Was heißt Vergebung?
Shownotes
Nach Vergebung sehnen wir uns alle - aber wenn wir sie selbst gewähren müssen, kann es uns alles kosten. Nichtdestotrotz ist es die wichtigste Kür, die ein Christ in seinem Leben lernen muss, weil es mit die reinste Form von Liebe ist.
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00:00:00: Aufnahme von Philipp.
00:00:10: Kann ich mir überhaupt die Kamera tauschen?
00:00:26: Ja.
00:00:27: Jawoll.
00:00:27: Kann man jemand die Einlauch und bei uns gucken, ob er mal richtig sieht?
00:00:31: Sieht man das gut?
00:00:33: Also alle, die Skrieren gucken, wir haben es gleich ab.
00:00:44: Okay, also, dann fangen wir mal an.
00:00:58: Heute, ja, mit dem neuen Amurz-Thema los.
00:01:04: Das ist unser Amurz-Thema.
00:01:07: Richtig.
00:01:11: Es geht um Brei.
00:01:13: Also, ich weiß nicht, ich könnte euch noch an diese Pluramide erinnern beim letzten Mal.
00:01:18: Was war unten?
00:01:21: Also, oben war Brot.
00:01:23: Ja, oben war Brot, aber was war... Genau, Milch war unten.
00:01:28: Aber weiß noch jemand, was Milch in Wirklichkeit ist?
00:01:35: Ich meine, Asiatik ist von Christus.
00:01:37: Was?
00:01:37: Milch ist Gift.
00:01:40: Milch ist Gift, ja.
00:01:41: Aber sieh mir darum, dass das Fundament, auf dem wir unsere Jugend aufbauen wollen, ist unsere Identität.
00:01:48: Also unsere Identität in Christus.
00:01:50: Und wenn wir erstmal dieses Fundament gelegt haben, dann können wir mit den drei weitermachen, der unsere Reife ist.
00:02:01: Also in den nächsten zwei Monaten beschäftigen wir uns damit, wie wir ein Reife Christ werden können.
00:02:09: Und zwar nicht unbedingt von unserem Handeln, sondern eher so von unserem Denken.
00:02:15: Und ganz am Ende kommt dann das Warnsbrot.
00:02:20: Und das ist dann unsere Tat.
00:02:24: Was tun wir, wenn wir Reife Christen sind?
00:02:29: Und deswegen geht es heute auch um sozusagen ein Grundthema des christlichen Reife-Prozesses.
00:02:40: Was denkt ihr denn?
00:02:41: Was ist das Hauptmerkmal von Christen?
00:02:47: Freundlichkeit?
00:02:49: Das Kreuz?
00:02:50: Lassen Sie mich so formulieren.
00:02:54: Woran kann man erkennen, dass jemand ein Christ ist und nicht zum Beispiel ein Buddhist oder ein Asiist?
00:03:03: An der Liebe.
00:03:04: Richtig.
00:03:06: sollen lieben.
00:03:08: Klar, andere Menschen lieben auch, aber was am Christentum so besonders ist, dass wir die Feindesliebe haben, ja, sozusagen das Flaggschiff des Christentums.
00:03:19: Und wer weiß das wichtigste Gebot in der Bibel?
00:03:25: So ganz was?
00:03:27: Ja, richtig.
00:03:28: Also, das liebt ein, das ist so eine Doppelgebot, da steht dann, ja, liebe Gott.
00:03:35: Und das zweite Gebot ist... Ja, in dem zweiten Mund ist im ersten Gleich, Liebe Deiner Nächsten wie Dich selbst.
00:03:43: Und daran sehen wir, dass Jesus die Liebe als aller, allerhöchsten Maßstab für uns ans Leben setzt.
00:03:51: Und die Liebe zu Gott mit der Liebe so Menschen gleich setzt.
00:03:56: Das ist für Gott am wichtigsten ist, dass wir andere Menschen lieben.
00:04:00: Und ich glaube, es gibt Gemeinden, die haben eine... Die haben eine Supertheologie und die beschäftigen sich so krass mit der Bibel, aber die haben keine Liebe.
00:04:10: Und es gibt Gemeinden, da passieren richtig krasse Wunder, da ist der Heiligen Bereich am Wirken, da werden Kranke gesund, aber wenn die keine Liebe haben, dann ist es nichts wert.
00:04:20: Und das lesen wir auch im ersten Gründerbring, wenn ihr euch an die Reihe über die Gaben erinnern könnt.
00:04:26: Wenn wir unsere Christsein leben und wenn wir jeden Tag zehn Stunden Bibel lesen und beken, aber wir lieben nicht unsere Mitmenschen.
