Was bedeutet es Priester zu sein?
Shownotes
Predigt in der EFG Oberkrämer
In dieser Predigt aus der Maleachi-Predigtreihe gehen wir der Frage nach, wie ein Leben in wahrer Gottesfurcht aussieht und warum wir heute als neutestamentliches, königliches Priestertum in der Verantwortung stehen, Gott die Ehre zu geben . Wir betrachten die drastischen Konsequenzen eines unbußfertigen Herzens, das den geistlichen Segen blockiert, und wie wir stattdessen durch die Verkündigung von Gottes Großtaten zu „Himmelslichtern“ in einer dunklen Welt werden . Im Mittelpunkt steht Jesus als der ultimative Priester, der durch seine vollkommene Ehrfurcht und seinen Gehorsam den Bund mit Gott erfüllt und uns den Weg zu einem Leben in Frieden und Freiheit ebnet. Erfahre, wie der Blick auf Gottes Heiligkeit dich dazu motiviert, Sünde abzulegen und ein erfülltes, jesuszentriertes Leben zu führen .
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00:00:01: Jürgen bezeichnet meine Predigten ganz gerne mal als Feuerwerkspredigten.
00:00:07: Er sagt, wenn ich mir einen Text aussuche, über den ich predigen möchte, fange ich im Text an, hangeln mich von Wort zu Wort, plötzlich explodiert die Feuerwerksrakete.
00:00:16: Ich bin irgendwo ganz anders in der Bibel und ziehe tausend Parallelstellen hinzu.
00:00:20: Nun, heute habe ich bzw.
00:00:22: der Heilige Geist drei ganz besonders schöne Feuerwerksraketen vorbereitet.
00:00:27: Sie tragen den Titel Evangelisation als neu testamentlicher Priesterdienst, unbußfertige Herzen führen es im Fluch und drittens Jesus als ultimativer Priester und Vorbild.
00:00:40: Wir sind ja gerade in unserer Maliachi Reihe und da werde ich jetzt Maliachi zwei, die Verse eins bis neun lesen.
00:00:49: Und nun für euch ihr Priester dieses Gebot.
00:00:52: Wenn ihr nicht hört, Und wenn ihr es euch nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen Ehre zu geben, spricht der Herr der Herrscharen, dann sende ich den Fluch unter euch und verfluche eure Segensgaben.
00:01:04: Ja, ich habe sie schon verflucht, weil ihr es nicht zu Herzen nehmt.
00:01:08: Siehe, ich bedrohe euch die Saat und streue.
00:01:12: Mist auf euer Gesicht, den Mist eurer Feste, und man wird euch zu ihm hinaus tragen.
00:01:20: So werdet ihr erkennen, dass ich dieses Gebot zu euch gesand habe, damit mein Bund mit Levi gültig bleibe, sprich der Herr der Herrschahren.
00:01:28: Mein Bund mit ihm war das Leben und der Friede und ich gab sie ihm.
00:01:33: Er war furcht und er fürchtete mich und von meinem Namen erschauerte er.
00:01:38: Zuverlässige Weisung waren seine Mund und Unrecht fand sich nicht auf seinen Lippen.
00:01:43: In Frieden und Geradtheit lebte er mit mir und viele brachte er zur Umkehr von Schuld.
00:01:49: Denn Elibn des Priests soll ein Erkenntnis bewahren und Weisung sucht man aus seinem Mund, denn er ist der Bote des Herder Herrscharren.
00:01:57: Ihr aber ist seit Abgewichen vom Weg.
00:01:59: Ihr habt viele durch falsche Weisung zu Fall gebracht.
00:02:02: Hab den Bund Levies gebrochen, sprich der Herr der Herrscharren.
00:02:05: So habe denn auch ich euch verächtlich und niedrig gemacht für das ganze Volk, weil ihr meine Wege nicht beachtet und die Person ansieht, wenn ihr Weisung gebt.
00:02:18: Vers eins.
00:02:19: Und nun für euch.
00:02:20: ihr Priester dieses Gebot.
00:02:23: Maliachi hat sich im ersten Kapitel in den letzten zwei Predigten an das Volk gewandt.
00:02:27: Erst kritisiert er ihr falsches Gottesbild.
00:02:30: Das Volk Israel war der Meinung, Gott liebe sie nicht.
00:02:32: Dann wendet er sich dem Volk zu, das krängliches, verächtliches und verkrüppeltes Tier durch die Priste an Gott opfert.
00:02:41: Jetzt rechnet er mit den Priestern ab.
00:02:44: Aber warum?
00:02:47: Die Priester, wer waren die Priester?
00:02:48: Die Priester waren Nachkommen Arons.
00:02:51: Ihr Dienster ist vor, dass sie das Volk Israel im Heiligtum vor Gott vertreten sollten.
00:02:57: Sie sollten für das Volk Opfern alle möglichen anderen Rituale durchführen.
00:03:02: Aber sie sollten das Volk auch die Gebote Gottes lehren und sie sollten das Volk segnen.
00:03:08: Warum predige ich heute über Alltest der männliche Priester?
00:03:11: Was hat das mit uns zu tun?
00:03:13: Wolfgang hat uns vor zwei Wochen erklärt, dass auch wir Priester sind.
00:03:18: Im zweiten Petrusbrief, Kapitel zwei, Vers fünf lesen wir.
00:03:23: Lasst euch auch selbst als lebendige Steiner aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestartum, um geistliche Schlachtopfer dazu bringen.
00:03:31: Gott hoch willkommen durch Jesus Christus.
00:03:34: Wir sind also nicht nur ein geistliches Haus, lebendige Steiner, ja wir sind ein Tempel des heiligen Geistes, Gott wohnt in uns, sondern wir sind auch Priester an genau diesen Tempel.
00:03:47: Und heutzutage ist es unsere Aufgabe, nicht das Volk Israel vor Gott zu vertreten, sondern all unsere Glaubensgeschwister im Gebet.
