Wie kann ich mir keine Sorgen mehr machen?
Shownotes
Predigt in der EFG Oberkrämer
Steckst du fest in einer Spirale aus Sorgen, Ängsten und Zweifeln? Fühlt sich dein Leben manchmal so an, als würdest du zwar Psalm 23 lesen, aber weit und breit keine „grünen Auen“ sehen können?
In dieser Folge gehen wir der radikalen Frage nach, warum Sorgen oft eine Form von Stolz sind und wie uns wahre Demut davon befreien kann. Wir untersuchen, was es wirklich bedeutet, seine Sorgen auf Gott zu werfen und warum das keine passive Haltung ist, sondern ein aktiver, geistlicher Kampf.
Was dich in dieser Episode erwartet:
Der Weg zur Freiheit: Warum das Zugeben der eigenen Hilflosigkeit der erste Schritt zur göttlichen Erhöhung ist.
Biblische Vorbilder: Was wir von Hiob und Eli über das Vertrauen in Gottes Souveränität lernen können, selbst wenn alles genommen wird .
Das Kreuz als Antwort: Warum Gottes Leiden für uns größer ist als unser eigenes und wie die Auferstehung den Sieg über unsere Ängste garantiert.
Praktische Strategien: Wie du das „Wort Gottes“ als Schild und Schwert nutzt, um den Lügen des Teufels standhaft zu widerstehen.
Lerne, wie du aufhörst, auf deine Sorgen zu schauen, und anfängst, durch Glauben zu wandeln. Denn wir leben nicht durch das, was wir sehen, sondern durch die unerschütterlichen Verheißungen eines mächtigen, liebenden Gottes.
Transkript anzeigen
00:00:10: Ich werde heute über ein ganz bestimmtes Thema predigen, was ich mal das Lieblingsthema eines jeden Brüdergemeindlers genannt habe.
00:00:19: Demut.
00:00:22: Jesus spricht, ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.
00:00:27: Und wer wären wir, wenn wir sagen, so seien wie Jesus, aber in diesem Gebiet nicht.
00:00:35: Aber wie können wir demütig werden?
00:00:40: Dazu gibt uns Petrus in seinem ersten Petrusbrief die Antwort, wo es steht, ist der Hammer.
00:01:15: Paul schreibt, dass wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Gut mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.
00:01:22: Und das sind wir alle Christen.
00:01:24: Und da steht nicht, wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle tollen Dinge zum Gut mitwirken, sondern alle Dinge.
00:01:30: Also alles Schlechte, alles Leid, alles, worum wir uns sorgen, wird Gott irgendwie benutzen, dass es uns am Ende besser geht, dass wir sagen können, hey, das war zwar eine blöde Zeit, Aber danke Gott, dass du mich durch diese Zeit hin durchgeführt hast.
00:01:46: Ich kann das Gute sehen, was du in meinem Leben daraus gemacht hast.
00:01:51: Und klar, kann ich jetzt hier so vor euch stehen und das sagen, der noch nie irgendwie ein größeres Leid erlebt hat.
00:01:58: Aber das sagen auch echte Glaubenzhelden aus der Bibel, zum Beispiel Hierb.
00:02:03: Der hat alles verloren, sein Reichtum, seine Kinder, seine Gesundheit.
00:02:07: Und am Ende hat er der nur noch eine nörgelnde Frau und vier neunmal kluge Freunde.
00:02:12: Und in dieser Situation, sagt er, nackt bin ich aus meiner Mutter Leib bekommen und nackt kehre ich dahin zurück.
00:02:18: Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, der Name des Herrn sei gepriesen.
00:02:24: Hier ging es so unfassbar schlecht in dieser Situation und er konnte trotzdem sagen, der Name des Herrn sei gepriesen.
00:02:31: Daran seht ihr, seine Sorgen auf Gott zu werfen führt zum Lobreis.
00:02:36: Man kann nicht Gottes Macht erleben, ja, Gottes Liebe, wie er sich um dich sorgt, ohne ihn anzufangen zu lupen, zu preisen.
00:02:46: Und das ist ja letztendlich der Grund, warum wir alle heute hier sind.
00:02:49: Später spricht Hiob, doch ich weiß, meiner Löser lebt, und als Letzte wird er über dem Staub stehen.
00:02:56: Und nachdem man meine Haut so zerstunden hat, werde ich doch aus meinem Fleisch Gott schauen.
