Umgang mit der Zunge

Shownotes

Predigt in der EFG Oberkrämer

In dieser Predigt zu Jakobus 3 steht die Zunge als das kleinste, aber mächtigste Glied unseres Körpers im Zentrum . Wir untersuchen, warum Worte sowohl Thermometer als auch Thermostat unseres Herzens sind und wie sie unser ganzes Leben lenken können . Von der Warnung vor der Ernsthaftigkeit geistlicher Lehre bis hin zu praktischen Alltagsfiltern gegen Lügen, Lästern und unnütze Worte zeigt diese Folge auf, dass wir die Zunge zwar niemals aus eigener Kraft bändigen können, aber durch die Kraft des Heiligen Geistes und das Wort Gottes eine neue Ausrichtung erfahren dürfen . Entdecke, wie du den Teufelskreis sündiger Rede durchbrichst und deine Zunge wieder für das einsetzt, wofür sie geschaffen wurde: Um Gott zu preisen und deinem Nächsten Segen zu bringen

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00:00:00: Guten Morgen.

00:00:02: Wer von euch wurde schon mal von Gott auf frischer Tat beim Sündigen ertappt?

00:00:10: Es melden sich einige, aber noch nicht allzu viele.

00:00:15: Deswegen möchte ich euch ermutigen Bibelferse aus, wenn ich zu lernen.

00:00:20: Wie einige von euch wissen, finde ich das ganz klasse Bibelferse aus, wenn ich zu lernen.

00:00:24: Und weil der Text, den ich heute prädige, das aber nicht so hergibt, dachte ich, fange ich damit einfach mal als Einleitung an.

00:00:31: Genau, und jetzt auch, wie das Ganze zusammenhängt, mit dem auf frischer Tat ertappt werden.

00:00:37: Dazu muss ich mich erst einmal outen.

00:00:41: Ich höre ab und zu Deutschrap.

00:00:43: Ich weiß Asche über meinen Haupt, das ist schon fast peinlich.

00:00:47: Aber so ist es nun mal.

00:00:48: Und wenn... Einige von euch kennen das wahrscheinlich und Deutschrap hat unbedingt nicht die christlichsten Texte.

00:00:56: Da geht es oft um Gewalt, um Sex, um Drogen.

00:00:59: Viele Texte sind frauenverachtend.

00:01:03: Manchmal höre ich es aber trotzdem.

00:01:08: Ich habe das also mal gehört und dann hatte ich davon einen Ohrwurm.

00:01:12: Ich bin auf dem Weg zum Bus zur Uni gelaufen und normalerweise höre ich auf dem Weg.

00:01:19: zum Bus.

00:01:20: Normalerweise lerne ich meine Bibelferse aus, wenn ich beziehungsweise wiederhole sie auf dem Weg zum Bus.

00:01:25: Also ich laufe zum Bus, habe diesen Text auf meinen Lippen, hole mein Handy raus, weil ich meine Bibelferse wiederholen möchte.

00:01:38: klickt den ersten Vers an, habe immer noch den Text auf meinen Lippen und rappt so ein bisschen vor mich hin.

00:01:42: und dann schaue ich mir diesen allerersten Bibelfers an, den mir meine App vorschlägt und das ist Matthäus XII für XXXIII.

00:01:51: Ich sage euch aber, dass die Menschen von jedem unnutzen Wort, dass sie reden werden, Rechenschaft geben müssen am Tag des Gerichts.

00:01:59: Und dann dachte ich so, gut, gut Gott, lass mal gelten.

00:02:07: Ich werde versuchen, weniger unchristliche Lieder zu rezitieren.

00:02:12: Und ein Stück weit hat diese Einleitung auch was mit meinem heutigen Bibeltext zu tun.

00:02:20: Das ist nämlich Jacobus III und Jacobus III ist in zwei Teile eingeteilt.

00:02:25: Einerseits fährt es eins bis zwölf, der Umgang mit der Zunge, andererseits fährt es dreizehn bis achtzehn, indem es um göttliche Weisheit geht.

00:02:34: Und weil der Zweite Teil, ein bisschen theologisch komplexer ist und ich auch nicht mega viel Zeit habe, dachte ich überlasse ich denen Profis und predige heute nur über den Umgang mit der Zunge.

00:02:46: Ich werde einmal den ganzen Text vorlesen und ihr könnt hier mitlesen und dann Schritt für Schritt durch die Verse gehen.

00:03:07: Jakobus drei, Verse eins.

00:03:09: Werdet nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schweres Urteil empfangen werden.

00:03:15: Denn wir alle strauchen oft.

00:03:17: Wenn jemand nicht im Wort strauchelt, der ist ein valkommender Mann, feg auch den ganzen Leib zu zügeln.

00:03:23: Wenn wir aber den Pferden die Zäume in die Mäuler legen, damit sie uns gehorchen, lenken wir auch ihren ganzen Leib.

00:03:30: Siehe, auch die Schiffe, die so groß sind und von heftigen Winden getrieben sind, werden durch ein sehr kleines Steuerruder gelenkt, wohin das Trachten des Steuermannes will.

00:03:39: So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge.

