Warum ist Loben so wichtig?
Shownotes
Predigt in der EFG Oberkrämer
In dieser Predigt geht es um die lebensverändernde Kraft unserer Worte und die bewusste Entscheidung, das Lästern durch ein aktives Loben zu ersetzen . Wir untersuchen, warum schlechtes Reden nicht nur unsere eigenen Gedanken und Beziehungen vergiftet, sondern uns sogar an die Stelle Gottes als Richter erhebt. Inspiriert von dem Vorbild einer Gemeindeschwester, die positiv über Abwesende spricht, zeigt die Predigt auf, wie Loben unsere Perspektive verändert, Geschwister mit den Augen Gottes sieht und eine Atmosphäre der Wertschätzung schafft, die wie ein „Himmelslicht“ in der Welt leuchtet . Da kein Mensch die Zunge aus eigener Kraft bändigen kann, werden wir dazu ermutigt, den Heiligen Geist um Hilfe zu bitten und unsere Zunge als geistlichen Muskel zu trainieren, damit unsere Worte Gott groß machen und Segen in unser Umfeld bringen.
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00:00:00: Der Grund, warum ich heute hier alleine stehe, ist, dass Fabi und ich ursprünglich eine Predigt zusammenhalten wollten übers Ermahnen.
00:00:10: Und irgendwie hatten wir das dann aber beide parallel aufs Herz bekommen, dass das Thema Ermahnen nicht heute dran ist.
00:00:19: Deswegen mache ich quasi das Gegenteil aus der Predigt.
00:00:25: Genau, meine Predigt hat heute ein etwas eigentümlichen Namen und ich hoffe, dass sich mit der Predigt niemanden auf den Schlips trete oder dass sich niemand unangenehm berührt fühlt.
00:00:36: Eigentlich hoffe ich, dass sich nur eine Person in diesem Raum nicht unangenehm berührt fühlt.
00:00:42: Da Maris steht doch mal bitte auf.
00:00:46: Genau, das ist da Maris und du kannst dich wieder setzen.
00:00:50: Ich wollte nur, dass ihr sie alle vor Augen habt.
00:00:52: Es war ganz witzig.
00:00:53: Der hat mich so angelächelt, dann habe ich einen Namen gesagt und dann ist ihr Gesicht versteinert.
00:00:59: Der Titel der heutigen Predigt lautet nämlich, was würde Damaris sagen?
00:01:05: Und ihr könnt es schon ahnen, es gibt ja diese Armbänder, WWWJD, was würde Jesus tun?
00:01:12: und was würde Damaris sagen, ist an dieses Armband.
00:01:15: angelehnt.
00:01:16: Das Problem ist nur, ganz oft weiß ich einfach nicht, was Jesus tun würde.
00:01:20: Wenn ihr jetzt hier in materieller Form unter uns wäre, würde er uns alle als gute und treue Knechte loben oder würde er erst mal eine ordentliche Tempelreinigung machen.
00:01:30: Ich weiß es nicht.
00:01:32: Und deswegen finde ich es sehr hilfreich, wenn man sich für bestimmte Aspekte seines Lebens immer bestimmte Vorbilder sucht, wie zum Beispiel Damaris, dass man sich in gewissen Situationen fragen kann, nicht was würde Jesus tun, sondern was würde Damaris sagen?
00:01:49: Weil die Frage vielleicht leichter ist zu beantworten.
00:01:54: Aber warum stellen wir uns heute die Frage?
00:01:56: Weil Damaris eine Angewohnheit hat, die ich sehr klasse finde.
00:02:00: Damaris redet nämlich hinter den Rücken von anderen Leuten über sie.
00:02:04: Es war jetzt nicht schlecht, wie ihr denkt, sondern positiv.
00:02:07: Sie lobt sie.
00:02:08: Damals lobt sehr gerne und lobt sehr viel, auch wenn die entsprechenden Leute nicht im Raum sind.
00:02:13: Und das finde ich sehr inspirierend und deswegen wollte ich heute über das Loben predigen.
00:02:19: Also ihr seht das Gegenteil vom Ermanen.
00:02:26: Und weil ich mir wünsche, dass wir alle mehr loben würden, werden wir uns erst das schlecht reden anschauen und warum es schlecht ist schlecht zu reden um uns dann das gute reden das loben anzuschauen danach warum es gut ist Gutes zu reden und dann wie wir es schaffen können weniger schlechtes und mehr Gutes zu reden.
00:02:51: also fangen wir an mit dem schlecht reden.
00:02:54: ich glaube uns allen ist klar das lässt dann oder schlechtes reden eine sünde ist.
00:03:00: Für alle, die das nicht glauben, empfehle ich heute zur Nachmittagslektüre mal das Buch der Sprüche aus der Bibel.
00:03:07: Ein kleiner Auszug von ungefähr fünfzig Stellen.
00:03:10: Sprüche elf erst zwölf.
00:03:13: Wer über andere lästert, hat keinen Verstand.
00:03:15: Doch ein Verständiger hält seinen Mund.
00:03:17: Wir sehen, wer lästert, ist dumm.
