Am Herzen Gottes

Shownotes

In dieser Predigt zu 1. Johannes 2 geht es um die verschiedenen Stadien der geistlichen Reife – vom Kind Gottes über den jungen Glaubenshelden bis hin zum erfahrenen Vater im Glauben . Wir besprechen die unerschütterliche Gewissheit der Sündenvergebung durch das einmalige Opfer Jesu, die uns als Kinder Gottes für immer vollkommen macht . Ein zentraler Fokus liegt auf den drei großen Reifeblockern – der Begierde des Fleisches, der Begierde der Augen und dem Hochmut des Lebens –, die uns von der Liebe zum Vater wegziehen wollen . Abschließend erfährst du, wie die Salbung durch den Heiligen Geist dich im Alltag belehrt, dir neue Stärke verleiht und dich trotz andauernder Verführungen sicher im Glauben und in der Gemeinschaft mit Jesus bewahrt .

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00:00:01: Guten Morgen auch von mir.

00:00:03: Ich stand ja schon ein paar mal hier vorne und habe gepredigt und mir ist aufgefallen, dass ich mich noch nie so richtig vorgestellt habe.

00:00:11: Also hallo, ich heiße Philipp Schollmaschi, ich predige ab und zu und ich war ein merkwürdig aussehendes Baby.

00:00:18: Und das ist das der Beweis.

00:00:21: Hier liege ich als Qualität ist leider nicht so gut.

00:00:25: Genau.

00:00:26: Und aus diesem merkwürdig aussehenden Baby wurde dann irgendwann ein merkwürdig aussehender Teenager.

00:00:34: Einige kennen mich wahrscheinlich noch so.

00:00:38: Und vermutlich könnt ihr euch vorstellen, dass ich froh bin, dass ich heute nicht mehr so oder so aussehe, sondern dass ich hier vorne jetzt stehen kann und dass ich jetzt mit Bart und Bibel hier auf der Bühne stehen kann und predigen kann.

00:00:53: Und genauso wie ich mich optisch verändert hat, hat Gott mich auch innerlich verändert.

00:00:59: Ich bin kein komisch aussehendes Baby mehr.

00:01:04: Und ich glaube auch, genauso wie Gott froh darüber ist, dass ich jetzt hier vorne stehen kann, ist er mit mir noch nicht fertig.

00:01:12: Und er möchte auch, dass ich nicht mein Leben lang ein dreihundzwanzigjähriger Prediger bleibe, sondern er möchte, dass ich alt und weise werde und vielleicht einmal so hier aussehe.

00:01:24: Und genau darum wird es heute gehen.

00:01:26: Johannes beschreibt in seinem zweiten Kapitel vom ersten Johannesbrief, diesen Prozess der geistlichen Reife von geistlichen Kindern, jungen Männern und geistlichen Vätern und Müttern im Glauben.

00:01:39: Und ich habe meine Predigt so strukturiert, dass ich erst euch einmal diese drei Stufen vorstelle, dann über reife Blockerspreche wie der Teufel uns Steine in den Weg stellt, um damit wir nicht zur geistlichen Reife kommen und als letztes, wie wir diesen Reife-Prozess fördern können.

00:02:03: Ich fange ins Vers zwölf an, weil in den ersten Versen geht es um den Zusammenhang zwischen Glaube und Werke.

00:02:09: Und darüber hatten wir ja im November schon eine tolle Predigt von Tobi.

00:02:13: Genau, Vers zwölf.

00:02:14: Ich schreibe euch Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind, um seines Namens willen.

00:02:19: Ich schreibe euch Väter, weil ihr denen erkannt habt, der von Anfang an ist.

00:02:23: Ich schreibe euch er jungen Männer, weil ihr den Bösen überwunden habt.

00:02:27: Ich habe euch geschrieben, Kinder, weil ihr den Vater erkannt habt.

00:02:30: Ich habe euch Väter geschrieben, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist.

00:02:34: Ich habe euch ja jungen Männer geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.

00:02:43: Ich schreibe euch Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind, um seines Namens willen.

00:02:48: Die erste Stufe Der geistlichen Reife ist das Kindsein.

00:02:51: Man ist Kind Gottes, weil einem die Sünden vergeben sind.

00:02:55: Beziehungsweise einem sind die Sünden vergeben, weil man Kind Gottes ist.

00:03:01: Aber wer ist Kind Gottes?

00:03:03: Johannes schreibt es in seinem Evangelium Kapitel eins, wirst du zwölf?

00:03:06: Soviel ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen die an seinen Namen glauben.

00:03:13: Wenn du also heute hier bist und glaubst, an Jesus und dass er Gott ist und dass er für deine Sünden gestorben ist, bist du Kind Gottes.

00:03:23: Und nichts kann sich daran ändern, denn er glaubt dir das Recht, Kind Gottes zu sein.

00:03:28: Es ist dein Recht von Gott erkauft, weil Jesus für dich am Kreuz gestorben ist.

00:03:34: Und alle Gedanken, die dir dieses Recht absprechen wollen, jede Lüge satans, die dir sagt, du bist kein Kind Gottes, schmälert nur die Tat am Kreuz.

00:03:46: Deine Gotteskindschaft hängt nicht von dir ab.

00:03:49: Es ist Gottesgegebnis recht, dass du Kind Gottes sein kannst.

00:03:55: Deine Sünden sind dir vergeben, schreibt Johannes allen Kindern Gottes.

00:04:00: Doch was heißt das genau?

00:04:01: Man sagt das so häufig vor sich hin.

00:04:02: Gott, ich danke dir, dass du mir meine Sünden vergeben hast.

00:04:06: Der Autor des Hebräer brief es.

00:04:08: beschreibt es ziemlich treffend den Unterschied zwischen dem Amt des hohen Priester im Alten Testament und was es bedeutet, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist.