00:03:43: Siehe, welch kleines Feuer welch einen großen Wald zündet es an.

00:03:48: Auch die Zunge ist ein Feuer, als die Welt der Ungerechtigkeit erweist sich die Zunge unter unseren Gliedern, als diejenige, die den ganzen Leib befleckt und das Rat des Lebens entzündet und von der Helle entzündet wird.

00:04:01: Denn jede Art, sowohl der wilden Tiere als auch der Vögel, sowohl der kriechenden als auch der Seetiere, wird gebändigt und ist gebändigt worden durch die menschliche Art.

00:04:11: Die Zunge aber kann keiner der Menschen bändigen.

00:04:13: Sie ist ein unstehtes Übel, voll tödlichen Gift.

00:04:17: Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bild Gottes geschaffen worden sind.

00:04:23: Aus dem selben Mund geht Segen und Fluch hervor.

00:04:26: Dies, meine Brüder, sollte nicht so sein.

00:04:28: Die Quelle sprudelt doch nicht aus derselben Öffnung das Süße und das Bittere hervor.

00:04:33: Kann etwa meine Brüder ein Feigenbaum, Oliven hervorbringen oder ein Weinstockfeigen, auch kann salziges, nicht süßes Wasser hervorbringen.

00:04:44: Genau, das ist der Text für heute und ich werde jetzt Schritt für Schritt durch den Text durchgehen.

00:04:50: und damit ihr euch nicht ganz so verloren fühlt, wenn ich mal ein bisschen von anderen Bibelstellen zu diesem Text überleite, Ich habe vier Punkte, die ich heute mit euch erörtern möchte.

00:05:03: Die erste ist, seid euch der Verantwortung eurer Zunge bewusst.

00:05:07: Der zweite ist, hört auf zu sündigen.

00:05:09: Der dritte ist, lasst euch vom Heiligen Geist erfüllen.

00:05:12: Und das vierte ist, habt eine ewige Perspektive.

00:05:16: Vers eins.

00:05:30: Prediger werden, einerseits ja, da steht er, aber andererseits nein.

00:05:35: Ich glaube, dieser Vers bedeutet viel mehr, dass jungen Prediger wie ich uns der Ernsthaftigkeit der Predig-Bewusstsein sollen.

00:05:45: Dass wir nicht leichtfertig hier vorne stehen und predigen und leichtfertig mit der Lehre umgehen.

00:05:52: Denn Lehrer müssen am Ende Rechenschaft über ihre Lehre abgeben, wie es in Hebräer XIII für XVII heißt.

00:05:59: Doch dieses Prinzip, dass wir verantwortungsbewusst umgehen sollen mit dem, was wir sagen, geht nicht nur für uns.

00:06:06: Das können wir auf alle übertragen.

00:06:09: Denn letztendlich ist jeder Art von geistlichem Rat eine Lehre.

00:06:15: Und wir müssen uns ihrer Verantwortung bewusst sein.

00:06:18: Und alle Christen sind da zu berufen, geistlichen Rat zu geben, wie es im ersten Testalonischer Kapitel V-Verself heißt.

00:06:25: Deshalb ermahnt einander und erbaut einer den anderen.

00:06:29: wie ihr auch tut.

00:06:32: Wenn du als nächstes mal lehrst, sei es in der Kinderstunde, im Hauskreis ne Anlacht hältst oder einfach nur im vertrauten Gespräch mit jemandem ihm einen geistlichen Tipp gibst, sei dir der Verantwortung bewusst, die du hast.

00:06:47: Halte dich an den Rat aus Sprüche, siebzehn vers siebenundzwanzig.

00:06:51: Wer seine Worte zügelt, besitzt Erkenntnis und wer kühlen Geist bewahrt, ist ein verständiger Mann.

00:06:58: Ich will euch nicht entmutigen, dass ihr anderen Leuten geistlichen Rat gibt.

00:07:02: Ja, wenn jemand auf euch zukommt, einem Problem, sagt nicht, ne, von mir hörst du nichts, ich möchte dafür nicht in Rechenschaft gezogen werden, sondern haltet euch an den Rat, aus Sprüche, siebzehn, zügelt eure Worte, also antwortet nicht sofort, bewahrt einen kühlen Geist, denkt also über das nach, was ihr sagen wollt und redet dann erst.

00:07:24: Weiter im Text.

00:07:25: Vers zwei.

00:07:26: Denn wir alle strauchen oft.

00:07:30: Das Wort strauchen, heißt hier nicht, dass wir einmal lügen und dann drei Monate später wieder lügen und sieben Monate später mal nicht christliches Lied singen oder so, sondern es bedeutet, dass wir ständig darin versagen, das Richtige zu tun.

00:07:48: Wir sündigen, fallen hin und bevor wir wieder es geschafft haben, aufzustehen, stolpern wir wieder und fallen wieder hin und das immer weiter und immer weiter.

00:07:59: Und ich glaube, wir alle kennen die Bereiche, in denen wir mit unserer Zunge sündigen.

00:08:06: Ganz klar, jeder fromme Mensch kennt die zehn Gebote, wenn auch nicht unbedingt in der richtigen Reihenfolge, du sollst nicht lügen.

