Warum Unzufriedenheit dein Leben zerstört

Shownotes

Predigt in der EFG Oberkrämer

„Es gibt nichts zu meckern“ gilt oft als das höchste deutsche Lob, doch aus biblischer Sicht ist ständiges Nörgeln weitaus gefährlicher, als wir meist annehmen. Warum Unzufriedenheit keine harmlose Charaktereigenschaft ist, sondern eine Form von Stolz, die Gottes Wirken in unserem Leben blockieren kann, erfährst du in dieser Episode.

Wir beleuchten die drastischen Folgen von Murren und Hadern – von den 14.700 Toten in der Wüste bis hin zu Spaltungen in der heutigen Gemeinde. Anhand der Geschichte von Naaman sehen wir, wie Unzufriedenheit fast eine göttliche Heilung verhindert hätte, nur weil Gott anders handelte als erwartet.

Die Kernpunkte dieser Folge:

Unzufriedenheit als Stolz: Warum wir eigentlich glauben, es besser zu wissen als Gott, wenn wir uns über unsere Umstände beschweren.

Der Weg zur Freude: Wie Dankbarkeit und das Gebet den „Frieden Gottes“ freisetzen, der unsere Herzen bewahrt – selbst in schwierigen Situationen oder langweiligen Lebensphasen .

Wandel durch Glauben: Warum es keine Heuchelei ist, Gott zu danken, wenn das Herz noch grollt, sondern ein Akt des Glaubens.

Zufriedenheit mit den Mitmenschen: Wie wir durch Vergebung und das bewusste Bewundern von Geschwistern den Teufel besiegen und stattdessen Segen erben.

Licht in der Welt: Warum ein Leben ohne Murren das stärkste Zeugnis in einer unzufriedenen Gesellschaft ist.

Praktische Tipps wie das Auswendiglernen von „Konter-Versen“ und das Führen von Dankbarkeitslisten helfen dir dabei, die sündhafte Unzufriedenheit abzulegen und die Freude des Heiligen Geistes neu zu entdecken.

Transkript anzeigen

00:00:02: Ich freue mich sehr, dass Philipp heute da ist und dass du zu uns sprechen wirst.

00:00:04: Und ich bin sehr gespannt, Gott wird durch dich reden zu uns und ich möchte für dich bitten.

00:00:12: Vater im Himmel, ich möchte dir Danke sagen für Philipp, dass er ein wunderbarer Mann ist und dass du ihn auf so einzigartige Weise

00:00:19: begabt

00:00:20: hast.

00:00:20: Und ich bin gespannt, was du durch ihn heute reden wirst.

00:00:24: Und ich möchte bitten, dass er direkt von oben das Weiter sagt, was du in sein Herz gelegt hast, dass er transportiert.

00:00:32: Er muss nichts aus sich selber machen.

00:00:34: Er darf einfach weitergeben.

00:00:36: Ich möchte ich bitten für ganz viel Ruhe und Gelassenheit und, ja, dass er von dem Feuer, das in seinem Herzen brennt, weitergeben darf.

00:00:44: Mach du unsere Herzen

00:00:45: auf, dass

00:00:46: wir dich sehen, wie du wirklich bist.

00:00:48: Im Namen Jesu.

00:00:49: Amen.

00:00:53: Ich habe mal gehört, das größte Kompliment, das sie Deutschen kennen, ist, es gibt nichts zu meckern.

00:00:59: Und das stimmt eigentlich.

00:01:00: Wir Deutschen meckern ja sehr gerne und nörgeln viel rum und wenn wir an irgendeiner Sache etwas finden, worüber es nichts zu meckern gibt, dann ist es schon mal ein Kompliment an diese Sache, weil das heißt, sie ist perfekt.

00:01:14: Und auch Gott dachte sich so, es gibt nichts zu meckern, als er die Welt geschaffen hat.

00:01:19: Im ersten Mose lesen wir und Gott sei alles, was er gemacht hatte und siehe, es war sehr gut.

00:01:27: Aber irgendwann kam dann etwas in diese perfekte Welt hinein, worüber Gott theoretisch hätte meckern können.

00:01:34: Die Sünde.

00:01:35: Und nicht nur wir Menschen sündigen, sondern die ganze Welt ist seitdem eine gefallene Schöpfung.

00:01:42: Und was macht Gott?

00:01:43: Er meckert darüber nicht.

00:01:46: Natürlich gibt es Stellen in der Bibel, wo Gott uns ermahnt oder auch sagt, dass was wir machen oder das Volk Israel macht nicht gut ist, aber seine prinzipielle Haltung zu der Welt und zu uns sieht anders aus.

00:01:59: In Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jesaja, in Jes.

00:02:26: Und wir sehen, Gott kann gar nicht meckern, weil er sprachlos vor Liebe ist.

00:02:30: So begeistert ist er mit uns und seiner Schöpfung.

00:02:34: Und weil wir so werden wollen wie Gott, wird es heute darum gehen, wie wir unser meckern, unser nörgeln, unsere Unzufriedenheit besiegen können.

00:02:44: und uns an Gottes Schöpfung freuen können, so wie er sich an uns freut.

00:02:49: Und da habe ich euch zwei Geschichten aus dem alten Testament mitgebracht.

00:02:53: Die erste steht in Viertermose, Kapitel siebzehn.

00:02:56: Und der Hintergrund dieser Geschichte ist, dass Korach ein Livit gerade ein Brandopfer geopfert hat mit seinen Leuten.

00:03:06: Und weil er aber nicht ein Nachkommenaarons war und das Brandopferopfer nur den Nachkommenaarons vorbehalten war, hat er damit gegen Gottes Gebot verstoßen und er wurde bestraft und er und die Seinen sind umgekommen.