00:04:20: Im Alten Testament war das so, der hohe Priester hat das ganze Jahr über ziemlich viel geopfert und einmal im Jahr ist er in das Allerheiligste des Tempels gegangen, um Sünung für seine Sünden und die des Volkes zu erwerben.

00:04:32: Und der Autor des Hebräer Briefes stellt, vergleicht das jetzt mit Jesus.

00:04:39: Und jeder Priester steht täglich da, verrichtet den Dienst und bringt oft dieselben Schlachtopfer da, die niemals Sündenwinde hinwegnehmen können.

00:04:47: Dieser Jesus aber hat einen Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für immer gesetzt zu rechten Gottes.

00:04:53: Fortan wartet er, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füße, denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht.

00:05:03: Dadurch, dass Jesus ein wirksames Schlachtopfer geworden ist, sind euch eure Sünden vergeben.

00:05:11: Und der Unterschied zum alten Testament ist, dass der hohe Priester immer und immer wieder in das heilig Thuminein getreten ist.

00:05:20: Erstand dort, hat Sühnung erwirkt und ist wieder rausgetreten, Jahr für Jahr immer wieder, weil das Volk Israel immer wieder und wieder gesündigt hat.

00:05:31: Und jetzt seht ihr es aber auf der anderen Seite, ist einmal auf die Welt gekommen.

00:05:36: hat sich einmal für uns geopfert, ist unser Schlachtopfer geworden, damit wir von unseren Sünden weg gewaschen werden können.

00:05:46: Der Unterschied ist, dass Jesus sitzt, während der hohe Priester stand.

00:05:51: Der hohe Priester wusste, er ist nicht fertig, er kann sich nicht hinsetzen, er kann nie ruhen, weil sie Sünden durch seinen Dienst nie vergeben werden können.

00:06:00: Aber Jesus sitzt zur rechten Gottes, weil er für immer für unsere Sünden gestorben ist.

00:06:09: Und er ist fertig.

00:06:10: Er hat gesagt, es ist vollbracht.

00:06:13: Die Kluft ist jetzt geschlossen zwischen uns und Gott.

00:06:19: Und ihr seht es hier am Ende, denn mit einem Opfer, Opfer hat er die geheiligt für immer vollkommen gemacht.

00:06:28: Wir sind heilig.

00:06:30: Wir sind vollkommen gemacht in Jesus.

00:06:33: Wir sind so heilig, dass wir in die Gegenwart eines Furchterregenden Mächtigen, göttlichen Gottes treten können, ohne für immer zu vergehen.

00:06:44: Das ist Heiligkeit.

00:06:47: Und das können wir auch machen, wenn wir gesündigt haben.

00:06:51: Jesus muss nicht nochmal einmal auf die Welt kommen nach jeder Sünde.

00:06:54: Er ist für immer für uns gestorben.

00:06:56: Das heißt, deine Sünden sind hier vergeben.

00:06:58: Und ja, wenn wir sündigen, sollen wir Buße tun.

00:07:01: Aber das Fundament unserer Buße ist, dass Jesus für uns gestorben ist.

00:07:07: Wir tun nicht Buße, damit Jesus unsere Sünden vergibt.

00:07:10: Wir tun Buße, weil Jesus uns unsere Sünden vergeben hat.

00:07:18: Und im April werde ich über Buße beten, da werde ich nochmal auf das ganze Thema näher eingehen.

00:07:24: Und wenn du dich schlecht fühlst, wenn du gesündigt hast und der Teufel dich anklagt, wenn er dich überzeugen möchte, dass du ein Sünder bist.

00:07:34: dann musst du nicht mehr einen Schaf schlachten.

00:07:36: Du musst nicht zu den Ältesten gehen und sie bitten, dass sie hier auf der Bühne einen Schaf für dich schlachten, weil Jesus bereits sich für euch geschlachtet hat.

00:07:44: Und wenn Satan dich anklagt, dass du dich schlecht fühlen sollst wegen deiner Sünde, dann zeige auf das Kreuz und dann sage ihm, dass Jesus für dich gestorben ist.

00:07:55: In das Resultat von unserer Sünde soll nicht sein, dass wir uns schlecht fühlen, uns anklagen.

00:08:00: Das Resultat von unserer Sünde soll sein, dass wir dankbar werden, dass Gott uns vergeben hat, dass wir ihn dadurch verherrlichen und ihn immer mehr lieb gewinnen.

00:08:11: Doch dazu mehr im April.

00:08:14: Wir sind Kinder Gottes, um seines Namens wählen.

00:08:22: Jesus ist nicht auf die Welt gekommen und gestorben, weil er uns so dort liebt.

00:08:30: weil wir so wertvoll sind.

00:08:33: Jesus ist auf die Welt gekommen, weil wir so wertvoll sind, weil er uns so doll liebt.

00:08:39: Alles, was wir sind, kommt von Gott.

00:08:42: Und genauso dient auch sein Kreuz am Tod, nicht primär uns, sondern primär seiner Verherrlichung, weil er Gott ist und er würdig ist, angebetet zu werden.

00:08:52: Soweit zum ersten Vers.

00:08:55: Du denkst, dass Kind Gottes sein cool ist und du bist gerade genauso begeistert davon, was es heißt, dass deine Sünden dir vergeben sind?

00:09:02: Johannes hat noch nicht mal richtig angefangen.

00:09:06: Paulus schreibt, als ich ein Kind war, redete wie ich ein Kind, dachte ich wie ein Kind, urteilte wie ein Kind.

00:09:15: Als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindlich war.

00:09:20: Gott will nicht, dass wir für immer geistliche Kinder sind.

00:09:24: Er ist froh darüber, dass wir gerettet sind, aber er will nicht, dass wir nur gerettet bleiben.

00:09:30: Genauso wie ich froh bin, dass ich mittlerweile hier vorne stehen kann und nicht mehr ein Pferdeschwanz habe.

00:09:35: Genauso will Gott auch, dass wir geistlich reifen.