00:08:14: Wer von uns hat in der letzten Woche eindeutig gelogen, ich schätze mal nicht so viele.

00:08:20: Allerdings sagt Jesus, wer auch nur eine Frau lüstern anschaut, hat die Ehe gebrochen.

00:08:24: Und das gleiche gilt auch für das Lügen.

00:08:27: Jede Aussage, die du so formulierst, dass sie faktisch keine Lüge ist, aber im anderen trotzdem etwas anderes ankommt.

00:08:36: Ja, wenn er dir eine Frage stellt und du antwortest irgendwie so, drehst dir deine Worte zu Recht, dass du eigentlich die Wahrheit gesprochen hast mit dem Ziel, dass bei dem anderen aber die Unwahrheit ankommt, ist das eine Lüge.

00:08:49: Wie es in Sprüche acht fest dreizend steht, ja, ich hasse einen Mund, der die Worte verdreht.

00:08:56: Nächster Punkt.

00:08:57: Lässtern und Ratschen machen mir natürlich alle nicht.

00:09:02: Und da gibt es auch einen schönen Spruch aus Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche, Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche Sprüche.

00:09:33: Für Lügen auch gilt, dass nicht nur klare Lügen-Lügen sind, ist auch nicht nur eindeutiges Lestern.

00:09:41: Da gibt es das sogenannte christliche Lestern.

00:09:43: Hast du schon gehört?

00:09:45: Wir müssen unbedingt für Sonja beten.

00:09:48: Die ist schwanger.

00:09:49: Und ich will ja nicht sagen, wer der Vater ist, aber für Peter können wir auch beten.

00:09:56: Oder das sogenannte passive Lestern.

00:10:00: Da bin ich.

00:10:01: häufiger daran beteiligt.

00:10:02: Ja, irgendjemand erzählt dir was und lästert über irgendeine Person und sagt die ganze Zeit, wie schlecht die ist und wie böte die ist und so weiter.

00:10:10: und du hörst es zu und kriegst langsam so ein schlechtes Gewissen und sagst dann, ja aber eigentlich ist sie auch ganz nett, was nur Gutes gesagt, gerade nicht so gelästert.

00:10:19: Aber auch das verursacht verdrießliche Gesichter und zwar nicht nur bei der Person über die gelästert wird, wenn es rauskommt, sondern auch bei dir.

00:10:30: Das habe ich erlebt.

00:10:31: Ich habe im Labor eine Kollegin, die ich eigentlich ganz nett finde.

00:10:36: So.

00:10:37: Und alle anderen finden die anscheinend nicht nett.

00:10:39: Und es wusste ich eine ganze Zeit lang nicht.

00:10:41: Und irgendwann hat eine andere Kollegin mal in meiner Anwesenheit über sie gelästert.

00:10:45: Und ich habe aber nichts gesagt.

00:10:46: Dann haben wir alles angehört.

00:10:48: Wie arrogant die sei.

00:10:49: Und dass sie immer so mega wichtig-tourisch rumläuft und so weiter.

00:10:54: Und ich habe mir das angehört.

00:10:56: Ich finde die immer noch nett, aber jetzt fallen mir die Sachen auf und ich denke mir stimmt.

00:11:00: Also ein bisschen arrogant ist die schon.

00:11:02: Und das beeinflusst meine Beziehung zu ihr.

00:11:05: Ja, zuvor hat es mir nie gestört, dass die irgendwie komisch rumläuft und jetzt fällt mir das auf.

00:11:10: Und das ist genau das, was der Vers meint.

00:11:13: Eine heimliche Zunge gebiert verdrießliche Gesichter.

00:11:19: Nächster Punkt.

00:11:21: Unanständige Witze.

00:11:23: Epheser V.V.

00:11:24: Auch Unanständigkeit und albernes Geschwätz.

00:11:27: und Witzelei, die sich nicht geziemen, sollen nicht einmal unter euch genannt werden.

00:11:32: Und da fällt auch mein Rap aus meinem Eingangsbeispiel in die Kategorie.

00:11:36: Der war auch teilweise unanständig.

00:11:38: Nächster Punkt.

00:11:39: Streiten.

00:11:40: Sprüche, siebzehn, versneun.

00:11:42: Wer Zank liebt, liebt Vergehen.

00:11:44: Wer Streit, liebt, liebt die Sünde.

00:11:47: Und Diskussion oder auseinandersetzen mit Konflikten ist kein Streit.

00:11:53: Streit ist Wenn es ein oberstes Ziel nicht mehr ist, einen gemeinsamen Konsens zu finden, sondern einfach nur noch recht zu behalten, das ist Sünde.

00:12:01: Ich könnte jetzt ewig so weitermachen, weitererzählen von Geheimnissen, beleidigen, Versprechen geben, die man nicht einhalten kann, angeben und so weiter.

00:12:11: Das ist alles Sünde.

00:12:13: Und weil diese Liste nicht vollständig ist, gibt uns Paulos in der FESA IV fs.

00:12:18: XXIX einen sehr guten Filter.

00:12:21: Kein faules Wort komme aus eurem Mund.