00:03:21: Und da steigen wir einfach mal in die Geschichte ein.

00:03:24: Ich lese ab für Sex.

00:03:27: Und die ganze Gemeinde der Söhne Israel mote am andern Tag gegen Mose und gegen Aron und sagte, ihr habt das Volk des Herrn getötet.

00:03:36: Und es geschah, als die Gemeinde sich gegen Mose und gegen Aron versammelte, da wandten sie sich zum Zelt der Begegnung und siehe, die Wolke bedeckte es und die Herrlichkeit des Herrn erschien.

00:03:47: Da kamen Mose und Aron vor das Zelt der Begegnung und der Herr redete zu Mose und sprach, entfernt euch aus der Mitte dieser Gemeinde und ich will sie vernichten in einem Augenblick.

00:03:57: Da fielen sie auf ihr Angesicht.

00:03:59: Und Mose sagte zu Aron, nimm das Feuerbecken und tue Feuer vom Altar darauf und lege Räucherwerk auf und bringe es schnell zur Gemeinde und erwirke Synung für sie.

00:04:08: In der Zaun ist von dem Herrn ausgegangen, die Plage hat begonnen.

00:04:12: Und Aron nahm das Feuerbecken, wie Mose gesagt hatte, und lief mitten in die Versammlung hinein.

00:04:17: und siehe die Plage hatte unter dem Volk begonnen und erlegte das Räucherwerk auf und erwirkte Synung für das Volk.

00:04:23: Und er stand zwischen den Toten und den Liebenden, da wurde die Plage gewährt.

00:04:26: Und die Zahl derer, die in der Plage starb und betrug, vierzehntausend, siebenhundert, außer denen, die Kairos wegen gestorben waren.

00:04:34: Und wir sehen an diesen Fers, es gibt, oder an dieser Stelle, zuvor sind zweihundertfünfzig Menschen gestorben, weil sie Gottes Wort gebrochen haben.

00:04:43: Danach sterben fast fünfzehntausend Menschen, warum?

00:04:46: Weil sie unzufrieden waren, weil sie gegen Aron und Mose gemut haben.

00:04:51: Und auf Grundlage dieses Textes sage ich heute einfach mal von dir vorne, Unzufriedenheit ist die am stärksten unterschätzte Sünde der Bibel.

00:05:00: Und im alten Testament gab es einen weiteren Mann, der sehr unzufrieden war, und das war Nahmann.

00:05:05: Nahmann ging das prinzipiell sehr gut.

00:05:07: Er war ein Heeresoberster in Aram und in ein Kriegsheld.

00:05:13: Und er war so angesehen im Land Aram, dass er seinen König im Alles bitten konnte.

00:05:19: Und das tat er auch eins, denn Nahmann hatte ein großes Problem.

00:05:23: Er hatte Aufsatz.

00:05:26: Und nach einer Plünderfahrt durch Israel hat er dann dort ein israelisches Mädchen mitgenommen, die er als Sklaven gehalten hat.

00:05:34: Und dieses Mädchen hat ihm erzählt, in Israel gibt es einen Propheten.

00:05:38: Das ist Elisa.

00:05:40: Und Elisa kann durch Gott Menschen vom Aussatz heilen.

00:05:43: Und Naaman wollte das natürlich auch.

00:05:45: Er wollte gesund sein.

00:05:47: Geht zu seinem König und kriegt von ihm die Erlaubnis, nach Israel zu ziehen.

00:05:50: Und noch viel mehr.

00:05:52: Er entkriegt sechshundert Kilogramm silbergold mit vielgold elegewende und ein brief der ihn als keresobersten aus ahram zertifiziert und über ein umweg kommt.

00:06:04: namen so zu elisa und wir lesen dann in zweiter könige fünf vers zehn bis zwölf und elisa schickte einen boten zu ihm und ließ ihm sagen Geh hin und bade dich siebenmal im Jordern, so wird dir dein Fleisch wieder hergestellt werden und rein sein.

00:06:21: Da wurde Nahmann zornig und ging weg.

00:06:24: Und er sagte, siehe, ich hatte mir gesagt, er wird nach außen zu mir herauskommen und hintreten und den Namen des Herrn seines Gottes anrufen und wird seine Hand über die Stelle schwingen und so den Aussätzigen Vom Aussatz befreien.

00:06:38: Sind nicht Arbana und Papa die Flüsse von Damascus besser als alle Wasser von Israel, kann ich mich nicht darin baden und rein werden und der Wante sich um und ging im Zorn davon.

00:06:48: Hört ihr Nahmann, Rumjammern und Meckern, wie er dasteht.

00:06:52: und Und Gott handelt anders, als er erwartet hatte.

00:06:56: Er hatte erwartet, dass Elise rauskommt und dann betet er und bestimmt fährt Feuer aus dem Himmel und der ganze Jordan und alle Flüsse von Damascus dazu verdampfen.

00:07:06: und dann wird Nahman Heil sein.

00:07:09: Aber Gott hatte einen anderen Plan.

00:07:11: Gott wollte, dass Nahmann sich im Jordan wäscht.

00:07:14: Und Nahmann steht da, kann nicht glauben, dass Gott anders handeln möchte, als er erwartet und meckert.

00:07:21: Und Nahmann hätte einen Millionen Vermögen ausgegeben, um reinzuwerden, aber er ist nicht bereit, sich auf Gottes Plan einzulassen.

00:07:31: Er sieht nicht ein, warum Gott anders handeln sollte, als er es sich wünscht.

00:07:36: und ist darüber sehr unzufrieden.

00:07:39: Und würde Nahmann in seinem Sumpf aus Nörgeli meckern und Unzufriedenheit bleiben, würde er nicht gehalten werden.