00:09:38: und das Ziel beschreibt Johannes im nächsten Kapitel.

00:09:40: Den fährst du nämlich mal vorweg.

00:09:43: Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden.

00:09:49: Wir wissen, dass wir Wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden.

00:09:55: Denn wir werden sehen, wie er ist.

00:10:00: Gott will, dass wir ihm gleich werden.

00:10:03: Das ist das Ziel, dass unsere Sünden vergeben sind.

00:10:08: Das ist erst der Anfang.

00:10:09: Wie sollen werden wir Jesus?

00:10:11: Wir werden das nie auf der Welt schaffen.

00:10:14: Im Himmel wird es so sein.

00:10:15: Aber es gibt nicht nur gerettetes Kind Gottes.

00:10:20: und Jesus.

00:10:21: Es gibt noch eine weite Spanne dazwischen.

00:10:23: Johannes schreibt in den nächsten Versen über die jungen Männer und Frauen im Glauben, echte Glaubenzelden und über die Väter und Mütter im Glauben.

00:10:33: Und damit wollen wir weitermachen.

00:10:36: Ich schreibe euch Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist.

00:10:42: Johannes baut ja einen Gegensatz auf.

00:10:44: Ilbe es springt erstmal die jungen Männer und Frauen, um diesen Gegensatz zwischen den Kindern und den Väter anzuzeigen.

00:10:50: Die Kinder Wissen, wer sie sind in Christus.

00:10:53: Sie wissen, dass ihre Sünden vergeben sind und dass sie keine Angst mehr haben müssen vor Hölle und Teufel.

00:11:01: Die Väter wissen nicht nur über ihre Identität in Christus.

00:11:05: Sie wissen auch, wer Gott ist.

00:11:09: Und hier steht, weil ihr den erkannt habt.

00:11:17: Alle, die schon mal erster Mose gelesen haben, wissen, dass sich erkennen keine rein förmliche Bekanntschaft ist.

00:11:25: Und Adam erkannte seine Frau und sie gebar ihm einen Sohn.

00:11:29: Erkennen ist die tiefste Form des Sichtkennens, die die Bibel beschreibt.

00:11:34: Und Väter und Mütter im Glauben haben Gott erkannt, wie er wirklich ist in seiner Komplexität und Göttlichkeit.

00:11:42: Ich finde es auch interessant, dass hier nicht steht.

00:11:45: weil ihr den erkannt habt, dass ihr nicht steht, ich schreibe euch Väter, weil ihr den Vater erkannt habt oder weil ihr Jesus Christus erkannt habt, sondern weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist.

00:11:56: Gott offenbart sich bereits im allerersten Vers der Bibel als dreieiniger Gott und das Konzept der Dreieinigkeit überspringt unsere Vorstellungskraft.

00:12:06: Egal wir Egal wie viel wir theologisch über die drei Einigkeit philosophieren, für uns als Menschen wird sie nie Sinn ergeben.

00:12:13: Und das ist Gott, göttlich über unsere Vorstellungskraft.

00:12:19: Und das ist, was die Väter und Mütter erkannt haben.

00:12:23: Sie haben Gott erkannt, wie ihr ist, wie er sich von Anfang an uns offenbart hat.

00:12:32: Und ihr kennt das bestimmt, wenn man einen Eindruck hat und prüft dann, ob der von Gott kommt, oder von sich alleine und mir geht es oft so, dass ich irgendwie so ein Gefühl habe und dann denke ich mir, okay, ist es jetzt Gott, der zu mir spricht oder sind es nur irgendwelche unbewussten Sachen, die mir mein Vater sagt oder die ich gerne hätte oder sowas?

00:12:52: und dann bete ich immer darüber und prüfe das und irgendwann entscheide ich mich dann und kann dann nachher ein Feststellen, okay, das war von Gott und war gut, dass ich es gemacht habe oder das wäre von Gott gewesen, hätte ich es mal gemacht.

00:13:03: Ihr kennt das bestimmt auch.

00:13:05: Ich habe mal die Geschichte gehört von einem Mann, der nicht nur bis der nicht nur unterscheiden konnte, ob Gott zu ihm spricht oder ob er selbst zu sich spricht, sondern er auch unterscheiden konnte, ob der Vater der Sohn oder der Heilige Geist zu ihm spricht.

00:13:18: Ich weiß nicht, wie er es gemacht hat, aber dieser Mann hat Gott so intensiv kennengelernt, dass er die einzelnen Facetten seiner Persönlichkeit und Drei-Einigkeit unterscheiden konnte.

00:13:31: Und das ist, worum es heute geht oder generell in unserem Leben und in dieser Predigtreihe geht, Die Predigtreihe heißt am Herzen Gottes.

00:13:40: Und das ist das Ziel von Gott für euer Leben, das ihr an seinem Herzen lebt und ihr ihn immer besser und besser und besser kennenlernt.

00:13:54: Weiter geht's mit den jungen Männern.

00:13:57: Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, weil ihr den Bösen überwunden habt.

00:14:02: Da steht nicht, ich schreibe euch, jungen Männer, weil Jesus für euch den Bösen überwunden hat, sondern weil ihr den Bösen überwunden habt.

00:14:08: Und ja, natürlich.

00:14:10: Jesus hat den ultimativen Sieg am Kreuz errungen für uns und Satan bis in eine Ewigkeit besiegt.

00:14:17: Aber nichtsdestotrotz sind wir dazu berufen, dass wir Satan in unserem Leben besiegen.

00:14:25: Und in diesem Satz steht nicht das Böse oder ein Böses, sondern den Bösen.

00:14:34: Damit ist Satan gemeint.

00:14:38: Und es steht auch hier weil ihr den Bösen überwunden habt.

00:14:42: Wenn wir Männer und Frauen, junge Männer und Frauen im Glauben werden wollen, echte Glaubenshelden, dann müssten wir Satan in unserem Leben überwinden.