00:03:20: Und manchmal ist es schlauer, den Mund zu halten.
00:03:25: Aber warum ist lästern?
00:03:28: Sünde.
00:03:29: Warum ist es schlecht, wenn wir über andere schlecht reden?
00:03:33: Drei Gründe.
00:03:34: Erstens, wir erheben uns an Gottesstelle.
00:03:38: In Jakobus vier Vers elf lesen wir, redet nicht schlecht übereinander Brüder.
00:03:43: Wer über einen Bruder schlecht redet, oder sogar seinen Bruder richtet, redet schlecht über das Gesetz und richtet das Gesetz.
00:03:53: Wenn du aber das Gesetz richtest, so bist du nicht ein Täter des Gesetzes, sondern ein Richter.
00:03:58: Der Fers ist ein bisschen verschachtelt, aber heißt Folgendes.
00:04:02: Wenn wir schlecht über eine Person reden, richten wir das Gesetz.
00:04:07: Warum?
00:04:08: Lässt dann beinhaltet ihr oft, dass man etwas Schlechtes von jemandem anderen heraushebt.
00:04:15: Dass man irgendwie, was ich jetzt so mag, sage, hey, hast du gehört, was der und der wieder gemacht hat?
00:04:19: Ganz schlimm.
00:04:21: Dadurch machen wir uns zu richtern.
00:04:22: Wir sagen, was die Person gemacht hat, ist schlimm.
00:04:25: Aber Das Gesetz spielt für uns keine Rolle.
00:04:28: Wir wissen, das lässt dann Sünde ist.
00:04:30: Tun es aber trotzdem.
00:04:31: Das heißt, wir klagen die Sünde des anderen an, indem wir selbst Sündigen unterheben und so über das Gesetz.
00:04:37: Und letztendlich nehmen wir damit Gottes Rolle ein, weil nur Gott darf über dem Gesetz stehen, weil er der Gesetzgeber ist und nie das Gesetz gebrochen hat.
00:04:47: Aber wir, die wir regelmäßig das Gesetz brechen, wenn wir uns über andere erheben, und andere richten, während wir selbst unsere Sünde ignorieren, indem wir über andere richten, erheben wir über uns das Gesetz.
00:05:02: Wir sind nicht Gott, wir sind seine Geschöpfe und unsere Aufgabe ist es nicht auf Grundlage des Gesetzes zu richten, sondern uns an das Gesetz zu halten.
00:05:13: Zweiter Punkt.
00:05:15: Wir vergiften unsere eigenen Gedanken.
00:05:17: In Matthäus Fünfzehn vers Achtzehn lesen wir, was aber aus dem Mund herauskommt, Das kommt aus dem Herzen.
00:05:25: Und das macht den Menschen unrein.
00:05:27: Wir sehen also, wir reden schlecht über andere Leute, weil wir schlecht über sie denken.
00:05:32: Ja, wenn ich jetzt irgendwie der Meinung bin, Person X sieht heute komisch aus, dann denke ich, okay, er sieht komisch aus, geht danach hin zu irgendwie und sagt, oh, hast du den gesehen, er hat heute was richtig Komisches an.
00:05:41: Also wir denken erst über schlecht über andere Leute und aus den Gedanken kommen schlechte Worte.
00:05:47: Aber... Der Bielefers endet nicht an der Stelle.
00:05:50: Und das verunreinigt uns.
00:05:51: Und diese schlechten Worte, die wir sprechen, gehen zurück in unser Herz und verunreinigen uns und unsere Gedanken.
00:05:59: Und je häufiger wir schlecht über eine Person reden, desto negativer wird auch unser Bild von der Person.
00:06:10: Und desto weniger können wir auch die Person so sehen, wie Gott sie geschaffen hat.
00:06:16: Und aus diesem Teufelskreis herauszubrechen, aus diesem Schlechtreden, Schlechtdenken, Schlechtreden und so weiter hilft nur Buße.
00:06:23: Wir müssen vor Gott eingestehen und uns bei ihm entschuldigen und vielleicht auch bei der Person, über die wir schlecht geredet haben und darüber Buße tun und uns vom Heiligen Geist erneuern lassen und auch unser Bild von der Person, über die wir schlecht geredet haben erneuern lassen.
00:06:40: Drittens, wir vergiften die Beziehungen von anderen Menschen.
00:06:45: In Sprüche.
00:06:46: siebzehn vers neun lesen wir.
00:06:48: Wer Sünde zudeckt, der macht Freundschaft.
00:06:51: Wer aber die Sache aufhört, der macht Freunde uneins.
00:06:55: Und wie bereits gesagt, wir lästern oft über die schlechten Sache, die ein anderer gemacht hat.
00:07:01: Und wenn wir lästern, zerstören wir Beziehung.
00:07:03: Es kann eine Seite so aussehen, dass wenn ich jetzt über zum Beispiel Max läster und er kriegt das mit, dann steht da was zwischen uns.
00:07:10: Dann sind wir unversöhnend.
00:07:12: Das macht unsere Beziehung kaputt.