00:07:46: Er würde Gottes Wirken in seinem Leben blockieren.

00:07:49: Er würde verhindern, dass Gott sich durch ihn verherrlichen kann.

00:07:53: Warum?

00:07:54: Weil er unzufrieden ist.

00:07:56: Und ich glaube, das gilt für uns auch.

00:07:58: Wenn wir in unserer Unzufriedenheit gefangen sind, Dann bleiben wir nur in unserer egozentrischen Welt und drehen uns über die Probleme, über die wir gerade meckern wollen und verhindern so, dass Gott zu uns sprechen kann und dass Gott durch uns für uns wirken kann.

00:08:15: Doch anders als die Geschichte aus dem vierten Mosel hat die Geschichte ein Happy End.

00:08:19: Ich lese weiter.

00:08:21: Da traten seinen Diener herzu und redeten zu ihm und sagten, mein Vater, hätte der Prophet eine große Sache zu dir geredet.

00:08:28: Hättest du es nicht getan?

00:08:30: Wie viel mehr, da er nur zu dir gesagt hat, Bade und du wirst rein sein.

00:08:35: Da stieg er hinab und tauchte im Jordan siebenmal unter nach dem Wort des Mannes Gottes.

00:08:40: Da wurde sein Fleisch wieder wie das Fleisch eines Jungknaben und er wurde rein.

00:08:47: Naaman überwindet seine eigene Unzufriedenheit und lässt sich dadurch von Gott heilen.

00:08:53: Naaman hört auf zum Meckern und lässt sich auf dem Plan Gottes ein.

00:08:58: und siehe, es war sehr gut.

00:09:01: Gott wirkt durch Naaman, weil er sich auf ihn eingelassen hat und seinen Nurglei und seinen Meckern aufgehört hat.

00:09:09: Und wie wir das auch schaffen können, so wie Naaman zu werden und unsere Unzufriedenheit zu besiegen, darum geht es als Nächstes.

00:09:19: Und wie bereits gesagt, Unzufriedenheit heißt auch ein Stück weit, dass man selber der Meinung ist, man wüsste es besser, wie es ging.

00:09:26: Naaman wusste, Es klappt besser, die Heilung klappt besser, wenn Elisa selbst für mich rauskommt und für mich betet und erkennt Flüsse, die sind so viel sauberer und besser für die Heilung geeignet als der Jordan.

00:09:39: Und auch wenn wir uns zufrieden sind, liegt das daran, dass wir die Dinge uns anders wünschen, als sie sind.

00:09:44: Wir vergessen Gottes Zusagen, dass alles, was wir tun, uns zum Besten dient.

00:09:49: Und wir vergessen Gottes Zusagen, dass er um uns sich kümmert.

00:09:56: Wir sind der Meinung, wir wüssten besser, was wir benötigen.

00:09:58: Wir wüssten besser, wie die Welt sein sollte, dass sie für uns gut ist und dass Gott seine Zusagen erfüllen kann.

00:10:05: Aber das ist stolz.

00:10:06: Wir stellen uns über Gott in der Hinsicht.

00:10:09: Wir sagen, wir wissen es besser als Gott.

00:10:12: Und stolz ist eine Sünde.

00:10:14: Und wenn ihr merkt, dass, wenn ihr unzufrieden seid, dass daher kommt, dass ihr stolz seid, dann müsst ihr den Stolz bekennen, sonst könnt ihr euch nicht von eurer Unzufriedenheit befreien.

00:10:24: Und der nächste Schritt ist, Wir müssen lernen, Gott zu vertrauen und unsere Sorgen auf ihn abzulegen.

00:10:30: Wie es im ersten Petrus Brief Kapitel Vier, Sechs und Sieben heißt, so demitügt euch unter die mächtige Hand Gottes, indem ihr alle eure Sorgen auf ihn werft, denn er ist besorgt für uns.

00:10:40: Wenn wir anfangen zu glauben, dass Gott wirklich für uns sorgt, dass wir nichts anderes machen müssen als zu vertrauen.

00:10:47: Dann können wir ihnen auch vertrauen, dass die Situation, in der wir gerade sind, uns zum besten dient und dass das sein wirkt in unserem Leben ist.

00:10:56: Und dann hören wir automatisch auf, darüber unzufrieden zu sein.

00:11:00: Eine nächste Sache.

00:11:02: Fress eure Unzufriedenheit, euren Grimm nicht in euch hinein.

00:11:05: Wenn ihr euch nur um euch selbst dreht und eure Gedanken sich immer nur mit dem, worüber ihr unzufrieden seid, wenn sie eure Gedanken nur darum drehen, dann... verliert ihr die Perspektive, die Gott vielleicht auf euch hat.

00:11:19: Und deswegen ermutige ich euch, mit anderen Leuten darüber zu reden.

00:11:23: So wie Nahmann mit seinen Knechten geredet hat.

00:11:25: Und den Knechten haben gesagt, hey, Nahmann, schau mal her.

00:11:28: Du würdest sechshundert Kilogramm Silber dafür ausgeben.

00:11:31: Du würdest alles tun, damit du gesund wirst.

00:11:34: Diese probierst es einfach nicht mal, das Kleine zu tun und dich im Jordan waschen zu lassen.

00:11:38: Und Nahmann sagt, stimmt, ich habe mir deutlich weniger Aufwand.

00:11:41: Ich versuch's einfach mal und bade mich.

00:11:43: Und er wurde gesund.

00:11:49: Ich studiere gerade in meinem Master, oder ich war bis vor wenigen Wochen sehr unzufrieden über meinen Studiengang.

00:11:57: Er ist teilweise sehr langweilig, weiß sich vieles, was ich im Bachelor bereits gelernt habe, dort wiederholt und er ist unfassbar schlecht organisiert und aufgebaut.