00:04:33: dann verpassen wir dieses alleroberste Gebot, denn wer Gott liebt, beziehungsweise liebst Gott, indem du deine Geschwister liebst.
00:04:44: Johannes, der Apostel, formuliert es anders.
00:04:47: Wenn du sagst, du liebst Gott, aber du liebst nicht dein Bruder, also alle Leute, mit denen du in der Gemeinde bist, dann liebst du.
00:04:55: Denn niemand, der sein Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann Gott nicht lieben, den er nicht gesehen hat.
00:05:03: Also, Johannes sagt, wenn du nicht deine Geschwister in der Gemeinde liebst, dann kannst du Gott nicht lieben.
00:05:11: Ja, und weil es unser Ziel ist, Gott zu lieben, werden wir uns heute mit einem Thema beschäftigen, was Liebe ganz praktisch gelebt ist.
00:05:22: Kennt ihr diese fünf Sprachen der Liebe?
00:05:23: Wer kennt die?
00:05:25: Wer sagt es euch was?
00:05:27: Okay, paar Leute, also das ist ein Buch, wo es darum geht.
00:05:32: weil er ein Paar gerichtet, aber es funktioniert letztendlich jede Beziehung.
00:05:35: Es gibt fünf Hauptsprachen der Liebe, ja?
00:05:37: Die einen Menschen, die fühlen sich voll geliebt, wenn man die loft.
00:05:40: Die nächsten Menschen fühlen sich voll geliebt, wenn man den Geschenk macht, wenn man Zeit mit ihnen verbringt, wenn man ihn praktisch hilft.
00:05:45: und ist jetzt unsere Partnerschaft mit, wenn man zerblich miteinander wird, so, ob diese fünf Hauptsprachen gibt es.
00:05:50: Und das Ziel in der Beziehung ist es, dass man die Sprache des anderen Partners stellt.
00:05:55: Ja, stellt euch vor, Ich überhäufe Jess immer mit ganz vielen Geschenken, aber für sie ist halt Geschenke nichts und sie wünscht sich lieber Zeit, um das zu verbringen.
00:06:02: Dann zeige ich ihr nicht, dass ich sie liebe, nämlich ihr was schenke.
00:06:06: Ist jetzt nicht so, weil sich Jess auch über Geschenke freut, aber so prinzipiell.
00:06:09: Es gibt diese fünf Sprachen der Liebe, aber ich glaube, die höchste Form der Liebe, auf die all diese fünf Sprachen basieren, ist Selbstopferung.
00:06:18: Denn wenn mir Bill Gates tausend Euro schenkt, dann freue ich mich darüber, Aber dann sehe ich das nicht so als großes Zeichen seiner Liebe, weil es ihm irgendwie, ja hier, das ist so wie wenn ich einen Obdachnosen Euro schenke, dann ist es so ein bisschen Mitleid, aber es ist nicht wirklich ein Zeichen meiner Liebe.
00:06:39: Wenn ich aber richtig viel Zeit und richtig viel Kraft und richtig viel Geld in richtig geiles Geschenk für irgendwie Jess oder irgendjemand anderen, den ich liebe, rein investiere, dann ist es ein Zeichen meiner Liebe.
00:06:50: Weil Liebe kostet immer was.
00:06:53: Ja, wenn ihr jemanden helft, ja, wenn wir fragen, wer möchte mit abwaschen und ihr meldet euch, dann ist es ein Zeichen eurer Liebe, weil ihr eure eigene Bequemlichkeit aufgebt, um zu helfen, um zu lieben.
00:07:06: Und deswegen ist die höchste Form der Selbstaufgabe, ja, der Liebe ist die Selbstaufgabe.
00:07:13: Und heute möchte ich mit euch über eine bestimmte Selbstaufgabe reden, nämlich über Vergebung.
00:07:27: Und warum Vergebung?
00:07:29: Selbstaufgabe ist, liegt daran, dass, wenn jemand euch was Böses tut und ihr vergibt ihn, gebt ihr euer Recht auf Gerechtigkeit auf.
00:07:42: Ein Beispiel, ich sage was, was euch verletzt, dann wäre es euer Recht, sozusagen nach Auge und Auge zahnt in die Zahn, auch was zu sagen, was nicht verletzt.
00:07:55: Ich klaue euch fünf Euro, es wäre euer Recht euch die fünf Euro zurückzuklauen.
00:07:59: Das wäre Gerechtigkeit, so im ganz harten Sinne.
00:08:03: Und Vergebung heißt, ich sehe, dass der andere mir was angetan hat und ich belasse es dabei.