00:03:01: Und an diesem Vers sieht man, Hiob ist ganz am Boden, er ist mit Krankheit und mit irgendwelchen Geschwuren.
00:03:10: Überall hat er Geschwüre am Körper und er sagt, ich werde auf Gott schauen.
00:03:14: Daran sieht man, dass hier seine Sorgen auf Gott wirft, weil er glaubt, was Gott verspricht.
00:03:21: Und ich finde ein viel krasseres Beispiel ist noch Eli.
00:03:24: Eli war am Ende der Richterzeit der Priester in Israel.
00:03:28: Und seine Söhne haben ihr Amt als Priester ziemlich missbraucht und er hat es geduldet.
00:03:35: Und irgendwann spricht Gott zu Samuel, ein Prophet, und sagt, gut, jetzt ist es zu Ende.
00:03:43: Eli und seine Söhne werden dafür bestraft, dass sie das Amt des Priester so missbraucht haben.
00:03:49: Und das sagt Samuel zu Eli.
00:03:51: Samuel sagt, dass Eli und seine Söhne sterben werden.
00:03:55: Und daraufhin sagt Eli, er ist der Herr, er tue, was in seinen Augen gut ist.
00:04:02: Und daran sieht man, dass Eli einfach trotz der Umstände auf Gottes Gerechtigkeit und Souveränität vertraut.
00:04:09: Im Anbetracht seines Todes flucht er Gott nicht, sondern er erkennt an, dass Gott einfach mächtig ist.
00:04:21: Eine sehr schöne Bibelstelle, wo es darum geht, warum wir uns nicht sorgen sollen, steht in Matthew sechs und die werde ich jetzt einfach mal vorlesen.
00:04:32: Deshalb sage ich euch, seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt, ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung, seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie wieder Säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.
00:04:54: Seid ihr nicht viel wertvoll als sie?
00:04:56: Werbar unter euch kann mit Sorgen seine Lebenslänge eineelle zusetzen.
00:05:01: Und warum seid ihr um Kleidung besorgt?
00:05:03: Betrachtete Linien des Feldes, wie sie wachsen.
00:05:06: Sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht.
00:05:09: Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomon all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen.
00:05:16: Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?
00:05:26: So seit nun nicht besorgt, indem er sagt, was sollen wir essen oder was sollen wir trinken oder was sollen wir anziehen.
00:05:32: Denn nach diesem allen trachten die Nationen, denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt.
00:05:38: Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit und dies alles wird euch hinzugefügt werden.
00:05:45: So seit nun nicht besorgt um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.
00:05:51: Jeder Tag hat an seinem Übel genug.
00:05:54: Und diese Stelle hat mir mal großen Trost geschenkt, als es mir auch mal nicht ganz so gut ging.
00:06:01: Da war ich gerade in der Oberstufe und für einen guten Teil meiner Oberstufe war es, mein Traum an Medizin in Heidelberg zu studieren.
00:06:08: Und irgendwann habe ich dann herausgefunden, dass man dafür nicht nur ein gutes Abi braucht, sondern auch eine hohe Punktzahl in so einem Test, den man halt absolvieren muss, dass man da reinkommt.
00:06:18: Und das habe ich an dem Tag herausgefunden, nachdem die Anmelde frisst für den Test abgelaufen war.
00:06:25: Also habe ich das so rausgefunden und dachte so Mist irgendwie mein ganzer Traum zerplatzt.
00:06:31: und genau dann habe ich erst mal mit meiner Mutter gebetet und während des Gebetes habe ich aus dem Fenster geschaut und wir haben da so einen großen so einen großen Busch vor dem Fenster und genau in dem Moment wo ich raus geschaut habe kam so ein riesiger Schwarm Spatzen aus diesem Busch gestiegen und ich habe Ja, das habe ich einfach an diese Stelle in der Bibel erinnert.
00:06:56: und da wusste ich dann so, hey, auch wenn jetzt mein Traum weg ist, Gott wird sich um mich sorgen und ja, Gott wird selbst meine Verplantheit und Unorganisiertheit, dass ich mich nicht früher um diesen Test gekümmert habe, wird er nutzen, um was Gutes draus zu machen, wie wir es vorhin schon gehört haben und das stimmt.
00:07:17: Also ich habe dann anderswo einen ganz anderen Studiengang gefunden, der mir wahrscheinlich viel mehr Spaß gemacht hat, als hätte ich Medizin studiert.