00:14:54: Andererseits ist dieser Vers auch eine Ermutigung.

00:14:58: Johannes hat uns vorhin gezeigt, das Ziel ist es, ein Vater und eine Mutter im Glauben zu werden, Gott zu kennen.

00:15:05: wir ist.

00:15:07: Und ich glaube, dass wir nie zufrieden mit unserem geistlichen Leben sein können bzw.

00:15:11: wenn wir zufrieden sind, haben wir etwas nicht verstanden, dass wir noch nicht am Ziel sind.

00:15:16: Unzufriedenheit mit dem geistlichen Leben bzw.

00:15:19: der Ehrgeiz, Gott besser kennenzulernen, ist ein Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind, weil wir ihn besser kennenlernen wollen.

00:15:26: Und Johannes ermutigt uns hier an dieser Stelle, dass wir nicht nur nach vorne schauen, wo wir hin wollen, sondern auch nach hinten schauen, was Gott mit uns schon gemacht hat und wie er uns verändert hat.

00:15:38: dass wir hier vorne stehen können und Zeugnis darüber geben können, wie wir es vor paar Wochen oder letzte Woche oder so von Andrea gehört haben, was Gott in unseren Leben erreicht hat.

00:15:50: Und er möchte uns ermutigen, dass wir einfach auch die Perspektive nach vorne und nach hinten haben.

00:15:57: Aber wir, wie überwinden wir Satan?

00:16:00: Er ist Satan, der Regenz der Welt.

00:16:03: Und ich bin halt auch nur ein junger Mann.

00:16:06: Je sah er beschreibt, dass er treffend.

00:16:08: Jünglinge ermüden und ermatten.

00:16:10: Und junge Männer straucheln und stürzen.

00:16:14: Wie viele junge Menschen gibt es in dieser Gemeinde, die ihre eigene Schwäche nur zugut kennen?

00:16:20: Die wissen, gegen welche Sünde sie ankämpfen und wissen, gegen welche Sünde sie immer wieder verlieren.

00:16:26: Ich kenne das auch von mir.

00:16:28: Ich mache so oft irgendwelche Witze, mit denen ich andere Leute verletze.

00:16:32: Und im Nachhinein denke ich mir, hätte ich mal darüber nachgedacht, was ich eigentlich hätte sagen wollen, dass ich was Gutes und Erbauendes sagen will und nichts, was zerstört.

00:16:46: Wir wissen, dass wir nicht stark genug sind, den Bösen alleine zu überwinden.

00:16:50: Aber, je saier geht noch, sechsohnzwanzig Kapitel weiter.

00:16:56: Aber die auf den Herrn hoffen gewinnen neue Kraft.

00:16:58: Sie heben die Schwingen im Poer wie die Adler.

00:17:00: Sie laufen und ermatten nicht.

00:17:02: Sie gehen und ermüden nicht.

00:17:05: Wenn wir auf den Herrn hoffen, gewinnen wir neue Kraft.

00:17:08: Wir werden in unserem Kampf gegen die Sünde nicht ermatten.

00:17:12: Und wir werden am Ende Satan in unserem Leben besiegen.

00:17:20: Aber wie sieht das konkret aus, das auf den Herrn hoffen im Kontext geistlicher Kriegsführung?

00:17:26: Herr Kobos gibt uns die Antwort.

00:17:28: Unterwerft euch nun Gott, widersteht aber dem Teufel und er wird vor euch fliehen.

00:17:36: Wir sind dazu berufen, Satan in die Flucht zu treiben, indem wir uns Gott unterwerfen.

00:17:43: indem wir uns seinem Willen unterwerfen und einerseits gestehen, dass wir sündiger sind, als wir jemals geglaubt haben und dass wir es nicht schaffen, alleine, weil wir schwach sind.

00:17:58: Und andererseits, indem wir uns eingestehen, dass wir in ihm geliebter sind und stärker sind, als wir uns jemals erhoffen halten können.

00:18:08: Indem wir uns Gott unterwerfen, haben wir ein Fundament gelegt, um Satan in die Flucht zu treiben.

00:18:17: Und wie können wir Satan widerstehen?

00:18:21: Paulus beschreibt im zweiten Kohunterbrief den Geistlichen Kampf.

00:18:26: Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen.

00:18:32: So zerstören wir über spitze Gedankengebäude und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt und nehmen jeden Gedanken gefangen unter dem Gehorsam Christi.

00:18:42: Unsere Waffen sind mächtig für Gott.

00:18:44: Gott möchte uns benutzen, dass wir mächtige Taten mit ihm tun.

00:18:49: Und die Waffen von den Paulus schreibt, ist die Waffenrüstung Gottes in den Feser VI.

00:18:55: Das würde heute den Gottesdienst noch um Weiten sprengen, wenn ich darüber jetzt auch noch predigen würde.

00:19:02: Deswegen mache ich das irgendwann mal anders.

00:19:06: Aber wenn wir die gesamte Waffenrüstung tragen, werden wir im Gebet dem Teufel widerstehen und er wird vor uns fliehen und wir werden ein Leben in der Freiheit durch das Blut Christi leben können.

00:19:21: Ich habe euch geschrieben, Kinder, weil ihr den Vater erkannt habt.

00:19:25: In den folgenden Fersen wiederholt Johannes nochmal das, was er gerade geschrieben hat.

00:19:30: Legt aber nochmal bestimmte andere Schwerpunkte.

00:19:34: Wir als Kinder Gottes wissen, dass wir, dass uns die Sünden vergeben sind.

00:19:39: Aber wir haben auch den Vater erkannt.

00:19:42: Das ist auch eine Folge des Kindes sein Gottes.

00:19:46: Die Erkenntnis der Kinder Gottes ist nicht so tiefgreifend wie die der Väter.

00:19:51: Sie kennen Gott nur als Vater und nicht in seiner ganzen Komplexität, seiner Dreieinigkeit.