00:03:55: Und wir sollen nicht nur aufhören bei unseren Geschwistern, sondern sollen die ganze Welt vor Gott einbringen.
00:04:03: Wir sollen geistliche Schlachtopfer bringen.
00:04:06: Und was das heißt, lesen wir vier Verse weiter.
00:04:10: Ihr aber seid ein außerwertes Geschlecht, ein königliches Priestatum, eine heilige Nation.
00:04:16: Ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat.
00:04:24: Wir sind ein königliches Priestertum.
00:04:27: Wir sind die Priester des Königs, damit wir die Tugenden dessen verkünden, der uns aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat.
00:04:36: Tugenden kann man auch mit Großtaten übersetzen.
00:04:39: Es ist also unsere Berufsbeschreibung, unser geistliches Schlachtopfer, dass wir unseren Geschwistern erzählen, was Gott Großes unseren Leben getan hat.
00:04:49: Deswegen haben wir zur Zeit auch immer nach der Predigt diesen kleinen Block, wo wir uns gegenseitig erzählen können, was die Predigtreihe Marliachil mit unserem Leben gemacht hat.
00:05:01: Aber wir sollen nicht nur dabei bleiben, Gottes Tag unseren Geschwistern zu verkünden.
00:05:06: Wir sollen der ganzen Welt erzählen, was Gott in unserem Leben vollbracht hat.
00:05:11: Wir können stundenlang über die Plausibilität der Auferstehung, über die Fehler der Evolutionstheorie und sonst was diskutieren.
00:05:18: Ich kann euch garantieren, wir werden damit nur wenig jünger machen.
00:05:22: Es wird immer jemand da sein, der irgendein besseres Argument hat oder der schlichtweg auf andere Argumente hört.
00:05:29: Aber wenn ihr sagt, ich war depressiv, Und Gott hat mir da rausgeholfen.
00:05:34: Oder so wie ich.
00:05:35: Ich wurde in der Schule gemobbt und war emotional verkrüppelt.
00:05:38: Aber weil er mich zuerst geliebt hat, kann ich jetzt meine Frau, meine Familie, meine Gemeinde lieben.
00:05:44: Dann gibt es keine Argumente dagegen.
00:05:47: Dann kann euer Gegenüber nur sagen, ich glaube euch nicht, ihr lügt.
00:05:52: Oder er sagt, ich glaube euch.
00:05:54: Und dann kann er entweder sagen im schlimmsten Fall, kann er zugestehen, dass euch euer Glaube irgendwie in schweren Zeiten geholfen hat.
00:06:03: Und im besten Fall geht er vielleicht durch eine ähnliche Situation und hat ähnliche Probleme.
00:06:09: Und ihr könnt ihm einen Ausweg bieten.
00:06:12: Ihr könnt ihm das präsentieren, wonach er sich sehnt.
00:06:16: Deswegen verkündigt die Großtatten Gottes.
00:06:20: Ich möchte aber nicht, dass ihr aus Druck oder aus einer religiösen Pflicht heraus das tut.
00:06:27: Ich möchte euch ermutigen, dass ihr aus Begeisterung für Gott und aus Liebe zu euren Geschwistern seine Großtaten verkündigt.
00:06:37: Ein letzter Vers von Petrus, und dann verspreche ich euch, komme ich zu Marliachi zurück.
00:06:43: Erster Petrus, III.
00:06:43: Vers.
00:06:44: XVI.
00:06:45: Sondern haltet den Herrn, den Christus in eurem Herzen heilig.
00:06:49: Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert.
00:06:59: Es ist nicht unsere Aufgabe, jedem Passanten auf der Straße von Jesus zu erzählen.
00:07:04: Es ist auch nicht unsere Aufgabe, jedes Gespräch, was wir mit einem Nichtchristen fühlen, mit den Worten glaubst du eigentlich an Jesus?
00:07:10: zu beginnen.
00:07:11: Es ist unsere Aufgabe bereit zu sein, jedem gegenüber Rechenschaft abzulegen.
00:07:17: Es ist unsere Aufgabe, dass wir darauf vorbereitet sind, dass wenn einer uns nach dem fragt, was wir haben, dass wir antworten können.
00:07:25: Deshalb eine kleine Hausaufgabe.
00:07:28: formuliert einmal euer Zeugnis aus, wie Gott euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat.
00:07:36: Damit ihr, falls ihr irgendwann mal gefragt werdet, was glaubt ihr eigentlich, nicht sowas antworten müsst wie, naja, Jesus und am Anfang mit Adam und Eva und so, sondern, dass ihr die Großtaten Gottes verkündigen könnt.
00:07:51: Zurück zum Alliachi, Punkt zwei, Vers zwei.
00:07:56: Wenn ihr nicht hört, Und wenn ihr es euch nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen Ehre zu geben, spricht der Herrscher.
00:08:04: Die Priester zur Zeit Marliachis haben einen fundamentalen Fehler begangen.
00:08:09: Sie haben Gott nicht die Ehre gegeben.
00:08:13: Sie haben ihr Ziel und ihre Berufung komplett verfehlt.
00:08:17: Auch unsere Aufgabe ist es als Priester, die wir sind, Gott die Ehre zu geben.
00:08:23: Aber weh tun wir es.
00:08:24: Philippa II vers Elf steht und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.
00:08:31: Wenn wir also das tun, was wir im ersten Punkt gehört haben, Jesus als Herrn zu verkündigen, geben wir die Gott die Ehre.
00:08:37: Aber auch wenn wir Lobreis tun, wenn wir Gott danken, geben wir ihm Ehre.
00:08:42: Wenn wir ihm glauben, geben wir ihm Ehre.
00:08:44: Wenn wir Sorgen haben oder Kummer und wir lesen in der Bibel eine Verheißung und wir schauen auf diese Verheißung und glauben ihr und nicht auf unsere Sorgen, geben wir Gott die Ehre.
00:08:54: Wenn wir in der Versuchung stehen und gehorsam sind, geben wir Gott die Ehre.
00:08:59: Die Priester haben das nicht getan.