00:07:25: Und diese Gewissheit, dass Gott sich um einen komplett sorgt und komplett über allem steht, hatte auch David, als er Psalm XXIII geschrieben hat.
00:07:36: Der Herr ist mein Hürte.
00:07:38: Mir wird nichts mangeln.
00:07:39: Er lagert mich auf grün Auen.
00:07:41: Er führt mich zu stehlen Wassern.
00:07:43: Er kriegt meine Seele.
00:07:45: Er leitet mich in Faden der Gerechtigkeit, um seines Namens willen.
00:07:50: Auch wenn ich wandere im Tal des Todeschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir.
00:07:56: Dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.
00:08:00: Du bereitest vor mir ein Tisch angesichts meiner Feinde.
00:08:03: Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.
00:08:07: Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens, und ich kehre zurück ins Haus des Herrn Lebens lang.
00:08:14: Amen, hört sich das nicht schön an.
00:08:16: Aber was ist, wenn du das nicht schreiben kannst?
00:08:21: Was ist, wenn Du Sorgen hast und zwar richtig große und ein persönlicher Psalm so aussieht.
00:08:26: Der Herr hat zwar gesagt, dass er mein guter Hürte ist, aber ich kann weit und breit keine grünen Augen sehen.
00:08:32: Und wenn ich im Tal des Todes schattenswandere, plagen mich Sorgen und Ängste und Zweifel und ich fürchte mich, weil ich ein Toast nicht spüre Gott.
00:08:41: Ich bin von meinen Feinden umringt und sehe weder Tisch noch Becher.
00:08:45: Und abends vor dem Schlafen gehen, kannst du vielleicht Gott noch danken.
00:08:49: Danke Gott, dass du auch hier irgendwo bist, auch wenn ich dich spüre.
00:08:52: Und danke, dass du mich auch aus dieser Situation herausholen wirst und dass du dich theoretisch um mich sorgst.
00:08:59: Aber sobald du deine Augen schließt, überstürzen dich wieder die Wellen deiner Sorgen.
00:09:08: Wie kannst du sie ablegen?
00:09:09: Wie kannst du die Wellen deiner Sorgen brechen?
00:09:14: Petrus gibt uns die Antwort.
00:09:17: Demütige dich unter die mächtige Hand Gottes.
00:09:19: Erstens, demütige dich.
00:09:22: Gibt zu, dass du es nicht schaffst.
00:09:24: Gibt zu, dass es Momente gibt in deinem Leben, wo deine Probleme wirklich größer sind als seine Fähigkeiten.
00:09:31: Zweitens, die mächtige Hand Gottes.
00:09:34: Gott ist mächtig.
00:09:35: Gottes so mächtig, dass er das Weltall erschaffen hat.
00:09:38: Wenn du je an Gottes macht, zweifelst, geh nachts raus und schau dir den Stern Himmel an und denke nochmal nach, ob dieser Gott, der all diese Sterne geschaffen hat, wirklich ... Nicht in der Lage sein soll, deine Probleme und deine Sorgen zu lösen.
00:09:55: Drittens.
00:09:56: Und er wird dich erhöhen zur rechten Zeit.
00:09:59: Halte an Gottes Verheißungen fest.
00:10:01: Gott ist so mächtig, er hat das Weltall geschaffen.
00:10:03: Gott ist so mächtig, dass er dir alles versprechen kann, was er will.
00:10:07: Und Gott ist so mächtig, dass er alles halten muss, was er versprochen hat, weil er so mächtig ist, dass er nicht lügen kann.
00:10:14: Gott ist so mächtig, dass alles, was er sagt, wahr wird, dass alle seine Verheißungen wahr werden müssen.
00:10:21: Und er wird dich erhöhen zur rechten Zeit.
00:10:25: Indem du all deine Sorgen auf ihn wirfst, denn er ist besorgt um dich.
00:10:30: Gott ist umsorgt um dich.
00:10:32: Er liebt dich unendlich.
00:10:33: Er leidet mit dir.
00:10:34: Und er hat alles durchgemacht, was du je durchgemacht haben wirst und er weiß, wie du dich fühlst.
00:10:41: Egal in welcher Situation du bist.
00:10:44: Du wurdest noch nie gekreuzigt.
00:10:46: Du hast noch nie gesehen, wie dein Sohn, der hundert Prozent unschuldig ist, gekreuzigt wird.
00:10:52: Du hast noch nie miterleben müssen, wie sich jeden Tag tausende deiner geliebten Geschöpfe gegenseitig umbringen.