00:19:57: Aber der Wechsel zum Vater hin ist die tiefgreifendste Veränderung unseres Gottesbildes, die wir je erleben werden.

00:20:04: Gott ist nicht mehr der zornige, richtende, strafende Gott, vor dem wir uns fürchten müssen.

00:20:10: Wenn wir Kinder Gottes sind, ist Gott unser liebender Vater, der uns unendlich liebt.

00:20:21: Römer Acht vers Fünfzehn drückt diesen Wechsel treffend aus.

00:20:24: Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zu furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen, aber Vater.

00:20:36: Wir können Gott unseren Papa nennen, weil wir seine Kinder sind.

00:20:39: Wir müssen sein Gericht nicht fürchten, weil Jesus sein Gericht getragen hat.

00:20:48: Ich habe euch Väter geschrieben, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist.

00:20:51: Ich habe euch ihr jungen Männer geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gott es in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.

00:20:59: Hier lesen wir zwei weitere Merkmale des jungen Mannes sein.

00:21:05: Einerseits die Stärke, weil ihr stark seid.

00:21:08: Es geht natürlich darum nicht um körperliche Stärke, sondern die geistliche Stärke in Jesus Christus.

00:21:15: Und die geistliche Stärke ist bei den Kindern natürlich genau die gleiche wie bei den jungen Männern und Frauen.

00:21:20: Aber die Kinder wissen noch nicht, wie stark sie in Jesus sind.

00:21:25: Sie haben noch keine großen geistlichen Siegererungen.

00:21:29: Aber wie werden wir stark?

00:21:31: Wie können wir aus der Stärke Jesu leben?

00:21:35: Einige Bibel stellen.

00:21:36: Erster Gründer XVI.

00:21:37: Vers.

00:21:38: XIII.

00:21:38: und XIV.

00:21:39: Seid manhaft, seid stark.

00:21:41: Alles bei euch geschehen, liebe.

00:21:44: Zweiter Gründer, zwölf erst zehn.

00:21:45: Wenn ich schwach bin, bin ich stark.

00:21:48: Zweiter Temutius, zweiferst eins.

00:21:51: Sei stark in der Gnade, die in Jesus ist.

00:21:54: Hebrea, elf erst dreidrein dreißig und vierndreißig.

00:21:58: Die durch Glauben aus der Schwachheit Kraft gewannen.

00:22:02: Wenn wir unser Handeln und unser Denken von Gnade geprägt ist und von Liebe und wir uns unserer eigenen Schwäche bewusst sind, aber gleichzeitig an die unendliche Stärke Jesu Glauben, werden wir stark werden in ihm stark genug, um den Teufel zu überwinden.

00:22:20: Und da sind wir auch gleich beim nächsten Punkt.

00:22:23: Und das Wort Gottes in euch bleibt.

00:22:27: Laut Römer, zehn für siebzehn, kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber aus dem Wort Gottes, der Bibel.

00:22:34: Je mehr wir uns mit der Bibel beschäftigen und sie lesen, und es das Wort in uns bleibt, es auswendig lernen, desto stärker wird unser Glaube, um Satan in die Flucht zu schlagen.

00:22:46: Und ich weiß nicht, ob ihr euch noch an die Gemeinde Silvesterfire erinnern könnt, die wir hatten.

00:22:52: Ich finde das Wort, also ich finde der Satz.

00:22:55: und das Wort Gottes in euch bleibt, ist sehr treffend auf die jungen Männer und Frauen in unserer Gemeinde.

00:23:00: Wir haben ja dieses Bibelferse auswendig Lernspiel gespielt und zwei Drittel aller Ferse, die auswendig vorgesagt wurden, kamen von jungen Männern und Frauen.

00:23:08: Und da möchte ich euch als junger Mann der Gemeinde ganz doll danken, dass ihr in den letzten dreißig Jahren eine Atmosphäre geschaffen habt, das Kinder im Glauben, zur jungen Männern und Frauen reifen können.

00:23:22: Dass ich heute auf der Bühne stehe, hat auch was damit zu tun, dass unsere Gemeinde so einen Wachstum zudest.

00:23:30: Das war der erste Teil der Predigt.

00:23:33: Die Grundgedanken hinter der geistlichen Reife.

00:23:37: Im zweiten Teil geht es darum, wie Satan uns daran hindern möchte, zur geistlichen Reife zu kommen.

00:23:47: Liebt nicht die Welt.

00:23:48: Noch was in der Welt ist.

00:23:50: Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.

00:23:54: Denn alles, was in der Welt ist, ist die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens.

00:24:01: Ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt.

00:24:04: Und die Welt vergeht und ihre Begierde, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.

00:24:11: Hier sehen wir das Gegenteil geistlicher Reife.

00:24:14: Die Liebe der Welt.

00:24:16: Wer die Welt liebt, kann nicht geistlich reifen.

00:24:19: Denn Die Welt ist vom Satan.

00:24:22: Wer die Welt liebt und all ihre Begierden liebt Satan und nicht Gott.

00:24:28: Aber eine Vorwegnahme zum letzten Vers dieses Abschnittes.

00:24:35: Und die Welt vergeht und ihre Begierde, wer über den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.

00:24:41: Satan und seine Welt werden vergehen.

00:24:43: Wir werden nicht ewig geplagt werden durch seine Versuchungen und die Steine, die er uns in den Weg liegt.

00:24:50: Irgendwann wird Jesus den ultimativen Sieg, den er

00:24:53: am Kreuz errungen hat,

00:24:55: der ganzen Welt und auch Satan beweisen und dann wird Satan und seine Welt vergehen.

00:25:02: Und wir werden dann immer noch eine Ewigkeit mit Gott verbringen, wenn der Sieg über Satan eine Ewigkeit hinter uns liegt.

00:25:11: Das ist das ewige Leben, was jeder hat, der an Jesus glaubt.

00:25:17: Aber wie kann man den Willen Gottes tun?