00:12:24: Also alles, was wir bis jetzt gehört haben, lügen, lästern und so weiter, ist ein faules Wort und es sollen wir nicht sprechen.

00:12:29: Was sollen wir sonst sprechen?

00:12:31: Sondern nur eins, dass gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es im Hören im Gnade gebe.

00:12:37: Ein Wort, das gut ist, das milde, ehrlich und einfühlsam ist.

00:12:41: Was er baut, was er mutigt, was tröstet, was anspornt, wie wir es vorhin aus erster Thessaloniker gehört haben.

00:12:48: Ein Wort, was Gnade vermittelt.

00:12:49: Wenn du mit jemanden sprichst, soll dein Gegenüber ein Teil von Gott in dir sehen, und zwar seine Gnade.

00:13:01: Weiter geht's im Jakobusbrief, Vers.

00:13:03: II.

00:13:05: Wenn jemand nicht im Wort strauchelt, der ist ein vorkommender Mann, feg auch den ganzen Leib zu zügeln.

00:13:12: Hier steht, wenn es ein Mann schafft, oder eine Frau, oder ein Mensch, oder egal, seine Zunge zu zügeln und nicht mit ihr zu sündigen, wird er mit seinem ganzen Leib reinbleiben.

00:13:24: Wenn ihr es schafft, nicht mit eurer Zunge mehr zu sündigen, werdet ihr generell nicht mehr sündigen.

00:13:30: Wieso ist das so?

00:13:32: Wieso ist die Zunge so mächtig?

00:13:35: Warum schreibt der Cobus gerade über die Zunge und nicht über andere Körperteile mit den Besündigen?

00:13:40: Unsere Hände, unsere Füße, unseren Kopf, keine Ahnung.

00:13:44: Die Antwort gibt uns Jesus.

00:13:46: Er zeigt uns, dass es eine einmalige Verbindung zwischen unserer Zunge und unserem denken, unserem Inneren besteht.

00:13:53: Matthäus, Fünfzehn vers Achtzehn.

00:13:56: Was aber aus dem Mund herausgeht, kommt aus dem Herzen hervor und das verunreinigt den Menschen.

00:14:04: Und hier beschreibt Jesus eine Wechselseitigkeit.

00:14:08: Was aus dem Mund hervorgeht, kommt aus dem Herzen hervor.

00:14:12: Die Zunge ist ein Spiegel unserer Seele.

00:14:16: Unseres Denkens, unseres ganzen Innerens.

00:14:19: Ein Thermometer.

00:14:20: Wenn wir den ganzen Tag lang nur Müll labern und lügen und lästern und tratschen und so weiter, vielleicht ist unser ganzes Denken dann einfach von Müll und Lügen und Lästern erfüllt.

00:14:32: Andererseits, und jetzt kommt es zum zweiten Teil des Verses.

00:14:36: Und das verunreiligt den Menschen.

00:14:38: Die Zunge ist nicht nur ein Thermometer, sie ist auch ein Thermostat.

00:14:42: Wenn wir unsere Zunge auf Müll und Lügen stellen, dann stellt das unser Inneres auch als auf Müll und Lügen ein.

00:14:51: Was wir sagen, hat Auswirkungen auf den Rest unseres Körpers und auf unser Inneres.

00:14:56: Als Molekularmediziner würde ich das einen positiven Feedback Loop nennen.

00:15:01: Als Hobbytheologe nenne ich das einen Teufelskreis.

00:15:04: Das, was rauskommt, geht wieder rein und verstärkt den Prozess.

00:15:09: Ja, es kommt raus, geht wieder rein, kommt raus, geht wieder rein und es wird immer stärker und immer stärker.

00:15:14: Und Jakobus ist sich dieses Thermostarts Effektes bewusst.

00:15:18: Und um ihn zu beschreiben, benutzt er drei Bilder, verse drei bis fünf.

00:15:24: Wenn wir aber den Pferden die Zäume in die Mälder legen, damit sie uns gehorchen, lenken wir auch ihren ganzen Leib.

00:15:31: Siehe, auch die Schiffe, die so groß und von heftigen Winden getrieben sind, werden durch ein sehr kleines Steuerruder gelenkt.

00:15:38: Wohin das Trachten des Steuermannes will.

00:15:40: So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge.

00:15:44: Siehe, welch kleines Feuer, welch einen großen Wald zunimmt es an.

00:15:52: Und das Prinzip, was Jakobus hier beschreibt ist, ein kleines Ding hat Auswirkungen auf eine große Sache.

00:16:01: Alle von euch, die reiten, wissen es.

00:16:02: Ein Pferd ist sehr groß, das Zaumzeug ist sehr klein.

00:16:06: Man legt das Zaumzeug in den Mund des Pferdes und schneidet es um sein Kopf und dann kann man sie aufs Pferd setzen und den Zügel nach links drehen und nach rechts drehen und das Pferd dreht sich nach links und nach rechts.

00:16:15: Das kleine Zaumzeug hat Auswirkungen auf ein großes Pferd.

00:16:19: Noch beeindruckend ist das Bild eines Steuerruders.