00:12:06: und mitten in der Zeit der Predigt-Vorbereitung hat mir Gott im Gebet bewusst gemacht, dass ich Die Sünde der Unzufriedenheit über meinen Studiengang begebe.

00:12:16: Und kleine Einschub, ich möchte euch auch mutigen, über eure euch unbekannten Sünden zu beten.

00:12:23: Im Zahlen hundertunddreißig, was dreiundzwanzig steht, erforsche mich Gott und erkenne mein Herz.

00:12:28: Prüfe mich und erkenne meine Gedanken.

00:12:30: Wenn ihr für die Sünden, die euch nicht bewusst sind, betet, dann wird sie euch Gott zeigen und nur so könnt ihr sie aus eurem Leben schaffen.

00:12:38: Zurück zu meinem Studiengang.

00:12:39: Ich war also sehr unzufrieden.

00:12:41: Und dann dachte ich mir, was bin ich für ein Heuchler?

00:12:44: Ich mecke und nörgel und erzähle jedem, der mich fragt, darüber, wie schlecht mein Studiengang ist.

00:12:49: Und in drei Wochen werde ich hier vorne auf der Bühne stehen und euch ermutigen, weniger unzufrieden zu sein.

00:12:56: Und dann dachte ich mir, gut, lass ich, lass ich mich darauf ein.

00:13:00: Versuche ich, das Gleiche umzusetzen, was ich euch heute ans Herz legen möchte.

00:13:04: Und ich habe versucht, die guten Sachen in meinem Studium zu sehen.

00:13:08: Und ich habe diese Erkenntnis auch in meinem Hauskreis mitgeteilt.

00:13:11: Und ich glaube, Paul war das dann, der zu mir gesagt hat, hey Philipp, ist doch mega cool, dass du so viel Zeit in deinem Studium hast.

00:13:19: Dein Bachelorstudiengang hatte ich so gut darauf vorbereitet, dass du jetzt viel weniger machen musst als seine Kommilitonen.

00:13:25: Genieße doch die freie Zeit, die du dadurch hast.

00:13:27: Und dann dachte ich, so stimmt.

00:13:29: Ja, zum Beispiel diesen Teil der Predigt habe ich geschrieben, wurde vorbereitet, als ich gerade im Labor saß und nichts zu tun hatte.

00:13:38: Nächste kleine Seitenermutigung geht in Hauskreise.

00:13:42: Egal, wie lange ihr schon Christen seid, es ist unglaublich hilfreich, mit anderen Christen über sein aktuelles Leben zu reden.

00:13:50: Und ihr seht, wenn wir die guten Sachen in unserem Leben betrachten, dann schrumpft unsere Unzufriedenheit.

00:13:56: Dann fokussieren wir uns nicht nur auf die schlechten Sachen, sondern auch auf die guten Sachen.

00:14:00: Und wir sehen, dass die Welt nicht so schlecht ist, wie wir bis dahin geglaubt haben.

00:14:07: Und Salomo hat im Sprüche Fünfzehn vers Fünfzehn einen sehr schönen Vers geschrieben, der es sehr gut beschreibt.

00:14:14: Alle Tage des Elendens sind schlecht, aber ein fröhliches Herz hat ein ständiges Festmal.

00:14:20: Alle Tage des Elendens sind schlecht, da stelle ich mir so richtig schön so einen Namen vor, seine Tage sind schlecht.

00:14:28: Gott möchte ihn heilen, aber erst elend, weil er in seiner eigenen Unzufriedenheit gefangen ist.

00:14:34: und seine Tage sind schlecht, er meckert, er nörgelt, er kommt aus seiner Unzufriedenheit nicht mehr raus.

00:14:39: Und dann auf der anderen Seite.

00:14:41: Ein fröhliches Herz hat ein ständiges Festmal.

00:14:45: Wenn es in diesem Fers gibt es nicht um die äußeren Situationen, die sind komplett unerheblich, es kommt nur auf unsere innere Einstellung.

00:14:53: Entweder wir sind unzufrieden, Dann ist unser Leben schlecht und wir können es nicht genießen.

00:14:58: Oder wir gehen voll Freude durchs Leben und dann können wir unser Leben genießen wie ein großes Festmal.

00:15:06: Und Paulus ist jene zweite Person, die ein ständiges Festmal hatte.

00:15:10: Paulus saß, als er den Philippa-Brief schreibt, im Gefängnis.

00:15:15: Er muss sogar eventuell unser Leben fürchten, er weiß es nicht.

00:15:18: Die Zeiten sind hart für ihn.

00:15:20: Er ist... ungewiss wie es mit seiner zukunft aussieht und trotzdem kann er schreiben freut euch im herren alle zeit.

00:15:26: und wiederum will ich sagen freut euch.

00:15:29: wie kann paulus das schreiben?

00:15:31: er sitzt im gefängnis und die gefängnisse damals waren echt nicht nett war irgendwie angekettet an der wand hatte wasser und brot zum essen und wird vielleicht in der zukunft sterben.

00:15:42: und paulus sagt trotzdem Freut euch alle Zeit.

00:15:47: Und wiederum will ich sagen, freut euch.

00:15:50: Wie können wir uns in mehr oder weniger schlechten Situationen freuen, auch wenn unser Fleisch meckern möchte?

00:15:56: Wie können wir unsere Unzufriedenheit besiegen?

00:15:59: Und die Antwort kommt zwei verse später.

00:16:02: Seid um nichts besorgt.

00:16:04: sondern in allen sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kund werden.

00:16:10: Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.

00:16:18: Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird euch erfüllen, wenn ihr im Gefängnis sitzt und wenn ihr Aussatz habt und wenn ihr was Langweiliges studiert.