00:25:20: Wenn man die ganze Zeit gegen Sünde kämpft, wenn man immer wieder scheitert, natürlich ist es Gottes Wille, dass wir seine Gebote halten.

00:25:30: Aber es ist Gottes primärer Wille, dass wir Jesus kennen.

00:25:35: Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe.

00:25:43: Wenn du also an Jesus glaubst, hast du ewiges Leben.

00:25:47: Du wirst eine Ewigkeit mit Gott verbringen.

00:25:51: Und Satan wird nie unter keinen Umständen irgendwas daran ändern können.

00:25:55: Satan weiß, dass dein ewiges Leben sicher ist.

00:26:00: Er kann dir probieren einzureden, dass es nicht so sei, dass du Angst hast, dass du nicht errettet bist.

00:26:06: Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass du errettet bist.

00:26:09: Satan weiß, dass er nichts daran ändern kann.

00:26:12: Aber gleichzeitig kann uns Satan so viele Steine in den Weg legen, dass wir nicht zur geistlichen Reife kommen.

00:26:19: Er kann uns nicht unserer Leben in Ewigkeit versauen, aber er kann uns unser ödisches Leben versauen.

00:26:25: Und wir sollen uns auch nicht ausruhen und denken, na gut, dann lebe ich jetzt halt die sechzig-achtzig Jahre unter der Herrschaft Satans, bis ich irgendwann im Hill bin und lass mir von ihm mein Leben versauen.

00:26:37: Jesus ist auf die Welt gekommen, damit wir Leben haben und das im Überfluss und unser ewiges Leben beginnt mit unserer Bekehrung.

00:26:45: Wir sollen jetzt schon siegreich sein und wir sollen jetzt schon Gott so kennenlernen, wie er ist.

00:26:53: Johannes beschreibt die drei großen Reifeblocker.

00:26:56: Die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens.

00:27:02: Um uns besser gegen diese Reifeblocker wehren zu können, müssen wir sie genauer betrachten.

00:27:08: Die Begierde des Fleisches.

00:27:10: Interessanterweise wären sowohl Adam und Eva als auch Jesus über die Begierde des Fleisches als erstes versucht.

00:27:19: Satan reizt Eva damit, wie der Frucht des Baumes und sie sah, dass der Baum gut zur Speise war.

00:27:26: Und Jesus ist in der Wüste, hat für sich Tage gefastet.

00:27:29: und dann kommt Satan her und meint, wenn du wirklich Gottes Sohn bist, mach doch einfach aus diesen steinen Brote und ist sie, dann hast du weniger Hunger.

00:27:39: Satan versucht uns, auf der Ebene unserer physischen Bedürfnisse uns von Gottes Willen wegzubringen.

00:27:48: Er kennt unsere Bedürfnisse nach Nahrung, Ruhe und Sexualität und möchte, dass wir der Versuchung des Fleisches wiederlegen, ihr nachgeben, um uns von Gottes Willen wegzuziehen, damit wir nicht mehr Gott, sondern unserem Fleisch dienen.

00:28:03: Gott hat uns unseren Körper gegeben und Gott hat uns auch unsere Bedürfnisse gegeben, damit wir ihn mit unserem Körper verherrlichen.

00:28:11: Unser Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes und wenn ein Heiliger Gott in uns wohnt, müssen wir auch Heilig sein.

00:28:20: Und Gott hat uns auch Essen, Schlafen und Sex gegeben, damit wir diese Dinge nach seinen Regeln genießen.

00:28:27: Aber wenn aus dem Genuss des Essens Völlerei wird, wenn aus dem Genuss der Ruhe Faulheit wird und wenn aus einem unbiblichen Genuss der Sexualität Unzucht wird, dann zieht uns die Begier des Fleisches von Gottes Wehen weg.

00:28:44: Wenn wir aber der Begierde des Fleisches widerstehen, zeigen wir Gott, dass wir von ihm abhängig sind und dass wir ihm vertrauen, dass er uns das gibt, was wir brauchen.

00:28:56: Die Begierde der Augen.

00:28:58: Wenn wir unsere Augen auf das richten, was uns die Welt vermeintlich zu bieten hat, dann redet uns Satan ein, dass wir jenes bräuchten, dass wir ganz viel Geld brauchen.

00:29:09: Eine tolle Karriere, Erfolg, Anerkennung in der Gemeinde.

00:29:15: Satan versucht uns einzureden, was wir alles brauchen, um glücklich zu werden.

00:29:20: Aber, wenn wir nicht auf das schauen, was vor Augen ist, sondern auf das schauen, sondern auf das Kreuz schauen und auf das schauen, was Gott uns gegeben hat, dann können wir großen Reichtum genießen, ohne immer mehr zu wollen.

00:29:36: Dann können wir auch Essen genießen, ohne immer mehr Essen zu wollen.

00:29:40: Dann können wir auch unsere Ehe genießen, ohne noch andere Frauen zu wollen.

00:29:48: Und so steht es auch in Haber guckt zwei für vier.

00:29:50: Siehe, wer halsstarig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben.

00:29:55: Der Gerechte aber wird durch Glauben leben.

00:29:57: Wenn wir Gott nicht vertrauen und halsstarig auf unsere Sicht der Welt achten, werden wir keine Ruhe haben, weil wir immer mehr und immer mehr und immer mehr wahrhaben wollen und nie zur Ruhe kommen.

00:30:08: Wenn wir aber andererseits durch Glauben leben und ihn vertrauen, Können wir Gott dafür preisen, was wir haben, unabhängig davon von all dem, was wir nicht haben?

00:30:20: Denn Gott ist auf die Erde gekommen, damit wir Leben haben und das im Überfluss.

00:30:29: Der letzte Punkt ist der Hochmut des Lebens.

00:30:31: Und sowohl Adam als auch Jesus wurden wieder über diese Schiene versucht.

00:30:38: Zu Adam sagt Satan, ihr werdet sein wie Gott.