00:08:09: Ich gebe mein eigenes Recht auf.
00:08:14: Und da gibt es einen richtig coolen Liebevers, der um Vergebung dreht, nämlich in Sprüche.
00:08:19: siebzehn vers neun.
00:08:21: Wer Vergehen zudeckt, strebt nach Liebe.
00:08:23: Wer ein was Böses sieht, Schlimmes Geschehen ist vielleicht auch an sich selbst und es sieht und es einfach belässt und nicht drüber redet.
00:08:32: Der strebt nach Liebe.
00:08:34: Wer aber eine Sache immer wieder aufrührt, der in zweit vertraute.
00:08:39: Ich glaube, der Pferd ist nicht so schwer zu verstehen, den könnt ihr gut nachvollziehen.
00:08:44: Wenn irgendwo Sünde ist und ihr lasst das Geschehen sein und denkt nicht dran, redet nicht drüber, dann strebt ihr nach Liebe.
00:08:56: Wenn ihr allerdings immer wieder aufruhrt und es immer wieder ansprecht und vielleicht noch mit anderen Leuten darüber redet, dann in zweit ihr vertrautet.
00:09:03: Weil wenn man immer wieder über die schlechten Eigenschaft einer anderen Person redet, dann kann das Freundschaften kaputt machen.
00:09:09: Und da möchte ich sagen, ja, einmal was anmerken.
00:09:13: Es gibt Sünden, die wir ansprechen sollen im Leben unserer Geschwister.
00:09:18: Das ist aber ein anderes Thema.
00:09:20: Es gibt, wenn ich jetzt irgendwie sehe, einer von euch fängt an, keine Ahnung.
00:09:25: irgendwie regelmäßig zu kuchsen, dann würde ich auf euch zugehen und sagen, ey, schaut mal her, das ist nicht unbedingt das, was die Bibel von eurem Leben möchte, dass ihr das entkuckst, lasst es mal lieber.
00:09:38: Das ist das Amaane, das kennt die Bibel auch.
00:09:41: Aber hier in der Stelle geht es eher so um die kleinen, alltäglichen Sachen.
00:09:46: Einer hat sich in der Wortwahl vergriffen, einer hat vielleicht was vergessen, einer hat eine Zusage gemacht.
00:09:53: Sie doch nicht gehalten.
00:09:54: So ganz alltägliche Sachen, die uns einfach in jeder Beziehung, die wir führen, ob sie zu unserem Partner ist oder mit unseren Freunden oder in der Gemeinde, die wir uns immer wieder passieren.
00:10:05: Und um das Thema Vergebung ein bisschen auszubauen, oder eine Batterie ist fast ja noch gut als noch zwanzig Prozent.
00:10:12: Um das Thema Vergebung ein bisschen auszubauen, möchte ich mit euch drei Fragen beantworten.
00:10:19: Erstens, warum sollen wir vergeben?
00:10:28: Zweitens, Was macht Vergebung?
00:10:35: Und drittens, wie verhalten wir uns, wenn wir vergeben haben?
00:10:47: Also, erstens, was denkt ihr?
00:10:49: Warum sollen wir vergeben?
00:10:53: Tani.
00:10:56: Also, A, weil Jesus uns vergeben hat.
00:11:01: So, warum sollen wir noch vergeben?
00:11:09: B, wenn man nicht vergeben hat, ist bisschen kaputt.
00:11:13: Ja, das würde ich so ein bisschen bei was machen.
00:11:15: Also, da, was macht Vergebung?
00:11:17: Vergebung stellt wiederher, wiederherstellung und zwar die Beziehung.
00:11:27: Warum sollen wir noch vergeben?
00:11:34: Na gut, ich habe auch noch ein paar Punkte vorbereitet.
00:11:35: Dann gehen wir jetzt teilweise durch.
00:11:37: Also, erstens, warum sollen wir vergeben?
00:11:40: Weil Jesus uns vergeben hat.
00:11:42: Ich glaube, ihr kennt alle dieses Gleichnis, was Jesus mal erzählt.
00:11:45: Der ist ein Typ, der hat halt viel Geld und der hat jemanden viel Geld geliehen.
00:11:53: und es sind mehrere Milliarden Euro.
00:11:55: Ich habe es mal ausgerechnet, wieviel, also schreibt euch vor.
00:11:57: Einer kommt auf euch zu und ja, schulden bei euch, und zwar mehrere Milliarden Euro.
00:12:00: Und er sagt, ja, sorry, ich kann es nicht bezahlen.
00:12:04: Und dann sagt, ja ja, sorry, du musst es bezahlen.