00:16:30: Aber Ihr seid dankbar, dann wird der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, euch erfüllen.

00:16:37: Es ist komplett irrational, dass Paulus im Gefängnis sitzt und sagt, freut euch.

00:16:43: Es ist komplett schwachsinnig, aber er tut es trotzdem, weil er dankbar ist.

00:16:48: Und diese Dankbarkeit ermöglicht es ihm, sich zu freuen.

00:16:53: Und der Friede Gottes, der mit sich Freude, Glück, Zufriedenheit und alles andere Gute bringt, kommt über Paulus und er kann sich inmitten von Gefängnis und Todesangst trotzdem freuen.

00:17:08: Und wenn wir auch für Sachen mit Danksagung bieten.

00:17:11: dann wird der Friede Gottes auch über uns kommen.

00:17:14: Dann werden wir uns freuen können, auch wenn unser altes, sündiges, unzufriedenes Fleisch viel lieber sich in Unzufriedenheit und Nörgeli wälzen möchte.

00:17:26: Und Paulus verknüpft Freude und Dankbarkeit und Gebet noch einer anderen Stelle.

00:17:31: Im ersten Tessalonischer, Kapitel fünf, Vers.

00:17:34: sechzehn bis achtzehn.

00:17:36: Freut euch alle Zeit.

00:17:38: betet unablässig, sagt in allem Dank, denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

00:17:46: Der Vers zeigt uns, dass Dankbarkeit ein göttliches Gebot ist.

00:17:49: Und wenn wir uns an das göttliche Gebot der Dankbarkeit halten, dann freuen wir uns und sind nicht unzufrieden und begehen die Sünde der Unzufriedenheit nicht.

00:17:59: Wenn wir das Gebot jedoch brechen und nicht dankbar sind, dann sind wir auch unzufrieden.

00:18:04: Das heißt, wenn wir dankbar sind, wenn wir Gottes Gebote halten, sündigen wir nicht.

00:18:08: Ist logisch, ne?

00:18:10: Und da ist auch meine dritte Ermutigung.

00:18:14: Wenn ihr in unzufrieden, stellenden Situationen seid, schreibt euch eine Liste im Kopf oder auf Papier für all die Dinge, für die ihr dankbar sein könnt.

00:18:24: Und dann seid Gott auch dankbar dafür.

00:18:26: Schreibt es nicht nur auf, sondern setzt euch hin und dankt Gott im Gebet.

00:18:31: Und der Friede Gott, dass der alle Vernunft übersteigt, wird euch überkommen.

00:18:34: Und das habe ich auch versucht umzusetzen.

00:18:36: Wenn ich abends um sechs oder sieben in der Uni sitze und noch auf irgendein Experiment warte, bis es fertig ist und ich habe nichts zu tun, dann mache ich irgendwas, für das ich zu Hause keine Zeit hätte irgendwie lesen oder Hörbuch hören oder... jetzt in der letzten Zeit auch predigt vorbereiten.

00:18:52: und ich danke Gott dafür, dass ich die Zeit habe, diese Sachen zu machen.

00:18:55: Und ich habe es gemerkt, dass ich schon ein bisschen weniger unzufrieden bin über mein Studium, wie früher.

00:19:03: Aber was ist, wenn ihr diese Liste schreibt und ihr sagt Gott dank für all das, was auf eurer Liste steht, aber gleichzeitig ist in eurem Herzen immer noch diese gleiche Unzufriedenheit.

00:19:15: Ihr sagt Gott dank, aber euer Herz nörgelt immer noch.

00:19:21: Dann habe ich eine gute Botschaft für euch.

00:19:23: Jesus ist auch für Eure, für unsere Unzufriedenheit gestorben.

00:19:28: Und durch ihn können wir durch Glauben leben und nicht durch schauen, wie es im zweiten Gründer Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, die uns Gott gegeben hat und durch Jesu Tod am Kreuz können wir das glauben.

00:19:54: Denn Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft.

00:19:57: Ein überführt sein von Dingen, die man nicht sieht.

00:20:01: Hebräer, Elffess, Eins.

00:20:04: Wenn wir Gott dankbar sind, obwohl wir die Dankbarkeit nicht in unserem Herzen sehen, sind wir keine Heuchler.

00:20:11: Ihr werdet Heuchler, wenn ihr Wenn ich jetzt vorne stehen würde und sagen würde, ich bin so Gott dankbar dafür, dass ich was studiere und dafür Zeit habe, aber sobald ich wieder zu Hause bin, wieder anfangen darüber zu meckern, dann wäre ich ein Heuchler.

00:20:23: Aber wenn ihr Gott dankbar sagt, auch wenn euer Fleisch, euer altes Ich, sich weiterhin in Unzufriedenheit, in Nörgeln und in Selbstmitleid wälzen möchte, dann Und ihr sagt es hier vorne im Gottesdienst, dass ihr darüber dankbar seid.

00:20:43: Und wenn ihr zu Hause alleine seid, dann sagt ihr Gott auch immer noch Dank für die guten Sachen in eurem Leben.

00:20:48: Auch wenn es in eurem Herzen anders aussieht, dann seid ihr keine Heuchler, dann seid ihr Gläubige.

00:20:56: Aber woher kommt der Glaube, der unsere Unzufriedenheit besiegt?

00:21:02: Paulus gibt uns die Antwort im Römerbrief, Kapitel zehn für siebzehn.

00:21:07: Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.

00:21:11: Je mehr wir uns mit dem Wort Gottes beschäftigen, desto größer wird unser Glaube.

00:21:18: Je mehr wir Bibel lesen, desto mehr wissen wir über Gott und desto mehr können wir es auch glauben.