00:07:14: Aber es kann auch noch schlimmer werden.
00:07:17: Wenn wir mit Person A über Person B lästern, prägen wir nicht unsere eigenen Gedanken negativ über Person B, sondern auch die von Person A. Und das Ganze wird noch schlimmer, wenn Person A gar nicht so gut Person B kennt.
00:07:37: Und dazu möchte ich euch ein Beispiel erzählen, was ich neulich schon vor ein paar Monaten mitbekommen habe und Alle involvierten Personen habe ich um die Erlaubnis gefragt, also jetzt nicht irgendwie wundernöse.
00:07:50: Eine Frau geht ja noch nicht so lange in die Gemeinde und als sie gerade neu war, hat jemand schlecht über Tani, der heute Gitarre gespielt hat geredet.
00:08:01: Er hat gesagt, Tani sei ein schlechter Mitarbeiter.
00:08:03: Ich weiß nicht aus welchem Kontext dieser Satz kam, aber hatte irgendwas mit Solar zu tun und war wahrscheinlich so ein Halbsatz mal irgendwie eingestreut und das hat das Bild von Jess über Tani geprägt.
00:08:15: Und als wir dann von Andi gefragt wurden, ob wir die Jugendarbeit machen wollen und wir überlegt haben, wie wir das aufbauen und strukturieren und wie wir noch als Mitarbeiter dazu gewinnen wollen, habe ich zu Jess gesagt kommen, dass doch Tani und Kira fragen, ob die Jugendmitarbeiter werden möchten.
00:08:30: Jess hatte aber natürlich aufgrund der Aussage, und weil sie Tani noch nicht so gut kannte, ein schlechtes Bild von Tani und dachte, na gut, wenn er im Solar ein schlechter Mitarbeiter war, dann würde er auch in der Jugend ein schlechter Mitarbeiter sein.
00:08:41: Alles nur aufgrund der Grundlage eines Satzes und nicht irgendwie, weil sie das auch so erlebt hätte.
00:08:48: Im Laufe der nächsten Wochen und Monate hat sie Tanja besser kennengelernt, weil wir auch zusammen in den Hauskreis gehen und hat gesehen, dass dieser Satz gar nicht unbedingt so Fundament hat und dass Tanja doch irgendwie ein cooler Typ ist und dass sie sich vorstellen kann, mit ihm Jugendarbeit zu machen.
00:09:05: Und jetzt sind wir sehr dankbar, dass die beiden, also dank an euch, Jugendarbeit machen.
00:09:10: Und daran seht ihr, Wenn wir schlecht über andere Leute reden, zerstören wir die Beziehung zwischen zwei Personen.
00:09:24: Es gibt Ausnahmen zu der Regel.
00:09:27: Ich will jetzt nicht sagen, ihr dürft nie wieder in eurem Leben irgendetwas Schlechtes über eine andere Person sagen.
00:09:32: Es ist manchmal angebracht, weiß ich nicht, die Gitarre ist verstimmt oder der Prediger hat ja keinen roten Faden auf die entsprechende Person zuzugehen und sagen, hey, irgendwie, dank, dass du Lobreis gemacht hast, kannst du beim nächsten Mal auf achten, die Gitarre zu stimmen.
00:09:47: Oder danke für deine Predig, den und den Punkt habe ich mitgenommen, aber irgendwie konnte ich auch siebzig Prozent der Predig nichts mitnehmen, weil mir der rote Faden gefehlt hat.
00:09:57: Das kann angebracht sein, aber dann ist es angebracht, dass zwischen mir unter jeweiligen Personen zu klären und meinen Ehepartner oder meine beste Freundin, die haben eigentlich nichts damit zu tun.
00:10:08: Die müssen wir da nicht mit einbeziehen.
00:10:14: Ein viel deutlicher Fall ist, wenn es um ganz klare Sünde geht.
00:10:18: Wir sind dazu ermutigt.
00:10:20: Wir werden aufgefordert von der Bibel, uns einander zu ermahnen.
00:10:24: Da sind wir wieder bei der Predigt von Fabio und mir, die wir irgendwann halten wollen.
00:10:29: Aber das ist ein komplexes Thema, was ich jetzt hier nur so anschneiden möchte.
00:10:33: Da werden wir wie gesagt, irgendwann anders darüber predigen.
00:10:37: Wir sind ermutigt uns zu ermahnen und deswegen ist es auch wichtig, wenn ihr zum Beispiel Sünde in meinem Leben seht, dass ihr auf mich zukommt und sagt, hey Philipp, da und da, da sündigst du.
00:10:50: und dass wir dann zusammen die Sünde aus meinem Leben schmeißen.
00:10:53: Aber auch da ist zu bedenken, dass wenn wir erst mal eine Grundlage gelegt haben von Lob und Anerkennung und guten Reden, dass wenn du dann auch mich zukommst und mir sagst, dass ich Sünde in meinem Leben habe, ich mich nicht sofort verteidige, sondern dass ich dann weiß, dass du eigentlich gut über mich denkst und dass du mir helfen möchtest, die Sünde aus meinem Leben zu schmeißen.
