:30: Ich halte an Jesus fest.

00:23:32: Warum?

00:23:33: Weil ich ihm glaube, dass er bei mir ist.

00:23:36: Auch wenn ich ihn nicht fühle.

00:23:37: Und selbst, wenn das bis zum Ende meines Lebens gehen sollte, halte ich an Jesus fest.

00:23:42: Weil hinterher, wenn ich bei ihm bin, Für die Frage, dass einem Redner keine Frage mehr sein, dann gehe ich zu mir hin, dann kann ich ihm alle Fragen stellen, dann kann er mir auch beantworten, warum er geschwiegen hat.

00:23:54: Aber das Wichtige ist, dass wir in Zeiten des Schweigens uns an Jesus festhalten, so doll es geht, weil wir haben keinen anderen Ort, wo wir gehen können, wohin sonst sollten wir gehen, wenn nicht zu Jesus.

00:24:08: Amen.

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