00:21:24: Je mehr wir uns mit dem Wort Gottes beschäftigen, desto mehr Raum hat der Heilige Geist in unser Leben hineinzuwirken, in unser Leben hinein Wahrheit zu sprechen, alle Lügen des Teufels rauszuschmeißen.

00:21:37: Und wenn der Heilige Geist in unserem Leben wirkt, kommt die Frucht des Heiligen Geistes.

00:21:44: Und laut Galatta, Vier, Zwei und Zwanzig ist Freude und Friede und so weiter.

00:21:47: Das ist ein Teil der Frucht des Heiligen Geistes.

00:21:50: Aber Früchte brauchen Zeit.

00:21:52: Freude ist keine Geistesgabe, es ist eine Frucht des Geistes.

00:21:56: Und wenn ihr die letzten hundert Jahre oder zehn Jahre oder zwei Jahre in Unzufriedenheit gefangen seid, dann wird sich das wahrscheinlich von heute auf morgen nicht ändern.

00:22:06: Aber wenn ihr anfängt, Gott Dank zu sagen und dankbar zu sein, dann wird die Macht der Unzufriedenheit in eurem Leben abnehmen.

00:22:16: Dann wird die Frucht der Freude langsam in eurem Leben gedeihen und ihr müsst die pflegen und düngern und bewässern und sie wird wachsen.

00:22:25: Die Freude wird in eurem Leben wachsen.

00:22:28: Aber wenn ihr jetzt merkt, dass ihr schon richtig lange ein Problem mit Unzufriedenheit habt, dann gebe ich euch ein Tipp.

00:22:34: Lernst Bibelferse auswendig.

00:22:36: Sodass immer, wenn euch Satan einreden möchte, dass die Welt viel schlechter ist, als sie Gott für euch geschaffen hat.

00:22:45: Dass ihr nur das Schlechte in eurem Leben sehen soll.

00:22:47: Dass ihr ein Bibelfers auspacken könnt und wie Jesus, der nervüste versucht wird, sagen könnt, es steht geschrieben.

00:22:55: Und im Psalm Hundert neunzehn, Vers elf steht, in meinem Herzen habe ich deinen Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich sündige.

00:23:03: Und einige Bibelfers, die ihr auswendig lernen könnt, um gegen Unzufriedenheit zu kämpfen, sind Philippa Vier, Vers vier.

00:23:09: Freut euch alle Zeit.

00:23:10: und wiederum will ich sagen, freut euch.

00:23:11: oder erster Thessalonischer, Vier, Sechzehn bis Achtzehn.

00:23:16: Freut euch eine Zeit, betet unablässig, sagt in allem Dank.

00:23:20: Psalm Hundert, Drei, Vier, Zwei.

00:23:22: Preise den Herrn meine Seele und vergiss nicht all seine Wohltaten.

00:23:27: David, als er das schreibt, geht genau durch das, was ich vorhin erzählt habe.

00:23:30: Er ist dankbar prinzipiell, aber sein Herz erkennt das nicht.

00:23:35: Sein Herz erkennt nicht die Wohltaten des Herrn.

00:23:37: Und David predigt zu dir selbst.

00:23:39: Preise den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er der Gutes getan hat.

00:23:45: Und wenn ihr mal wirklich nicht wisst, worüber ihr dankbar sein sollt, habe ich ein Superfers für euch.

00:23:51: Psalm hundred-achtzehn vers vierundzwanzig.

00:23:54: Dies ist der Tag, den er hergemacht hat.

00:23:57: Seien wir fröhlich und freuen wir uns in ihm.

00:23:59: Halleluja!

00:24:00: Gott hat diesen Tag geschaffen.

00:24:02: Gott hat uns geschaffen, damit wir an diesem Tag mit ihm leben können.

00:24:06: Jesus ist für uns gestorben, dass wir an diesem Tag mit Gott leben können.

00:24:11: Und Paul, jetzt könnte ich einen Armen von dir haben.

00:24:13: Danke.

00:24:16: Und wir sehen also, Dankbarkeit ist der Schlüssel zu Freude im Kampf gegen die Unzufriedenheit.

00:24:25: Doch leider gibt es nicht nur Situationen über die wir uns zufrieden sind, sondern auch über unsere Brüder und Schwestern im Glauben.

00:24:33: Und weil mir das wichtig ist, gehe ich darauf auch nochmal gesondert ein.

00:24:38: Und es gibt auch ein biblisches Gebot gegen Unzufriedenheit mit unseren Geschwistern.

00:24:44: Erster Petrus, Vier, Versneuen.

00:24:45: Seid Gastfrei gegeneinander ohne Murren.

00:24:50: Jakobus in Kapitel V, Versneuen formuliert das ein bisschen drastischer.

00:24:54: Säuft nicht gegeneinander Brüder oder jammert nicht übereinander Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet.

00:25:20: Und was können wir tun?

00:25:25: Wenn wir über ein Bruder oder eine Schwester jammern wollen, wenn wir uns vielleicht berechtigt über sie aufreden, weil sie was Falsches gemacht haben, dann können wir vergeben und vergessen.

00:25:38: Er tragt einander und vergibt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat.

00:25:43: Wie auch der Herr euch vergeben hat, so auch ihr.

00:25:46: Colosser, Dreifest, vierzehn.

00:25:48: Aber der andere hat doch was Falsches getan.

00:25:50: Er hat mir Unrecht getan.

00:25:52: Ich bin doch im Recht.

00:25:55: seid ihr im Recht.

00:25:56: Wenn jemand gegen euch sündigt, seid ihr im Recht und er im Unrecht.

00:26:01: Jesus war auch im Recht.

00:26:03: Jesus hatte das Recht statt als Säugling auf die Welt zu kommen, als König auf die Welt zu kommen.