00:09:01: Aber warum?
00:09:03: Sie haben nicht gehört.
00:09:05: Und sie haben auch, wenn sie gehört haben, es sich nicht zu Herzen genommen.
00:09:08: Und deshalb müssen auch wir aufpassen, dass wir nicht taub werden.
00:09:14: Wir müssen durch die Welt gehen in der Erwartung, dass Gott zu uns spricht.
00:09:18: Vor allen Dingen müssen wir durch den Gottesdienst gehen in der Erwartung, dass Gott zu uns spricht.
00:09:23: Denn wenn wir nicht wollen, dass Gott zu uns spricht, weil wir vielleicht eine Sünde hegen, die wir nicht aufgeben wollen und eigentlich das Reden des Heiligen Geistes am liebsten in diesem Bereich abstellen wollen, dann werden wir taub und stehen in der Gefahr, Gott nicht mehr die Ehre zu geben.
00:09:42: Und das ist unsere Aufgabe als Christen.
00:09:45: Die Priester haben verkrüppelte Tiere geopfert.
00:09:48: Und ganz ehrlich, wie oft opfern wir Verkrüppeltes?
00:09:53: Wie oft geben wir Gott nur dem Rest, den Rest unserer Zeit, das bisschen Geld, was übrig bleibt, den Rest unserer Leidenschaft, weil uns andere Sachen viel wichtiger sind, wie oft geben wir überhaupt nichts, wie oft leben wir unser Leben so, als wenn es Gott nicht gäbe, als wenn er nicht für uns gestorben wäre.
00:10:13: In erster Korinther X fürs einundreißig heißt es, ob er nun est oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zu ihre Gottes.
00:10:24: Es geht nicht darum primär, was wir machen.
00:10:28: Natürlich sollen wir Gott loben, von ihm erzählen, wir sollen an ihn glauben, das ist unsere Jobbeschreibung als Priester.
00:10:34: Aber es ist viel wichtiger, wie wir es machen.
00:10:38: Die Priester im alten Testament haben auch irgendwie ihren Job erfüllt.
00:10:42: Sie haben ja geopfert, aber sie haben es falsch gemacht.
00:10:46: Nicht zur Gottesähre.
00:10:48: Als du heute morgen zum Gottesdienst gefahren bist, hast du es gemacht, weil Sonntag ist oder zur Gottesähre.
00:10:57: Wenn du später im Kaffee ein Stück Kuchen ist, isst du den Kuchen, weil er lecker ist oder zur Gottesähre, weil du ihn preisen kannst dafür, dass es leckeren Kuchen gibt.
00:11:09: Wenn du heute Nachmittag Zeit mit deiner Familie oder mit deinen Freunden verbringst, tust du das, weil es schön ist oder zur Gottesähre.
00:11:17: Die Frage ist nicht genau, was wir tun, sondern wie wir es tun.
00:11:21: Wir sollen alles zur Gottesähre tun.
00:11:26: Und wenn wir es nicht tun, wenn wir für uns leben und nicht zu seiner Ehre, dann sündigen wir und wir verfehlen unsere Bestimmung als Priester genauso wie die Priester zur Zeit Malayachis.
00:11:38: Aber was passiert, wenn Priester aufhören, Gott die Ehre zu tun?
00:11:43: Es geht weiter mit Fest zwei unbußfertige Herzen für uns im Fluch.
00:11:51: Dann sende ich den Fluch unter euch und verfluche eure Segensgaben.
00:11:55: Ja, ich habe sie schon verflucht, weil ihr es euch nicht zu Herzen nehmt.
00:11:59: Die Priester Israels standen unter dem Fluch Gottes in einer Kultur der Gleichgültigkeit gegenüber Gott und seiner Heiligkeit, die sie auch mitkultiviert haben, weil sie zugelassen haben, dass vergrüppeltes geopfert wird.
00:12:13: In dieser Kultur haben sie ihr Ansehen und ihre Wichtigkeit verloren.
00:12:18: In einer Kultur, in der Gott keine Rolle spielt, spielen auch wir als seine Küche keine Rolle mehr.
00:12:24: Des Weiteren verflucht Gott ihre Segensgaben.
00:12:31: Es war die Aufgabe der Priester, das Volk zu segnen.
00:12:34: Doch Gott hat diesen Segen verflucht.
00:12:38: Der Segen hatte keine Auswirkungen mehr.
00:12:41: Gott stellt sich gegen den Dienst der Priester.
00:12:43: Was sie machen, ist unerheblich.
00:12:46: Der unwilling Gott Ehre zu geben, blockiert, also den Dienst der Priester.
00:12:52: Die Frage ist, stehen wir als Priester des neuen Bundes auch in der Gefahr, Ziel von Gottes Fluch zu werden?
00:12:59: Die Antwort ist ja ein.
00:13:01: Einerseits, und das ist das Wichtigste, ist Jesus für uns zum Fluch geworden.
00:13:07: Wenn wir Kinder Gottes sind, trifft aller Zorn Gottes, alle ewige Strafe, jeder Fluch, nicht uns, sondern ihn.
00:13:17: Wir fallen nie wieder unter die ewige Strafe Gottes.
00:13:22: Und wir müssen auch seinen ewigen Zorn nicht fürchten, denn seine Liebe hat die Furcht ausgetrieben.
00:13:28: Wir können eine Ewigkeit mit ihm verbringen und wir können uns auch darauf freuen, egal, wie unser Leben aussieht, wenn wir seine Kinder sind.
00:13:38: Andererseits kann Gott uns züchtigen, wie er ein Kind züchtigt, weil er uns liebt.
00:13:46: Jakobus fünf und erster Korinther elf berichten von Situationen, in denen Christen krank werden, weil sie Sünden in ihrem Leben haben, die sie nicht bekennen.
00:13:55: Uns kann also nicht der ewige Fluch Gottes treffen, aber er kann uns seinen Segen entziehen, er kann unsere Segensgaben verfluchen.