00:12:07: Und dann wirft er sich vor euch hin und sagt, bitte, ich probiere es auch abzubezahlen, tue mir nichts an.
00:12:15: Und ihr sagt, na gut, du hast Kinder, du hast eine Familie, ich erlass dir die Schuld.
00:12:20: So.
00:12:21: Und der Typ, den ihr gerade mehrere Milliarden Euro entlassen habt, der hat einen anderen Typen und der schuldet ihm ein paar Tausend Euro.
00:12:33: Und diese zweite Person kommt jetzt auf ihn zu und gleiche Säge, auch bitte, ich probiere es auch ab zu bezahlen und sage dann, sorry, ich will das gern jetzt haben und ihr schmeißt ihn ins Gefängnis.
00:12:44: Dieses Gleiche erzählt Jesus.
00:12:46: Warum?
00:12:46: Um uns zu verdeutlichen, warum wir vergeben sollen.
00:12:50: weil Jesus uns viel mehr vergeben hat.
00:12:53: Wenn ihr mir, weiß ich nicht, keine Ahnung, jetzt nach der Anlage kommt ihr auf mich zu und sagt auf Philipp, die Anlage fand ich richtig scheiße.
00:13:01: So, keine Ahnung.
00:13:03: Dann kann mich das verletzen, weiß ich nicht, dann kann mich das verletzen und dann kann ich richtig sauer auf euch sein.
00:13:09: Das bilden wir euch ein, macht das selber mal erstmal eine Anlage, bevor ihr sowas anmassen könnt.
00:13:13: Und so könnte ich auf meinem Recht beharren, dass ich irgendwie ein Recht habe, das ihr nett mit mir umgeht.
00:13:19: Und dann kann ich denken, im Einblick, ihr habt gerade was nicht nettes zu mir gesagt, Jesus hat mir viel mehr vergeben.
00:13:26: Ich habe schon viel schlimmere Sachen getan, als jemandem was nicht nettes zu sagen.
00:13:31: Und weil mir Jesus so endlich viel vergeben hat, kann ich euch diese eine kleine Sache vergeben.
00:13:38: Dann zweitens, es ist einfach ein Gebot.
00:13:44: Gott sagt, wir sollen vergeben.
00:13:48: sogar noch mehr im kolossal Brief steht, ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer klargegeben anderen hat.
00:13:56: Also, wir sollen nicht nur vergeben, sondern wir sollen auch ertragen.
00:13:59: Das heißt, keine Ahnung, wenn eine eine immer zu spät kommt oder sich dann, keine Ahnung, Sonntags in der Kuchenschlange sich immer vordrängelt, kann man vielleicht eins nochmal sagen, hey, komm doch mal pünktlich, und dann sagt er ja, probier ich, ja, nächste Woche kommt er wieder, unpünktlich oder drängelt er nicht mehr vor und sagt, sagt er ja, ich habe es irgendwie jetzt eilig, ich muss ganz schnell die Kuchen holen.
00:14:18: Und beim nächsten Mal tellen wir wieder vor, dann sollen wir ihn ertragen.
00:14:21: Es gibt Sünde, die ist so unwichtig, da lohnt es sich nicht, darüber sich aufzuregen.
00:14:29: Ja, Sünde ist immer schlimm, aber in unserer persönlichen Beziehung gibt es einen Maß an Sünde, das können wir einfach ertragen.
00:14:35: Wir können sagen, okay, er ist halt so und ich kann viel beten, aber er ist halt so und dann möchte ich mich nicht darüber aufregen.
00:14:41: Und wir sollen ertragen und vergeben und das ist ein Gebot.
00:14:44: Und wenn wir nicht vergeben.
00:14:47: dann ist es eine Sünde.
00:14:50: Und es gibt Dinge, die euch vielleicht passiert sind, die waren so schrecklich, dass ihr da lange gebraucht habt, sie zu vergeben oder vielleicht habt ihr sie noch immer nicht vergeben.
00:15:03: Von dem Ding rede ich nicht.
00:15:04: Wer irgendwie einen Vater hatte, der ein als Kind immer geschlagen hat, dann kann man da erst nach... ganz viel Heilung von Gott vergeben.
00:15:14: Ich rede wirklich von diesem Alltagszeug, ja, von den kleinen Dingen, die jeden Tag irgendwie passieren, wo jeden Tag uns jemand irgendwie verletzt oder unser Recht nimmt oder sowas.
00:15:22: Und da sagt Gott, dass wir vergeben sollen.
00:15:27: Drittens.
00:15:28: Warum sollen wir vergeben?
00:15:31: Weil wir genau das Gleiche auch gemacht haben.