00:11:13: Eine andere Situation vielleicht.
00:11:15: Ja, es gibt jemand, der hat sich grob an dir versündigt.
00:11:19: Und du kannst noch nicht irgendwie mit der Person darüber reden, weil du richtig doll verletzt bist.
00:11:25: Dann kann es angebracht sein, dass du mit deinem Ehepartner, mit deinem Seelsorger, mit deinem besten Freund oder deiner Freundin darüber redest.
00:11:33: Dann ist es gut, dass das aufgearbeitet wird.
00:11:36: Wir müssen nicht Sünde unter dem Teppich kehren.
00:11:39: Aber zwei Sachen helfen uns.
00:11:41: Erstens, wirklich weniger ist mehr.
00:11:44: Versucht nicht mit jedem in eurem Hauskreis darüber zu reden.
00:11:47: Ihr schützt dadurch auch andere Leute schlecht über die die Person zu denken.
00:11:53: Zweitens müssen wir das mit Weisheit tun, betet, bevor ihr mit jemanden über so ein Thema redet, ob ihr darüber sprechen solltet mit wem.
00:12:04: Manchmal reicht es vielleicht auch eine Sache mit Gott klar zu machen und dann gibt er den nötigen Frieden um die Person direkt anzusprechen.
00:12:13: Und drittens Das wichtigste ist deine Herzenseinstellung zu dem Thema.
00:12:19: Redest du mit einer Person schlecht über eine andere, die dich vielleicht verletzt hat, um die Person schlecht zu machen?
00:12:26: Dann lass es sein.
00:12:28: Oder redest du mit einer anderen Person über das Geschehene, weil du mit ihr beten möchtest, weil du möchtest, dass Gott in die Situation hineinkommt und Frieden und Versöhnung und Vergebung schenkt.
00:12:40: Und im Zweifelsfall bete, dass Gott deine Motive reinmacht, wenn du spürst, dass beides da ist.
00:12:51: Sind wir genug über das Schlechtreden geredet?
00:12:54: Jetzt möchte ich zu meinem eigentlichen Punkt kommen.
00:12:57: Das Loben.
00:12:58: Und Loben hat zwei Fundamente.
00:13:00: Erstens, es ist eine Entscheidung.
00:13:03: Ich kann mich entscheiden, ob ich die Moderation heute lobe oder ob ich irgendwie schlecht darüber rede, dass Benni sich so ein bisschen rumgehasbelt hat.
00:13:13: Das ist meine persönliche Entscheidung und ich kann sagen, okay, ich möchte loben oder ich möchte schlecht reden.
00:13:19: Und wir lesen auch im ersten Testerlonischer VIII, dass wir Arbeiter auf Grundlage ihres Werkes lieben sollen.
00:13:29: Und aus diesem Text nehme ich heraus, dass auch wenn wir eine Person nicht mögen, sollen wir sie dafür loben, was sie im Reich Gottes tut.
00:13:37: Auch wenn wir sie nicht dafür lieben können, dass sie irgendwie ein Geschöpf Gottes ist, sollen wir zumindest mal Danke sagen für ihren Dienst.
00:13:45: Andererseits ist loben auch eine Herzens-Einstellung.
00:13:48: Loben fällt uns nicht schwer, wenn wir positiv über jemanden denken.
00:13:52: Ja, ich könnte jetzt euch zehn Minuten lang alle tollen Sachen über alle meine Freunde erzählen und es würde mir nicht schwer fallen, weil ich es diese mag.
00:14:01: Und wenn unser Herz voll ist mit Positiven, dann fällt es uns auch nicht schwer, positiv über Menschen zu reden.
00:14:09: Das ist das gleiche Prinzip wie beim Schlechtreden.
00:14:13: Und vielleicht hast du damit noch nicht so viel Erfahrung gemacht.
00:14:16: Vielleicht bist du nicht so der Lobar, dann ermutige ich dich, fang doch mal an, zum Beispiel in dem du betest und Gott dankst für deine Geschwister.
00:14:27: Ich möchte euch mal ganz kurz vier Anfänge aus vier Paulus-Briefen vorlesen.
00:14:34: Erster Korinther, ich danke meinem Gott alle Zeit.
00:14:37: eure Dwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist.
00:14:40: Epheser, deshalb höre ich Nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht auf für euch zu danken.
00:14:49: Philippa, ich danke meinem Gott bei jeder Erinnerung an euch.
00:14:52: Alle Zeit in jedem meiner Gebete und bete für euch allen mit Freuden.
00:14:57: Colosser, wir danken Gott dem Vater unseres Herrn Jesus Christus alle Zeit, wenn wir für euch beten, da wir von eurem Glauben in Christus Jesus gehört haben und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt.
00:15:09: Wann?
00:15:11: Habt ihr das letzte mal eine E-Mail bekommen, in der steht, ich danke dir, Max, für deinen Glauben oder ich danke dir, der Marius, dass du so toll loben kannst?
00:15:22: Wann habt ihr das letzte mal so eine E-Mail angefangen?