00:16:23: Der größte und fetteste Tankschiff der Welt wird auch von einem im Vergleich zur Gesamtgröße relativ kleinem Steuerruder gelingt.

00:16:34: Oder das Feuer.

00:16:35: Wir alle kennen die Warnhinweise.

00:16:38: Kippen sind Brandsätze.

00:16:39: Eine einfache Zigarette ist in der Lage, einen ganzen Wald niederzubrennen.

00:16:46: Auch die Zunge ist ein Feuer.

00:16:48: Und jetzt geht Jakobus tiefer auf das Bild des Feuers ein.

00:16:52: Als die Welt der Ungerechtigkeit erweist sich die Zunge unter den Gliedern.

00:16:57: Als diejenige, die den ganzen Leib befleckt.

00:17:00: Und wie Jesus ist Jakobus sich auch bewusst.

00:17:03: dass das, was wir sagen, Auswirkungen hat auf unser Inneres und unseren ganzen Leib verunreinigt.

00:17:10: Und den Lauf des Daseins entzündet.

00:17:13: Lauf des Daseins wird von jeder Bibelübersetzung anders übersetzt, die einen sagen Rat der Natur oder Kreis des Lebens.

00:17:21: Was es aber meint, ist, dass das Feuer, was wir, was unseren Leib befleckt, auch unser Umfeld verunreinigt.

00:17:31: Nicht nur selbst, nicht Wir machen nicht nur selbst uns kaputt, indem wir mit unserer Zunge sind liegen, sondern auch andere Menschen.

00:17:39: unsere Worte haben Macht.

00:17:41: Ich habe gestern eine Geschichte gehört von einem Manager, dem als Kind gesagt würde, dass er es nie zu was bringen wird.

00:17:49: Und sein ganzes Leben lang hat er unter diesem Fluch gelitten, dass er sich selbst beweisen muss.

00:17:55: Und er hat sich angestrengt und hat alles gegeben und es hat wirklich zu was gebracht.

00:17:59: Aber Er hat trotzdem unter diesem Fluch gelitten.

00:18:02: Das, was irgendeiner seiner Lehre oder sein Fadig hat vergessen, mal zu ihm als Kind gesagt hat, hatte Auswirkungen auf sein ganzes Leben.

00:18:09: Ein anderes Beispiel, unsere ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler und Christian Wulf.

00:18:15: Egal, was man von ihm jetzt persönlich oder politisch halten mag, sie wurden beide aus dem Amt gedrängt aufgrund dessen, was die Medien über sie gesagt haben.

00:18:25: Und im letzten Beispiel von Christian Wulf, da gab es ein Gerichtsprozess und er wurde als unschuldig.

00:18:31: empfunden.

00:18:32: Und das zeigt einfach, wie viel Macht unsere Worte haben.

00:18:36: Sprüche.

00:18:36: elf vers neun formuliert es so.

00:18:38: Mit dem Mund richtet der Ruchlose seine nächsten zugrunde, aber durch Erkenntnis werden Gerechte befreit.

00:18:45: Wir können mit unserem Mund Menschen zugrunde richten, aber wir können auch Gerechte befreien.

00:18:55: Und wenn ihr euch mal gefragt habt, woher dieser ganze Müll kommt, den ihr redet.

00:19:03: Ende Versächs und von der Hölle entzündet wird.

00:19:07: Alles lügen, alles lästern, alles angeben und tratschen und jede Sünne, die ihr mit dem Mund begeht, kommt direkt aus der Hölle vom Vater der Lügen, wie Jesus den Satan nennt.

00:19:20: Versieben, denn jede Art, sowohl der wilden Tiere als auch der Vögel, sowohl der kriechenden als auch der Seetiere, wird gebändigt und ist gebändigt worden durch die menschliche Art.

00:19:33: Die Zunge aber kann keiner der Menschen bändigen.

00:19:36: Sie ist ein unstetes Übel voll tödlichen Gift.

00:19:43: Die Zunge kann keiner der Menschen bändigen.

00:19:47: Das ist die schlechteste und die beste Nachricht, die ihr heute hören wird.

00:19:53: Die schlechte Nachricht ist für alle Pharisäer, alle selbstgerechten und alle Menschen, die zum Perfektionismus neigen, so wie mich.

00:20:01: Wir schaffen es nicht.

00:20:03: Nie keiner von uns.

00:20:05: Wie es in Vers.

00:20:06: II heißt, Denn wir alle straucheln oft.

00:20:10: Du kannst es nicht schaffen.

00:20:12: Römer drei sagt, denn alle haben gesündigt, dass kein Gerechter auch nicht einer.

00:20:18: Egal wie doll wir uns anstrengen, wir schaffen es nicht.

00:20:21: Wir werden straucheln und straucheln und straucheln und immer wieder sündigen.

00:20:26: Und jetzt kommt die gute Nachricht.

00:20:29: Die gute Nachricht ist sich für alle, die sich bis jetzt von meiner Predigt-Unterdruck-Gesetz gefühlt haben.

00:20:36: Wir schaffen es nicht.

00:20:37: Wir können es nicht schaffen.

00:20:39: Nie.

00:20:39: Keiner von uns.

00:20:42: Kein Mensch kann die Zunge bändigen.