00:15:41: Da gibt es eine ganz witzige Geschichte von Prediger, die geht oder was da in der Geschichte ist, ist auch so eine Art Geburt.
00:15:48: Das steht ungefähr, ja, wenn du hörst, dass dein Knecht schlecht über dich redet, ignorier ihn einfach, denn wenn du ehrlich bist, hast du auch schon oft schlecht über jemanden geredet.
00:15:57: Und es stimmt.
00:15:58: Wenn ich jetzt mitbekommen würde, dass irgendwer über mich lästert, könnte ich mich darüber tierisch aufregen oder denken so ganz ehrlich, du hast auch schon oft schlecht über Leute geredet und dann einfach, ja, es lassen.
00:16:09: Oder keine Ahnung.
00:16:10: Beispiel von der Kuchenschlange, du siehst, irgendjemand regelt vor und dann denkst du, ja, vor drei Wochen, da habe ich mich auch einfach in die Schlange geschrien.
00:16:21: Also Jesus, wir sollen nicht mehr vergeben, weil Jesus uns eine viel größere Schuld vergeben hat, sondern wir sollen auch vergeben, weil wir auch genau diese kleinen Sachen, die wir beim anderen sagen, uns stören, weil wir das auch schon getan haben.
00:16:36: Und der letzte Punkt, Gott ist Richter.
00:16:48: Jeder von uns muss sich einmal vor Gott für seine Taten rechtfertigen.
00:16:55: Es gibt zwei Arten von Gericht in der Endzeit.
00:16:58: Das eine ist das große Gericht, wo die Leute, die nicht an Jesus glauben, in die Hölle kommen und die Leute, die an Jesus glauben, in den Himmel kommen.
00:17:07: Da sind wir alle, wenn wir an Jesus glauben, auf der sicheren Seite.
00:17:10: Aber ich glaube, dann wird es noch einen Moment geben, wo Jesus sich mit uns hinsetzt und unser Leben betrachtet.
00:17:16: Und jeder von uns muss seine Borte und seine Taten vor Gott rechtfertigen.
00:17:23: Und wir können deswegen vergeben, wenn ihr mir was Bö- also was auch nicht so ein kleines, sondern was richtig Böses tut, kann ich auch einfach sagen, okay, ich mische mich da nicht ein, Gott ist dein Richter.
00:17:35: Und irgendwann wirst du dich für das, was du getan hast, für Gott rechtfertigen müsst.
00:17:41: Und wenn ich allerdings jetzt hier schon auf der Erde ja Vergeltung möchte und Gerechtigkeit möchte, wenn erhebe ich mich auf eine Stufe von Gott, weil dann sage ich, okay, ich, dann möchte ich ja in dem Moment über dich richten, wenn du mir was antust.
00:17:53: Und deswegen können wir vergeben und müssen wir vergeben, weil es nicht unsere Aufgabe ist zu richten, sondern es ist die Gottesaufgabe.
00:17:59: Und er wird jeden von uns einmal richten.
00:18:04: Und nicht so, dass wir dann irgendwie eine Bestrafung erwarten.
00:18:08: Ja, diese Strafung für unsere Sünden hat Jesus getragen.
00:18:10: Das heißt, wir werden im Himmel keine Strafung mehr für das kriegen, was wir verwockt haben oder was wir schlecht gemacht haben.
00:18:15: Aber wir stellen mir jetzt so irgendwie so ein Gespräch vor mit Gott und dann sagt dann hier, schau mal, warum hast du es nicht gemacht?
00:18:24: Und dann redet man darüber.
00:18:25: Und so.
00:18:26: Und wir werden auf alle Fälle für unsere guten Taten benohnt werden.
00:18:29: Ich kann mir auch vorstellen, dass je mehr schlechtes man getan hat, desto weniger Gutes hat man getan, desto weniger Belohnung kriegt man am Ende.
00:18:35: Aber ich weiß auch nicht genau, wie es aussehen wird.
00:18:38: Und ich, die Bibel sagt auch nicht so viel dazu.
00:18:41: Also, ähm, genau, pinnt mich da nicht drauf zurück.
00:18:44: Ähm, ich glaube einfach, genau, wir müssen, wir werden uns verbaut rechtfertigen, müssen wir das nicht tun.
00:18:50: Und das ist, das ist der Hauptpunkt.
00:18:51: Deswegen, sondern vergeben.
00:18:53: Also, wozu führt Vergebung?
00:18:57: Was macht Vergebung mit uns?
00:19:00: Vergebung stellt wieder her.
00:19:03: Wenn du mir was Schlechtes antunst, ist unsere Beziehung gestört.