00:15:25: Und was für Paulus Standard war, er fängt fast jeden seiner Briefe mit Lob an.
00:15:30: Hört sich für uns komisch an.
00:15:31: Irgendwie ist es befremdlich, warum, weil wir verlernt haben, zu loben.
00:15:40: Aber wenn wir anfangen, uns bewusst zu entscheiden, zu loben und an einzelne Schritte gehen, dann werden wir sehen, dass das automatisch kommt und wir werden die eine Person loben und die andere Person loben und irgendwann haben wir uns daran gewöhnt, dass wir gar nicht im Anders Könn als zu loben.
00:15:55: Und dann wird es auch für uns normal sein Gott für die Menge an begabten und tollen Geschwistern zu danken, die er uns geschenkt hat.
00:16:08: Und jetzt möchte ich mit euch zehn Gründe anschauen, warum loben toll ist.
00:16:14: Erstens, es ist ein biblisches Gebot.
00:16:17: In Philippa IV Vers VIII lesen wir, wenn es irgendein Lob gibt, das erwegt.
00:16:23: Das heißt, wenn du in irgendeiner Situation bist, in der du jemanden loben kannst, ist es Gottes Gebot, dass du ihn lobst.
00:16:30: Punkt.
00:16:31: Hier könnte ich eigentlich meine Predigt beenden.
00:16:33: Aber, weil Loben so toll ist, möchte ich euch die anderen neuen Gründe nicht vorenthalten.
00:16:38: Zweitens, wir fangen an, unsere Geschwister so zu sehen, wie Gott sie siebt.
00:16:43: Gott liebt uns.
00:16:46: Er ist sprachlos vor Liebe.
00:16:47: Er ist begeistert von uns.
00:16:49: Er freut sich über uns, wie sich Eltern über einen Säugling freuen, trotz all unserer Fehler.
00:16:55: Und so sieht uns Gott.
00:16:57: Und wenn wir immer nur schlecht über eine andere Person reden und denken, dann sehen wir den Menschen nicht so, wie Gott ihn sieht und wie Gott ihn liebt und wie Gott ihn geschaffen hat.
00:17:07: Gott hat jeden von uns zu einem einzigartigen Meisterwerk mit einzigartigen Gaben gemacht.
00:17:13: Wer sind wir, Gottes Werk, schlecht zu reden?
00:17:17: Das ist unsere Berufung, so zu sein wie Gott.
00:17:20: Und dafür müssen wir auch Gottes Blick für die Menschen um uns herum entwickeln.
00:17:24: Drittens, wir helfen auch anderen Geschwistern diesen Blick für die Menschen zu gewinnen.
00:17:29: Wenn wir positiv über andere reden, während andere dabei sind, dann prägt es den Blick positiv.
00:17:38: Viertens, wir machen Lästerung zu Nichte.
00:17:41: Stellt euch vor, nachdem Person X vor und aus meinem Beispiel, das was über Tani gesagt hat, hätten zwanzig andere Leute in Jess Anwesenheit Tani gelobt.
00:17:52: Dann hätte dieser einen Satz gar keine Substanz mehr gehabt, dann wäre ihr Gesicht nicht von der schlechten Rede geprägt, sondern von dem Positiven und von dem Lob.
00:18:03: Und wenn wir les dann kaputt machen wollen, weil das Sünde ist, müsste wir anfangen zu loben.
00:18:10: Fünftens, wir verhindern, dass wir sündigen.
00:18:13: Ganz logisch.
00:18:14: Je mehr wir loben, desto weniger Zeit haben wir, schlechtes zu reden.
00:18:19: Und dazu kommt noch der Infekt.
00:18:21: Je mehr wir loben, desto positiver prägt sich unsere Sicht auf den Menschen.
00:18:27: Und desto weniger haben wir das Bedürfnis, schlecht üben zu reden.
00:18:31: Nächster Punkt.
00:18:32: Wir werden gesegnet.
00:18:34: In erster Petrus III, Vers.
00:18:35: neun steht und vergeldet nicht böses mit bösen oder Scheldwort mit Scheldwort, sondern im Gegenteil segnet Weil ihr dazu berufen seid, dass ihr Segen erbt.
00:18:50: Gott hat uns berufen, um in seinem überreichen Segen zu wandeln.
00:18:55: Und uns berufen, dass wir Segen erben.
00:18:59: Und wie tun wir das?
00:19:00: Indem wir andere segnen.
00:19:02: Wenn wir gut über andere Leute sprechen und sie segnen und sie loben, dann leben wir in der Berufung von Gott gesegnet zu werden.
00:19:13: Siebens.
00:19:14: Man ermutigt.
00:19:16: Die Bibel fordert uns an zahlreichen Stellen aufeinander zu ermutigen.
00:19:21: Und was ist ermutigender als ein, das hast du toll gemacht oder schön, wie du dich immer so einsetzt.
00:19:26: Beziehungsweise, wie motiviert bist du einen Dienst zu tun, wenn nie jemand Dank gesagt?
00:19:32: und natürlich dienen wir in erster Linie für Gott.