00:10:59: Gottes Leiden ist so viel größer als unser Leiden.
00:11:02: Und deswegen weiß er zu hundert Prozent, wie du dich fühlst, egal wie schlecht es dir geht.
00:11:10: Aber das ist nicht das Ende.
00:11:12: Ich sage jetzt nicht, hör auf, rum zu heulen.
00:11:14: Deine Leiden sind gar nicht so groß.
00:11:16: Ich sage, schau auf das Kreuz.
00:11:19: Am Kreuz hat Jesus nicht nur gezeigt, dass Gottes Leiden größer ist als Deins.
00:11:25: Am Kreuz hat er gezeigt, dass seine Macht größer ist als Dein Leiden.
00:11:29: Das Kreuz ist nicht das Ende.
00:11:31: Das Kreuz ist der Anfang des Endes.
00:11:35: Gut.
00:11:36: Nach dem Kreuz kam erstmal drei Tage Todesschatten.
00:11:40: In den Jesus klagt, Vater, Vater, warum hast du mich verblasen?
00:11:44: Aber nach drei Tagen ist er auferstanden.
00:11:46: Nach drei Tagen hat er den Tod und den Leiden und die Sorgen und die Ängste und die Zweifel besiegt.
00:11:52: Nach drei Tagen hat er deinen Tod und deine Sorgen und deine Ängste und Zweifel besiegt.
00:11:59: Und nach dem Lobreisabend gehst du richtig motiviert nach Hause.
00:12:03: Du legst dich schlafen, doch dann sind sie wieder da.
00:12:07: Die Flut.
00:12:08: Deiner Sorgen.
00:12:11: Und da habe ich eine gute und eine schlechte Botschaft für euch.
00:12:14: Die gute ist, der Petrus Brief ist nicht zu Ende.
00:12:18: Weiter hinten dem Petrus Brief steht, Euer Widersacher der Teufel geht um Herr wie ein brüllender Löwe und sucht wen er verschlingen kann.
00:12:26: Dem widersteht standhaft durch den Glauben.
00:12:30: Satan ist der Vater aller Lügen und alle deine Sorgen sind Lügen.
00:12:34: Alle deine Sorgen wollen dir erzählen, dass dein Gott nicht mächtig genug ist, dass dein Gott sich entweder nicht um dich kümmert oder es ihm egal ist, wie es dir geht oder er dich nicht liebt und deswegen dich in deinen Sorgen zurücklasst.
00:12:47: Aber das sind alles Lügen, die der Teufel probiert, einzureden.
00:12:51: Sorgen sind so mächtige Lügen, dass Jesus sie im Gleichnis vom vierfachen Acker fällt, als eine der drei Hauptgründe für den Glaubensabfall von jungen Christen sieht.
00:13:04: Die schlechte Nachricht ist, dem widersteht, standhaft durch den Glauben.
00:13:09: Standhaft widerstehen ist aktiv und wird nicht leicht sein.
00:13:13: Doch wir können es schaffen, durchglauben.
00:13:17: Wie Paulos es sagt, im Epheser-Brief, nehmt nun auch den Schild des Glaubens, mit der ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt.
00:13:26: Aber woher nehmen wir diesen Glauben, wenn wir von den Lügen saathans umringt sind, wenn unsere Ängste und Zweifeln uns umgeben, wir ein tosendes Meer und wir nicht mal mehr an ein Gott glauben können, der mächtig ist und an seiner Liebe zweifeln.
00:13:41: Woher nehmen wir dann diesen Glauben?
00:13:44: Paulus liefert uns die Lösung im Römerbrief.
00:13:47: Der Glaube aber ist aus der Verkündigung.
00:13:50: Die Verkündigung aber durch das Wort Gottes.
00:13:54: Das Wort Gottes ist unser Schild um Schwert in diesem geistlichen Kampf gegen die Lügen der Sorgen.
00:14:01: Und während euch eure Sorgen umringen, umringt euch selbst mit dem Wort Gottes.
00:14:07: Der Psalmist im Psalm eins sagt, glückselig ist der Mann, der über seinen Gesetz sind Tag und Nacht.
00:14:14: Je mehr wir über Gottes Gesetz und über Gottes Wort die Bibel nach sind und nachdenken und darin lesen, desto größer wird unser Glaube sein und desto größer und effizienter können wir auch diesen Kampf gegen unsere Sorgen kämpfen.