00:26:10: Jesus ist Gottes Sohn und Jesus ist König über das ganze Weltall und er hatte das Recht auch so auf die Erde zu kommen.

00:26:18: Er hätte kein Kreuz gegeben, keine Auferstehung und wir hätten nicht die Gnade Gottes erleben können.

00:26:24: Dann wären wir alle in der Hölle.

00:26:26: Aber Jesus gab sein Recht auf.

00:26:29: Stattdessen ließ er sich aus Nächstenliebe kreuzigen.

00:26:33: Er gab sein Recht auf König zu sein.

00:26:35: Er wird als König wiederkommen.

00:26:37: Doch er hat um bis zumindest jetzt zweitausend Jahre dieses Recht verschoben, damit wir durch sein Tod Gnade erleben können.

00:26:46: Jesus gab sein Recht auf, um sich Unrecht antun zu lassen.

00:26:53: Und Paulus schreibt im Korintherbrief, ein Vers, der diesen Gedanken sehr schön einfängt.

00:27:00: Es ist schon überhaupt ein Fehler an euch, dass ihr miteinander streitet.

00:27:04: Warum lasst ihr euch nicht lieber unrecht tun?

00:27:06: Warum lasst ihr euch nicht lieber vorteilen?

00:27:09: Und wenn einer eurer Geschwister gegen euch sündigt und euer Herz will sich darüber aufregen, weil ihr im Recht seid, dann schaut auf das Kreuz und macht euch bewusst, dass wenn Jesus sein Recht aufgegeben hat, König zu sein, könnt ihr auch sein Recht aufgeben.

00:27:24: Euer Recht aufgeben, weiß ich nicht, beim Autofahr nicht geschnitten zu werden, dass sich jemand auf euer Lieblingsplatz gesetzt hat in der Gemeinde oder sonst was.

00:27:36: Und vergeben ist theoretisch leicht.

00:27:41: Man sagt, okay, ich vergebe dir, dass dann auch zu fühlen ist wiederum sehr schwer.

00:27:46: Der Teufel wird immer wieder euch versuchen und euch daran erinnern.

00:27:50: Weißt du noch, damals X, Y vor zwölf Jahren, da hat er dir das und das angetan.

00:27:57: Wie können wir Satans Lügen über unsere Geschwister ausrotten?

00:28:02: Kontert.

00:28:03: Geht in den Gegenangriff.

00:28:05: Predigt euch selbst Wahrheit über eure Brüder und Schwestern.

00:28:10: Jürgen Fischer empfiehlt vor dem Anbruch eines Ehestreites eine Liste mit zwölf Dingen zu schreiben, die man an seinem Ehepartner bewundert.

00:28:18: Und er sagt, wenn man das konsequent durchsetzt, dann nimmt man sich jedes Fundament für ein Ehestreit.

00:28:25: Ich sage euch was anderes.

00:28:26: Ich sage euch, wann immer ihr über irgendeiner eurer Geschwister euch aufregen möchtet, schreibt diese Liste mit zehn, mit zwölf, mit hundert Dingen, die an ihr eurem Gegenüber bewundert.

00:28:38: Und ihr werdet sehen, dass euer Bruder oder eure Schwester so viel toller ist, als euch Satan einreden möchte.

00:28:47: Und ich habe da auch ein Zeugnis aus meinem eigenen Leben.

00:28:50: Ich habe einen WG, ich habe bis vor kurzem mit Tute und Silas zusammen gewohnt.

00:28:54: tut es jetzt nach heißen gezogen und meine mitbewohner sind leider menschen und weil sie menschen sind sündigen sie auch oder benehmen sich anders als ich es mir vorstelle auch wenn es nicht unbedingt sünde ist was sie begehen.

00:29:15: zum beispiel haben wir eine spülmaschine und oft steht schmutziges geschirr auf der spülmaschine Und dann kommt in mir immer wieder so was hoch, so, hey, wieso können die einfach nicht ihr schmutziges Geschirr an die Spülmaschine stellen?

00:29:31: Das ist doch nicht schwer.

00:29:32: Und ich mach das auch manchmal und ich hab dann halt immer gute Gründe, wenn ich's mach, zum Beispiel weil ich schnell aus dem Haus muss, aber sie das und tute, die haben bestimmt keine guten Gründe.

00:29:39: Die machen das, weil sie mich ärgern wollen, weil sie faul sind.

00:29:44: Und dann denke ich mir, meine Mitbewohner sind so viel mehr.

00:29:49: als schmutziges Geschirr auf der Spülmaschine.

00:29:51: Tute ist richtig kreativ und ultrahandwerklich begabt.

00:29:54: Silas ist der pünktlichste und zuverlässigste Mensch, den ich kenne und ein richtig guter Technikleiter.

00:29:59: Und wenn ich dann so anfange, darüber nachzudenken, was meine Mitbewohner so tolles machen und dass sie Ebenbilder Gottes sind und wie toll sie sind, dann schrumpf dieses schmutzige Geschirr auf eine Größe, die so klein ist, dass man sie vernachlässigen kann im Gegensatz zu ihrer Ebenbildlichkeit Gottes.

00:30:17: Und wenn ihr schon mal am Bewundern seid, hört ihr nicht auf, geht noch den Schritt weiter.

00:30:23: Segnet.

00:30:24: Petrus schreibt im ersten Petrusbrief, Dreifers neun.

00:30:29: Und vergelt ist Böses nicht mit Bösen und Scheldwort nicht mit Scheldwort, sondern segnet viel mehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr Segen erbt.

00:30:38: Segnet viel mehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr Segen ererbt.

00:30:46: Wenn wir segnen, Leben wir zu der Berufung hin, dass wir selbst gesegnet werden.