00:19:08: Dann steht er zwischen uns.
00:19:10: Und wenn ich dir vergebe, ist diese Barriere zwischen uns weg.
00:19:18: Und dazu musst du dich noch nicht mal entschuldigen.
00:19:21: Klar, es ist leichter, wenn ihr sagt was Blödes zu mir und dann kommt ihr zu mir und sagt, okay, Entschuldigung, Philipp.
00:19:27: war irgendwie blöd, was ich gesagt habe und dann sage ich ja, ich vergebe dir, da ist auch wieder gut, aber es kann ja auch sein, dass euer Gegenüber sich an euch versündet, ohne es zu bemerken.
00:19:35: Wer macht einfach einen Witz, ja, so eine lustige Grunde und der Witz trifft dich und er weiß es nicht, dann kannst du auch vergeben.
00:19:42: Und wenn du vergeben hast, ist diese Barriere weg zwischen euch.
00:19:46: Wenn wir vergeben, stellt das unsere Beziehung zum anderen wieder her.
00:19:52: Zweitens, es ist ein Training.
00:20:00: Wir sind dazu berufen, unsere Feinde zu lieben.
00:20:03: Und die wenigsten von uns haben jetzt so richtige Feinde, aber vielleicht gibt es diesen einen Klassenkameraden, Bella, du hast vorhin was erzählt, der einfach so richtig kacke ist, den ihr überhaupt nicht leiden könnt.
00:20:13: Und wir als Christen sind dazu berufen, genau diese Person zu lieben, wie auch immer das Aussehen mag.
00:20:19: Und wir sind auch dazu berufen, unseren richtig nervigen Arbeitskollegen zu lieben.
00:20:26: Und wenn wir erst nicht auf die Reihe kriegen, unsere Geschwister in der Gemeinde in der Jugendstunde zu leben, dann werden wir es auch nicht auf die Reihe kriegen, unsere nervigen Klassenkameraden und Arbeitsgruppen legen zu leben.
00:20:39: Und deswegen ist Gemeinde ein Super-Training, weil man mag sich prinzipiell ja schon irgendwie mehr als jetzt irgendwelche anderen Leute.
00:20:46: Und deswegen fällt es uns leichter, in der Gemeinde zu vergeben.
00:20:50: Und deswegen, wenn ihr in der Gemeinde vergebt, trainiert euch das für den eigentlichen großen Auftrag, eure Feinde zu geben.
00:20:59: Drittens.
00:21:03: Es macht uns frei.
00:21:05: Wenn wir nicht vergeben, sind wir von der Sünde des Anderen gebunden.
00:21:10: Wie gesagt, vielleicht weiß er gar nicht, dass er gesündigt hat.
00:21:15: Aber wir wissen es, weil wir wurden ja verletzt.
00:21:17: Und dann sind wir davon gebunden.
00:21:20: Und es festigt uns und wir beschäftigen uns damit.
00:21:22: Und wir denken die ganze Zeit drüber nach.
00:21:24: Boah, was hat der getan?
00:21:26: Hättet er sich nicht besser ausdrücken können?
00:21:28: Kann nicht mal das nächste ein bisschen netter sein.
00:21:30: Und solange wir nicht vergeben, festigt uns die Sünde des Anderen.
00:21:34: Und wenn wir sie vergeben, dann sind wir frei.
00:21:37: Und der vierte Punkt, ich nenne es mal auch Wiederherstellung, denn wenn wir nicht vergeben, ist das ja eine Sünde, weil Vergebung ist ein Gebot.
00:21:54: Und wenn wir nicht vergeben, leben wir dauerhaft im Ungehorsam gegenüber Gott.
00:22:02: Und dann ist auch die Beziehung zwischen Gott und mir gestört.
00:22:06: Weil ich sage, nee Gott, das was du von mir willst, das möchte ich nicht.
00:22:09: Und Gott sagt, okay, da macht es halt, aber unsere Beziehung ist gestört.
00:22:13: Und wenn wir vergeben, wird die Beziehung zu Gott wiederhergestellt.
00:22:19: Und wie sieht jetzt Vergebung aus?
00:22:22: Erstens.
00:22:25: Wir sprechen die Sünde nicht mehr an.
00:22:33: Nicht drüber.
00:22:38: Das heißt, wenn du was getan hast, mir gegenüber und ich vergebe dir, dann reibe ich dir das nicht mehr ein.
00:22:44: Weißt du, noch damals von drei Jahren hast du das und das gesagt.
00:22:47: passiert dann nicht mehr.