00:19:37: Und wir sollen auch dienen auch, wenn niemand Dank gesagt, weil wir es für Gott machen und nicht für das Lob der Menschen.
00:19:42: Aber es ist einfach schön, genug zu werden und ist ermutigend, vor allen Dingen wenn jemand neu im Dienst ist.
00:19:47: Ich weiß noch, wie ermutigend ich es fand, nachdem ich meine erste Predigt gehalten habe, wie viel positives Feedback ich dadurch bekommen habe.
00:19:56: Und das hat mich motiviert, weiterzumachen.
00:19:58: Und deswegen stehe ich heute hier, weil ihr mich ermutigt habt.
00:20:02: Vielen Dank dafür.
00:20:05: Nächster Punkt.
00:20:07: Ermutigung ist eine Grundlage für Ermahnung.
00:20:11: Den Punkt habe ich vorhin schon ein bisschen angestätten.
00:20:13: Wenn wir eine allgemeine Atmosphäre des Lobes und der Wertschätzung haben, dann fällt es uns viel leichter, Kritik anzunehmen.
00:20:21: Wenn mich jetzt jemand kritisiert oder mich auf eine Sünde anspricht, dann werde ich mich wahrscheinlich erst mal verteidigen und mich zurückziehen und rechtfertigen.
00:20:29: Aber wenn ich mir bewusst mache, dass die Person mich mag und mich liebt und mich schätzt für das, was ich bin und das, was ich tue und dann einen einzelnen Punkt anspricht, dann fällt mir das viel leichter, das anzunehmen.
00:20:42: Und stellt euch vor, Ich bekomme mit, dass sie jemand über mich gelässert hat.
00:20:47: Und diese Person kommt dann auf mich zu und spricht eine Sünde an.
00:20:52: Dann denke ich mir doch, ja zieh doch erst mal deinen Balken raus, bevor du mir den Spitze rausziehen kannst, auch wenn die Person vielleicht recht hat.
00:21:01: Nächster Punkt.
00:21:02: Wir sind Himmelslichter.
00:21:04: Ein Pferd, den ich ja sehr gerne in meinen Predigen bringe, ist Philippa II, Vers.
00:21:08: Fünfzehn, weil er so schön unsere Aufgabe, unsere Rolle in der Welt beschreibt.
00:21:13: damit ihr tadellos und lauter seid, unbescheultene Kinder Gottes, inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem ihr leuchtet, wie Himmelslichter in der Welt.
00:21:25: Wir sind Himmelslichter.
00:21:27: Die Welt um uns herum ist tot und dunkel und gefangen in Sünde und wir sind der Unterschied.
00:21:33: Wir leuchten, weil Jesus uns zum Leuchten gebracht hat, weil wir durch Christus leben.
00:21:39: Und diese sagt zu uns, daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
00:21:44: Jetzt könnt ihr euch mal vorstellen, was Liebe mehr ausdrückt, Lestern oder Loben.
00:21:49: Und wenn wir einander loben, dann leuchten wir wie Himmelslichter, dann haben wir eine Atmosphäre der Wertschätzung und der Anerkennung in der Gemeinde.
00:21:57: Und dann kommen Leute zu Besuch und bleiben, weil sie es hier schön finden, weil sie gerne hier sind, weil sie Das Lob und die Anerkennung, diese Atmosphäre genießen und dann hören sie von Gott.
00:22:09: Und dann kommen sie Gott und finden ihn, lernen ihn kennen.
00:22:15: Und wäre es nicht schön, wenn wir so eine Gemeinde hätten, wo man einfach gerne da ist, wo man gerne sich einbringt und gerne Zeit miteinander verbringt.
00:22:24: Letzter Punkt.
00:22:25: Man macht Gott groß, wenn man andere lobt.
00:22:29: Und hier sind wir auch bei der Erklärung, wie man mit Lob umgehen soll.
00:22:34: In erster Korinthervierfestiven lesen wir.
00:22:36: Was aber hast du, dass du nicht empfangen hast?
00:22:39: Wenn du es aber auch empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?
00:22:45: Alles, was wir haben, kommt von Gott.
00:22:48: Jede Gabe, egal ob wir damit geboren sind, dass wir toll sehen können oder es uns jahrelang mühsam erarbeitet haben, dass wir gitarre spielen können, alles was wir können, kommt von Gott.
00:23:00: Und wenn du mich für meine Predigt lobst?
00:23:02: dann lob ich Gott dafür, weil vor fünf Jahren habe ich noch ganz schlechte Anlacht in der Jugend gehalten und irgendwann habe ich Gott gebeten, dass er mir die Gabe der Lehre gibt.
00:23:10: und jetzt stehe ich hier und predige.
00:23:13: und wenn ich Lob bekomme für meine Predige, dann freue ich mich darüber, dass Gott in mir gewirkt hat, dass er mich begabt hat, dass ich meinen Geschwistern dienen kann.
00:23:22: und diese Perspektive hilft uns auch mit Lob richtig umzugehen.
00:23:27: Denn jetzt wissen wir, dass alles, was wir haben, wir nicht empfangen haben.