00:14:05: Wir bei den Priestern.
00:14:06: In dem Fall unsere Gesundheit.
00:14:09: Aber ihr müsst und vor allen Dingen ihr dürft keine Angst vor Gott haben.
00:14:13: Die Standard-Einleitung eines jeden Engels zu jedem Gläubigen, für immer fürchtet euch nicht.
00:14:19: Wieso haben die Priester ihren Segen verloren, weil sie gesündigt haben?
00:14:24: Nein, weil sich Gottes Wort nicht mehr zu Herzen genommen haben.
00:14:29: Wenn wir sündigen, torpedieren wir nicht unseren Dienst.
00:14:33: Wenn wir sündigen, stellt sich Gott nicht gegen uns.
00:14:35: Wenn wir sündigen, steht Jesus da für uns am Kreuz, um den Fluch zu tragen.
00:14:41: Aber wenn wir unsere Herzen verschließen vor Gott.
00:14:44: Und wenn wir uns nicht mehr von Gott rein reden lassen, wenn wir wissen, wir haben Sünde in unserem Leben, aber uns ist es egal, weil wir diese Sünde mehr lieben als Gott, dann stehen wir in Gefahr, wenn wir nicht Buße über unsere Sünden tun.
00:15:00: Und das war auch der Hauptfehler der Priester.
00:15:02: Sie haben nicht mehr auf Gott gehört, haben keine Buße mehr getan.
00:15:07: Übrigens, auch wenn du jeden Tag in der gleichen Sinne fällst, wenn du jeden Tag dafür bittest, dass es endlich aufhören mag.
00:15:16: Dass Gott euch die Kraft gibt zu widerstehen, aber ihr schafft es nicht, bedeutet es immer noch nicht, dass ihr in Sünde lebt.
00:15:24: Ein Lebensstil der Sünde möchte gar nicht mehr von Gott erfüllt werden.
00:15:32: Wenn ihr jeden Tag die gleiche Sünde begeht und jeden Tag darüber Buse tut, braucht ihr keine Angst vor Gottes Zorn zu haben.
00:15:39: Ihr könnt euch an seiner Liebe freuen.
00:15:43: Wie kann dieser Segensentzug aussehen?
00:15:46: Wie gesagt, bei den Priestern wurde der geistliche Dienst blockiert.
00:15:53: Und wie viele Gemeinden verspielen ihren Segen heutzutage dadurch, dass sie Gottes Willen nicht mehr ernst nehmen.
00:16:01: In einer Umfrage in den USA wurde als häufigster Grund angegeben, warum Menschen sich von der Küche und vom Glauben abwenden bzw.
00:16:09: fernhalten, dass Christen heuchler sind.
00:16:12: Diese Christen predigen die eine Sache und leben etwas anderes.
00:16:16: Sie sagen, sie sind ganz tolle Menschen, aber irgendwie, wenn man sie besser kennenlernt, sieht man, dass sie doch Sünde in ihrem Leben haben.
00:16:24: Und in dieser Gefahr steht jeder von uns.
00:16:29: Wir stehen in der Gefahr, unseren geistlichen Dienst durch unbußfertige Herzen und leichtfertige Sünde zu topedieren.
00:16:36: Wie viele Freikirchen erleben keinen Wachstum mehr, weil sie Gott nicht mehr die Ehre geben, seinen Wort verlassen, indem sie entweder die Sünde kleinreden in ihrem eigenen Leben oder sich nur noch um sich selbst drehen.
00:16:48: Dabei ist unsere Aufgabe.
00:16:50: Eine so viel größere und so viel schönere, unsere Aufgabe ist es ein Licht zu sein.
00:16:55: In Philippa II, Vers.
00:16:56: XIV bis XVIa lesen wir.
00:16:59: Tut alles ohne Morhen und Zweifel, damit ihr tadellos und lauter seid.
00:17:04: Unbescheutene Kinder Gottes, inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem ihr leuchtet wie Himmelslichter in der Welt, in dem ihr das Wort des Lebens festhaltet.
00:17:17: Wenn uns andere Menschen anschauen, Dann sollen sie Jesus und Gottes Liebe in uns sehen.
00:17:24: Sie sollen sehen, was wir für eine Gemeinschaft haben.
00:17:28: In der Bibel steht, dass uns die Nicht-christen an unser Liebe untereinander erkennen.
00:17:32: Was wäre das für ein Zeugnis, wenn ein Nicht-christ uns als Gemeinde sieht und er sagt, wow, wie liebevoll und friedfertig diese Menschen miteinander umgehen.
00:17:40: Und wenn einer ein Fehler begeht, dann wird er nicht fertig gemacht und es wird nicht über ihn gelästert, sondern man geht mit offenen Armen auf ihn zu.
00:17:50: Und man vergiebt sich und es gibt Versöhnung.
00:17:53: Was für ein Zeugnis wäre das?
00:17:55: Dann müsste die Welt erkennen, dass wir wirklich anders sind.
00:17:58: Und inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechtes würden wir strahlen wie Himmelslichter.
00:18:05: Und die Menschen würden sich zu uns hinwenden und zu Gott hinwenden, weil sie sehen, dass wir was haben, was ihnen fehlt.
00:18:13: Doch stattdessen verstecken wir unser Licht.
00:18:16: Das größte Licht in unserem Leben ist nicht, dass wir nicht zündigen.
00:18:20: Jeder von uns sündigt.
00:18:21: Und es ist auch kein Weltuntergang, wenn wir sündigen.
00:18:24: Und wie gesagt, wenn wir einmal sündigen und auch wenn wir jeden Tag viel sündigen, heißt es nicht automatisch, dass uns Gott seinen Segen entzieht.
00:18:33: Wenn wir sündigen, steht Jesus am Kreuz für uns bereit, um unsere Strafe auf sich zu nehmen.
00:18:40: Die Frage ist nicht, ob wir sündigen oder nicht, war jeder sündigt.
00:18:44: Jeder von uns, jeder Heide.