00:30:51: Wenn wir segnen, segnet uns Gott.

00:30:54: Und wenn wir aufhören, uns über unsere Geschwister zu beschweren und über sie zu meckern und zu jammern und unzufrieden zu sein und sie stattdessen bewundern und segnen, dann werden wir zurück gesegnet.

00:31:06: Wir haben die Wahl.

00:31:07: Wir können unzufrieden sein.

00:31:10: Und Gott ist gericht.

00:31:12: von dem wir Gott sei Dank befreit sind, auf uns hinabbeschwören.

00:31:14: Oder wir können unsere Geschwister bewundern und segnen und werden selbst gesegnet.

00:31:19: Ich glaube, ich muss nicht erklären, was besser ist, Gericht oder Segen.

00:31:25: Und als Letztes habe ich noch einen Traum für euch.

00:31:29: Im Philippa-Brief Kapitel zwei, vierzehn und fünfzehn steht, tut alles ohne Murren und Zweifel, damit ihr tadellos und lauter seid.

00:31:37: Unbeschuldene Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts unter dem ihr leuchtet, die Himmelslichter in der Welt.

00:31:46: Ihr seid Himmelslichter in der Welt.

00:31:50: Ihr seid das Licht Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts.

00:31:55: Und wodurch, indem wir alles ohne Morhen und Zweifel tun, wenn wir selbst durch schwere Zeiten, durch nervige Arbeit, durch Krankheit, Aussatz und Gefängnis gehen und dabei ohne Murren und Zweifel an Gott festhalten und uns freuen an all den guten Sachen, die uns Gott geschenkt hat, dann werden wir ein Himmelslicht sein in mitten eines nörgelnden und zufriedenen verkehrten Geschlechts.

00:32:24: Wir werden freudig sein, während andere jammern und dann werden die anderen auf uns zukommen und fragen, warum Freust du dich so?

00:32:34: Wer hat es vor drei Monaten passiert, was gerade passiert ist?

00:32:37: Wer hat es noch mega rumgekackt?

00:32:38: Was ist los mit dir?

00:32:39: Dann könnt ihr sagen, ja, ich habe letzte Woche Sonntag so eine tolle Predigt gehört und seitdem bin ich durch die Kraft des Heiligen Geistes immer zufrieden.

00:32:46: Halleluja!

00:32:52: Und das ist natürlich die Extremform.

00:32:57: Aber sie kann Realität werden.

00:32:59: Ich habe eine Freundin in Freiburg, die wurde an ihrem allerersten Tag in der Uni gefragt, ob sie den Christ sei.

00:33:05: Sie meinte klar, warum fragst du da, wie kommst du drauf?

00:33:08: Und ihr gegenüber ein Nicht-christ meinte, naja, weil du so krass strahlst, das kenne ich nur von Christen.

00:33:15: Wäre das nicht der Hammer, wenn wir durch die Welt gehen würden, mit einer Freude und einer Zufriedenheit und dem Frieden Gottes, der allen Verstand übersteigt.

00:33:24: und all unsere nicht-christlichen Freunde fragen sich, was ist los mit dem?

00:33:29: Und sie kommen auf uns zu und fragen, sag mal, wieso bist du zufrieden?

00:33:32: Wieso bist du so glücklich?

00:33:32: Und du sagst, weil Jesus in meinem Herzen regiert.

00:33:35: dann wäre es nie wieder eine Frage, wie wir mit unseren nicht christlichen Freunden über den Glauben ins Gespräch kommen, weil unsere nicht christlichen Freunde mit uns über den Glauben ins Gespräch kommen.

00:33:48: Und ich habe noch ein allerletztes Nachwort.

00:33:53: Ich möchte nicht, dass ihr alles stoisch in eurem Leben ertragt, weil uns zur Friedenheit eine Sünde sei.

00:33:59: Wenn ihr andere Sünde in eurem Leben habt, sollt ihr sie nicht ertragen.

00:34:03: Ihr soll sie schlecht heißen und bekämpfen.

00:34:06: Ich rede von einer sündhaften Unzufriedenheit, die uns gefangen nimmt, die unser Leben erfüllt, die wir uns gefangen nimmt, dass wir immer nur das Schlechte sehen und immer nur im Ruhm meckern sind.

00:34:16: Das ist die Art von Unzufriedenheit, die bekämpft werden soll.

00:34:21: Und ich möchte auch nicht, dass ihr diese Predigt als Rechtfertigung für eure Faulheit seht.

00:34:26: Wenn ihr zu Hause auf dem Sofa sitzt und der Wasserhahn tropft, Und ihr sagt, ach, ich will mich darüber nicht aufregen.

00:34:33: Ich werde ganz zufrieden und Gott dankbar auf der Couch sitzen und den Wasserhand tropfen lassen.

00:34:39: Dann ist das nicht Geistlichkeit, dann ist das Fauleid.

00:34:44: Aber ich glaube, das habt ihr alle verstanden.

00:34:48: Ich würde noch für uns bitten.

00:34:54: Vater, ich danke dir, dass du deinen Sohn gesandt hast, dass er für uns gestorben ist.

00:34:59: Dass wir nicht nur von Sünde frei sind, sondern auch von unserer Unzufriedenheit, die uns so oft gefangen hält.

00:35:08: Ich danke dir, dass du uns freisetzen möchtest von allem Nörgeln und Meckern und dass du uns zu einem Leben berufen hast, in dem wir segnen und gesegnet werden, dass du uns zu einem Leben berufen hast, was wir voll Dankbarkeit und Genuss und Freude und Friede der jeden Verstand übersteigt, dass du uns zu so einem Leben berufen hast.

00:35:32: Amen.

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