00:23:35: Sorry, jetzt wissen wir, dass alles, was wir haben, nicht von uns kommt, sondern dass wir es empfangen haben.
00:23:42: Also sollte unsere erste Reaktion auf Lob auch nicht sein, ich bin so toll oder, oh ja, danke, ich fand meine Rede auch heute richtig gut, sondern dass wir Gott loben, weil er uns begabt hat.
00:23:53: Und gleichzeitig hilft uns diese Perspektive auch, was glaube ich auch in christlichen Kreisen häufig vorkommt, Lob nicht schlecht zu machen.
00:24:01: Wenn du jetzt meine Predigt lobst oder wenn ich jetzt die Band lobe und wir regieren darauf ach komm halb so wild war doch nichts besonderes.
00:24:12: oder noch schlimmer wenn wir es schlecht reden und ich sage ach komm an der Einstelle hab ich mich verhasst Bild und hab da wie ein Bibelpferd falsch vorgelesen die war doch nicht so gut die Predigt.
00:24:20: Dann mach ich damit Gottes Werk zu Nichte.
00:24:24: Wenn du mich lobst und ich mach dein Lob kaputt und negiere es dann sage ich Gott eigentlich im Prinzip, okay, was du mir gegeben hast, ist keine Gabe, das ist schlecht.
00:24:34: Dein Werk in mir ist schlecht.
00:24:35: Und wenn wir Lob schlecht annehmen und es schlecht reden, machen wir Gott schlecht.
00:24:43: Und deswegen möchte ich euch ermutigen.
00:24:45: Eineseits lobt, andererseits, wenn ihr gelobt werdet, freut euch darüber, seid ermutigt, nehmt das Lob an und preist Gott dafür, was er in eurem Leben schon getan hat.
00:25:00: Mir ist natürlich klar, dass so eine Predigt nicht einfach unser ganzes Leben umkrempeln wird.
00:25:07: Nur weil ihr einmal so eine Predigt gehört habt oder vielleicht seid ihr euch auf Freaks und lasst euch armen Männern drucken, auf denen steht, was würde da Maris sagen, dann vergesst ihr das Armwand einmal.
00:25:18: Und dann seid ihr wieder auf Arbeit und dann redet euer Kollege schlecht über den anderen, dann macht ihr doch wieder mit.
00:25:25: Eine Predigt kann unser Leben nicht verändern.
00:25:30: Das liegt daran, wie ja Cobus es sagt.
00:25:35: dass kein Mensch die Zunge bändigen kann.
00:25:38: Nichtsdestotrotz, auch wenn wir wissen, dass wir bis zu unserem Tod den Kampf gegen unsere eigene Zunge nie endgültig gewinnen werden, können wir trotzdem Etappen Siege haben und sind dazu berufen, den Kampf aufzunehmen.
00:25:50: Und der Kampf fängt uns in seinen Gedanken an.
00:25:53: Im zweiten Korintherbrief lesen wir, dass wir dazu aufgefordert sind, jeden Gedanken unter den Gehorsamen Christi gefangen zu nehmen.
00:26:02: Warum ist das wichtig?
00:26:04: für den Kampf gegen die Zunge, weil wir aus der Bibelstelle vorhin wissen, alles, was wir sagen, kommt endgültig aus unserem Herzen.
00:26:11: Und wenn wir anfangen, unsere Gedanken zu ordnen und immer, wenn wir schlecht über einen unserer Geschwister denken, wir den Gedanken gefangen nehmen in Christus und sagen, nein, ich möchte nicht negativ über eine andere Person denken.
00:26:24: Und Jesus, ich gebe dir das jetzt und ich gebe dir das auch, dass mich das stört, wie er das gemacht hat und dass er mich verletzt hat.
00:26:31: Und wenn wir anfangen, Ja, jeden schlechten Gedanken, Jesus zu geben und das stattdessen gut zu denken, dann wird es uns auch leichter fallen, nicht mehr schlecht über andere zu reden und sie zu loben.
00:26:47: Dazu müssen wir uns einer Sache bewusst sein.
00:26:53: Wir schaffen es nicht.
00:26:55: Wir können die Kraft und die Disziplin, die es braucht, den Kampf gegen unsere Gedanken und gegen unsere Zunge nicht alleine aufbringen.
00:27:03: Wir schaffen es nicht.
00:27:07: Wir brauchen Gott.
00:27:08: dafür.
00:27:09: Wir brauchen den Heiligen Geist in uns, der uns von innen heraus erneuert.
00:27:16: Und deswegen möchte ich euch ermutigen, wenn euch heute durch meine Predigt angesprochen gefühlt habt.
00:27:21: Wenn ihr sagt, so wie ich, ja, ich rede zu viel Schlechtes und rede zu wenig Gutes, dass ihr dafür betet, dass Gott euch von innen heraus erneuert.
00:27:31: Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass ich ja über schlechte Angewohnheiten, die zu Gott gebracht habe und das regelmäßiges Gebet mich verändert hat.
00:27:41: und deswegen möchte ich euch ermutigen, fangt an zu beten und betet auch nicht alleine, sondern bittet auch andere für euch und mit euch zu beten.