00:20:44: Doch was beim Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott.

00:20:49: Denn Jesus ist auch für unsere Zunge ans Kreuz gegangen.

00:20:54: Wie es in Philippa II.

00:20:56: XIII.

00:20:56: heißt.

00:20:57: Denn Gott ist es, der in euch wirkt.

00:20:59: Sowohl das Wollen, als auch das Wirken zu seinem Wohl gefallen.

00:21:04: Gott ist es, der einerseits den Wollen, das Wollen verbringt, dass wir gute Taten wollen, wollen, ja, und machen wollen, wie das, das Innere, was, was, was uns verändert.

00:21:18: Und wenn ihr euch mal Psalm Hundertneunzehn durchliest, David ist so begeistert vom Wort Gottes.

00:21:26: Er sagt, ich liebe deine Gebote.

00:21:28: Das ist der heilige Geist, der durch David wirkt.

00:21:31: Gott verbringt das Wollen in uns, dass wir seine Gebote tun wollen.

00:21:36: Andererseits, er verbringt das Wirken zu seinem Wohlgefallen.

00:21:41: Und ich glaube, wir alle möchten zu Gottes wohlgefallen Leben und das verbringt der heilige Geist in uns.

00:21:48: Und nur der heilige Geist kann den Wandel in unseren Herzen und in unseren Taten bringen.

00:21:55: Freundlichkeit und Liebe.

00:21:57: Und ich glaube, wir sind alle der Meinung, dass Gottes fürchtige Reden durch Freundlichkeit und Liebe geprägt sein sollten.

00:22:03: Freundlichkeit und Liebe sind Teil der Frucht des Geistes und er bringt das Wachstum der Frucht.

00:22:14: Und Jesus sagt zwar, wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchen kommt.

00:22:19: Aber egal, wie doll wir uns anstrengen, egal, wie doll wir wachen und auf unsere Zunge aufpassen.

00:22:24: Und selbst wenn wir, dreiundzwanzig Stunden und neunundfünfzig Minuten am Tag dafür beten, dass wir nicht sündigen, werden wir wieder sündigen.

00:22:32: Wahrscheinlich sogar heute Nachmittag beim Kaffee trinken nach dem Gottesdienst.

00:22:38: Und wenn wir kurz unaufmerksam sind, werden wir einfach eins zu eins Satans lügen, nachplappern, die er uns, die er uns einredet.

00:22:46: Doch der heilige Geist verursacht den Wandel in uns, nicht mir, nicht wir.

00:22:51: Aber wieso predige ich denn heute, wenn Gott alles macht und wir eben nur auf sein Wirken warten müssen, dann hätte ich auch einfach sagen können, lasst euch vom heiligen Geist verändern und wieder runtergehen können, weil Philippa II, VIII nicht die ganze Bibel ist.

00:23:05: Vor Philippa II, VIII kommt Philippa II, VII und da steht im zweiten Teil, bewirkt euer Heil mit Furcht und Zittern.

00:23:14: Und ja, Gott und der heilige Geist verändern unser Inneres.

00:23:19: Aber ja, letztendlich haben wir einen freien Willen und sind für unsere Taten verantwortlich.

00:23:26: Dreieinhalb Dinge also, die wir im Kampf gegen die Zunge tun können.

00:23:31: Erstens, in dem Moment, wo die Versuchung uns sehr bewusst ist, können wir uns dagegen entscheiden.

00:23:38: Wir sind nicht mehr Sklave der Sünden.

00:23:42: Wir müssen nicht mehr sündigen.

00:23:43: Wir sind Knechte des Herrn der Herrscharen, des lebendigen Gottes und er ist so viel mal mehr mächtiger als alle Lügen der Hölle zusammen.

00:23:53: Ja, Satan ist die hinterlistige Schlange, aber Jesus ist der Löwe von Judah, der die Schlange den Schädel zertritt.

00:24:04: Und wenn ihr das nächste Mal in Versuchung kommt, wenn ihr das nächste Mal die Lügen Satans hört, entscheidet euch in der Kraft des Kreuzes und in der Kraft des Heiligen Geistes dagegen.

00:24:19: Ja, es ist schwer.

00:24:21: Ja, unser Leib und unsere Zunge, die möchten sündigen.

00:24:25: Das alte ich möchte sündigen.

00:24:28: Aber unsere Zunge ist nicht nur ein fleischlicher Muskel, es ist auch ein geistlicher Muskel.

00:24:35: Je mehr wir das Richtige tun, desto leichter wird es uns fallen.

00:24:41: Und je häufiger Wir auf Lügen und Lästern verzichten, auch wenn es uns schwerfällt.

00:24:46: Desso leichter würde es uns in der Zukunft fallen.

00:24:52: Tipp zwei, betet für eure Zunge.

00:24:56: David schreibt in Psalm-Ninzen vers Fünfzehn.

00:24:59: Lass die Reden meines Mundes unter Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, Herr, mein Fels und mein Erlöser.

00:25:06: David, erkenn's!

00:25:08: genauso wie Jesus und Jakobus später, die Wechselseitigkeit zwischen Zunge und Inneren.