00:14:32: Und ich bin nicht Jürgen, aber ich kann euch trotzdem sagen, lernt Bibelverse auswendig.
00:14:38: Wenn es mir schlecht geht, dann bete ich ganz oft hundert Mal hintereinander ab Salm, Dreiundzwanzig, Versvier runter.
00:14:44: Und wenn ich wandere im Tal des Todes schartens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.
00:14:51: Und wenn ich wandere im Tal des Todes schartens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.
00:14:55: Und so weiter.
00:14:56: Und nach dem hundertsten Mal fängt mein Herz an zu glauben, was ich mir die ganze Zeit gepredigt habe, dass ich mich nicht fürchten muss, dass Gott bei mir ist und dass er mich tröstet.
00:15:09: Und in anderen Situationen predige ich zu mir selbst andere Bibelferse.
00:15:13: Und irgendwann, und irgendwann, je länger ich mich mit dem Wort Gottes beschäftige, desto mehr Raum gebe ich den Heiligen Geist in mein Herz zu sprechen.
00:15:23: Und der Geist der Wahrheit wird euch in die ganze Wahrheit führen.
00:15:27: Und ihr werdet die Wahrheit erkennen.
00:15:29: Und die Wahrheit wird euch frei von allen Sorgen und Ängsten machen.
00:15:35: Finde die Bibelferse, aus denen du Glauben schöpfen kannst.
00:15:40: mit denen du alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen kannst.
00:15:43: Nicht abwehren, dass sie irgendwann, wenn du grad nicht wieder aufpasst, hochkommen, sondern auslöschen.
00:15:52: Aber was ist, wenn dann die Sorgen wiederkommen?
00:15:57: Fangt wieder von vorn an.
00:15:58: Hört nie auf, euch selbst zu predigen.
00:16:00: Das ist so wie ein geistlicher Muskel.
00:16:02: Du kannst kein Marathon laufen, wenn du nicht vorher trainiert hast.
00:16:07: Du kannst nicht sorgenfrei leben, wenn du nicht jeden Tag jede deiner einzelnen kleinen Sorgen bekämpft.
00:16:13: Mit Gottes Wort.
00:16:16: Zückt euren Schild und widersteht standhaft.
00:16:21: Paulus sagt im Korintherbrief, denn wir wandeln durch Glauben und nicht durch Schauen.
00:16:26: Und im Kontext dieser Andacht habe ich das mal mit, denn wir leben durch die Verheißungen Gottes, nicht durch unsere Sorgen übersetzt.
00:16:33: Und der Vers erinnert mich an eine Geschichte aus dem alten Testament.
00:16:37: Da gab es einen Prophet, der hieß Elisabeth, und der hatte einen Diener.
00:16:41: Und irgendwann kam der Feind und die wollten diesen Propheten töten.
00:16:46: Und es waren Tausende von Schlachtrössern und Schlachtwagen und Kriegern und so weiter, die sie um diese kleine Stadt des Propheten umgelagert haben, damit sie ihn jetzt schnappen und töten können.
00:16:59: Und der Diener von Elisa dachte so, ach du meine Güte, was machen wir denn das jetzt?
00:17:04: Das sind viel zu viele, aber der Diener hat durchschaun gelebt.
00:17:10: Elise hat durch Glauben gelebt.
00:17:12: Und durch den Glauben konnte er die geistliche Realität sehen.
00:17:15: Gott hat ihm seine Augen geöffnet.
00:17:17: Und was er gesehen hat, war ein Herr des Himmels, ein Herr von Engeln, die so zahlreicher waren als die irdischen Feinde.
00:17:25: Und Elise hat zu seinem Wiener gesprochen, fürchte dich nicht, denn zahlreicher sind die, die bei uns sind, als die, die bei ihnen sind.
00:17:35: Und wenn wir es schaffen, durch Glauben zu wandeln, und nicht durchschauen, dann werden wir auch diese himmlische Perspektive Gottes kriegen, dass unsere Sorgen und unsere Ängste und Zweifel richtig klein sind und dass Gott so mächtig ist, dass er all unsere Sorgen und Zweifel und Ängste schon längst besiegt hat.
00:17:57: Schaut nicht auf eure Sorgen, schaut auf das Kreuz und lebe durch die Macht unseres mächtigen liebenden Gottes, der euch erhöhen wird.
00:18:08: zur rechten Zeit.
00:18:09: Amen.
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