00:18:47: Die Frage ist, wie wir damit umgehen.
00:18:49: Verheimliche ich es oder denke ich es ist doch nicht so schlimm.
00:18:53: Oder lebe ich in dem Wissen, dass Jesus für mich am Kreuz bezahlt hat.
00:18:58: Oder mehr noch weiß ich das nur selber.
00:19:02: Oder nutze ich es als Chance, um auch der ganzen Welt zu zu rufen, ja ich habe gesündigt.
00:19:08: Aber er hat für mich bezahlt.
00:19:11: Jesus ist für mich gestorben und das ist mein Ausweg aus Schuld in Sünde.
00:19:16: Denn so kann selbst unser größter Fehltritt, unsere größte Sünde, kein Triumph mehr für Satan sein, sondern wird zu einem Siegesmarsch für unseren Herrn.
00:19:29: Und ihr müsst euch bewusst machen, dass der Umgang mit Sünde der größte Unterschied zwischen Christen und Nicht-christen ist, den es gibt.
00:19:37: Francis Chan hat es einst formuliert, so viele Christen beschränken sich darauf, ein wenig moralischer zu erscheinen als die Menschen um sie herum.
00:19:46: Aber der Unterschied zwischen einem wahren Christen und einem nicht-christen hat mit feinen moralischen Abstoffungen nichts zu tun.
00:19:53: Es geht um den Unterschied, ob man lebt oder tot ist.
00:19:57: Und genau deswegen können wir leben, weil Jesus für uns gestorben ist.
00:20:02: Das ist der Unterschied.
00:20:03: Wir sind nicht mehr tot in unserer Sünde und wir sind auch nicht ein bisschen weniger tot als unsere Nachbarn, weil wir vielleicht einen leicht moralischeren Anschein haben.
00:20:15: Wir leben, macht euch das bewusst.
00:20:17: Wir leben, wir leben, während die Welt um uns tot und dunkel ist.
00:20:25: Wir leben und dadurch können auch andere zum Leben finden, weil sie sehen, dass wir ein Licht haben, was in einer toten und dunklen Welt leuchtet.
00:20:38: Jetzt haben wir gehört, wie man verhindern kann, dass Gott eine persönlich, aber auch als Gemeinde bzw.
00:20:45: als ganze Christenheit den Gesegen entzieht, in dem man offene Herzen hat, ihn errt und kein Lebens, die der Sünde, sondern der Busse und Gnade lebt.
00:20:55: Und wenn wir so leben, dann leuchten wir wie Himmelslichter und so können auch andere Menschen von uns entfacht werden.
00:21:06: Doch was passiert, wenn man den Weg der Priester Marliachis weitergeht und keine Busse tut?
00:21:12: Festrei, siehe, Ich bedrohe euch die Saat.
00:21:16: Die Konsequenzen eines unbußfertigen Lebensstils sind dramatisch.
00:21:20: Ich bedrohe euch die Saat.
00:21:22: Wenn wir unseren geistlichen Dienst dadurch blockieren, dass wir keine Buße mehr tun, verspielen wir unsere Glaubwürdigkeit und unsere Authentität als Christen.
00:21:32: Und es passiert genau das, wovon wir in dieser Umfrage gehört haben.
00:21:37: Andere Menschen wenden sich ab vom Glauben.
00:21:40: Unsere Gemeinde bringen keine Ernte mehr ein.
00:21:43: Keine Bekehrungen.
00:21:44: Wir erfüllen also nicht mehr den Auftrag, die ganze Welt zu jüngern zu machen.
00:21:48: Aber mehr noch.
00:21:49: Wir stehen nicht nur in der Gefahr, unseren Segen zu verspielen, sondern auch denen der nächsten Generation.
00:21:56: Wir lesen in Hosea vier für sechs einer Parallelstelle.
00:22:01: und deine Kinder.
00:22:17: Wenn wir sichergehen wollen, dass wir möglichst wenig Segen auf die nächste Generation übertragen, dass unsere Kinder ein möglichst geistlich schweres Leben haben, müssen wir einfach aufhören, Gott die Ehre zu geben.
00:22:31: Aber das Gegenteil ist auch wahr, wenn wir als Prieste ein Leben für ihn und zu seiner Ehre leben, segnet er uns bis in die tausendste Generation.
00:22:40: Du willst das Beste für deine Kinder?
00:22:42: Dann vergiss gute Schulen, Musikunterricht, Nachhilfe, Früherziehung, lebe dein Leben so, dass du zum Glauben hält für deine Kinder wirst.
00:22:53: Lebe dein Leben so, dass du ein Priester als Priester ein Vorbild für deine Kinder wirst.
00:23:00: Doch der Fluch Gottes geht noch weiter über die Priesterzeit, Marliachis.
00:23:06: Fährst drei wieder.
00:23:07: Und streue Mist auf euer Gesicht, den Mist eurer Feste und man wird euch zu ihm hintragen.
00:23:13: Der Mist eurer Feste sind die Gedärme, die beim Opfern übrig blieben.
00:23:16: Die Priester haben sie außerhalb des Tempels verbrannt.
00:23:21: Und in der gleichen Gefahr stehen auch die Priester zur Zeit Maliachis, dass Gott sie entsorgt auf dem Abfall und verbrennt.
00:23:31: Und in der gleichen Gefahr stehen auch Gemeinden, die nicht mehr offen sind für Gottes reden.
00:23:36: Wie viele christliche Strömungen sind bereits untergegangen, weil sie den Weg Christi verlassen haben?
00:23:41: Habt ihr schon mal was von den Albigensern gehört?
00:23:43: Oder den Arianern?
00:23:45: Sind alle untergegangen, weil sie nicht mehr in der Gnade Christi gelebt haben.
00:23:52: Wie viele Gemeinden und Bewegungen haben einst hoffnungsvoll gestartet, sind dann aber eingeschlafen, haben sich vom Evangelium abgewandt und sind jetzt der Auflösung nahe.