00:22:49: Und dann passiert auch nicht mehr irgendwie dieses, keine Ahnung, ob ihr so ein Film kennt, von so einem Ehepan und plötzlich gibt es zum Strei und dann eskaliert ist und dann holt die alte Frau ihre Liste raus mit dem, mit allen Verbrechen, die ihr Mann in den letzten fünfzig Jahren gemacht hat.
00:23:05: Wer Vergeben hat, tut das nicht.
00:23:08: Vergeben heißt, ich spreche die Sünde des anderen Nichten an.
00:23:12: Zweitens, nicht drüber sprechen mit anderen.
00:23:18: Wenn ich vergeben habe, rede ich auch nicht mit anderen darüber.
00:23:24: Wenn ihr mir sagen würdet, oh fand ich blöd was du gesagt hast und es verletzt mich, weil ihr es irgendwie ja blöd gesagt habt und ich vergebe euch, dann rede ich nicht mehr darüber auch nicht mit anderen Leuten, was ihr mir angetan habt.
00:23:38: Weil das ist genau das was wir in der Bibelfair Sporn hatten, der eine Sache immer wieder aufhört, der in zwei Vertraute.
00:23:46: Stellt euch vor, ich würde Alles, was Jess mir böses antut, würde ich jedem anderen in der Gemeinde erzielen.
00:23:55: Dann würden alle Leute in der Gemeinde alles schlechte wissen, was Jess mir jemals angetan hat.
00:24:01: Das ist nicht viel, ja, das ist relativ wenig, da bin ich sehr dankbar, aber trotzdem.
00:24:05: Und das würde aber die Beziehung zwischen Jess und anderen Leuten in der Gemeinde beeinträchtigen.
00:24:10: Und deswegen, wenn ihr vergeben habt, redet nicht mit der Person drüber und redet auch nicht selbst drüber.
00:24:20: Und drittens, nicht darüber denken.
00:24:27: Klar, wir können jetzt in der Heimat nicht sagen, okay, vergeben und vergessen, ich denke nicht wieder dran, aber Satan wird euch versuchen und wird immer wieder versuchen, euch dran zu kriegen.
00:24:38: Und wann immer die Person vielleicht wieder was tut, ja, wird wieder der Gedanken kommen, hey, ich hatte beim letzten Mal auch schon gesagt.
00:24:45: Da müsst ihr sagen, nee, ich hab ihm das vergeben, ich hab ihm das verziehen, ich denke nicht mehr drüber nach, was er letzte Woche gemacht hat.
00:24:52: Und das, was er jetzt gerade gemacht hat, das vergeb ich auch wieder.
00:24:54: Und solange wir mit unseren Gedanken immer wieder um die Sünde des anderen Kreisen haben wir noch nicht vergeben.
00:25:00: Und ja, manchmal ist Vergebung ein Prozess.
00:25:03: Denn Vergebung ist erstmal eine Entscheidung.
00:25:05: Es kann emotional sein, dass man sich danach wieder weint, in den Armen liegt und sagt, wie liebt man sich hat und wie schön es ist, dass man endlich wieder zusammengefunden hat.
00:25:13: Aber Vergebung ist prinzipiell erstmal eine ganz rationale Entscheidung.
00:25:17: Ich möchte nicht mehr mit der Person drüber reden, nicht nur mit anderen drüber reden und nicht mehr an die Sünde des anderen denken.
00:25:24: So, wenn ihr diese Entscheidung getroffen habt, habt ihr vergeben.
00:25:27: Es kann aber sein, dass das wieder hochkommt und dann müsst ihr wieder vergeben.
00:25:32: Ich möchte nicht mehr daran denken.
00:25:33: Das kommt wieder hoch.
00:25:34: Ich möchte nicht mehr daran denken.
00:25:36: Und deswegen kann Vergebung, gerade bei großen, schlimmen Sachen, auch im langen Prozess sein, wo man der Person immer und immer und immer wieder vergeben muss.
00:25:47: Aber wie klappt das praktisch?
00:25:48: Wie können wir unseren Mitmenschen vergeben?
00:25:51: Dazu haben wir den Heiligen Geist.
00:25:53: Im Römerbrief lesen wir, dass der heilige Geist uns Gottes Liebe ins Herz gegossen hat.
00:25:58: Ja, das ist so.
00:25:59: Ich weiß nicht, ob ihr es noch euch ändern könnt, weil sie haben diesen Becher angemacht hat und dann fießt der heilige Geist ins Wasser und dann kommt es raus.
00:26:06: Ja, der heilige Geist hat uns einmal mit Liebe genommen, einfach wusch, uns ins Herz gekippt.