00:25:13: Er bittet Gott darum, dass sein Inneres und seine Zunge wohlgefällig vor ihm sind.

00:25:19: Und wen bittet er?

00:25:21: Den Herr, sein Fels, den er erlöst.

00:25:24: Und wir können den Heiligen Geist bitten, dass er die Frucht in uns wechseln lässt.

00:25:30: Bittet jeden Tag für Veränderung in eurem Herzen.

00:25:33: Und ich kann euch garantieren, dass Veränderung kommen wird.

00:25:37: Das habe ich etwa vor anderthalb Jahren erlebt.

00:25:40: Ich habe mich früher immer sehr über Menschen aufgeregt, die auf dem Fahrradweg laufen, also über Fußgänger.

00:25:48: Ich bin halt zur Uni mit dem Fahrrad gefahren und wenn da ein Fußgänger auf dem Fahrradweg stand, wo er gelaufen ist, ich hätte mich tierisch drüber aufregen können.

00:25:58: Ich wäre am liebsten von meinem Fahrrad abgestiegen und hätte ihm in der Autorität der Straßenverkehrsordnung seine Sünde gepredigt.

00:26:08: Und irgendwann dachte ich mir, eigentlich ist es Quatsch.

00:26:12: Ja, Paulus sagt, er tragt einander und vergibt euch gegenseitig.

00:26:17: Es ist doch Quatsch, dass ich meinen Blutdruck ansteigen lasse, nur weil irgendjemand auf dem Fahrradweg läuft.

00:26:24: Da habe ich angefangen dafür zu beten.

00:26:27: Und ungefähr so vier, fünf Monate später stand wieder ein Fußgänger auf dem Fahrradweg.

00:26:32: Ich bin außen rumgefahren, und nachher dann dachte ich, ich habe mich gar nicht über ihn aufregt.

00:26:37: Und ich glaube, wenn wir Gott dafür bitten, so wie es David tut, dass er uns verändert, wird er uns verändern.

00:26:46: Bittet und euch wird gegeben werden.

00:26:49: Dritter Punkt.

00:26:52: Wenn der heilige Geist den Wandel vollbringt, müssen wir dem heiligen Geist mehr Raum geben.

00:26:59: Wie machen wir das?

00:27:01: Epheser fünf fährt achtzehn B bis zwanzig, sondern werdet voller Geist in dem ihr zueinander Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt, sagt alle Zeit für alles.

00:27:17: dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn, Jesus Christus.

00:27:22: Das Gegenteil von Lügen und Lestern ist Gott loben und Gott danken und das ist der Schlüssel zu einem geist erfüllten Leben.

00:27:30: Und das ist wieder ein positiver Feedback-Loop.

00:27:35: Diesmal kein Toffelskreis, sondern eher ein Erzengelkreis.

00:27:40: Je häufiger wir Gott loben und ihm danken, desto mehr Raum geben wir dem Heiligen Geist und desto mehr verändert er in unser Inneres und desto mehr Gutes kommt aus uns heraus.

00:27:51: Das ist der Schlüssel um den Teufelskreis zu durchbrechen.

00:27:57: Und jetzt kommt der dreieinhalbepunkt, bei der er mit dem Punkt zusammenhängt, wenn wir garantieren wollen, dass wir nie wieder mit unserer Zunge sündigen und dass nie wieder etwas Schlechtes über unsere Lippen geht.

00:28:08: müssen wir unsere Lippen mit guten Sachen füllen.

00:28:12: Je mehr wir Gutes reden, desto weniger Zeit werden wir schlecht hinhaben, mit unserer Zunge zu sündigen.

00:28:19: Und diese Spannung zwischen wir sollen eigentlich Gutes reden und tun es aber trotzdem nicht, beschreibt der Kobus in den nächsten Versen.

00:28:30: Vers neun.

00:28:31: Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bild Gottes geschaffen worden sind.

00:28:40: Wir sind dazu berufen, dass wir den Herrn und Vater preisen.

00:28:44: Wir wurden dazu geschaffen, in Römer Zehn Vers Neun steht, dass wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und einem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hast, du gerettet werden wirst.

00:28:57: Da ist wieder dieses Wechselspiel zwischen Herz und Zunge.

00:29:02: Und wenn wir das benutzen, um Gott die Ehre zu geben, die ihm gehört, und es glauben, dass er Gott ist, werden wir erlöst werden.

00:29:11: Erkennt ihr die Heuchelei?

00:29:13: Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater und mit ihr fluchen wir den Menschen?

00:29:16: Wir nennen Gott Herr und zwanzig Minuten später verwerfen wir seinen Gebot und lügen wieder und fluchen den Menschen.

00:29:27: Jetzt endlich sind wir in der Hinsicht alles Heuchler.

00:29:30: Verszehn aus dem selben Mund Gezägen und Fluch hervor.

00:29:36: Sprüche zwölfes Achtzehn.

00:29:38: Da ist ein Schwetzer, dessen Worte sind Schwertstiche, aber die Zunge der Weisensheilung.

00:29:43: Wir können mit unserer Zunge Menschen so verletzen, wie mit Schwärtern.