00:24:02: Wenn wir anfangen, Sinn in unserem Leben zu tolerieren und dieser Lebensstil greift auf uns als Gemeinde über und wir tun keine Buße mehr und kehren uns ab von der göttlichen Lehre, wird es uns eh nicht ergehen.
00:24:17: Versvier, so werdet ihr erkennen, dass ich dieses Gebot zu euch gesandt habe, damit mein Bund mit Levi gültig bleibe, spricht der Herrscher.
00:24:27: Gott wird dafür sorgen, dass der Bund mit Levi gültig bleibt, egal was die Priester tun.
00:24:38: Und in Römer Dreifers III lesen wir, wenn einige Untreu waren, wird etwa ihre Untreue, die Kreue Gottes aufheben.
00:24:45: Die Untreue der Priester kann also weder den Bund auflösen, noch seine Treue aufheben.
00:24:52: Und diesen Trost haben auch wir als Christen.
00:24:55: Wenn wir Untreue sind und unseren Bund brechen, den wir mit Gott geschlossen haben, dann bleibt Gott treu.
00:25:03: Und er sorgt dafür, dass sein Bund bestehen bleibt.
00:25:06: Doch wie macht er das?
00:25:07: Die Antwort ist die einfachste und die schönste, die es gibt.
00:25:11: Jedes Kinderstundenkind könnte sie beantworten.
00:25:14: Die Antwort ist Jesus.
00:25:15: Denn in Jesus wird das ganze Gesetz erfüllt.
00:25:19: In Hebräer sieben lesen wir, dass Jesus der perfekte und ultimative Priester ist.
00:25:25: Und noch mehr.
00:25:26: In Jesus haben auch wir das ganze Gesetz erfüllt.
00:25:29: Im zweiten Grund, der Vierfers, einundzwanzig steht.
00:25:33: Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht.
00:25:38: Damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.
00:25:41: Wenn Jesus in der Retter ist, dann sieht Gott, wenn er auf uns guckt, nicht unsere Sünde, die hängt dort drüben am Kreuz, sondern er sieht Jesu Gerechtigkeit.
00:25:53: Gott sieht nicht unsere Bundesbrüche, er sieht die Erfüllung Jesu.
00:25:59: Wenn du gerade merkst, dass du dein Leben noch nie vor Gott in Ordnung gebracht hast, dass du diese Freiheit von Sünde und Schuld nicht kennst, dann lade dich ein, komm nach dem Gottesdienst hier vorne, bete mit einem und wär dein Kind Gottes.
00:26:16: Und jetzt wollen wir uns anschauen im nächsten Teil, inwieweit Jesus den Bund Levis erfüllt hat und wie wir uns an ihm orientieren können.
00:26:24: Punkt drei, Jesus als ultimativer Priester und Vorbild.
00:26:30: Vers fünf.
00:26:31: Mein Bund mit ihm war das Leben und der Friede und ich gab sie ihm.
00:26:35: Er war furchts und er fürchtete mich und von meinem Namen erschauerte er.
00:26:41: Jesus ist die Erfüllung dieses Priesterdienstes.
00:26:44: Er schenkt uns Leben und Frieden.
00:26:46: Im Johannis Evangelium lesen wir, dass Jesus auf die Welt gekommen ist, um uns Leben im Überfluss zu geben und dass er die Welt überwunden hat und wir Frieden haben in ihm.
00:26:55: Und das ist auch unsere Aufgabe als Priester, Leben und Frieden in diese Welt hinaus zu tragen.
00:27:01: Wenn wir als Gemeinde friedfertig und liebevoll miteinander umgehen, dann strahlen wir eine Liebe nach draußen aus, die anderen Menschen das Leben bringen kann.
00:27:13: Doch der vermutlich wichtigste Punkt ist die Erfurcht vor Gott.
00:27:17: Jesus war zu hundert Prozent erfürchtig.
00:27:20: Er ordnete seinen Willen hundertprozentig den des Vaters unter.
00:27:26: Die Furcht des Herrn gereicht zum Leben, lesen wir den Sprüchen.
00:27:31: Je mehr Erfurcht wir also vor Gott haben, desto mehr werden wir vom Leben haben, was Jesus uns verheißt.
00:27:36: Und damit meine ich nicht das ewige Leben.
00:27:38: Das haben wir, weil Jesus für uns gestorben ist.
00:27:42: Aber wir können unser Leben auf dieser Erde in zweierlei Arten leben.
00:27:48: Für uns oder für Gottes Ehre.
00:27:52: Und wenn wir uns für den zweiten Weg entscheiden, werden wir die Früchte dessen tragen, dann wird Gott uns segnen.
00:28:00: Genauso wie wir die Konsequenzen unserer Sünde tragen, kaputte Beziehungen, Probleme, werden wir auch die Konsequenzen unserer Gottesfurcht tragen, Heiligungen, Erfüllungen, Frucht und Wachstum im geistlichen Leben, sägen bis in die tausendste Generationen.
00:28:15: Wir können unsere Ehrfurcht vor Gott vergrößern, wenn wir darüber nachdenken, wie heilig und mächtig Gott ist.
00:28:23: Als Johannes In der Offenbarung Gott begegnet, ist er wie tot aus sein Angesicht gefallten.
00:28:28: Und wenn wir uns bewusst machen, dass der gleiche Gott, den Johannes hatte, auch unser Gott ist, und wir darüber nachdenken, wie heilig er es ist und unseren Blick auf ihn richten, werden wir auch ein erfurchtsvolleres Leben führen, wie Jesus, der täglich viele Zeiten seinem Vater verbrachte.
00:28:47: Der Blick auf Gottes Heiligkeit und auf seine Göttlichkeit hilft uns, den Blick auf das Wesentliche zu richten.
00:28:54: Das, was Petrus vorn in der Stelle aus erster Petrus meinte, halte den Herrn, den Christus in eurem Herzen heilig.