00:26:12: Und in seinem Herzen ist ganz viel Liebe drin.
00:26:17: Wir können da natürlich eine Mauer drum bauen.
00:26:19: und niemanden an diese Liebe ranlassen und niemanden von dieser Liebe kosten lassen, aber das ist sozusagen gegen das, was für der Heilige Geist uns diese Liebe gestellt hat.
00:26:31: Wir können vergeben, weil Gott uns vergeben hat.
00:26:34: und diese große Diskrepanz an meiner Schuld und der Schuld des Anderen, dass es dieses Wasser an Liebe, was uns der Heilige Geist ins Herz gibt und wir können, das hilft uns, zu vergeben.
00:26:51: denn wir in anderen bewundern.
00:26:54: Ich habe darüber schon mal gepredigt, ich habe ja früher mit Tutor und Silas in der WG gewohnt und wie es halt in der WG ist, ja, man stellt nicht immer sein schmutziges Geschirr in die Spümaschine.
00:27:06: Das habe ich auch nicht gemacht.
00:27:07: immer, manchmal wenn es eigentlich hatte, habe ich es einfach nur am Frühstück auf die Spümaschine gestellt.
00:27:12: So, aber wenn die Andere, ich hatte immer gute Gründe, ja, ich hatte eigentlich einen Stress.
00:27:16: Ich wusste nicht bei einer so, aber wenn die anderen das gemacht haben, dann hat die bestimmt nicht so gute Gründe wie ich.
00:27:20: Dann war ich immer sauer, dass sie schon wieder nicht ihr Geschirr in die Spülmaschine gestellt haben.
00:27:24: Und dann hätte ich mich darüber aufregen können.
00:27:27: Aber ich habe stattdessen beschlossen, nee, ich möchte mich ertragen einander.
00:27:32: Ich möchte diesen kleinen Fehler, die kleine Faunheit der anderen, die ich auch schon so oft gemacht habe, ertragen.
00:27:39: Und dass ich nicht anfange darüber nachzudenken, möchte ich sie stattdessen bewundern.
00:27:43: Und dann habe ich mir bewusst gemacht, wie toll die beiden sind.
00:27:47: Ja, Silas ist der pünktlichste Menschen, die ich kenne.
00:27:50: Tut ist einer der kreativsten Menschen, die ich kenne.
00:27:52: Und wenn ich es angefangen habe darüber, wie kreativ Tutor und wie pünktlich Silas ist, dann fand ich es so toll, wie Gott sich so toll geschaffen hat.
00:27:59: Und dann war es praktisch so unbedeutend, dass sie ihren, ihr Messer nicht in die Sprühmaschine gewollt haben, weil man das immer noch auf der Sprühmaschine gesteht.
00:28:06: Und deswegen kann uns Bewunderung helfen zu vergeben.
00:28:09: Und wenn ihr es mal ausprobiert, wenn ihr euch was antut, und statt euch darüber aufzuregen, sagt ihr, okay, ich möchte jetzt diese Person mit Gottes Auge sehen, dann werdet ihr merken, wie Bewunderung wirklich wunder wirken kann.
00:28:25: Letzter Punkt, wie wir vergeben können.
00:28:29: Jesus sagt, kennt ihr bestimmt den Pferd, kommt her zu mir alle, die er mühselig und beladen seid.
00:28:35: Wenn ihr so eine Last mit euch rumträgt, ja, ich habe gesagt, wenn ihr nicht vergeben habt, der ist unfrei, der ist gefangt von der Last, und dann sagt Jesus auch zu dir mit der Last, die du Hund trägst.
00:28:46: Komm her zu mir, wenn du mühselig und beladen bist.
00:28:50: Und alles, was wir tun müssen, ist zu Jesus zu sagen, okay, Jesus, ich möchte vergeben.
00:28:56: Nimm du diese Last.
00:28:57: Und ich kann euch garantieren, dass wenn man da ehrlich und dem, der dich vor Gott kommt und ihn bittet, diese Last, die man vielleicht nicht vergeben kann, den er vielleicht nicht vergeben will, aber wenn man ihn bittet, diese Last zu nehmen, dann wird das ein, dann wird das was mit uns machen.
00:29:13: Also warum sollen wir vergeben?
00:29:16: Weil Jesus viel mehr uns vergeben hat, als wir jemals vergeben können.
00:29:23: Und wenn wir vergeben, werden wir frei.
00:29:25: Und wenn wir nicht vergeben, sind wir gefangen.
00:29:28: Und wie sieht Vergebung aus?
00:29:30: Indem wir einfach nicht mehr darüber reden und nicht mehr daran denken.
00:29:34: Amen.
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