00:30:42: Zu Jesus sagt Satan, ich werde dir alle Königreiche der Erde geben.

00:30:47: Und letztendlich wurde Satan selbst durch den Hochmut des Lebens versucht.

00:30:51: In Hezekiel, ich lesen wir, dass er das dessen Herz hoch hinaus wollte.

00:30:57: Und die Versuchung der Hochmut des Lebens muss sich jedem entstellen.

00:31:01: Irgendwann kommt er an den Punkt, wo er sagt, ich bleibe auf dem Thron meines Lebens oder ich setze Gott auf den Thron meines Lebens.

00:31:09: Und ihr kennt es.

00:31:12: Bestimmt diese beiden Kreise von Campus für Christus.

00:31:15: Und ich finde die echt super, um nicht Christen das Evangelium zu erklären.

00:31:19: Hier ist das Kreuz Jesus außerhalb des Lebens und das Ich in der Mitte.

00:31:23: und hier ist Jesus innerhalb des Lebens und das Ich zusammen in den anderen Punkten außenrum.

00:31:29: Aber als Christen muss uns bewusst sein, dass diese Kreise nicht die Realität widerspiegeln.

00:31:39: Die größte Versuchung, die größte Lüge, die uns Satan versucht, einzureden, ist, dass wir selbst auf dem Thron sitzen können.

00:31:46: Aber das können wir nicht.

00:31:48: Jesus sagt, es gibt entweder die Kinder Gottes oder die Kinder Satans.

00:31:54: Genauso war es mit Adam und Eva.

00:31:56: Satan hat ihnen gesagt, sie werden sein wie Gott.

00:31:59: Aber was war die Konsequenz des Sündenfalls?

00:32:02: Nicht, dass die Menschen über die Welt regieren, dass Satan über die Welt regiert.

00:32:06: Und das Gleiche auch mit Jesus.

00:32:11: Da hat Satan auch zu ihm gesagt, dass wenn er sich vor ihm niederkniet, Jesus alle Reiche der Welt bekommen wird.

00:32:19: und hätte Jesus sich vor Satan niedergekniet, dann wäre er zwar König der Welt geworden, aber dann wäre Satan zum Gott geworden, weil Jesus sich vor ihm niedergekniet hat.

00:32:31: Und das ist die Sache.

00:32:31: Wir können nicht auf dem Thron unseres Lebens sein.

00:32:37: Das kann nur Gott, weil nur Gott göttlich ist.

00:32:42: Und alles andere ist eine Lüge Satans, die uns versucht, von der Anbetung Gottes wegzuziehen.

00:32:53: Und wir haben heute gesehen, was es bedeutet, ein geistliches Kind zu sein.

00:33:02: Und ich wünsche mir für uns alle, dass wir aus der Gnade leben können.

00:33:08: Und dass wir so von Gnade erfüllt sind, dass Wir keine Angst mehr haben brauchen vor Hölle und vor der Sünde und dass wir wissen, dass unsere Sünden vergeben sind und wir heilig und vollkommen sind in Jesus.

00:33:22: Und gleichzeitig möchte ich ermutigen, dass ihr den Kampf aufnehmt, dass ihr nicht drauf sitzen bleibt, dass ihr Kinder Gottes sind, sondern dass ihr junge Männer und Frauen im Glauben werdet, Helden des Glaubens.

00:33:38: Und ich möchte für euch die Vision entwickeln, Gott zu kennen, wie er wirklich ist.

00:33:45: Und ich möchte euch auch, ihr Väter und Mütter im Glauben, ermutigen, dass ihr mal hier nach vorne kommt und erzählt, was es bedeutet, Gott zu kennen, wie er ist.

00:33:57: Ich kenne Gott noch nicht so, wie ich es vielleicht mal werde in sechszig Jahren oder so.

00:34:02: Und ich freue mich drauf.

00:34:05: Aber ich würde mir auch wünschen, wenn wir viel davon hören würden, was es bedeutet.

00:34:10: Gott richtig zu kennen.

00:34:13: Und den letzten Punkt meiner Predigt versuche ich jetzt sehr kurz zu fassen.

00:34:19: Das ist der Rest des Kapitels zwei.

00:34:24: Ich habe euch mal die wichtigen Stellen rausgeschrieben.

00:34:27: Es geht hier um den Gegensatz zwischen den Antichristen, also den Nichtchristen und uns als Kinder Gottes.

00:34:34: Und der Hauptunterschied ist, dass die Seilbungen von dem Heiligen in uns ist und wir all das wissen haben, weil uns die Seilbungen über alles belehrt.

00:34:46: Und das ist der heilige Geist.

00:34:48: Wir als Kinder Gottes haben den heiligen Geist und er belehrt uns.

00:34:53: Wenn wir den heiligen Geist haben und jedes Kind Gottes hat den heiligen Geist, wird er uns Gedanken geben, Bibelferse, Lieder, die wir brauchen, um uns selbst oder andere zu erbauen.

00:35:09: Ich hatte mal im Soda einen Kind und es hat Also ein Jungen und das hat von einem Mädchen ein Korb bekommen.

00:35:17: Und dieses Kind war tot traurig und hat überall zerbrochene Herzen mit einem schwarzen Edding auf sein Arm gemalt.

00:35:25: Ich hatte relativ wenig Zeit, weil ich noch zur Anspielprobe musste oder sowas.

00:35:29: Aber ich habe diesen Kind einen Bibelfers gegeben, den ich mal auswendig gelernt hat und den der heilige Geist in dem Moment ans Herz gelegt hat.

00:35:38: Nahe ist der Herr denen, die zerbrochene Geistes sind.

00:35:41: Die zerschlagenen Herzen sind, tröstet er.

00:35:51: Und das ist, was der Heilige Geist machen möchte.

00:36:05: Er belehrt uns und ergibt uns das, was wir brauchen, um uns selbst und andere zu erbauen, um geistlich zur Reife zu bringen.