00:29:02: Wenn Jesus der Mittelpunkt unseres Universums ist und ich mein Blick auf ihn richte und mir bewusst bin, dass ich eine Ewigkeit mit ihm verbringen werde und dass es nur um ihn geht, warum verschwende ich dann seine Zeit auf Facebook, in dem ich mir Sorgen mache und mit allen möglichen anderen nichtigen Dingen.
00:29:20: Ich möchte uns ermutigen, dass wir uns in jeder Situation die Frage stellen, wie würde ein Mensch, der zu hundert Prozent von Gottes Heiligkeit überzeugt ist, sich in dieser Situation verhalten?
00:29:36: Kurz, WWEM, DZHP, VGH, Ü, ISI, DSV.
00:29:41: Das ist etwas länger als WWJD.
00:29:43: Was würde Jesus tun?
00:29:44: Aber es hilft uns vielleicht in bestimmten Situationen, Es hilft uns in bestimmten Situationen zu entscheiden, was gut und was richtig ist, was Gott ehrt und was nur unser Leben angeblich bereichert.
00:29:59: Wie würde ein Mensch, der zu hundert Prozent von Gottes Heiligkeit überzeugt ist, sich in dieser Situation verhalten?
00:30:08: Schauen wir uns weiter den perfekten Priesterdienst an.
00:30:11: Vers sechs.
00:30:13: Zuverlässige Weisungen waren seine Mund und Unrecht fand sich nicht auf seinem Lippen.
00:30:20: Wie Jesus sind auch wir dazu berufen, stets weises und zuverlässiges zu sagen.
00:30:25: Darüber habe ich letztes Jahr gepredigt, deswegen werde ich nicht zu sehr ins Detail gehen.
00:30:29: Aber zusammengefasst hat unsere Zunge die Macht, Menschen zu zerstören und Menschen zu heilen.
00:30:36: Wir sollen nach letzterem streben.
00:30:39: In Frieden und Geradtheit lebte er mit mir und viele brachte er zur Umkehr von Schuld.
00:30:43: Auch diesen Punkt hat Jesus erfüllt.
00:30:46: Wir leben in Frieden mit Gott, weil er für uns gestorben ist.
00:30:50: Und er brachte uns zur Umkehr von Schuld.
00:30:53: Und wenn wir unser Glaubensleben in Geradtheit leben, das heißt nicht als Heuchler, und dazu stehen, dass wir gesündigt haben, aber dass Jesus uns vergeben hat und dass er die Lösung für all unsere Sünde ist, dann werden auch wir viele zur Umkehr bringen.
00:31:10: Vers sieben.
00:31:11: Denn die Lippen des Priests sollen Erkenntnis bewahren, und Weisungen sucht man aus seinem Mund.
00:31:16: Denn er ist ein Bote des Herrn der Herrscharen.
00:31:19: Vers sieben ist die Zusammenführung der letzten beiden Teile.
00:31:23: Die Lippen eines Prichs, das sollen Erkenntnis bewahren.
00:31:26: Das heißt, wenn wir etwas erkannt haben, wie Gott ist, ob durch ein Erlebnis mit ihm oder beim Bibel lesen, dann sollen wir das verkündigen und zwar nicht nur einmal kurz im Gottesdienst, sondern wir sollen es auf unseren Lippen bewahren.
00:31:39: Also permanent davon erzählen von den Großtaten Gottes in unserem Leben.
00:31:45: Und Weisungen sucht man aus seinem Mund.
00:31:47: Das ist genau das, was wir vorhin besprochen haben, dass wir Menschen Probleme haben und wir durch ähnliche Probleme gegangen sind, dass wir ihnen weisen können und zwar den Weg zu Gott.
00:32:00: Denn er ist ein Bote des Herrn der Herrscharen.
00:32:04: Jesus ist dieser Bote.
00:32:05: Und das lesen wir noch später mal, Jachi, dass Gott seinen Boten sendet, um die Welt zu richten.
00:32:10: Daher erkennen wir, dass auch der Bote in diesem Teil die Erfüllung in Jesus findet.
00:32:16: Aber auch wir sind Boten.
00:32:18: Ich habe manchmal Angst, dass ich durch meinen Dienst im Tempel, den Dienst außerhalb des Tempels vernachlässige.
00:32:26: Mir macht es große Freude, Predigten vorzubereiten, Lowpreis mit anderen Christen zu machen, mit ihnen Gemeinschaft zu haben.
00:32:34: Neunundneunzig Prozent meiner Zeit verbringe ich mit Christen.
00:32:37: Das ist alles toll und gut.
00:32:40: Aber wir müssen darauf aufpassen, zumindest ich muss es, dass unser Leben nicht zur geistlichen Inzucht wird.
00:32:48: Ich finde unsere Gemeine toll und ich finde es schön, was wir für ein Liebevollen und freundschaftlichen Umgang miteinander haben, aber das ist kein Selbstzweck.
00:32:57: Die Liebe in unserer Gemeinde sollte dazu dienen, dass wir alle Lichter sind und dass diese Liebe ausstrahlt.
00:33:03: Wir sind Boten und unsere Liebe soll in einer verkehrten und dunklen Gesellschaft ein Licht Gottes sein.
00:33:13: Und diese Botschaft des perfekten Priesters wird durch die Beschreibung der Priester zur Zeit mal Jachis eingeklammert.
00:33:20: Die ersten drei Verse haben wir schon im Ital betrachtet.
00:33:24: Die letzten werde ich einfach kurz vorlesen.
00:33:26: Er wird sehen, es ist eine Wiederholung.
00:33:29: Vers.
00:33:29: Achtundneun.
00:33:30: Ihr aber, ihr seid abgewichen vom Weg.
00:33:33: Ihr habt viele durch falsche Weisungen zu Fall gebracht.
00:33:37: Habt den Bund Levis gebrochen, spricht der Herr der Herrscherren.
00:33:40: So habe denn auch ich euch verächtlich und niedrig gemacht für das ganze Volk, weil ihr meine Wege nicht beachtet und die Person ansieht, wenn ihr Weisung gebt.