00:29:48: Und andererseits, wozu wir berufen sind, können wir auch Heilung hervorbringen.

00:29:53: Wir können Menschen ermutigen und erbauen und ihnen helfen und Gottes Werkzeug sein, um Heilung in ihr Leben zu sprechen.

00:30:01: So ähnlich formuliert es auch Petrus in Erster Petrus III, Vers.

00:30:03: neun und vergelte nicht böses mit bösen oder Scheldwort mit Scheldwort.

00:30:07: sondern im Gegenteil segnet, weil ihr da zu berufen worden seid, dass ihr Segen erbt.

00:30:13: Und das ist wieder dieser Feedback-Loop.

00:30:16: Wenn wir andere Leute segnen, werden wir selbst gesegnet und werden mehr Segen haben, die uns aus uns überquält, dass er wieder andere Leute segnen kann.

00:30:29: Aus dem selben Mund geht Segen und Fluch hervor.

00:30:32: Dies, meine Brüder, sollte nicht so sein.

00:30:35: Die Quelle sprudelt doch nicht aus derselben Öffnung das Süße und das Bitte hervor.

00:30:40: Kann etwa meine Brüder ein Feigenbaum, Oliven hervorbringen oder ein Weinstock feigen.

00:30:46: Auch kann salziges, nicht süßes Wasser hervorbringen.

00:30:52: Diese Verse verdeutlichen, wie pervers es eigentlich ist, dass wir mit unserer Zunge sündigen, obwohl wir dazu berufen sind, Gott zu loben.

00:31:05: Und auch wenn wir zwanzig Minuten am Sonntag Lobreis machen und jeden Tag ein bisschen beten, verbringen wir doch so viel unserer Zeit damit, schlechtes über unsere Mitmenschen zu reden.

00:31:19: Und egal wie viel wir beten, egal wie viele Bibelferse ich euch aus den Sprüchen vorlese, egal wie häufig ihr Predigten über Jakobus drei hört, egal wie ihr euch anstrengt, wie ihr euch diszipliniert oder wie ihr wacht und betet, wir werden es niemals schaffen.

00:31:37: Und ich finde, das ist irgendwie ziemlich frustri... frustrierend, dass am Ende eine solchen Bibeltext ist zu haben.

00:31:47: Wir werden niemals rein sein von aller Sünde.

00:31:50: Wir werden niemals nicht mehr sündigen.

00:31:55: Solange wir noch hier auf dieser Erde sind.

00:31:59: Solange wir auf dieser Erde sind, werden wir sündigen.

00:32:03: Aber sobald wir im Himmel sind in der Ewigkeit mit Gott, werden wir nicht mehr sündigen.

00:32:08: Und deswegen möchte ich euch ermutigen, habt eine ewige Perspektive.

00:32:13: Lasst euch nicht von eurer eigenen Sündhaftigkeit entmutigen, sondern schaut auf die Ewigkeit.

00:32:19: Was sind schon?

00:32:20: Achtzig Jahre voller Lüge, Betrügen und Fluchen.

00:32:24: Wenn wir eine ganze Ewigkeit damit verbringen können, unsere Bestimmung zu leben, Gemeinschaft mit Gott zu haben und ihn zu anbeten.

00:32:34: Was ist ein Leben voller Fluch, wenn wir eine ganze Ewigkeit vor der Lob haben?

00:32:43: Heute ist der erste Advent und heute erinnern wir uns daran, dass Jesus als Mensch auf die Welt gekommen ist.

00:32:51: Aber heute erinnern wir uns nicht nur an Jesus, als Erster, sondern auch, dass er wiederkommen wird.

00:33:01: Und diesmal wird er nicht als kleiner Säugling kommen, sondern als König des Universums und er wird jeden Fluch und jede Lüge und jede Sünde von unserer Zunge wegnehmen.

00:33:11: Und wir werden eine Ewigkeit mit ihm verbringen, Gemeinschaft mit ihm haben und ihn anbeten.

00:33:17: In Hebräer, Dreizehn, Vers.

00:33:18: Vierzehn steht.

00:33:19: Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

00:33:23: Und ich möchte euch ermutigen, wenn ihr sündigt und wenn ihr das Gefühl habt, ihr werdet eure schlechten Angewohnheiten nie wieder loswerden, werdet ihr vermutlich nicht.

00:33:37: Aber lasst euch nicht ermutigen.

00:33:39: Schaut auf die ewige Stadt, schaut auf die Ewigkeit mit Gott.

00:33:43: Und damit wir das nicht vergessen, damit wir nicht vergessen, dass Jesus wiederkommen wird und uns von all unserer Sünde erlösen wird, hat Jesus uns aufgetragen, das Abendmahl zu seinem Gedächtnis einzunehmen.

00:33:57: Wir gedenken nicht nur, dass Jesu Leib gebrochen und Jesu Blut geflossen ist, sondern auch, dass er wiederkommt und für ein für alle mal alle Macht von Satan und der Welt und unserem eigenen sündigen Fleisch wegwischen wird.

00:34:13: Dass er wieder kommen wird, um uns von unserer Sünde zu erlösen.

00:34:17: Denn er kommt wieder.

00:34:19: Amen.

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