00:36:13: So wie Jesus in der Wüste.

00:36:14: Der hatte auch jeden Vers parat.

00:36:17: Aber der Heilige Geist macht noch so viel mehr.

00:36:20: Und da kann ich euch auch nicht die alle Punkte sagen, weil das auch zu viel wird.

00:36:23: Deswegen habe ich meine Lieblingspunkte einfach mal ausgenommen.

00:36:26: Der Heilige Geist leitet uns.

00:36:28: Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt, um versucht zu werden.

00:36:33: Und genauso kann das auch sein, dass der Geist uns in Situationen führt, wo unser Glaube erprobt wird, damit wir geistlich wachsen können.

00:36:45: Der Heilige Geist Gießt ihr, liebe Gottes, in unsere Herzen, laut Römer, Vf.

00:36:49: Vf.

00:36:49: Und je mehr wir Gott lieben, desto leichter fällt es, uns seinen Willen zu tun.

00:36:55: Jesus sagt, sein Joch ist leicht.

00:36:58: Und ihr kennt das bestimmt, wenn ihr verliebt seid, vielleicht euch plötzlich Sachen fallen.

00:37:04: Und Jens hat mich hervorhin gefragt, wie es mir geht.

00:37:06: Ich meinte, ich bin heute sehr glücklich, weil ich seit Mittwoch eine Freundin habe.

00:37:17: Und meine Freundin ist Kinderkrankenschwester.

00:37:21: und hat häufig Frühdienst.

00:37:23: Und ich bin eigentlich mega der Morgenmuffel.

00:37:27: Mir fällt es morgens immer mega schwer aufzustehen, aber seit etwa zwei, drei Wochen habe ich kein Problem, damit mir um vier oder dreißig die Wecker zu stellen, um ihr einen gesegneten und guten Tag zu wünschen.

00:37:43: Der Heilige Geist begabt uns.

00:37:46: Der Heilige Geist gibt uns die spezifischen Werkzeuge, die wir brauchen, um geistlich zur Reife zu bringen.

00:37:54: Lehre, Gebet, Profitie, Dienenerkenntnis und so weiter.

00:37:59: Aber, wenn wir der Meinung sind, dass wir noch ein geistliches Werkzeug brauchen, um besser reifen zu können, dann können wir den heiligen Geist darum bitten, wie es in Erster Grundrichter XIV fest einzeist.

00:38:13: Eifert nach den geistlichen Gaben.

00:38:15: Vor drei Jahren hat auf der Pfingst-Jugend-Konferenz Tobias Teilchen der Pastor von ICF München gepredigt.

00:38:22: Und ich fand so cool, wer gepredigt hat, weil er so tiefe geistliche Botschaften mit Witz und Scham rübergebracht hat.

00:38:30: Dann habe ich zu Gott gesagt, Gott, so möchte ich auch mal predigen.

00:38:32: Gib mir die Gabe der Lehre.

00:38:34: Und zu dem Zeitpunkt hatte ich wahrscheinlich gerade mal eine Andacht oder so in der Jugend gehalten und fand die ganz schlecht.

00:38:40: Und von dem Feedback, was ich bis jetzt von euch bekommen habe, glaube ich auch, dass ich meinen Job nicht so schlecht mache und dass Gott mir tatsächlich die Gabe der Lehre bekommen hat.

00:38:49: Und dann möchte ich euch auch ermutigen, dass ihr nach den geistlichen Gaben eifert.

00:38:57: Der heilige Geist ist auch die ultimative Waffe gegen die Versuchung.

00:39:01: Wandelt im Geist und die werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen.

00:39:07: Der heilige Geist bringt die Frucht des Geistes in uns vor.

00:39:10: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Samfmut, Interhaltsamkeit.

00:39:15: Und ich habe im November schon in meiner Predigt erwähnt, wie wir im Geist wandeln können.

00:39:20: Und deswegen fasst ich das jetzt hier nur kurz zusammen.

00:39:24: Die Quintessenz ist dass wir unser Leben zu einem Lobheiß Gottes gestalten.

00:39:29: Dass alles, was wir machen, Gott Ehre gibt.

00:39:33: Und dass wir zu unseren Geschwistern gute, geistliche, erbaunene Dinge sagen und nicht schlecht über sie reden.

00:39:42: Und noch eine allerletzte Ermutigung.

00:39:44: Wenn euer Weg zur geistlichen Reife mal wieder nicht so gerade ist, wie ihr hofft.

00:39:50: Wenn er durch die Begierde des Fleisches, der Begierde des Auges und den Hochmut des Lebens von Satan versucht werdet nun Falt.

00:40:00: Johannes hat noch einen richtigen Schatz im zweiten Teil des zweiten Kapils gesetzt.

00:40:06: Und dies ist die Verheißung, die er uns verheißen hat, das ewige Leben.

00:40:10: Dies habe ich euch im Hinblick auf die geschrieben, die euch verführen.

00:40:14: Da steht nicht, die euch verführen wollen, sondern wörtlich, die euch andauernd verführen.

00:40:22: Johannes weiß, dass wir ständig sündigen.

00:40:26: Und er möchte, dass wir uns nicht von unserer Sünde entmutigen lassen, sondern auf das ewige Leben schauen, was wir haben werden.

00:40:37: Dass wir uns auf den Himmel freuen können, wenn wir nicht mehr sündigen werden und vollkommen, vollkommen unsündlos und gereift sein werden.

00:40:47: Und abschließend noch der erste Vers des Kapitels, meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt.

00:40:55: Und wenn jemand sündigt, wir haben einen Beistand bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten.

00:41:01: Jesus ist unser Beistand.

00:41:03: Er ist unser Helfer.

00:41:05: Und wenn du von einer eigenen Sünde entmutigt wirst, schau aufs Kreuz und lass dich von der Liebe des Retters übergießen, wofür dieses Kreuz steht.

00:41:16: Amen.

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