00:33:50: Also, dass Sie sich mal bevorzugen, wenn Sie Gericht sprechen.
00:33:55: Wir sehen an der Stelle, es ist aus für die Priester.
00:34:00: Gott hat sie verflucht.
00:34:02: Wir trösten für uns Christen, dass wir wissen, dass wir keine Angst vor diesem ewigen Fluch haben, der den Priester getroffen hat.
00:34:09: Weil Jesus den Fluch für uns getragen hat.
00:34:12: Wenn er unser Herr und Retter ist, müssten wir uns nicht nach jedem Schritt panisch umdrehen und überlegen, ob das jetzt die endgültige Sünde war, die uns endgültig für Gott unbrauchbar gemacht hat.
00:34:24: Diese Angst brauchen wir nicht haben, denn Jesus hat den Flug getragen, den wir verdient hätten.
00:34:30: Und deswegen steht die perfekte Priestschaft Jesu auch im Mittelpunkt des Textes, weil Jesus der Mittelpunkt jedes biblischen Textes ist.
00:34:38: Es geht immer um Jesus.
00:34:40: Und das zeigt auch, dass diese eigentlich sehr negative und bedrohliche Texte ein Text des Trostes ist.
00:34:49: Damit mein Bund mit Levi gültig bleibt, wie wir ihn festviel geliesen haben.
00:34:54: Gottes Bund mit uns als neutestamentische Priester bleibt gültig.
00:34:59: Punkt, weil Jesus der perfekte Priester ist.
00:35:02: Doch dieser Text ist nicht nur Trost, er ist auch Einladung der perfekten Priesterschaft Jesu Nacht zu eifern.
00:35:10: Das Vorbild Jesu lädt uns ein, Sünde aus unserem Leben heraufzuschmeißen.
00:35:13: Wir lesen in der Bibel, dass Gott spricht, sei heilig, denn ich bin heilig.
00:35:17: Aber diese Worte sollen keinen Druck auf uns ausüben.
00:35:20: Wir sollen Gott nicht aus Zwang gehorchen.
00:35:22: Jesus sagt, sein Joch ist sanft und seine Last ist leicht.
00:35:27: Und auch Johannes schreibt, dass Gottes Gebote nicht schwer sind.
00:35:31: Warum kann Jesus das sagen?
00:35:34: Denn wenn wir Jesus nacheifern, statt dem Gesetz nachzueifern, Dann verbringen wir so viel Zeit mit ihm, wie Jesus mit dem Vater verbracht hat.
00:35:46: Und dann werden wir ein erfurchtsvolleres Leben führen, was das Halten der Gebote uns immer leichter machen lässt.
00:35:54: Wenn wir aufhören, uns an die Sünde zu klammern und Buse tun und uns an unseren Herrn klammern, dann folgen wir dem Beispiel Jesu.
00:36:05: Und wenn du es nicht schaffst und wenn du immer wieder fällst, es ist okay, weil Jesus deine Schuld getragen hat.
00:36:13: In Sprüche vierundzwanzig für sechs lesen wir, denn siebenmal fällt der Gerechte und steht doch wieder auf.
00:36:19: Es ist okay, wenn du fällt, solange du nach Buse tust.
00:36:22: Versteht mich nicht falsch.
00:36:24: Sünde ist eigentlich nie okay.
00:36:26: Sünde ist schlimm.
00:36:28: Aber wenn du danach wieder Buse tust und aufstehst und den Kampf gegen die Sünde zusammen mit deinem Herrn Jesus Christus wieder aufnimmst, dann musst du nicht.
00:36:39: Gott des Segens in Zug fürchten, dann würd dich Gott weiterhin segnen, weil du Buse tust, anders als die Priester.
00:36:48: Und deswegen möchte ich euch ermutigen, ein Jesus-zentriertes Leben zu leben, denkt über seine Heiligkeit nach, lasst euch inspirieren von Jesus, werdet er feuchtsvoller, schaut auf Gott alle Zeit und ihr werdet zu Priestern heranwachsen, die Jesus immer ähnlicher werden.
00:37:06: Aber vergesst dabei auch nicht unseren Dienst, dass wir boten sind, dass wir seine gute Botschaft nach draußen tragen sollen.
00:37:11: Verkündet die Großtaten Gottes, wie er uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat.
00:37:17: Dieser Text ist eine Einladung.
00:37:20: Er ist eine Einladung für alle Menschen, die nicht an Gott glauben, sich Gott zuzuwenden, weil in diesem Text drin steht, was passiert, wenn wir uns gegen Gott stellen.
00:37:31: Aber er ist auch eine Einladung an alle Christen, dass wir uns entscheiden, ob wir unser Leben für Gott oder für uns selbst leben.
00:37:41: Wir können uns entscheiden, ob wir wollen, dass unser Leben Gott verherrlicht und ihm zu seiner Ehre ist oder ein geistlicher Misthaufen.
00:37:48: Die Frage ist nicht, ob wir überhaupt Priester sein wollen, denn das sind wir als Christen.
00:37:53: Wir sind Priester.
00:37:54: Die Frage ist, ob wir unser Leben für uns selbst leben oder zu Gottes die Ehre.
00:38:01: Amen.
00:38:02: Ich möchte noch bitten.
00:38:10: Vater, ich danke dir, dass Ja, selbst in den härtesten Gerichtsworten der Bibel immer noch deine Liebe und deine Güte und deine Treue herauskommt.
00:38:19: Ich danke dir, dass du deinen Sohn geschickt hast, dass wir nicht mehr fürchten müssen unter deinen ewigen Zorn zu fallen.
00:38:26: Und ich bitte dich, dass du uns inspirierst, ein Leben zu führen wie du, Jesus.
00:38:34: Ich bitte dich, dass du uns das Wollen schenkst, dass wir nur noch zu deiner Ehre leben wollen und nicht mehr zu uns.
00:38:44: Und ich bitte dich auch, dass du uns dabei hilfst, dass alles, was wir tun, zu deiner Ehre ist.
00:38:52: Amen.
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