00:27:52: Wir werden gleich eine Zeit haben, wo die Band spielen wird und ihr könnt über das Gehörte nachdenken und auch Da vielleicht darüber Buse tun, wenn ihr schlecht über jemanden geredet habt, aber es besteht auch die Möglichkeit, zum Gebetsteam nach vorne zu kommen.
00:28:06: Und dann werden wir für euch beten und mit euch beten, um euch zu helfen, die Sünde aus eurem Leben zu schmeißen und mehr zu loben und weniger schlechtes zu reden.
00:28:21: Und wenn ihr regelmäßig Gott bittet, dann kann ich euch garantieren, er wird euch verändern.
00:28:26: Und wenn du jetzt gerade merkst, dass du von dieser lebensverändernden Kraft des Heiligen Geistes in dir noch nie was gespürt hast, weil du den Heiligen Geist nicht in dir hast, weil du noch kein Kind Gottes bist, weil du dich immer noch an ein altes Leben und eine Sünde festhältst und Jesus noch nie dein Leben hingegeben hast, dann möchte ich dich auch ermutigen, komm nach vorne, bete mit uns und lade Jesus in dein Leben ein, werde Teil dieser wunderschönen Familie, die sich Gemeinde nennt.
00:28:58: Und ich möchte jetzt die Band nach vorne bitten, die werden jetzt was spielen und ich möchte alle Beten nach vorne bitten.
00:29:05: Und wir werden ein paar Minuten Zeit haben, um darüber nachzudenken, was wir heute gehört haben.
00:29:12: Und wie gesagt, wer mit anderen beten möchte, kann gerne nach vorne kommen.
00:29:18: Und wir werden für euch beten.
00:29:22: Predigt jetzt nochmal zusammenzufassen.
00:29:25: Im Prinzip.
00:29:27: Schlechtreden ist schlecht.
00:29:29: weil es Beziehungen und unsere Gedanken vergiftet.
00:29:32: Aber loben ist gut, weil es uns ermutigt, weil wir durch loben Gottes Zeugnis in der Welt sind und weil wir durch loben jetzt endlich Gott loben.
00:29:45: Wir müssen uns aber bewusst machen, dass es Gottes Kraft in uns ist, wie wir auch gerade in dem Lied gesungen haben.
00:29:50: Wenn wir schwach sind, macht er uns stark.
00:29:54: Dass es Gottes Kraft in uns ist, die uns verändert.
00:29:57: Aber wir müssen uns auch bewusst machen, dass die Zunge ein geistlicher Muskel ist.
00:30:02: Wenn wir beten, Gott schenke uns ein Sixpack, werden wir wahrscheinlich nicht am nächsten Tag ein Sixpack haben.
00:30:08: Wir müssen trainieren dafür und genauso müssen wir auch unsere Zunge trainieren und Gott gibt uns die Kraft dazu, dass wir unsere Zunge trainieren.
00:30:19: Und deswegen gebe ich uns allen eine Hausaufgabe auf, dass ihr mal ein bisschen loben trainieren könnt.
00:30:25: lobt in der Woche, in der nächsten Woche drei Personen, die er ohne diese Predigt nicht gelobt hat.
00:30:33: Und vielleicht erfahrt ihr ja das, was loben auch mit uns persönlich macht.
00:30:40: Denn wenn wir nie trainieren zu loben und wenn wir nie uns dazu bewusst entscheiden, Gutes zu reden, das wird es auch nicht automatisch kommen.
00:30:50: Mein Traum ist es, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken müssten, ob wir jetzt loben oder wehen wir loben, sondern dass unsere Seele so voll ist mit positiven Gedanken über unsere Geschwister, dass sobald wir den Mund aufmachen, sie einfach hervorquenen und wir gar nicht anders können als zu loben.
00:31:07: Ja, ich glaube, Damaris hat auch kein Armband, wo drauf steht, was würde Damaris tun?
00:31:13: Sondern sie lobt einfach, weil sie gut über ihre Geschwister nachdenkt.
00:31:19: Und das wünsche ich mir für uns.
00:31:24: Denn was?
00:31:25: wäre das für eine Atmosphäre, wenn wir uns noch mehr gegenseitig wertschätzen und uns noch mehr für unseren Dienst Anerkennung schenken würden.
00:31:35: Leute würden noch lieber herkommen und Geschwister würden sich noch lieber für die Gemeinde einsetzen, weil sie wissen, dass egal was sie tun, sie ist nicht nur für Gott tun, sondern auch Lob dafür ernten.
00:31:52: Und ich glaube, dass Gott sich auch über so eine Gemeinde freut, weil letztendlich jedes Lob, das wir demütig annehmen, ist ein Lob an Gott.
00:32:04: Und das ist unsere Aufgabe auf der Welt, das ist unsere Daseinsberechtigung, dass wir Gott die Ehre geben, indem wir ihn anbeten und ihn loben für das große, was er in unserem Leben und das unser Geschwister auch gemacht hat.
00:32:23: Amen.
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